Einträge aus dem Jahr 2014

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Freitag, 6. Juni 2014

Volkskrankheiten wie Diabetes im Fokus der Forschung

Prof. Dr. Oliver Kuß, Prof. Dr. Barbara Hoffmann, der erste Proband der Nationalen Kohorte am Düsseldorfer Standort und Birgit Klüppelholz (v. li. n. re.) Deutschlandweit größte Gesundheitsstudie startet jetzt in Düsseldorf: Mit dem Ziel, Ursachen und Risikofaktoren der wichtigsten Volkskrankheiten genauer zu erforschen, beginnt die Nationale Kohorte als bisher größte Bevölkerungsstudie Deutschlands jetzt auch in Düsseldorf. Das Deutsche Diabetes-Zentrum, Leibniz-Zentrum für Diabetes-Forschung, und das IUF – Leibniz-Institut für Umweltmedizinische Forschung in Düsseldorf bilden gemeinsam eines der bundesweit 18 Studienzentren. Innerhalb der nächsten vier Jahre sollen aus Düsseldorf 10.000 und bundesweit rund 200.000 Personen medizinisch untersucht und über einen Zeitraum von bis zu 20 Jahren beobachtet werden. Die persönlichen Einladungen zur Studienteilnahme werden derzeit verschickt. Wie wirkt sich der Lebensstil auf das Diabetes-Risiko aus? Dieser und weiteren Fragen wollen Wissenschaftler in der bisher einzigartigen deutschlandweiten Bevölkerungsstudie, der Nationalen Kohorte (NAKO), nachgehen. Nachricht lesen

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Donnerstag, 5. Juni 2014

Erlebniscamp für junge Menschen mit Diabetes

Wichtige Info für alle Diabetiker/innen über 16 und unter 25, die ihre Chance noch nicht genutzt haben. Bis zum 10. Juni können sie sich noch zum Camp D 2014 anmelden. Wenn am 10. Juli Camp D beginnt, wird es bereits das 4. Mal sein, dass Novo Nordisk das beliebte Zeltcamp für junge Diabetiker veranstaltet. Rund 500 junge Menschen mit Diabetes sowie 150 Betreuer, Diabetologen und Psychologen werden sich zum intensiven Wissens- und Erfahrungsaustausch in der einzigartigen Camp D-Atmosphäre treffen. Weitere Infos unter Camp D von Novo Nordisk. Das Diabetes-Portal DiabSite wünscht allen Teilnehmern viel Spaß!

Neues Zertifikat für Diabetes-Schwerpunktpflegedienste

DDG zertifiziert ambulante Pflegedienste nach Richtlinien der IIGM GmbH: Ambulante Pflegedienste mit besonderer diabetologischer Fachkompetenz können sich ab sofort durch die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) offiziell zertifizieren lassen. Die Richtlinien zur „Zertifizierung Diabetes-Schwerpunktpflegedienst DDG“ wurden durch die IIGM (Institut für Innovatives Gesundheitsmanagement GmbH) im Zusammenwirken mit dem Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste e. V. (bpa) entwickelt. Nachricht lesen

Das Diabetes TV legt erfolgreichen Sendestart hin

Großes Medieninteresse an Diabetes TV Diabetes-Kanal wird von Fachleuten begrüßt und geht in die kostenfreie Verteilung: Besonders deutlich wurde die Rolle als Leitmedium betont, welches durch die Filme einen einfachen und schnellen Zugang zu den sehr weitgespannten Themen bietet. Das Problem bei der bisherigen Darstellung der Krankheit, da sind sich die Experten einig, ist die teilweise verharmlosende oder die zu einfache Darstellung der Volkskrankheit. Ralph Brodel, Geschäftsführer des neuen Kanals, hierzu auf der Pressekonferenz: „Häufig genug wird so getan, als sei Diabetes nicht ganz so schlimm. Man müsse nur ein wenig Salat essen, ein wenig Sport machen oder im Zweifel Insulin spritzen und schon ist alles gut. Wir wollen auf der einen Seite dieses falsche Bild durchbrechen und auf der anderen Seite unterhaltend aufzeigen, wie man mit dem Diabetes gut leben kann.“. Nachricht lesen

Eine Puppe, die schwitzen kann

 Studenten trainieren die Notfallversorgung am neuen Simulator Neuer High-Tech-Simulator für Studentenausbildung im Bergmannsheil im Einsatz: Medizinstudenten der Ruhr-Universität Bochum können Handlungsabläufe in Notfallsituationen jetzt noch realitätsnäher einüben: Dank eines neuen High-Tech-Simulators, der am Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikum Bergmannsheil im Einsatz ist. Die computergesteuerte, dem menschlichen Körper nachempfundene Puppe ist in der Lage, typische physiologische Körperfunktionen zu simulieren und diese je nach Programmierung verschiedenen Notfallszenarien anzupassen. Zugleich reagiert sie auf Maßnahmen wie Beatmung, Herz-Kreislaufstabilisierung oder Gabe von Medikamenten – so wie ein Mensch. Medizinstudenten können daran kritische Situationen praxisnah erproben, typische Handlungsabläufe des Notfallmanagements trainieren oder Anästhesieverfahren einüben. Der Simulator kostet in der Anschaffung über 100.000 Euro. Finanziert wurde er von der Ruhr-Universität Bochum und kommt allen im UK RUB verbundenen anästhesiologischen Universitätskliniken für die Ausbildung des ärztlichen Nachwuchses zugute. Nachricht lesen

Da Schwitzen bei Diabetikern oft Anzeichen einer Unterzhuckierung ist, könnte Sie das auch interessieren:

Stop Hypo: Unterzuckerungen bei Diabetes – Das Hypoglykämie-Tagebuch informiert über Ursachen und Anzeichen, Behandlung und Vermeidung von Unterzuckerungen.

