Willkommen im DiabSite Diabetes-Weblog!
Hier finden Sie Hinweise zu topaktuellen Nachrichten rund um den Diabetes und DiabSite-Randnotizen. Wenn Sie es gern noch aktueller und komfortabler hätten, abonnieren Sie einfach unseren RSS-Feed.
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Wissen Sie, wie viele Hypoglykämien Sie in den letzten Monaten hatten? Wenn Sie mit Insulin behandelt werden, wahrscheinlich mehr als gedacht. Oft kommen sie unbemerkt in der Nacht. Auch am Tage bleiben Symptome manchmal aus. Insulin und Diabetes-Tabletten aus der Gruppe der Sulfonylharnstoffe können zu Unterzuckerungen (Hypoglykämien, kurz Hypos) führen. Meistens verlaufen sie harmlos und lassen sich mit Traubenzucker, Apfelsaft oder Ähnlichem schnell beheben. Häufige Hypoglykämien setzen den Körper jedoch unter Stress – ganz besonders ein vorgeschädigtes Herz. Für Diabetikerinnen und Diabetiker am Steuer können Hypos lebensgefährlich sein, weil Konzentration und Reaktionsvermögen eingeschränkt sind. Unser Hypoglykämie-Tagebuch soll Diabetikern helfen, Unterzuckerungen zu vermeiden. Sie finden es exklusiv auf dem Diabetes-Portal DiabSite mit zahlreichen Infos und dem Sie finden es exklusiv auf dem Diabetes-Portal DiabSite mit einem Gratis-Download für den persönlichen Ursachen-Check. So kommen Sie den Gründen für Ihre Hypos besser auf die Spur.
Über 9 Millionen Menschen in Deutschland leben mit Diabetes, mehr als 90 Prozent mit Typ-2-Diabetes. In den meisten Fällen steht die Erkrankung in engem Zusammenhang mit Übergewicht. Doch Studien zeigen: Starkes Übergewicht – Adipositas – wirkt sich bei Frauen und Männern unterschiedlich auf den Stoffwechsel und den Weg zum Diabetes aus. Männer erkranken häufig früher – oft schon bei geringerem Übergewicht. Frauen entwickeln einen Typ-2-Diabetes dagegen meist später, dann häufig bei stärkerem Übergewicht und mit ausgeprägteren Stoffwechselstörungen. Darauf weist die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) hin und plädiert dafür, die Wechselwirkung von Übergewicht und Diabetes stärker geschlechtsspezifisch zu betrachten. Nachricht lesen
40 % der Todesfälle in Deutschland sind durch Tabakkonsum, falsche Ernährung, hohen Alkoholkonsum und geringe körperliche Aktivität verursacht. Folgeerkrankungen des ungünstigen Lebensstils wie Diabetes mellitus Typ 2, Fettleber und Herz-Kreislauf-Erkrankungen tragen wesentlich zu hohen Kosten im Gesundheitswesen und geringer Lebenserwartung bei. Diese nicht-übertragbaren Krankheiten nehmen europaweit zu. Nachricht lesen
Diabetes ist weit mehr als eine medizinische Diagnose. Er prägt Lebenswege – und trifft Menschen in sehr unterschiedlichen Situationen: Kinder und Jugendliche mit Typ-1-Diabetes, ältere Menschen mit mehreren chronischen Erkrankungen, Frauen in Schwangerschaft oder Wechseljahren, Menschen mit Migrationsgeschichte oder in sozial prekären Lebenslagen. Ihre Herausforderungen unterscheiden sich – ebenso wie ihre Chancen auf gute Versorgung, Prävention und Teilhabe. Unter dem Motto „Diabetes ist Vielfalt – Perspektiven, die bewegen“ schreibt die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) ihren Medienpreis 2026 aus und lädt Journalistinnen und Journalisten ein, ihre Beiträge bis zum 31. Juli 2026 einzureichen. Nachricht lesen
EDENT1FI („European action for the Diagnosis of Early Non-clinical Type 1 diabetes For disease Interception“), ein Forschungsprojekt unter der Leitung von Prof. Anette-Gabriele Ziegler von Helmholtz Munich und Prof. Chantal Mathieu von der KU Leuven, hat einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu seinem Ziel erreicht: Von den in Europa geplanten über 200.000 Kindern und Jugendlichen wurden bereits 100.000 auf frühe Stadien von Typ-1-Diabetes gescreent. Nachricht lesen
In zwei Wochen ist Ostern. Nach dem langen Winter nutzen viele Menschen die Osterferien oder die Feiertage für einen Urlaub in die Sonne. Fernreisen liegen über Ostern im Trend. Auch Menschen mit Diabetes tanken jetzt gerne etwas Sonne. Aber Achtung, im Ausland werden Blutzucker- und Glukosewerte ebenso wie in vielen deutschen Kliniken und in den östlichen Bundesländern in Millimol pro Liter und nicht in Milligramm pro Deziliter gemessen. Diese unterschiedlichen Maßeinheiten führen immer wieder zu Verwirrungen. Vor Jahren schrieb uns eine Diabetikerin, dass sie im Notfall bei einem Wert von 25 mg/dl (1,4 mmol/l) beinahe Insulin statt Zucker bekommen hätte. Für die Umrechnung der Blutzucker-/Glukosewerte stehen auf dem Diabetes-Portal DiabSite ein Rechner, die Formel und eine umfangreiche Tabelle bereit.
