Willkommen im DiabSite Diabetes-Weblog!
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Daseinsfürsorge, Sicherung und Steigerung der Behandlungsqualität sowie Entbürokratisierung – das sollen die erklärten Ziele der von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach angestoßenen Krankenhausreform sein. Mit der in der vergangenen Woche bekannt gewordenen Arbeitsfassung zum sogenannten Krankenhausversorgungsverbesserungsgesetz (KHVVG) liegen nun erstmals seit dem Eckpunktepapier von Bund und Ländern nähere Anhaltspunkte vor, wie die Reform ausgestaltet werden soll. In dem Entwurf spielt die konkrete Verbesserung der Patientenversorgung eine zu geringe Rolle, kritisiert die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG). Außerdem drohe das Nebeneinander von Vorhaltevergütung und Fallpauschalen ein Bürokratiemonster für Kliniken zu werden. Die Fachgesellschaft bekräftigt ihre Forderung an die Gesundheitsminister von Bund und Ländern, das Patientenwohl und die Patientensicherheit in den Mittelpunkt der Reform zu stellen und die Perspektive der Fachgesellschaften stärker zu berücksichtigen. Nachricht lesen
Die Jahrestagung der European Association for the Study of Diabetes (EASD) ist in diesem Jahr in Hamburg zu Gast. Ein wissenschaftliches Programm mit mehr als 1.200 Vorträgen und Präsentationen zu den neuesten Erkenntnissen aus der Diabetesforschung erwartet die Teilnehmenden vom 2. bis 6. Oktober 2023 in der Hansestadt. DZD-Forschende dürfen sich bei der Tagung gleich über mehrere EASD-Auszeichnungen freuen. Nachricht lesen
Ein so umfangreiches Projekt wie das Diabetes-Portal DiabSite ist wie kaum ein anderes auf Unterstützung angewiesen. Unser Unterstützer des Monats ist Lasar Liepins, dem wir nicht nur den Adventskalender mit Diabetes-Quiz verdanken, sondern auch ein sogenanntes Content-Management-System, das es uns ermöglicht, Ihnen diese Fülle an Diabetes-Informationen zu bieten. Welche Menschen und Unternehmen uns außerdem unterstützen und warum sie Zeit und Energie in das Projekt DiabSite investieren, lesen Sie auf der Seite Unterstützer. DiabSite sagt: „Danke schön!“.
Am 14. November ist Weltdiabetestag. Bereits am 12. November veranstaltet diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe einen Digitalen Patiententag mit wissenschaftlich-medizinischen Expertenvorträgen, die Menschen mit der Stoffwechselerkrankung, aber auch Angehörige, medizinisches Personal und Interessierte über Themen wie „Schwangerschaft mit Diabetes“ informieren und aufklären. Medienpartner MedTriX/Kirchheim plant ein digitales Expertengespräch über die zukünftige Versorgung der Menschen mit Diabetes. Und am Weltdiabetestag lädt #dedoc° zu den eigentlichen #docdays° ein – Community-Events im lockeren Talkshow-Stil von, für und mit Menschen mit Diabetes aus aller Welt. Als Veranstalter des Virtuellen Weltdiabetestages bündelt #dedoc° so Angebote verschiedener Partner und macht sie als Livestream auf der Webseite www.weltdiabetestag.de verfügbar. Nachricht lesen
Im Jahre 2018 erhielt Frau Wiebke Kristin Fenske, damals PD in Leipzig, den Schöller-Junkmann-Preis der DGE. Wie sorgfältig und wie richtig die DGE-Jury, welcher auch der Referent (H.S.) angehörte entschieden hat kann man daran sehen, dass die eingereichte Arbeit auch im New England Journal of Medicine abgedruckt wurde. Jetzt übernahm Frau Professor Fenske den Lehrstuhl für Innere Medizin mit dem Schwerpunkt Endokrinologie und Diabetologie am Berufsgenossenschaftlichen Universitätsklinikum Bergmannsheil der Ruhr-Universität Bochum (RUB). Nachricht lesen
Haben Menschen eine chronische Erkrankung ist der pflegerische Aufwand im Alter besonders hoch und komplex. Schon heute werden Menschen mit Diabetes mellitus – insbesondere Diabetes Typ 1 – in Pflegeheimen unzureichend pflegerisch betreut und versorgt, mahnt der Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e. V. (VDBD). Das Pflegepersonal sei nur selten auf neueste Therapien geschult und Patientinnen und Patienten müssten daher auf effektive und sichere Therapieformen verzichten. Auch Angehörige sind mit den steigenden Anforderungen häufig überlastet. Ändere sich nichts an der Situation würden künftig tausende Menschen mit Diabetes Typ 1 unterversorgt. Der Verband fordert daher flächendeckende Schulungsangebote für Pflegekräfte in der Langzeitpflege sowie Angehörige und eine einheitlich gesicherte Finanzierung und Bereitstellung von Diabetesschulungen. Nachricht lesen
Starkes Übergewicht zählt zu den wichtigsten vermeidbaren, aber wenig bekannten Krebsrisikofaktoren. Jedes Jahr gehen in Deutschland etwa 30.000 Krebsfälle auf das Konto von Übergewicht und Fettleibigkeit. Anlässlich der 5. Nationalen Krebspräventionswoche vom 25. bis 29. September setzen sich die Deutsche Krebshilfe, das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) und die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) für Rahmenbedingungen ein, die es Menschen leichter machen, ein gesundes Körpergewicht zu halten oder zu erlangen. Nachricht lesen
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Auch vor dem BMW BERLIN-MARATHON 2023 hat DiabSite-Initiatorin Helga Uphoff einige hundert Meter der Marathonstrecke getestet. Sie führt ganz in der Nähe der Redaktionsräume vorbei. Kurz darauf werden Marathon-Legende Eliud Kipchoge und andere schnelle Läufer/innen sowie zehntausende Hobby Athleten genau hier, auf dieser Straße, ihren Marathon laufen. Der Test ist immer wieder ein besonderes Gefühl. Anschließend verfolgte die Diabetikerin den Lauf im TV, dann feuerte sie die schnellen Runner an der Strecke, und schließlich sah sie sich die Siegerehrung wieder im TV an. Der letzte Sonntag im September, der Tag des Berlin-Marathons, ist für das DiabSite-Team jedes Jahr besonders. Was die Diabetikerinnen erlebt haben und wer gewonnen hat, erfahren Sie hier:
Aufstehen, Laufschuhe anziehen und die Marathonstrecke testen. So beginnt seit einigen Jahren mein Marathon-Sonntag. Ich laufe einige hundert Meter oder mehr auf der Marathonstrecke. Die Straßen sind leer, und der ideale Laufweg wird mit drei blauen Streifen angezeigt. Wow, strammen Schrittes bin ich jetzt auf genau dem Asphalt unterwegs, über den gleich die schnellsten Läufer/innen der Welt nahezu fliegen. Die Straßen sind dafür natürlich abgesperrt. Wie schnell die Absperrgitter von helfenden Händen geöffnet werden, wenn ein Einsatzfahrzeug der Polizei mit Blaulicht kommt, konnte ich heute auch noch erleben.
