Willkommen im DiabSite Diabetes-Weblog!
Hier finden Sie Hinweise zu topaktuellen Nachrichten rund um den Diabetes und DiabSite-Randnotizen. Wenn Sie es gern noch aktueller und komfortabler hätten, abonnieren Sie einfach unseren RSS-Feed.
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Typ-2-Diabetes wird über Blutwerte diagnostiziert – doch die eigentlichen Veränderungen spielen sich unter anderem im Gewebe der Bauchspeicheldrüse ab. Unter dem Mikroskop sind diese Veränderungen allerdings nicht sichtbar. Ein Forschungsteam des Deutschen Diabetes-Zentrums (DDZ) in Düsseldorf, des Paul Langerhans Instituts von Helmholtz Munich und des Instituts für Diabetesforschung und Metabolische Erkrankungen am Universitätsklinikums Tübingen zeigte nun erstmals: Erklärbare Künstliche Intelligenz kann unterscheiden, welches Gewebe von Menschen mit Typ-2-Diabetes stammt und welche Strukturen dabei eine Rolle spielen. Grundlage ist ein Datensatz aus Dresden und Tübingen. Nachricht lesen
Übermäßiger Konsum von Fruktose (Fruchtzucker) kann die Nieren nachhaltig schädigen und das Risiko für eine chronische Nierenkrankheit (CKD) erhöhen. Besonders problematisch ist Fruktose, die in großen Mengen industriell zugesetzt wird – etwa in Softdrinks, Energydrinks, Fruchtsäften und zahlreichen Fertigprodukten, häufig in Form von Fruktose-Glukose-Sirup oder Maissirup. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie e. V. (DGfN) anlässlich des Weltnierentags am 12. März 2026 hin. „Fruktose ist kein ‚gesünderer‘ Zucker – im Gegenteil: In großen Mengen kann sie über verschiedene Stoffwechselwege die Nieren massiv beeinträchtigen“, betont die DGfN. Besonders kritisch sei der Konsum zuckerhaltiger Getränke, da die Fruktose hier schnell und in hoher Konzentration aufgenommen werde. In Kombination mit Hitze und Flüssigkeitsmangel – etwa im Sommer oder bei körperlicher Anstrengung – könne dies die Nieren zusätzlich belasten.
Die DGfN empfiehlt daher, zuckergesüßte Getränke im Alltag konsequent zu reduzieren und stattdessen Wasser, ungesüßten Tee oder Kaffee ohne Zucker zu trinken. Zugleich fordert sie die Gesundheitspolitik auf, sich den Empfehlungen der Deutschen Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK), Bundesärztekammer und Nationaler Akademie der Wissenschaften Leopoldina zur Einführung einer Zuckersteuer anzuschließen. Nachricht lesen
„Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen, darunter auch Diabetes, haben ein höheres Risiko für einen schwereren COVID-19-Verlauf. Sie sind auch anfälliger, sich anzustecken.“ Wie sich Diabetikerinnen und Diabetiker bestmöglich vor einer Corona-Infektion schützen – und ob Diabetes durch Corona oder die Corona-Impfung entstehen kann, erfahren Sie auf folgender Seite der BARMER. Diesen Beitrag hat das unabhängige Diabetes-Portal DiabSite für Sie aus dem Netz gefischt.
Immer mehr Menschen nutzen sogenannte Abnehmspritzen zur Gewichtsreduktion. Doch wie geht es danach weiter? Anlässlich des Welt-Adipositas-Tags am 4. März informiert die Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin e. V. (DGEM) über die Phase nach erfolgreicher Gewichtsreduktion. Inkretinbasierte Medikamente wie zum Beispiel Semaglutid oder Tirzepatid unterstützen das Abnehmen wirksam. Für einen dauerhaften Gewichtserhalt braucht es jedoch eine strukturierte Ernährungs- und Lebensstiltherapie vor, während und nach der Behandlung – durchgeführt durch qualifizierte Ernährungsfachkräfte und Ärzt*innen mit ernährungsmedizinischer Expertise. Eine alleinige medikamentöse Therapie der Adipositas sei auf Dauer meist zum Scheitern verurteilt. Nachricht lesen
Ein so umfangreiches Projekt wie das Diabetes-Portal DiabSite ist wie kaum ein anderes auf Unterstützung angewiesen. Unser Unterstützer des Monats ist Professor Peter Bottermann. Als ehemaliger Wissenschaftler und Diabetes-Experte besucht er die DiabSite regelmäßig und beurteilt zum Beispiel, ob die richtigen Antworten im unserem Adventskalender mit Diabetes-Quiz auch wirklich korrekt sind. Lesen Sie, warum Professor Bottermann das Diabetes-Portal DiabSite seit vielen Jahren unterstützt. Wir danken ihm und allen anderen Unterstützer/innen für ihr meist ehrenamtliches Engagement herzlich! Welche Menschen und Unternehmen uns außerdem unterstützen und warum sie Zeit und Energie in das Projekt DiabSite investieren, ist auf der Seite Unterstützer nachzulesen. Heute sagen wir allen Unterstützern ein herzliches: „Dankeschön!“.
