Willkommen im DiabSite Diabetes-Weblog!
Hier finden Sie Hinweise zu topaktuellen Nachrichten rund um den Diabetes und DiabSite-Randnotizen. Wenn Sie es gern noch aktueller und komfortabler hätten, abonnieren Sie einfach unseren RSS-Feed.
Hier finden Sie Hinweise zu topaktuellen Nachrichten rund um den Diabetes und DiabSite-Randnotizen. Wenn Sie es gern noch aktueller und komfortabler hätten, abonnieren Sie einfach unseren RSS-Feed.
So fördert die DDG die interdisziplinäre und interprofessionelle Versorgung von Menschen mit Diabetes: Etwa 30 Prozent der stationären Patienten im Krankenhaus haben einen Diabetes. Auch in der hausärztlichen Praxis ist Diabetes eine sehr häufige Behandlungsdiagnose. Vor allem ältere Patienten leiden auch an Begleit- und Folgeerkrankungen des Diabetes (Fettstoffwechselstörungen. Bluthochdruck, Herz- und Gefäßerkrankungen, Augenerkrankungen und neurologische Folgeerkrankungen sowie Depression). Auf der anderen Seite ist bei Menschen mit Diabetes auf Besonderheiten bei der Behandlung anderer Erkrankungen oder rund um eine Operation zu achten. Nachricht lesen
Oszillationen bestimmen das Schicksal neuer Adern: Wenn neue Blutgefäße wachsen, müssen sie sich entscheiden, ob sie neue Seitenäste bilden oder ihren Durchmesser vergrößern. Prof. Holger Gerhardt am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) in der Helmholtz-Gemeinschaft machte mit seinen internationalen Forschungsteams eine entscheidende Entdeckung: Gefäßzellen können sich verbünden und sich gemeinsam bewegen. Die Zellen kommunizieren dafür untereinander mit oszillierenden Signalen, wie die Teams mithilfe von Computersimulationen und Experimenten herausfanden. Die Ergebnisse haben Bedeutung für Krankheitsbilder wie Diabetes und Krebs. Sie erschienen nun im renommierten Open-Access-Fachjournal eLife. Nachricht lesen
Ab sofort steht Diabetesteams ein neues Erstschulungsprogramm bei Typ-1-Diabetes zur Verfügung, das Diabetologen und Diabetesberaterinnen im Erstgespräch mit Patienten direkt nach der Diagnose unterstützt. Dazu wurden die Inhalte des Gruppenschulungs- und Behandlungsprogramms PRIMAS für das Erstschulungsset angepasst: Es beinhaltet erste wichtige Informationen für Patienten sowie Tipps zur Gesprächsführung für Schulende. Entwickelt wurde das neue „Starter-Kit“ vom Forschungsinstitut FIDAM – gemeinsam mit Diabetesteams und mit Unterstützung der BERLIN-CHEMIE AG. Nachricht lesen
Highlights des Diabetes-Kongresses 2016: „Diabetologie interdisziplinär“ ist das Motto der diesjährigen Tagung. Die Diabetologie ist ein echtes Querschnittsfach. Unser Augenmerk gilt dem gesamten Menschen und nicht nur einzelnen Organen. Viel mehr als Spezialisten in anderen medizinischen Fächern müssen diabetologisch tätige Internisten, Allgemeinmediziner und Pädiater auch Generalisten sein und täglich über den Tellerrand ihres eigenen Fachs hinausschauen. Dadurch beinhaltet die Diabetologie eine Vielzahl von Anknüpfungspunkten zu anderen Gebieten der Medizin, sodass Interdisziplinarität in der modernen Versorgung von Menschen mit Diabetes in Klinik und Praxis selbstverständlich geworden ist. Interdisziplinäres Arbeiten findet sich aber auch in immer höherem Maße in der Grundlagenforschung, wo in den letzten Jahren viele Impulse aus benachbarten Disziplinen der Diabetesforschung methodisch und inhaltlich vorangebracht haben. Gemäß dem Motto „Diabetologie interdisziplinär“ bietet der Diabetes Kongress somit für die Teilnehmer aus allen Berufsgruppen ein breites Programm zu den neuesten Entwicklungen der wissenschaftlichen und klinischen Diabetologie mitsamt wichtigen Nachbardisziplinen. Nachricht lesen
Mit vier Tassen pro Tag vorbeugen: Der Konsum von täglich mehr als vier Tassen koffeinhaltigem Kaffee (über 600 ml) im Vergleich zu durchschnittlich weniger als einer Tasse täglich war in der EPIC-Deutschland-Studie mit mehr als 42.600 Probanden aus Potsdam und Heidelberg mit einem um 23 % verringerten Typ-2-Diabetes-Risiko assoziiert. Ein ähnlicher Zusammenhang deutete sich auch für entkoffeinierten Kaffee an. Diese Studienergebnisse bestätigten etliche andere Studien aus den Jahren zuvor. Nachricht lesen
