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Kalorien spielen keine Rolle bei der Regulierung von Insulin, sondern Fette: Insulin reagiert auf das, was wir essen: Gerade bei Nahrung mit viel Kohlenhydraten steigt der Blutzuckerspiegel an, woraufhin mehr Insulin ausgeschüttet wird. Eine ganze Kette an Signalen wird dazu aktiviert, die so letztlich Faktoren wie Wachstum, Entwicklung und Lebensdauer eines Organismus an die jeweils verfügbare Nahrungssituation koppeln. Forscher des Max-Planck-Instituts für molekulare Zellbiologie und Genetik in Dresden haben nun Lipidmoleküle untersucht, die in Fruchtfliegen wichtige Informationen über die Zusammensetzung der aufgenommenen Nahrung an das Gehirn senden. Die Fette regulieren auf diese Weise den Insulinhaushalt. Dabei spielt der Kaloriengehalt der Nahrung keinerlei Rolle, sondern lediglich die genaue Zusammensetzung des Futters: Entscheidend ist, welche Fette darin enthalten sind. Die Forschungsergebnisse geben Anlass zur Hoffnung, dass hier ein wichtiger Ansatz für zukünftige Therapien für Diabetes Typ 2 liegen könnte. Nachricht lesen
Fachvortrag gibt Einblick in die Entstehung und die Behandlung einer Fettleber: Viele Übergewichtige leiden unbewusst an einer Fettleber und setzen sich so ungeahnt einem erhöhten Risiko für Diabetes und Fettstoffwechselstörungen aus. Da die Leber quasi im Stillen leidet, ist ein leichtes Druckgefühl im rechten Oberbauch oft das einzige spürbare Zeichen. Doch unter adipösen Patienten weisen immerhin bereits 75 Prozent eine Fettleber auf, ohne es zu ahnen. Das Problem dahinter: Die krankhafte Verfettung des Lebergewebes setzt Prozesse in Gang, die den Fett- und Zuckerstoffwechsel stören und Entzündungen begünstigen. Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes mellitus und Fettstoffwechselstörungen, aber auch Herzinfarkte und schwerwiegendere Lebererkrankungen können die Folge sein. Nachricht lesen
Diabetes, Bluthochdruck und Herzinfarkte sind Folgen von Übergewicht, so die gängige Meinung. Stimmt das überhaupt? Mit Wissenschaftlern und Medizinern geht 3sat auf Studienfahrt durch die Welt des Body Mass Indexes. Sie können sich diesen interessanten Beitrag jetzt in der 3sat-Mediathek ansehen und erfahren, warum manchmal auch dünne Menschen ein hohes Risiko für Typ-2-Diabetes haben, nicht jeder Dicke krank ist und wie individuell eine bariatrische Operation entschieden werden muss.
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– Dicke leben länger – Eine Nachricht auf dem Diabetes-Portal DiabSite
Geriatrische Patienten mit Diabetes werden nicht berücksichtigt! Stellungnahme zum Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses über eine Änderung der Arzneimittel-Richtlinie (AM-RL): Anlage IX – Festbetragsgruppenbildung Humaninsulin, Gruppe 1 bis 3, in Stufe 1 nach § 35 Absatz 1 SGB V. Nachricht lesen
Diabetes Herbsttagung/Adipositas Jahrestagung 2014: In Deutschland sind zwei Drittel der Männer und jede zweite Frau übergewichtig, fast jeder Vierte ist adipös. Auch 13 Prozent der deutschen Kinder wiegen zu viel, sechs Prozent leiden sogar unter starkem Übergewicht. Adipositas begünstigt wiederum die Entstehung von Diabetes Typ 2. Fast zehn Prozent der Menschen hierzulande sind bereits daran erkrankt, Tendenz steigend. Da die beiden Volkskrankheiten Diabetes mellitus und Adipositas eng miteinander verbunden sind, ist es das Anliegen der 8. Herbsttagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) und der 30. Jahrestagung der Deutschen Adipositas-Gesellschaft (DAG), aktuelle Themen, neue Fragestellungen und wissenschaftliche Ergebnisse im engen Schulterschluss ausführlich zu diskutieren. Die gemeinsame Tagung findet vom 21. bis 22. November 2014 im Congress Center Leipzig (CCL) statt. Nachricht lesen
