Willkommen im DiabSite Diabetes-Weblog!

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Freitag, 29. September 2006

Deutsche Diabetes-Gesellschaft empfiehlt inhalierbares Insulin nur in Ausnahmen

Aus Sicht der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) ist der Einsatz von inhalierbarem Insulin nur in wenigen Ausnahmefällen zu empfehlen. Die Mehrzahl der insulinbedürftigen Diabetes-Patienten sollte weiterhin darin geschult werden, sich das Insulin zu spritzen. Bisher fehlen Langzeiterfahrungen mit dem neuen Präparat, das außerdem deutlich teurer ist, als eine Therapie mit humanem Normalinsulin. Nachricht lesen

G-BA-Beschluss zu kurzwirksamen Insulinanaloga bei Typ-2-Diabetes in Kraft

Die monatelangen Diskussionen rund um das Thema haben einen vorläufigen Schlusspunkt gefunden: Das Bundesministerium für Gesundheit (BMG) hat den Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses zur Änderung der Arzneimittel-Richtlinie im Bundesanzeiger veröffentlicht. Heute ist diese Änderung nun offiziell in Kraft.

Und hier der Abschnitt, um den es eigentlich geht:

„Folgende Wirkstoffe oder Wirkstoffgruppen sind unter Beachtung der dazu gegebenen Hinweise nicht verordnungsfähig:

1. Kurzwirksame Insulinanaloga zur Behandlung des Diabetes mellitus Typ 2.

Hierzu zählen:

– Insulin Aspart

– Insulin Glulisin

– Insulin Lispro

Diese Wirkstoffe sind nicht verordnungsfähig, solange sie mit Mehrkosten im Vergleich zu kurzwirksamem Humaninsulin verbunden sind. Das angestrebte Behandlungsziel ist mit Humaninsulin ebenso zweckmäßig, aber kostengünstiger zu erreichen. Für die Bestimmung der Mehrkosten sind die der zuständigen Krankenkasse tatsächlich entstehenden Kosten maßgeblich.“

Den genauen und vollständigen Wortlaut des Beschlusses können Sie bei Interesse auf dem Server des Gemeinsamen Bundesausschusses nachlesen: Beschluss im Pdf-Format.

Was dies nun jedoch konkret für die hiervon betroffenen Menschen mit Typ-2-Diabetes und ihre behandelnden Ärzte bedeutet, ist trotz allem nicht endgültig und zweifelsfrei geklärt. Wir bleiben auf jeden Fall dran und werden weiter berichten.

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Donnerstag, 28. September 2006

Lesetipps für Diabetes-Interessierte aktualisiert

Diabetes-Journal Wissenswertes zum Diabetes finden Sie nicht nur im Internet. Neben vielen aktuellen Beiträgen finden Sie auf dem Diabetes-Portal DiabSite deshalb auch Hinweise zu gedruckten Diabetes-Informationen. Neu erschienen ist das offizielle Organ des Deutschen Diabetiker Bundes, das Diabetes-Journal. Weitere Zeitschriften und Bücher zum Diabetes stellen wir Ihnen auf der DiabSite im Bereich Lesetipps vor. Einige Kundenmagazine stehen hier sogar zum direkten Download bereit. Wir wünschen Ihnen wie immer eine interessante Lektüre!

Diabetes durch Infektionen ausgelöst?

Wissenschaftler aus Großbritannien vermuten einen Zusammenhang zwischen der Autoimmunerkrankung Typ-1-Diabetes und bestimmten Infektionen. Welche Infektionen bei der Entstehung der Stoffwechselkrankheit beteiligt sind und welche weiteren Umweltfaktoren mitwirken ist noch nicht geklärt. Nachricht lesen

Der Diabetes-Kalender auf DiabSite informiert

Diabetiker, Interessierte und Diabetes-Experten informieren sich im großen Diabetes-Kalender auf DiabSite. Regelmäßig stellen wir Ihnen hier exemplarisch drei Veranstaltungen vor:
02.10.2006 – Wien, Österreich – Mediterrane Ernährung bei Diabetes.
01.11.2006 – Itzehoe – Rund um den Diabetes und zum Beispiel Bluthochdruck.
03.-07.12.2006 – Kapstadt, Südafrika – 19. Weltdiabeteskongress.
Diese Termine und Monat für Monat rund 300 weitere Hinweise zu Diabetikertagen, Treffen von Selbsthilfegruppen, Kongressen und Symposien zeigen, wo und wann sich Diabetes-Interessierte treffen.

