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Für Menschen mit Typ-2-Diabetes und starkem Übergewicht scheint eine Remission der Erkrankung in Reichweite zu sein. In den letzten Jahren wurden die Zusammenhänge zwischen Adipositas und dem daraus resultierenden erhöhten Risiko für Typ-2-Diabetes entschlüsselt. Forschende haben medikamentöse Therapien entwickelt, die nicht nur eine Verbesserung des chronisch erhöhten Glukosespiegels, sondern auch eine nachhaltige Gewichtsabnahme ermöglichen. Bisher war eine Remission des Typ-2-Diabetes durch die chirurgische Diabetestherapie erfolgversprechender, da viele Betroffene mittels konservativer Methoden wie kalorienreduzierter Kost, Intensivierung der Bewegungsaktivität und Medikamenten nicht genug Übergewicht abbauen konnten, um ihre Blutglukosewerte zur normalisieren. Nun legen aktuelle Daten zu Ernährungsinterventionen wie die DiRECT-Studie, zu Pharmakotherapien wie mit GLP-1-Rezeptoragonisten oder dualen Inkretinagonisten nahe, dass auch mit nicht-chirurgischen Therapien eine Remission des Typ-2-Diabetes erreichbar sein könnte. Darüber diskutieren Expertinnen und Experten auf dem hybrid stattfindenden Diabetes Kongress 2023, der heute, Mittwoch, den 17. Mai 2023, um 17 Uhr eröffnet wird. Kongresspräsident Professor Dr. med. Matthias Blüher stellt auf der Kongress-Pressekonferenz am Freitag, den 19. Mai 2023, neueste Erkenntnisse zum Thema Remission vor. Nachricht lesen
Warum entscheiden sich Menschen mit Diabetes häufig gegen eine Insulinpumpe? Weil über 81 Prozent der Patient:innen mit intensivierter konventioneller Insulintherapie (ICT), die eine Insulinpumpentherapie ablehnen, den Schlauch zwischen Pumpe und Körper als störend empfinden. Accu-Chek Solo sorgt dafür, dass jetzt noch mehr Menschen von den Vorteilen einer Insulinpumpentherapie profitieren können. Neben der Erleichterung, dass die täglichen Insulininjektionen wegfallen, zählen dazu eine verbesserte Diabeteseinstellung und geringere Blutzucker-Schwankungen sowie ein reduziertes Hypo- und Hyperglykämie-Risiko. „Wir freuen uns sehr, mit Accu-Chek Solo frischen Wind in den Insulinpumpenmarkt zu bringen. Für die Entwicklung unserer neuen schlauchlosen Mikropumpe haben wir eine eigene Produktion an unserem Standort Mannheim aufgebaut“, erläutert James Fischer, Geschäftsführer der Roche Diabetes Care Deutschland GmbH. „Das Ergebnis ist eine flexible und diskrete Mikropumpe, die durch Qualität und Nachhaltigkeit überzeugt und für bestmögliche Entlastung im Alltag sorgt.“ Nachricht lesen
Über 20 Millionen Menschen haben in Deutschland einen hohen Blutdruck, etwa jeder dritte Erwachsene – sehr viele wissen nichts von ihrem Bluthochdruck. Dabei kann ein dauerhaft unzureichend oder nicht behandelter Bluthochdruck zu wie Herzschwäche (Herzinsuffizienz) und Vorhofflimmern oder zu schwerwiegenden Komplikationen wie Gehirnblutung, Schlaganfall, Herzinfarkt oder Nierenversagen führen. „Das Tückische an Bluthochdruck ist, dass er sich nicht unbedingt mit Beschwerden bemerkbar macht, obwohl Organe möglicherweise bereits geschädigt sind“, warnt der Herzspezialist Prof. Dr. Thomas Meinertz vom wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung. „Vor allem ein dauerhaft erhöhter Blutdruck lässt den Körper an den hohen Druck gewöhnen. Man kann sich trotzdem gut fühlen“, weiß Meinertz aus seiner eigenen Erfahrung mit Hochdruckpatienten. Symptome wie Schwindel, Ohrensausen, Kopfschmerzen oder gar Nasenbluten können, müssen aber nicht auftreten. „Und wenn sich Beschwerden bemerkbar machen, ist es in aller Regel schon zu spät, weil es bereits zur Schädigung von Gefäßen und Organen gekommen ist“, berichtet der Kardiologe aus Hamburg. Nachricht lesen
