Willkommen im DiabSite Diabetes-Weblog!
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Die Versorgung mit Hilfsmitteln muss aufzahlungsfrei, wohnortnah und unbürokratisch im Sinne des Patientenwohls gewährleistet sein. Diesen Appell richtete gestern die Hauptversammlung des Deutschen Apothekertages in Düsseldorf mit mehreren Beschlüssen an den Gesetzgeber, aber auch an die gesetzlichen Krankenkassen. Das Sachleistungsprinzip müsse gewährleistet sein, damit Patienten ihre Hilfsmittel in der gebotenen Qualität aufzahlungsfrei erhalten, vor allem bei Inkontinenzprodukten. Ein Verbot von exklusiven Ausschreibungsverträgen mit bundesweit nur einem einzigen Leistungserbringer könnte eine schnelle wohnortnahe Versorgung ohne Zeitverzögerung ermöglichen, wie z. B. bei Inhalationsgeräten. Ein vereinfachtes Präqualifizierungsverfahren für Apotheken bei bestimmten Hilfsmitteln und bei Betriebsübernahmen würde die Versorgungssicherheit erhöhen, wie z. B. bei insulinpflichtigen Diabetikern. Nachricht lesen
Landwirtschaftsministerium vertritt zu einseitig Erzeugerinteressen und vernachlässigt Prävention und Gesundheitsförderung: Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) spricht sich dafür aus, die Zuständigkeit für Ernährung als Strategie der Prävention und Gesundheitsförderung aus dem Landwirtschaftsministerium ins Gesundheitsministerium zu verlagern. „Das Landwirtschaftsministerium vertritt primär die Interessen der Landwirtschaft und der Lebensmittelindustrie“, erklärt dazu Dr. Dietrich Garlichs, Geschäftsführer der DDG. „Dabei bleiben die gesundheitlichen Belange der Bevölkerung leider oft auf der Strecke, wie sich jüngst wieder in der Debatte um dickmachende sogenannte Kinderlebensmittel gezeigt hat.“ Um diesen Interessenkonflikt aufzuheben, sei für Lebensmittel ein Primat der Gesundheitspolitik vor der Landwirtschaftspolitik sinnvoll. Das gilt besonders auch in Hinsicht auf die TTIP-Verhandlungen und die Frage, ob Ernährung als Teil des freien Welthandels von landwirtschaftlichen Produkten betrachtet wird oder eher als Frage der Prävention und Gesundheitsförderung. Nachricht lesen
Diabetiker, Angehörige, Interessierte und auch Diabetes-Experten finden auf dem Diabetes-Portal DiabSite aktuelle Hinweise zu Treffen von Selbsthilfegruppen, Diabetikertagen, Kongressen und Symposien. Regelmäßig stellen wir hier drei Veranstaltungen vor:
– 10.10.2015 – Bayreuth – 9. Bayreuther Diabetestag
– 14.11.2015 – Basel, Schweiz – 6. Deutschschweizer Diabetikertag
– 08.12.2015 – Lübben – Diabetiker gehen bowlen
Unter den Terminen in unserem internationalen Diabetes-Kalender finden Sie gewiss auch Veranstaltungen in Ihrer Nähe. Unser Tipp: Nutzen Sie die meist kostenlosen Angebote zum Erfahrungsaustausch rund um den Diabetes mellitus.
