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Mittwoch, 11. Februar 2015

Diabetes-Folgeschäden

Gute Blutzuckereinstellung schützt am besten vor Impotenz: Diabetes mellitus ist die häufigste Ursache für Potenzstörungen – jeder zweite männliche Diabetespatient leidet unter Erektionsproblemen. Die beste Therapie, die Potenz zu erhalten und eine beginnende Erektionsstörung zu stoppen, ist eine gute Blutzuckereinstellung. Darauf weist die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) hin. Wer erste Anzeichen bemerkt, sollte daher seinen Lebensstil überprüfen und erwägen, eine psychologische Beratung in Anspruch zu nehmen. Nachricht lesen

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Erektionsstörungen – kein Grund zum Verzweifeln – Ein Beitrag von der Selbsthilfegruppe „Erektile Dysfunktion (Impotenz)“ auf dem Diabetes-Portal DiabSite

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Dienstag, 10. Februar 2015

Diabetes-Sensation: scannen statt stechen

FreeStyle Libre System DAK-Gesundheit übernimmt als erste Krankenkasse die Kosten für revolutionären High-Tech-Sensor von Abbott: Sensor am Oberarm statt routinemäßigem Finger-Piks: Die DAK-Gesundheit verbessert die Versorgung bei Diabetes-Patienten. Gemeinsam mit dem Gesundheitsunternehmen Abbott startet die Krankenkasse ein exklusives Projekt für ihre Versicherten mit einer schweren Zuckererkrankung. Ab Mitte des Jahres erhalten ausgewählte Patienten einen neuen High-Tech-Sensor. Das innovative Produkt mit dem Namen FreeStyle Libre ermöglicht Zuckermessen mit einem diskreten Scan und viel mehr Einblick in den Glukoseverlauf. Nachricht lesen.

Fruchtzucker: Ein Wolf im Schafspelz

Die „Süße aus Früchten“ wurde jahrzehntelang verharmlost: Fruchtzucker spielt heute in unserer Ernährung eine weitaus größere Rolle als die Natur einst vorsah. Aufgrund verschiedener technologischer Vorteile findet sich Fruktose, so der chemische Name des Fruchtzuckers, in immer mehr Produkten wie Getränken, Joghurts oder Backwaren. Aber auch natürliche Quellen wie Äpfel, Pfirsiche und Tomaten sind dank moderner Züchtung heute weitaus fruktosereicher. Bis vor wenigen Jahren schien das kein Problem zu sein. Fruchtzucker galt lange als gesunde Alternative zu Haushaltszucker. Besonders Diabetiker sollten von der geringen Wirkung auf den Blutzuckerspiegel profitieren. Der Ruf bröckelte, als Wissenschaftler zunehmend erkannten, wie sich Fruchtzucker stattdessen im Körper auswirkt. Wie Glukose – der Haupttreibstoff des Körpers – gelangt Fruktose aus dem Darm zur Leber. Doch während das Organ Glukose weiter ins Blut verteilt, um andere Körpergewebe zu versorgen, bleibt Fruktose in den Leberzellen, die sich deren Verwertung selbst annehmen. Bei einem hohen Fruchtzuckerkonsum wandelt die Leber diese zu Fett um. Ein Teil hiervon verbleibt im Gewebe – die Leber verfettet. Nachricht lesen

Mit Diabetes die 5. Jahreszeit genießen

Alkohol und Süßigkeiten in Maßen erlaubt: m Donnerstag, den 12. Februar 2015, ist Weiberfastnacht: Bis Aschermittwoch ist bundesweit auf Rosenmontagszügen, Kappensitzungen und Kostümbällen närrisches Treiben angesagt. Auch Menschen mit Diabetes können die „fünfte Jahreszeit“ genießen, solange sie bei Alkohol und Süßigkeiten Maß halten und regelmäßig ihren Blutzuckerspiegel messen, rät die gemeinnützige Organisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe. Nachricht lesen

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Montag, 9. Februar 2015

Richtfest für das Diabetes-Innovationszentrum

Karlsburger Klinikleitung mit Landes-Wirtschaftsminister Harry Glawe (2.v.r.) und weiteren Politikern aus Mecklenburg-Vorpommern Am 19. Januar 2015 wurde auf dem Klinikcampus Karlsburg in Anwesenheit von Harry Glawe (CDU), Minister für Wirtschaft, Bau und Tourismus in Mecklenburg-Vorpommern, und vielen weiteren Ehrengästen aus der Region, das Richtfest für das entstehende Diabetes-Innovationszentrum gefeiert. Nachricht lesen

Onlinekurs klärt über molekulare Grundlagen ernährungsbedingter Erkrankungen auf

Wir essen zu viel und wir bewegen uns zu wenig. Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Typ-2-Diabetes sind nur einige der Folgeerkrankungen, deren Fallzahlen zunehmen. Gerhard Püschel, Professor für Biochemie der Ernährung an der Universität Potsdam, betrachtet die molekularen Mechanismen, die diesen Erkrankungen zugrunde liegen. Um das Wissen über biochemische Zusammenhänge zwischen Ernährung und Erkrankung möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen, hat der Biochemiker einen englischsprachigen MOOC (Massive Open Online Course) entwickelt, der ab dem 23. Februar 2015 auf der Plattform Iversity (www.iversity.org) zugänglich ist. Rund 2.000 Teilnehmer haben sich bereits eingeschrieben. Nachricht lesen