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Der Deutsche Ärztetag hat 2019 die Aufnahme der Ernährungsmedizin in die Weiterbildungsordnung für Ärztinnen und Ärzte beschlossen. Bundesärztekammer und Landesärztekammern setzen diesen Beschluss jetzt erfolgreich in die Praxis um. Neben der Weiterbildung Ernährungsmedizin braucht es aber auch eine Ausbildung junger Ärzte im Studium an den Universitäten. Lehrstühle gewährleisten Forschung, Lehre und Krankenversorgung. Nur so kann evidenzbasiertes Wissen für die Anwendung in ein Fachgebiet geschaffen werden. Der Bundesverband Deutscher Ernährungsmediziner e.V. (BDEM), die Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin e.V. (DGEM) und die Deutsche Akademie für Ernährungsmedizin e.V. (DAEM) setzen sich energisch für die Schaffung von Lehrstühlen für Ernährungsmedizin ein. Nachricht lesen
„Eine frühzeitige Behandlung von COVID-19 bei übergewichtigen und adipösen Patienten hat in einer Phase-3-Studie nicht nur die Zahl der schweren Verläufe vermindert. Nach den auf dem SSRN-Server des Lancet (2023; DOI: 10.2139/ssrn.4375620) veröffentlichten Ergebnissen kam es in den folgenden Monaten auch seltener zu einer Long-COVID-Diagnose.“ Dennoch gehört Metformin, das bevorzugte Erstmedikament zur Behandlung des Diabetes Typ 2, derzeit nicht zu den empfohlenen Medikamenten zur Behandlung von COVID-19. Mehr erfahren auf ärzteblatt.de. Diesen Beitrag hat das unabhängige Diabetes-Portal DiabSite heute für Sie aus dem Netz gefischt.
„Because Hormones Matter“: Unter diesem Motto begehen die European Society of Endocrinology (ESE), die European Hormone and Metabolism Foundation (ESE Foundation) und weitere Fachgesellschaften am 15. Mai 2023 den 2. European Hormone Day. Auch die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie e. V. (DGE) nutzt den Aktionstag, um die zentrale Rolle von Hormonen für Gesundheit und Wohlbefinden stärker ins Bewusstsein zu rücken mit 10 Tipps für eine gute Hormongesundheit. Nachricht lesen
Am kommenden Sonntag ist Muttertag. Kinder und Väter können Mütter mit einem selbst gebackenen Kuchen oder einer köstlichen Torte überraschen. Die Mama wird sich freuen. Zum Kaffee empfehlen wir unsere Muttertagsherzen. Vielleicht decken Sie am Sonntag aber auch mal den Frühstückstisch, während die Mutter noch schläft. Weitere Rezeptideen für den Muttertag und viele weitere Gelegenheiten biete die DiabSite-Rezeptdatenbank – wie üblich mit den wichtigsten Nährwerten und BE-Angabe für Menschen mit Diabetes. Wir vom unabhängigen Diabetes-Portal DiabSite wünschen allen Müttern einen schönen Muttertag und den Familien viel Spaß beim Backen und/oder Frühstück vorbereiten!
Multinationale Lebensmittelkonzerne haben ihre Vertriebsnetze und Absatzmärkte im Globalen Süden zunehmend ausgebaut. Mit ihren Produkten sind sie in vielen Ländern Afrikas präsent. Ein von der DFG gefördertes Projekt an der Universität Bayreuth wird jetzt am Beispiel von Ghana erstmals systematisch untersuchen, wie diese Unternehmen ihre Verantwortung für Lebensmittel, Ernährung und Gesundheit definieren und in die Praxis umsetzen. Das Vorhaben wird von Prof. Dr. Tina Bartelmeß, Juniorprofessorin für Ernährungssoziologie am Standort Kulmbach, geleitet. Von den Ergebnissen sollen neue, über Westafrika hinausreichende Impulse zur Stärkung der öffentlichen Gesundheit (Public Health) ausgehen. Nachricht lesen
Nicht erst seit der Corona-Pandemie ist klar: Deutschland hat ein hausgemachtes Pflegeproblem. Der Fachkräftemangel in Altenarbeit und Pflege verschärft sich ambulant und stationär seit Jahren kontinuierlich. Eine Pflegereform, die das Berufsbild der Pflegenden attraktiver gemacht hätte – bislang Fehlanzeige. Der Deutsche Pflegerat schätzt, dass 2023 bis zu 500.000 Pflegekräfte fehlen werden, während die Zahl der pflege- und hilfsbedürftigen Menschen weiter steigen wird. In Bezug auf Diabetes mangelt es zudem an diabetologischer Nachqualifikation durch Fort- und Weiterbildung. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG), die gemeinnützige Gesundheitsorganisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe und der Selbsthilfeverband Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M), Landesverband Nordrhein-Westfalen, fordern gemeinsam ein radikales Umdenken der Politik unter dem Hashtag #WeiterbildungWeilPflegendeEsWertSind! Nachricht lesen