Willkommen im DiabSite Diabetes-Weblog!
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Frauen und Männer können bei denselben Erkrankungen unterschiedliche Symptome entwickeln, unterschiedliche Risiken haben und unterschiedlich auf die gleichen Therapien ansprechen. Doch Forschung, Leitlinien und Versorgung bilden diese Realität noch zu selten ab. Auf der Jahres-Pressekonferenz der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) machten Expertinnen und Experten vergangene Woche deutlich, dass Geschlechtersensibilität als Teil der personalisierten Medizin die Voraussetzung für gute Versorgung ist – und Fehl- sowie Unterversorgung vermeiden hilft. Eine moderne Innere Medizin muss wissenschaftliche Erkenntnisse konsequent in eine bessere Versorgung überführen. Nachricht lesen
Sie betreffen fast jeden dritten Menschen über 60 in Deutschland und sind weltweit für mehr als zehn Millionen verlorene gesunde Lebensjahre verantwortlich: Polyneuropathien. Obgleich ein Massenphänomen, kann dieses Krankheitsbild (kurz: PNP) kaum behandelt werden. Der Grund: Die medizinische Forschung weiß noch immer wenig über das, was im Körper der Betroffenen abläuft. Ein Konsortium aus Essen, Heidelberg, Leipzig und Münster ist auf bestem Weg, das zu ändern. Im Fokus des Verbunds: der Lipidstoffwechsel in den peripheren Nerven. Nachricht lesen
Deutschland hat es ins Finale der Handball-EM 2026 geschafft. Dazu gratuliert das Team des Diabetes-Portals DiabSite Bundestrainer Alfred Gislason und der deutschen Handball-Nationalmannschaft schon einmal herzlich! Heute geht es in der Europameisterschaft um Gold. Können Andreas Wolff, Johannes Golla, Juri Knorr und Co. den seit Jahren dominierenden Dänen im EM-Finale die Stirn bieten? Sie können das Spiel im TV verfolgen. Das ZDF überträgt ab 17:50 Uhr. Anwurf in Herning/Dänemark ist um 18:00 Uhr. Wer wie die Macherinnen der DiabSite – selbst Diabetikerinnen – bei spannenden Fuß- und Handballspielen snacken müssen, hat die Wahl zwischen Salzgebäck wie Chips und Flips und gesünderen Snacks wie Möhren, Salatgurke, Paprika und Co. Wir hoffen, Sie treffen die bessere Snack-Wahl, und Gislason stellt die richtigen Spieler auf die Platte. Freuen Sie sich mit uns auf einen schönen Handballabend!
Zahlreiche genetische Studien haben viele Risikovarianten für Typ-2-Diabetes (T2D) gefunden – doch welche Gene und Proteine sind tatsächlich an den Krankheitsmechanismen beteiligt? Ein internationales Team unter Leitung von Helmholtz Munich hat nun weltweit erhobene genetische Daten genutzt, um Gene und Proteine zu identifizieren, die im Zusammenhang mit T2D stehen. Ihre Ergebnisse haben die Forschenden systematisch über mehrere Gewebe und vier globale Abstammungsgruppen hinweg verglichen. Das Ergebnis veröffentlichen die Forschenden heute im Fachjournal Nature Metabolism: Viele potenziell ursächliche Signale wären bei ausschließlichen Analysen von Blutproben übersehen worden. Nachricht lesen
Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie e.V. (DGfN) unterstützt eine europaweite Initiative der European Kidney Health Alliance (EKHA) und weiterer Fachgesellschaften. Diese fordern die Europäische Kommission dazu auf, den zweiten EU-Aktionsplan zu Organspende und Transplantation auf den Weg zu bringen. Die Allianz drängt zudem darauf, die im Jahr 2024 verabschiedeten EU-Ratsbeschlüsse zu Organspende und Transplantation in konkrete politische Maßnahmen zu überführen. Hintergrund ist der nach wie vor signifikante Organmangel. Aus deutscher Sicht ist der Handlungsdruck besonders hoch: Rund 8200 Menschen warten derzeit hierzulande auf ein Spenderorgan – die meisten von ihnen auf eine neue Niere und damit auf die einzige Therapie, die ein Leben ohne Dialyse ermöglicht. Nachricht lesen