Dann wurde es Zeit, am Rechner den Lauf zu verfolgen. Die Marathonlegende, Eliud Kipchoge (Kenia) war anfangs auf Rekordkurs, wurde später jedoch langsamer. Unglaublich schnell und locker war Tigist Assefa aus Äthiopien unterwegs. Als die ersten Marathonis unweit der Macherinnen des Diabetes-Portals DiabSite vorbeiliefen, standen wir an der Straße – Wie jedes Jahr mit unserem freundlichen Nachbarn Jochen, der die deutlich besseren Fotos macht.
Wir von der DiabSite konzentrierten uns darauf, gemeinsam mit einer tollen Trommlergruppe von der Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW), die Marathonis anzufeuern. Wir genossen die gute Stimmung und ich dachte daran, dass ich vor knapp zwei Stunden hier gelaufen war. Unser Dank gilt dem Nachbarn, der uns die Bilder kostenfrei zur Verfügung stellt.
Schnell liefen wir nach Hause, um die Zieleinläufe wieder im TV zu verfolgen. Am Ende hatte die Äthiopierin Assefa mit 2:11:53 Stunden einen sensationellen Weltrekord aufgestellt. Der Kenianer Kipchoge gewann den Berlin-Marathon in 2:02:42 Stunden zum fünften Mal und verpasste seinen dritten Weltrekord nur um knapp zwei Minuten. Stundenlang sahen wir zu, wie auch gut trainierte und andere Hobbyläufer/innen ins Ziel kamen. Nach so viel Spannung gönnten wir uns ein frühes Abendessen im Restaurant. Dort saßen auch einige Menschen mit der Marathonmedaille, andere liefen an uns vorbei. Und – wer hätte das gedacht – auch eine Läuferin mit einem Sensor zur kontinuierlichen Glukosemessung am Arm.
Wir wünschen Ihnen einen guten Start in die Woche!
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Ihre Helga Uphoff
„Trotz erheblicher pharmakologischer Fortschritte in den letzten Jahren bleibt die Einstellung eines normoglykämischen Blutglucose-Spiegels bei Diabetes mellitus auch mit neueren Basal- und Bolus-Insulinen häufig eine Herausforderung. Mit der Entwicklung neuartiger Insulin-Formulierungen streben Wissenschaftler danach, die Therapietreue weiter zu verbessern und der physiologischen Insulin-Sekretion näherzukommen. Welche Innovationen befinden sich in der Pipeline?“ Schnell wirksame Insuline sollen künftig noch schneller und kürzer wirken. Für langwirksame Insuline besteht die Hoffnung, dass sie künftig vielleicht nur noch einmal in der Woche gespritzt werden müssen. Geforscht wird weiterhin an Insulinen zum Schlucken und solchen, die nur wirken, wenn sie gebraucht werden. Mehr erfahren Sie auf folgender Seite von der: Deutschen Apotheker Zeitung. Diesen Beitrag hat das Diabetes-Portal DiabSite für Sie aus dem Netz gefischt.
In jedem Jahr freuen sich Birgit Ruben und Helga Uphoff auf den Marathon in Berlin. Die Diabetikerinnen verfolgen den Lauf im TV und gehen an die Strecke, wenn die schnellsten Läufer/innen ganz in der Nähe sind. Vorher testet DiabSite-Initiatorin Helga Uphoff einen kleinen Teil der Marathon-Strecke. Mit Beiträgen auf der DiabSite stimmt sie sich auf das Ereignis ein. Sie liest zum Beispiel den bewegenden Beitrag von Ulrike Thurm zum New York City Marathon am 4. November 2012 oder erinnert sich an das Jahr, in dem es beim Berlin-Marathon von der IDAA einen IDAA bietet „Boxenstopp“ für Menschen mit Diabetes gab. Über 45.000 Läuferinnen und Läufer starten am Sonntag beim 49. Berlin-Marathon. Darunter der Kenianer Eliud Kipchoge, der 2018 und 2022 in Berlin Weltrekord lief.