Bessere Vernetzung der Behandlungsebenen gefordert: Schätzungen zufolge leben in Deutschland etwa 6,7 Millionen Menschen mit Diabetes. Laut Daten der AOK Nordost leiden in Berlin 10,22 Prozent der Menschen an Diabetes Typ 1 oder 2. Die generelle Diabetes-Zunahme und die Vielschichtigkeit der Erkrankung verlangen eine fachübergreifende Zusammenarbeit von Ärzten und Angehörigen weiterer Gesundheitsberufe, darunter Diabetesberater, Diabetes-Pflegefachkräfte oder Psychologen. „Diabetes interdisziplinär“ ist daher das Hauptthema des diesjährigen Diabetes Kongresses der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). Dr. med. Sybille Wunderlich Chefärztin an den DRK Kliniken Berlin Westend gibt im Rahmen der Vorab-Pressekonferenz zum Kongress am Mittwoch, den 27. April 2016, aus ihrer Sicht als Klinikerin einen Überblick über die aktuelle diabetologische Versorgungssituation in Berlin. Nachricht lesen
Was tun, wenn auf dem Diabetes-Portal DiabSite Begriffe oder Abkürzungen verwendet werden, die auf den ersten Blick unverständlich erscheinen? Natürlich können Sie erst einmal weiterlesen und schauen, ob sich das Wort aus dem Zusammenhang heraus selbst erklärt. Viel einfacher ist aber ein Blick ins Lexikon. Hier werden medizinische Fachausdrücke, häufig verwendete Abkürzungen und technische Begriffe erklärt, die zum Teil mit Links zu vertiefenden Informationen versehen sind.
„Hans-Ulrich Häring ist ein exzellenter Arzt, erfolgreicher Wissenschaftler, jahrzehntelanger Weggefährte, Motivator und innovativer Botschafter der Diabetesforschung – ein enger Freund, der auch in turbulenten Zeiten an der Seite des DDZ stand“, betonte Prof. Michael Roden, Wissenschaftlicher Direktor und Vorstand des DDZ in seiner Laudatio. Im Beisein einer Nachfahrin von Josef von Mering wurde Prof. Hans-Ulrich Häring als erster Preisträger des DDZ mit der von Mering Goldmedaille ausgezeichnet. Nachricht lesen
diabetesDE-Expertenchat am 28. April 2016: Für ein gesundes Baby. Jede Schwangere hofft, dass ihr Kind gesund zur Welt kommt. Insbesondere jene mit einer chronischen Erkrankung wie Diabetes mellitus haben im Vorfeld Angst vor Komplikationen. Frauen mit Diabetes Typ 1 oder Typ 2 können jedoch gesunde Kinder bekommen. Sie müssen auf eine gute Stoffwechseleinstellung achten und regelmäßig ihre ärztlichen Kontrolltermine wahrnehmen. Dies gilt ebenso für bislang gesunde Schwangere, denn Gestationsdiabetes (GDM) zählt nach wie vor zu den häufigsten Schwangerschaftskomplikationen. Rund vier Prozent der werdenden Mütter sind bundesweit davon betroffen. Alles rund um Schwangerschaft und Diabetes erklärt Dr. med. Helmut Kleinwechter, Diabetologe DDG und niedergelassener Facharzt für Diabetologie in Kiel, im nächsten Experten-Chat von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe am 28. April 2016. Fragen können Interessierte ab sofort kostenlos stellen. Nachricht lesen
Das könne Sie auch Interessieren:
– Schwangerschaft mit Diabetes mellitus – Das Diabetes-Portal DiabSite im Gespräch mit Sabine Semmler.
Herzstiftung empfiehlt niedrigen Blutdruck bei Diabetes: In Deutschland leben nach Schätzungen ca. 20 Millionen Erwachsene mit einem zu hohen Blutdruck. Ein nicht oder nicht ausreichend behandelter Bluthochdruck erhöht das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall, Nierenversagen und Herzschwäche deutlich. „Dennoch wissen etwa 20 Prozent der Betroffenen nichts von ihrem Bluthochdruck und riskieren damit eine schleichende Schädigung ihrer Gefäße und Organe wie Herz und Gehirn sowie eine Verkürzung ihrer Lebenszeit. Weniger als die Hälfte aller Bluthochdruckpatienten erreicht heute den angestrebten Blutdruck von unter 140/90 mmHg, der zur Senkung dieses Herz-Kreislauf-Risikos notwendig ist“, warnt Herzspezialist Prof. Dr. med. Heribert Schunkert vom Wissenschaftlichen Beirat der Deutschen Herzstiftung und Ärztlicher Direktor des Deutschen Herzzentrums München im Rahmen eines umfangreichen Interviews in der Zeitschrift HERZ HEUTE zur viel beachteten Blutdrucktherapie-Studie SPRINT. Das Interview kann in voller Länge auf der Seite www.herzstiftung.de/sprint-studie mit vielen weiteren Tipps für Betroffene zum richtigen Umgang mit Bluthochdruck und zur Therapie heruntergeladen oder telefonisch unter 069 955128-400 bei der Herzstiftung angefordert werden. Nachricht lesen