Prädiabetes ist eine äußerst heterogene Stoffwechselstörung. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mehrerer Partnerinstitute des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) e.V. haben jetzt mit künstlicher Intelligenz (KI) epigenetische Marker identifiziert, die auf ein erhöhtes Risiko für Folgeerkrankungen hinweisen. Bereits eine einfache Blutprobe könnte ausreichen, um Hochrisikopersonen für die Entwicklung eines Typ-2-Diabetes und seiner Komplikationen frühzeitig zu erkennen. Die Studie zeigt, wie datengetriebene Ansätze und molekulare Medizin bei der Diagnostik ineinandergreifen. Nachricht lesen
„Diabetes kann unbehandelt zu schwerwiegenden Folgeerkrankungen führen. Deshalb ist eine frühe Diagnose wichtig. Doch oft wird Diabetes erst spät erkannt – vor allem bei Kindern.“ Unbemerkt kann Diabetes zu schweren Schäden führen, etwa an den Blutgefäßen, Augen und Nieren. Über Ursachen, Symptome und Behandlungen von Diabetes Typ 1 und auch Diabetes Typ 2 informiert ZDFheute in seinem Ratgeber Gesundheit. Sechs Videosequenzen vertiefen das Thema anschaulich. Diesen Beitrag hat das unabhängige Diabetes-Portal DiabSite für Sie aus dem Netz gefischt.
Die chronische Nierenkrankheit (CKD) galt lange als schleichend fortschreitend und kaum aufzuhalten. Mehrere aktuelle Studien zeigen nun: Dieses Bild ist überholt. Moderne medikamentöse Therapien können das Fortschreiten der Erkrankung deutlich bremsen – und in vielen Fällen sogar einen langfristigen Stillstand der Nierenschädigung erreichen. Voraussetzung dafür ist jedoch eine frühzeitige Diagnose. Die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie e. V. (DGfN) fordert daher ein konsequentes, modernes Nierenscreening – insbesondere bei Risikogruppen. Nachricht lesen
Jährlich sterben weltweit rund 20 Millionen Menschen an Herz-Kreislauf-Erkrankungen. International wie auch in Deutschland sind diese Erkrankungen damit seit Jahren Todesursache Nummer 1. Führende internationale Herzgesellschaften weisen heute in einem gemeinsamen Appell für mehr Klima- und Umweltschutz darauf hin, dass etwa jeder 5. Todesfall durch Herz-Kreislauf-Erkrankungen auf Umweltverschmutzung zurückzuführen ist. Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) unterstützt diese Initiative ausdrücklich. Aus Sicht der Inneren Medizin sind Luftverschmutzung, Hitze, Lärm und weitere Umweltaspekte längst zentrale gesundheitliche Risikofaktoren im gesamten Spektrum internistischer Erkrankungen. Die DGIM fordert daher, Umweltbelastungen systemisch in Prävention, Krankenversorgung und politische Entscheidungen stärker einzubeziehen – wissenschaftsbasiert, patientenorientiert und mit Blick auf besonders vulnerable Bevölkerungsgruppen. Nachricht lesen
Menschen mit Diabetes und psychischen Begleiterkrankungen werden seltener leitliniengerecht medizinisch kontrolliert als Menschen mit Diabetes ohne psychische Begleiterkrankungen. Eine neue systematische Übersichtsarbeit und Metaanalyse mit Daten von über 5,5 Millionen Menschen zeigt erhebliche Versorgungsunterschiede – mit potenziell gravierenden Folgen für die Lebenserwartung. Die an der Medizinischen Fakultät der Universität Augsburg durchgeführte Metaanalyse ist im höchst renommierten Fachjournal The Lancet Psychiatry erschienen. Nachricht lesen