Wer sich mit Kalorienzählen und Diäten dauerhaft in Stress versetzt, kann Übergewicht nur schwer abbauen: Übergewichtige hören immer wieder, dass ihr Problem einer einfachen Formel folgt: Wer viel Energie zu sich nimmt und wenig verbraucht, nimmt zwangsläufig zu. Mit diesem Gedanken im Hinterkopf achten sie penibel auf ihr Essen, sparen mit fad schmeckenden Lightprodukten Kalorien ein und können kleine „Sünden“ kaum ohne ein schlechtes Gewissen genießen. Für viele gehören die Worte „Diät und Verzicht“ zum Alltag, teilweise bereits seit der Kindheit. Doch damit geraten sie in einen Teufelskreis, der dem Wunsch nach einer Gewichtsreduktion oft entgegensteht. Wer sich permanent mit seinem Essen beschäftigt und Angst vor einer zu hohen Kalorienzufuhr hat, erhöht das eigene Stresslevel. Das wiederum fördert den Appetit und das Verlangen auf süß-fettige Speisen. Dauerhafter Stress ist einer der stärksten aber meist unbewussten Risikofaktoren für Übergewicht. Nachricht lesen
Unterstützung durch Angehörige erleichtert das tägliche Diabetes-Management: Jeder fünfte Mensch mit Diabetes spricht nicht offen über seine Diagnose – selbst dem engsten Familienkreis vertrauen sie sich nicht an. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Forsa-Umfrage unter 750 Menschen mit Diabetes, die im Auftrag von Bayer Diabetes Care durchgeführt wurde. „Dieses Ergebnis bestätigt unsere bisherigen Erfahrungen: Wir hören immer wieder von Familien, in denen der Diabetes eines Angehörigen ein Tabuthema ist“, erklärt Sarah Millington, Leiterin der Division Bayer Diabetes Care bei Bayer HealthCare Deutschland. Dabei zeigt eine Untersuchung, dass die Einbindung von z. B. der Familie sehr wichtig ist. Nachricht lesen
Datenschutz und medizinische Unterstützung im Alltag stehen an erster Stelle: Die deutsche Selbsthilfeorganisation Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) und das spanische Startup „Menschen Die“ kooperieren beim Aufbau einer modernen Online-Selbsthilfe-Community für Menschen, die mit Diabetes leben. Menschen Die ist ein Netzwerk, in dem sich Menschen, die mit einer Krankheit leben untereinander austauschen können. In Deutschland werden derzeit neben Diabetes schon Plattformen für viele andere Erkrankungen angeboten. Sie sind miteinander verknüpft. Die Unterstützung weiterer Krankheiten ist in Planung. Neben Betroffenen können sich auch Interessierte und Betreuer, wie Eltern, anmelden. Nachricht lesen
Unser Tipp: Lesen Sie auch den Hinweis der DiabSite-Redaktion.
Neue Leitstrukturen für Hemmstoffe: Wenn Proteine Ihre Raumstruktur verändern und verklumpen, entstehen sogenannte amyloide Fibrillen und Plaques. Diese „Proteinaggregationsprozesse“ schädigen Zellen und lösen Krankheiten wie Alzheimer oder Typ-2-Diabetes aus. Wissenschaftler der TU München unter der Leitung von Professorin Aphrodite Kapurniotu haben Moleküle entwickelt, die die Proteinaggregation unterdrücken. Diese Hemmstoffe könnten den Weg zu neuen Therapeutika gegen Alzheimer, Typ-2-Diabetes und weitere zelldegenerative Krankheiten ebnen. Nachricht lesen
Unser Körper stellt den Energiehaushalt kontinuierlich auf ein verändertes Nahrungsangebot oder körperliche Aktivität ein. Störungen in diesem Prozess spielen eine wesentliche Rolle bei der Entstehung von Stoffwechselerkrankungen wie Adipositas und Diabetes. Wissenschaftler des Helmholtz Zentrums München berichten jetzt im Journal ‚Cell Metabolism‘, dass dabei das Protein Calcineurin eine zentrale Funktion übernimmt, indem es gezielt Mitochondrien im Muskel miteinander vernetzt und so die Zellatmung optimiert. Nachricht lesen
In Sachen Diabetes ist Deutschland nach wie vor geteilt: 25 Jahre nach der Wiedervereinigung zeigt sich ein gesundheitliches Gefälle zwischen Ost- und Westdeutschland. Die höhere Arbeitslosigkeit und das geringere Einkommen in den neuen Bundesländern führen laut Studien zu einem höheren Risiko, dort an Diabetes zu erkranken. Präventionsmaßnahmen sollten deshalb über die Aufklärungsarbeit hinausgehen, so die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) und diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe. Die Organisationen fordern unter anderem eine Nationale Diabetesstrategie. Nachricht lesen
Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und Demenz stehen im Mittelpunkt der Studie: Das Studienzentrum Berlin-Nord der Nationalen Kohorte (NAKO) auf dem Campus Berlin-Buch hat jetzt den 2.000sten Studienteilnehmer begrüßen können. Studienärztin Sabine Mall und das Team des NAKO-Studienzentrums vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC) dankten dem Teilnehmer, Thomas Heise aus Zepernick, mit einem Blumenstrauß. Das Studienzentrum Nord ist eines von bundesweit insgesamt 18 Studienzentren, die in die NAKO, der größten Bevölkerungsstudie Deutschlands, eingebunden sind. Ziel dieser Studie ist die Verbesserung der Prävention, Früherkennung und Therapie von Volkskrankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Diabetes und Demenz. Nachricht lesen