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Sonntag, 8. Februar 2015

Gefüllte Kartoffeln mit Käse-Dips

Gefüllte Kartoffeln mit Käse-Dips Ein solides Fundament ist wichtig, damit ein Haus bei Wind und Wetter nicht ins Wanken gerät. Dieser Vergleich gilt auch für Menschen mit Diabetes, die in der Karnevals- und Faschingszeit mit einer guten Grundlage den außergewöhnlichen Belastungen trotzen wollen. Partys, wenig Schlaf und Alkohol können den Blutzuckerstoffwechsel nämlich ganz schön durcheinander bringen. Vor allem der Kohlenhydratgehalt und die Alkoholmenge der Getränke sind dafür verantwortlich. Die Kohlenhydrate führen zu einem raschen Blutzuckeranstieg. Der Alkohol dagegen hat eine gegenteilige Wirkung. Er wird in der Leber abgebaut und verhindert die normale Zuckerneubildung, die in der Diabetestherapie in der Dosierung von Medikamenten aber berücksichtigt wird. So kann es in der Folge zu einer Unterzuckerung kommen. Ein besonderes Risiko haben Diabetiker, die Sulfonylharnstoffe einnehmen oder Insulin spritzen. Abfangen können partyhungrige Diabetiker es mit einer kohlenhydrathaltigen Grundlage. Das Diabetes-Portal DiabSite empfiehlt Gefüllte Kartoffeln mit Käse-Dips zur Einstimmung auf einen langen Karnevalsabend. Die Kartoffeln liefern eine ordentliche Portion Kohlenhydrate. Gleichzeitig sorgen ihre eiweiß- und fetthaltigen Füllungen für eine verzögerte Aufnahme des Alkohols ins Blut. Wer dann trotzdem mit Katerstimmung aufwacht kann sich in der umfangreichen DiabSite-Rezeptdatenbank nach einem leckeren Anti-Kater-Drink umsehen. Wir wünschen Ihnen viel Spaß in der fünften Jahreszeit, wenn überhaupt, mit Augenmaß beim Alkohol.

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Samstag, 7. Februar 2015

Der DiabSite Diabetes-Kalender informiert

Jeden Monat finden Diabetes-Interessierte auf der DiabSite viele aktuelle Hinweise zu Diabetikertagen, Treffen von Selbsthilfegruppen, Kongressen und Symposien. Diabetiker, Angehörige und Diabetes-Experten nutzen die Veranstaltungen für den Informations- und Erfahrungsaustausch. Zum Beispiel:

– 16.02.2015 – Darmstadt – Diabetische Neuropathie – das böse Kribbeln
– 12.03.2015 – Gernsbach – Schwankende Blutzuckerwerte – Ursachen und Abhilfe
– 15.04.2015 – Lünen – Hypoglykämien/Unterzuckerungen vermeiden

Wenn Sie wissen wollen, was zum Thema Diabetes diskutiert wird oder wo man sich in Ihrer Nähe trifft, stöbern Sie einmal im Diabetes-Kalender der DiabSite.

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Freitag, 6. Februar 2015

Gesundheitsforschung mit vereinten Kräften

Diabetes und weitere Volkskrankheiten gemeinsam bekämpfen: Damit Patienten schneller von Forschungsergebnissen profitieren, ziehen in den sechs Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung (DZG) Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Ärztinnen und Ärzte des ganzen Landes an einem Strang. Sie haben sich zusammengetan, um den großen Volkskrankheiten Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, neurodegenerative Erkrankungen, Infektionen und Lungenerkrankungen den Kampf anzusagen. Auf einem gemeinsamen Parlamentarischen Abend am 2. Februar in Berlin präsentierten die DZG, wie sie die Translation von Forschungsergebnissen in die klinische Praxis beschleunigen wollen. Nachricht lesen

Häufiger als angenommen:

Polyneuropathie durch Diabetes-Behandlung: Polyneuropathien nach einer erfolgreichen Blutzuckersenkung sind offenbar stärker verbreitet als angenommen: Fast 11 Prozent der Diabetiker erlitten gemäß einer neuen Studie schmerzhafte Nervenschäden – je schneller der Blutzucker kontrolliert wird, desto größer scheint das Risiko. „Diese Arbeit ist von großer praktischer Bedeutung“, sagt Professor Claudia Sommer von der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN). „Wenn sich die Befunde bestätigen, müsste der Stoffwechsel bei Patienten mit Diabetes in Zukunft deutlich langsamer normalisiert werden“, so die leitende Oberärztin an der Neurologischen Klinik der Universität Würzburg. Nachricht lesen