Einträge aus dem Jahr 2014

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Donnerstag, 3. April 2014

Diabetes-Informationstag am DDZ in Düsseldorf

Flyer zum 3. Diabetes-Informationstag am DDZ Am Deutschen Diabetes-Zentrum (DDZ) findet am 09. April 2014 von 14:00 – 17:30 Uhr der 3. Diabetes-Informationstag statt. In den Vorträgen werden aktuelle Entwicklungen zur Diabetes-Behandlung und zur Erforschung des Krankheitsbildes vorgestellt. Neben neuen Ergebnissen der Deutschen Diabetes-Studie und der Bedeutung von Nahrungs- und Ergänzungsmitteln bei Diabetes berichten Experten über Neues zur Therapie und zum Nachweis diabetischer Nerven- und Netzhautschädigungen und wie Diabetes die Denkleistung beeinträchtigen kann. „Ich freue mich, mit dem DDZ ein hoch angesehenes und ausgezeichnetes Leibniz-Institut in der Landeshauptstadt Düsseldorf zu haben. Die Veranstaltung ist ein weiterer Beweis dafür, dass das DDZ neben den wissenschaftlichen Höchstleistungen auch die Brücke zu den Patientinnen und Patienten schlägt“, sagt Prof. Dr. Andreas Meyer-Falcke, Beigeordneter für Personal und Gesundheit der Landeshauptstadt Düsseldorf. Nachricht lesen

Zuckerkrankheit und Depression

Was Diabetiker und Behandler über die unglückliche Verbindung wissen sollten: Else H. ist seit 38 Jahren Diabetikerin mit einem Typ-1-Diabetes. Inzwischen hat sie eine Insulinpumpe. Täglich ist sie von Ängsten geplagt. Angst vor sinkenden oder steigenden Blutzuckerspiegeln, Angst davor, irgendetwas falsch zu machen. Unruhestände kommen dazu. Lebensangst. Längst hat sie den Kampf gegen den Diabetes aufgegeben, isst nur noch einmal täglich, oft regelrechte „Fressattacken“, betreibt exzessiv stundenlang Sport, um ihre Stimmung zu regulieren. Die Depression hat ihr den Lebensmut und die Energie genommen. Seit Jahren. Nachricht lesen

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Mittwoch, 2. April 2014

Neue Rabattarzneimittel für Millionen Patienten

Beratung zu Rabattarzneimitteln in der Apotheke {IMG:1423:rigtal} Neue Rabattverträge großer Krankenkassen gelten seit 1. April in allen Apotheken bundesweit. Bei der nächsten Rezepteinlösung müssen sich Millionen Patienten darauf einstellen, ein anderes Arzneimittel als bisher vom Apotheker ausgehändigt zu bekommen. Darauf macht der Deutsche Apothekerverband (DAV) insbesondere alle chronisch kranken Patienten aufmerksam, die gesetzlich krankenversichert sind. Nach Berechnungen des DAV erlassen oder ermäßigen die gesetzlichen Krankenkassen ihren Versicherten die gesetzliche Zuzahlung für weniger als die Hälfte aller Rabattarzneimittel. Von den 27.000 erfassten Rabattarzneimitteln sind 11.500 Medikamente seit 1. April zur Hälfte oder komplett von der gesetzlichen Zuzahlung zugunsten der Krankenkassen befreit (43 Prozent). Nachricht lesen

Mit Diabetes rechtzeitig zum Spezialisten

Mit Ihrem Mercedes, Porsche oder Jaguar gehen Sie bei größeren Problemen in eine Fachwerkstatt. Auch mit Ihrem Diabetes sollten Sie einen Fachmann aufsuchen, bevor Spätfolgen aufgetreten sind und die Lebensqualität eingeschränkt ist. Schon bei Schwierigkeiten mit der optimalen Blutzuckereinstellung ist ein Diabetesarzt gefragt. Deshalb finden Sie auf dem Diabetes-Portal DiabSite heute mehr als 765 aktuelle Adressen von Diabetologen DDG. Helfen Sie uns, diese Liste auszubauen, indem Sie Ihren Diabetologen beim nächsten Besuch fragen, ob er sich gratis bei uns einträgt. Dann kann bald jeder Diabetiker einen Spezialisten in seiner Nähe finden.