Haben Sie schon mal einen Kolibri beobachtet, der seinen Schnabel tief in eine Trompetenblume steckt? Oder einen Honigfresser, der mit seiner bürstenförmigen Zunge Nektar aus Eukalyptusblüten saugt? Wenn ja, dann haben Sie aus menschlicher Sicht etwas Bemerkenswertes beobachtet: Denn obwohl die meisten Vogelarten keinen oder nur wenig Zucker konsumieren, gibt es einige, die sich fast ausschließlich von Nektar oder süßen Früchten ernähren. Dabei verarbeiten sie enorme Mengen an Zucker, ohne die Krankheiten zu entwickeln, die eine solche Ernährung bei Menschen oder anderen Tieren hervorrufen würde. Nachricht lesen
Ob wir morgens eher Kohlenhydrate oder Fette essen, könnte mitbestimmen, wie unser Stoffwechsel arbeitet. Prof. Olga Ramich vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) und der Charité – Universitätsmedizin Berlin hat gemeinsam mit ihrem Team nun erstmals am Menschen gezeigt, dass die zeitliche Verteilung der Aufnahme von Kohlenhydraten und Fetten die Aktivität von mehr als tausend Genen im Fettgewebe über den Tag hinweg verändert – darunter Gene, die den Zucker- und Fettstoffwechsel sowie Entzündungsprozesse steuern. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal Food Research International veröffentlicht. Nachricht lesen
Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA), kontinuierliche Glukosemessung (CGM) und algorithmengestützte Systeme (AID) verbessern die Diabetesprävention und -therapie erheblich. Doch nicht alle Menschen mit Diabetes profitieren gleichermaßen von diesen Fortschritten, kritisiert die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG). Wer keinen Zugang zu Technik, ausreichende digitale Kompetenz hat, oder aber eine analoge Versorgung bevorzuge, drohe abgehängt zu werden. Die DDG stellte auf ihrer heutigen Jahrespressekonferenz in Berlin konkrete Forderungen für eine sozial gerechte Digitalisierung in der Diabetesversorgung vor. Nachricht lesen
Der Krieg in der Ukraine geht ins fünfte Jahr. Zerbombte Häuser, fehlende Energie, bittere Kälte: So die Situation heute in diesem leidgeprüften Land, das auch für unsere Freiheit kämpft. Sie möchten wissen, wie es einer unkrainischen Familie unter russischer Besatzung ging, und wie sie schließlich fliehen konnte? Das erfahren Sie in der heutigen Ausgabe von 11KM, dem tagesschau-Podcast. In der Ukraine tobt ein grausamer Krieg. Russland nimmt vor allem die ukrainische Infrastruktur ins Visier. Deshalb brauchen Hilfsorganisationen gerade jetzt Ihre Spenden, damit sie Wärme schenken und Leben retten können. Seriöse Spendenorganisationen finden Sie auf der Seite: Spendenaufruf Ukraine. Bitte helfen Sie helfen!
Eine internationale Forschungsgruppe hat untersucht, wie viele Menschen von präklinischer und klinischer Adipositas betroffen sind und welche Gesundheitsrisiken damit verbunden sind. Das Team unter der Leitung von Prof. Matthias Schulze vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) fand heraus, dass nahezu alle Menschen mit Adipositas, also einem Body Mass Index (BMI) von mindestens 30 kg/m², weitere messbare Anzeichen erhöhter Körperfettmasse aufweisen und rund 80 Prozent der Betroffenen bereits gesundheitliche Folgeprobleme haben. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal Nature Communications veröffentlicht. Nachricht lesen