Immer mehr Menschen in Deutschland profitieren von pharmazeutischen Dienstleistungen (pDL) in den Apotheken. Auch das Angebot in den Apotheken wächst kontinuierlich: Die Dienstleistungen werden inzwischen regelmäßig von mehr als der Hälfte der Apotheken angeboten. Im dritten Quartal 2025 boten rund 8.800 der insgesamt 16.600 Apotheken rund 216.000 pDL an; im dritten Quartal 2024 waren es noch rund 7.900 Apotheken und insgesamt rund 156.000 pDL. „Die pharmazeutischen Dienstleistungen nutzen den Patientinnen und Patienten unmittelbar und verbessern die Versorgung spürbar. Unser Ziel ist es, die Implementierung weiter zu beschleunigen und die Angebote noch besser in der Breite zu verankern“, sagt Thomas Preis, Präsident der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Nachricht lesen
Die meisten Menschen mit Adipositas weisen bereits gesundheitliche Folgeerscheinungen auf und gelten nach neuen Diagnose-Kriterien als „klinisch adipös“. Zu diesem Resultat kommt eine Untersuchung unter Leitung des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE).
Der Body-Mass-Index (BMI) berechnet sich aus dem Körpergewicht geteilt durch die Körpergröße zum Quadrat (kg/m2) und dient seit vielen Jahren als einfaches Maß zur Einordnung von Übergewicht und Adipositas. Per Definition liegt eine Adipositas ab einem BMI von 30 kg/m2 vor. Der BMI allein ist aber für eine Diagnose nicht ausreichend. Zudem wird in Fachkreisen weiterhin diskutiert, ob starkes Übergewicht als eigenständige Krankheit oder vor allem als Risikofaktor für andere Erkrankungen zu bewerten ist. Nachricht lesen
Kontinuierliche Glukosemesssysteme (CGM) sind ein zentrales Instrument der modernen Diabetestherapie. Eine aktuelle Studie zeigt jedoch: Selbst moderne CGM-Systeme liefern bei derselben Person teils deutlich unterschiedliche, therapieentscheidende Kennzahlen. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) sieht darin einen wichtigen Hinweis, CGM-Daten differenziert zu bewerten und die Standardisierung von Mess- und Auswertungsverfahren voranzubringen – auch mit Blick auf das digitale Disease-Management-Programm (dDMP). Nachricht lesen
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Heute ist Weltfrauentag. Seit 1977 ist der Internationale Frauentag am 8. März der offizielle Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden. 30 Jahre später erreichte der Weltdiabetestag diesen Status. Immerhin! Nur wo bleibt der Kampf der Diabetikerinnen und Diabetiker für ihre Rechte?
Während die Frauen um die Gleichberechtigung kämpfen, nehmen Menschen mit Diabetes Diskriminierungen in Schule und Beruf, Einschränkungen in der Versorgung und steigende Kosten für lebensnotwendige Medikamente oft klaglos hin. Das muss nicht sein. DiabSite ruft deshalb heute alle Männer und Frauen mit Diabetes auf, selbst aktiv zu werden. Engagieren Sie sich in den Organisationen, kämpfen Sie für Ihre Rechte als Diabetikerin oder Diabetiker und informieren Sie sich aktuell auf dem Diabetes-Portal DiabSite.
Mit einem virtuellen Blumenstrauß wünschen wir heute allen Frauen einen schönen Weltfrauentag!