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Dienstag, 1. April 2014

14. Gesetz zur Änderung des SGB V tritt am 1. April 2014 in Kraft

Hermann Gröhe, Bundesminister für Gesundheit: „Mit dem Gesetz halten wir die Arzneimittelkosten in Schach. Das spart der gesetzlichen Krankenversicherung und damit den Beitragszahlern rund 650 Millionen Euro im Jahr. Außerdem schaffen wir attraktive Bedingungen für Hausarztverträge und tragen so zu einer guten Versorgung mit Hausärzten bei. Davon profitieren auch die Patientinnen und Patienten.“. Nachricht lesen

Sanofi stellt neuen Insulinpen für junge Menschen mit Diabetes vor

Halbeinheiten-Insulinpen JuniorSTAR Ab sofort ist in Deutschland der wiederverwendbare Halbeinheiten-Insulinpen JuniorSTAR® erhältlich. Er ist für alle Insuline von Sanofi geeignet. JuniorSTAR ermöglicht individuelle und einfach zu korrigierende Dosen, bietet ein besonders großes Display für die richtige Dosiseinstellung und ist mit seinem geringen Gewicht ein leichter Begleiter im Alltag insbesondere für junge Menschen mit Diabetes. Nachricht lesen

Insulinresistenz fördert Herzversagen

Dr. med. Christian Riehle Stiftungspreis wird in Mannheim vergeben. Erstmals verleiht die Stiftung „Der herzkranke Diabetiker“ (DHD) den Förderpreis für herausragende Forschung bei der diesjährigen Tagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie – Herz- und Kreislaufforschung e.V. (DGK). Der Preisträger heißt Dr. med. Christian Riehle. Er konnte die Insulinresistenz als zentralen Mechanismus für Herzversagen identifizieren. Nachricht lesen

Trotz Screening könnte Schwangerschaftsdiabetes übersehen werden

Schwangerschaftsdiabetes ist eine der häufigsten Komplikationen in der Schwangerschaft. Mehr als vier Prozent der werdenden Mütter sind betroffenen. Da der sogenannte Gestationsdiabetes (GDM) keine fühlbaren Beschwerden mit sich bringt, bleibt die Erkrankung ohne Test unentdeckt. Deshalb wird seit 2012 allen Schwangeren im Rahmen der Vorsorge ein kostenfreies Screening angeboten. Nachricht lesen

Etwa die Hälfte der Menschen mit Diabetes hat ihre Blutzuckerwerte nicht im Blick

Eine aktuelle GfK-Umfrage zeigt, dass 48 Prozent der Menschen mit Diabetes nicht nach empfohlenem Messschema ihren Blutzucker kontrollieren: Während 15 Prozent der Befragten nur einmal morgens nüchtern messen, verlassen sich rund ein Drittel der Menschen mit Diabetes ausschließlich auf die quartalsweise Messung ihres Blutzuckers beim Arzt. Was diese vierteljährliche Betrachtung jedoch nicht zeigen kann, sind Blutzuckerschwankungen mit besonders hohen oder niedrigen Werten. Vor allem zu hohe Werte sind aber verantwortlich für Folgeerkrankungen bei Diabetes. Für einen besseren Überblick sollten Menschen mit Diabetes ihren Blutzucker strukturiert messen. Experten empfehlen hierfür Tagesprofile – auch für Typ-2-Diabetiker ohne Insulintherapie. Nachricht lesen

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Montag, 31. März 2014

Power Walk mit Diabetes im Zoo Berlin

Auf eine neue Geschichte vom Laufen im Zoo mussten Leserinnen und Leser des DiabSite Diabetes-Weblogs lange warten. Nun ist es soweit: DiabSite-Redakteurin Helga Uphoff ist dem Wunsch vieler Kommentatoren nachgekommen und hat wieder einmal etliche Schritte im Zoo Berlin gesammelt. Von ihrem Streifzug durch das Zoogelände hat sie dieses Mal besonders viele Bilder für Sie mitgebracht. Lesen Sie hier, wen sie dabei so alles getroffen hat. Höhepunkt ihres Zoobesuchs waren die Seehunde. Warum, das erfahren Sie hier:

Zum Vergrößern bitte auf die Bilder klicken.