Blutzuckermessgerät, elektronisches Tagebuch, Bolusrechner, Onlinezugriff auf alle Diabetesdaten – das neue Accu-Chek Connect Blutzuckermesssystem bietet viele Vorteile. Es besteht aus drei Komponenten und verbindet das Blutzuckermessgerät Accu-Chek® Aviva Connect, die Accu-Chek Connect App mit Bolusrechner und das Accu-Chek Connect Onlineportal. Das Prinzip ist einfach: Die Blutzuckerwerte werden wie gewohnt mit der Accu-Chek Aviva Technologie gemessen, vom Blutzuckermessgerät über Bluetooth an die App geschickt und auf das Onlineportal übertragen. Damit haben Menschen mit Diabetes ihre Daten immer und überall dabei. Nachricht lesen
Hinweis der DiabSite-Redaktion: Bevor Sie das neue Accu-Chek Connect System bestellen, beachten Sie bitte, dass es bisher nur mit den neuesten Android Smartphones mit Bluetooth low energy funktioniert. Hier finden Sie eine Liste der bisher kompatiblen Smartphones. Neuere Apple-Geräte sollen in Kürze folgen.
App, elektronisches oder handschriftliches Tagebuch: Bei chronischen Erkrankungen wie Diabetes ist ein gut funktionierendes Datenmanagement im Alltag das A und O. Anhand dessen kann der Arzt zusammen mit dem Betroffenen die optimale Therapie für diesen finden. Für Menschen mit Diabetes bedeutet das weniger Unterzuckerungen und einen besser eingestellten Blutzucker. Das Angebot der Datenerfassung geht heutzutage weit über handschriftliche Tagebücher hinaus. Moderne Geräte und APPs für das Smartphone dokumentieren Blutzuckerwerte digital und übermitteln diese teilweise auch an den PC. Welche Systeme sich am besten eignen, erklärt der Diabetologe Dr. med. Oliver Schubert aus Buxtehude im nächsten Experten-Chat von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe. Fragen rund um das Thema können ab sofort eingesendet werden. Nachricht lesen
Vermeidung von Lipohypertrophie reduziert schwankende Blutzuckerwerte bei Diabetikern: Eine geringere Schwankung des Blutzuckerspiegels lässt sich durch eine gute Spritztechnik erreichen, etwa mit dem Wechsel der Spritzstellen (= Rotation), konsequenter Einmalverwendung von Kanülen und der Verwendung kurzer Pen-Nadeln. Nachricht lesen
Für sinkende oder steigende Zuzahlungen kann es verschiedene Gründe geben: Änderungen der Zuzahlungen für rezeptpflichtige Arzneimittel erfolgen zum 1. und 15. eines Monats. Neben pharmazeutischen Informationen fließen auch neue gesetzliche, vertragliche oder wirtschaftliche Fakten zu diesen Terminen in die Software der Apotheken ein. Der Apotheker erkennt anhand seines Computerprogramms, wie hoch die Zuzahlung für ein ärztlich verordnetes Präparat ist. Ob ein Medikament zuzahlungsfrei ist, kann jeder Patient auch aktuell in der Zuzahlungsbefreiungsliste des Verbraucherportals APONET unter www.aponet.de nachschlagen. Darauf macht der Deutsche Apothekerverband (DAV) alle gesetzlich versicherten Patienten aufmerksam. Nachricht lesen
diabetesDE kritisiert G-BA-Entscheid zu Insulin degludec: Insulin degludec hat keinen Zusatznutzen im Vergleich zu Humaninsulin. Diese Entscheidung gab der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) gestern bekannt. diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe kritisiert diesen Entscheid – auf der Basis eines detaillierten Fachgutachtens ihrer Mitglieds- und Trägerorganisation Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG), sowie auf der Basis der praktischen ärztlichen Erfahrung in der ambulanten Diabetesversorgung und unter Berücksichtigung von Patientenbedürfnissen. Nachricht lesen