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Mittwoch, 4. Juni 2014

Diabetes Kongress 2014 in Berlin erfolgreich abgeschlossen

Die DDG hat ihren Jubiläumskongress erfolgreich abgeschlossen. Mit 6.500 Teilnehmern gab es eine Rekordbeteiligung. In dem Round-Table Gespräch „Ausblick: Diabetologie in den nächsten 50 Jahren“ im Rahmen des Diabetes Kongress 2014 skizzierten Wissenschaftler und klinisch tätige Diabetologen in Kernthesen die künftige Diabetes-Vorsorge, Forschung und Therapie. Anlass war das 50-jährige Bestehen der Fachgesellschaft, aber auch die rasante Zunahme der Diabetespatienten von schätzungsweise einer Million Menschen mit Typ-2-Diabetes im Jahr 1964 auf heute mehr als sechs Millionen Betroffene. Die 49. Jahrestagung der DDG fand vom 28. bis 31. Mai 2014 in der Messe Süd Berlin statt. Nachricht lesen

Apothekenkampagne zu Wechselwirkungen mit Lebensmitteln

Wechselwirkungen zwischen Arznei- und Lebensmitteln Rund die Hälfte der Bundesbürger hat nach eigenen Angaben in den letzten drei Monaten rezeptfreie oder/und verschreibungspflichtige Medikamente eingenommen. Aber nur 44 % aller Bundesbürger haben sich vor der Einnahme eines Medikaments schon einmal gezielt über mögliche Wechselwirkungen informiert. „Wir vermuten, dass wesentlich mehr Patienten von potentiellen Wechselwirkungen betroffen sind. Deshalb informieren wir am ‚Tag der Apotheke‘ unter dem Motto ‚Sicher is(s)t sicher‘ über Wechselwirkungen zwischen Medikamenten und Lebensmitteln. Das ist Teil unserer Imagekampagne“, sagt Friedemann Schmidt, Präsident der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Jeder achte Bundesbürger muss nach eigenen Angaben auf Wechselwirkungen zwischen seinen regelmäßig benötigten Medikamenten und Lebensmitteln achten. Zu diesen Ergebnissen kommt eine repräsentative Meinungsumfrage von TNS EMNID im Auftrag der ABDA. Nachricht lesen

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Dienstag, 3. Juni 2014

Die diabetische Neuropathie: unterschätzt – unterdiagnostiziert – folgenschwer

Professor Dr. med. Oliver Schnell Die Prävalenz der diabetischen Neuropathie bei Patienten mit Typ-2-Diabetes wird – abhängig von Kriterien, Untersuchungsmethoden und Population – mit 13 bis 46 % angegeben. Eingeschränkte Lebensqualität, erhöhte Mortalität und ein erhöhtes Risiko für diabetisches Fußsyndrom zählen zu den gravierendsten Folgen. Die diabetische Neuropathie ist der wichtigste Risikofaktor für nichttraumatische Amputationen an den unteren Extremitäten. Wie aus Daten der KORA 4F Studie hervorgeht, ist ein extrem hoher Anteil der Patienten mit Diabetes und diabetischen Frühformen gar nicht darüber informiert, an diabetischen Nervenschäden zu leiden. Ebenso offenbart diese Studie, dass bei vielen Diabetikern zu selten die Füße untersucht werden. Nachricht lesen

G-BA veröffentlicht Vorschläge für neue DMP

Prüfung auf Umsetzbarkeit in zuständigen Gremien: Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat auf seiner Website eine Liste mit Vorschlägen für neue strukturierte Behandlungsprogramme (Disease-Management-Programme, DMP) veröffentlicht. Die Vielzahl eingereichter Themen belege das große Interesse der Fachöffentlichkeit an den Programmen, erklärte Dr. Regina Klakow-Franck, unparteiisches Mitglied im G-BA und Vorsitzende des zuständigen Unterausschusses am Montag in Berlin. Nachricht lesen

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Montag, 2. Juni 2014

Diabetes aktuell: Blutzuckermessung heute – und morgen?

Screenshot der Website glucoseandersmessen.de Insulinpflichtige Diabetiker müssen sich in der Regel mindestens dreimal täglich in den Finger stechen, um jeweils einen Tropfen Blut zur Bestimmung des aktuellen Blutzuckerwertes zu gewinnen. Seit Jahren warten Menschen mit Diabetes auf eine neue Methode zur Ermittlung des Blutzuckerwertes. Diese stellt Abbott Diabetes Care nun in Aussicht. Mit der Entwicklung des Flash Glucose Monitorings rückt, so das Unternehmen, die Revolution der Glukosemessung in greifbare Nähe. Wer von Anfang an über die neue Technologie informiert werden möchte, kann sich unter www.glukose-anders-messen.de online registrieren, um weitere Informationen zu erhalten. Nachricht lesen