Junger Elefantenbulle AnchaliMein Zoobesuch ist schon ein paar Wochen her. An einem der ersten warmen Tage im Februar waren außer mir noch andere Berliner Sibirischer Steinbock auf die Idee gekommen, die ersten Sonnenstrahlen im Zoo Berlin zu genießen. Viele von Ihnen blieben gleich beim Elefantengehege stehen. Dort unterhielt sie der kleine Elefantenbulle „Anchali“. Steinbock in großer Höhe In der Sonne war es schon richtig warm. Das schöne Wetter genossen nicht nur die Zoobesucher. Auch die sibirischen Steinböcke freuten sich über den strahlend blauen Himmel und die schon wärmende Sonne. Einer von ihnen sonnte sich – wie rechts im Bild zu sehen – in schwindelerregender Höhe. Alle Tiere – mit Ausnahme derjenigen, die noch im Winterschlaf waren – schienen diesen sonnigen Tag zu genießen.

Netzgiraffe mit Jungtier Fröhlich lief ich weiter und freute mich über die vielen schönen Bilder, die sich mir boten. Vor dem Giraffenhaus stand eine Netzgiraffe. Selbst das Jungtier der Giraffe durfte schon auf die Außenanlage. Brillenpinguine Bei den Brillenpinguinen angekommen, hatte ich bereits mehr als 6.000 Schritte gesammelt. Auch diese possierlichen Tierchen gehören ganz offensichtlich zu den Sonnenanbetern. Eisbär Leider sind sie durch Überfischung und Verschmutzung des Meeres vom Aussterben bedroht. Doch zum Glück werden diese Pinguine in Tiergärten häufig gehalten und erfolgreich gezüchtet. Wer liegt denn da schlafend in der Sonne? Er heißt zwar nicht „Knut“, denn der ist ja schon vor drei Jahren in die ewigen Jagdgründe eingegangen, doch mit seinem dicken Pelz sieht auch dieser Eisbären niedlich aus.

Fütterung Höhepunkt meines Streifzugs durch den Zoo Berlin war die Fütterung der Seehunde. Da die Zeit angekündigt war, standen schon viele Menschen am Beckenrand bevor der Tierpfleger kam. Seehund Ein auf seinen Fisch wartender Seehund beobachtete Sie. Ja, so ist das, als Zoobesucher kann man nicht nur beobachten, manchmal wird man auch beobachtet. Als der Tierpfleger endlich mit einem großen schwarzen Eimer voller Fische auf einem Stein Platz genommen hatte, Seehunde waren alle Seehunde zur Stelle. Geschickt fingen sie die zugeworfenen Fische auf, ragten den Oberkörper weit in die Luft und ließen sich blitzschnell wieder ins Wasser gleiten, wenn dort ein Fisch zu erhaschen war.

Vom Stehen am Rand der Wasseranlage war mir kühl geworden. So machte ich mich nach der langen Pause bei den Seehunden strammen Schrittes wieder auf den Heimweg. Aufgewärmt mit einem heißen Tee schaute ich ungläubig auf meinen Schrittzähler. Der zeigte die stolze Zahl 12.485 an. Das hätte ich nicht gedacht.

Wer beim Power Walk Interessantes entdecken kann – seien es Blumen, Tiere oder was ihn sonst interessiert, merkt gar nicht, wie viel er gelaufen ist. Ich kann diese spannende Kombination aus Beobachten, Entdecken und Laufen wirklich jedem empfehlen. Nicht-Diabetikern hilft sie bei der Prävention und Menschen mit Diabetes werden mit guten Blutzuckerwerten belohnt.

Viel Spaß beim Laufen oder Walken wünscht,

Ihre Helga Uphoff