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Mittwoch, 27. September 2006

DIAPEN® 3

Diabpen 3 Glücklicherweise ist die Zeit der Einweg- oder gar der Glasspritzen mit langen Nadeln für Menschen mit Diabetes längst Geschichte. Heute erleichtern so genannte Pens insulinpflichtigen Diabetikern den Alltag mit Diabetes. Durch ihre Wiederverwendbarkeit und die einfache Handhabung stellen Insulinpens eine sinnvolle Alternative zur Spritze aus Glas oder Plastik dar. Außerdem können sich Diabetiker mit einem Insulinpen diskret in der Öffentlichkeit spritzen, denn das Aufziehen des Insulins entfällt. Es wird lediglich eine vorgefüllte Ampulle in das Gerät eingelegt. Im Bereich Medizinische Geräte stellt die Firma Haselmeier ihren DIAPEN® 3 auf der DiabSite mit einem Bild und vielen Zusatzinformationen vor.

Zertifikat „Paincert“ kennzeichnet Kliniken mit optimaler Schmerztherapie

In deutschen Krankenhäusern liegt in Sachen Schmerztherapie noch immer vieles im argen. „Da wird ein Patient mit diabetischem Fuß gegen seinen Diabetes behandelt, seine chronischen Wunden werden versorgt, aber dass der Fuß auch weh tut, interessiert oft niemanden.“, so Professor Zenz von der Deutschen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes. Doch das soll sich durch ein Zertifikat ändern. Auf den ersten Blick sollen Patienten künftig erkennen können, in welcher Klinik, sie ein optimales Schmerzmanagement erwarten können. Nachricht lesen

Neues Design für Blutzucker-Messgerät BD Logic

Blutzucker-Messgerät BD Logic Das Blutzucker-Messgerät von der Becton Dickinson GmbH gibt es jetzt auch in blau. Es ist einfach in der Handhabung, braucht nur wenig Blut und liefert bereits nach fünf Sekunden den Wert auf einem großen, gut lesbaren Display. Wegen der geringen Blutmenge können Sie für die Blutzuckerbestimmung mit diesem Gerät neben anderen auch die dünnen BD Micro-Fine Lanzetten zur Blutgewinnung verwenden. Nachricht lesen

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Dienstag, 26. September 2006

Wie Amputationen bei Diabetischem Fuß verhindert werden können

Etwa 60.000 Amputationen werden jährlich in Deutschland durchgeführt, davon entfallen 70 Prozent auf Diabetiker. Amputationen lassen sich nur vermeiden, wenn die Patienten bei Weichteil- oder Knochenverletzungen frühzeitig zum Orthopäden oder Unfallchirurgen überwiesen werden. Diese fordern im Vorfeld des Deutschen Kongresses für Orthopädie und Unfallchirurgie in Berlin deshalb ein therapeutisches Gesamtkonzept und eine fachgerechte Rundumversorgung der Patienten. Nachricht lesen

Impotenz – zum Beispiel durch Diabetes – lässt sich heute gut behandeln

Diabetes und andere Erkrankungen können zu Impotenz führen. Doch mit seiner Impotenz muss sich niemand abfinden. Denn inzwischen haben sich die Medikamente gegen die so genannte „erektile Dysfunktion“ in den Arztpraxen und bei vielen Patienten etabliert. Diese Arzneien, die PDE-5-Hemmer, wirken grundsätzlich nach dem gleichen Prinzip: Sie hemmen einen Botenstoff, der für den Abbau einer Erektion verantwortlich ist. Dennoch stellten Forscher in einer Vergleichsstudie gewisse Unterschiede in der Wirkung fest. Nachricht lesen