Willkommen im DiabSite Diabetes-Weblog!
Hier finden Sie Hinweise zu topaktuellen Nachrichten rund um den Diabetes und DiabSite-Randnotizen. Wenn Sie es gern noch aktueller und komfortabler hätten, abonnieren Sie einfach unseren RSS-Feed.
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„Nach einem bariatrischen Eingriff purzeln in der Regel nicht nur die Pfunde. Die Magenverkleinerung kann sich auch positiv auf komorbide Typ-2-Diabetes aus auswirken.“ Ein chirurgischer Eingriff gegen krankhaftes Übergewicht will gut überlegt sein. Der Gewichtsverlust nach einem bariatrischen Eingriff kann den Blutzucker bei Typ-2-Diabetes jedoch wieder in den Normbereich bringen. Häufig können Patienten dann auf eine Therapie mit Insulin oder Tabletten verzichten. Mehr erfahren Sie auf folgender Seite der Medical Tribune. Diesen Beitrag hat das Diabetes-Portal DiabSite für Sie aus dem Netz gefischt.
Ups! Haben auch Sie gestern den blauen Freitag vergessen? Wir von der DiabSite hatten ihn leider nicht auf dem Schirm. Uns ist auch niemand begegnet, der oder die auf den Diabetes hingewiesen hat. Anders als zur Wahl standen auch keine Plakate am Straßenrand. Niemand hat auf das Thema aufmerksam gemacht. Wie schade! Am kommenden Freitag wird das anders. Dann werden Sie und wir ein Zeichen für den Diabetes mellitus setzen, blaue Kleidung tragen und Menschen fragen, was ihnen zum Diabetes einfällt. In öffentlichen Verkehrmitteln, beim Einkaufen oder am Arbeitsplatz können wir über die Stoffwechselkrankheit Diabetes informieren. Und genau das ist angesichts der rasant steigenden Zahl der Menschen mit Diabetes wichtig.
Offener Brief der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) an die Verhandlerinnen und Verhandler des Koalitionsvertrages 2021: Wer von Zukunft spricht, darf nicht an unseren Kindern sparen. Seit 2017 läuft in Brandenburg an 27 öffentlichen Schulen ein Modellprojekt mit Schulgesundheitsfachkräften. Wie in vielen skandinavischen und angloamerikanischen Ländern verbessern sie dort seitdem die Bildungs- und Gesundheitsbiografien chronisch kranker Kinder, etwa mit Diabetes mellitus Typ 1, und fördern deren Inklusion. Diese spezialisierten Pflegekräfte entlasten damit auch die Lehrkräfte sowie die Eltern chronisch kranker Kinder, die zum Teil dadurch wieder ihrem Beruf nachgehen können. Nachricht lesen
Risiko für Diabetes mellitus Typ 2 steigt vor allem bei über 80-Jährigen in östlichen Bundesländern: Adipositas hat sich in den vergangenen Jahren weltweit zu einer substanziellen Herausforderung für die Bevölkerungsgesundheit und damit für die medizinische Versorgung insgesamt entwickelt. In Deutschland gelten fast 25 Prozent der Erwachsenen als adipös, d. h. stark übergewichtig. Neuere Datenauswertungen des Zentralinstituts für die kassenärztliche Versorgung (Zi) für den Zeitraum 2009 bis 2018 zeigen vor allem in den höheren Altersgruppen ab 80 Jahren einen starken Anstieg in der Diagnosehäufigkeit von Adipositas. Bei Hochaltrigen im Alter von 85 bis 89 Jahre zeigen die ausgewerteten Daten eine Steigerung um 80 Prozent. Bei den Frauen stieg die Prävalenz von 8,3 auf 14,8 Prozent, bei den Männern verdoppelte sie sich sogar von 6,4 auf 12,9 Prozent. Bei Kindern und Jugendlichen, die seit vielen Jahren besonders im Fokus von gesundheitlicher Aufklärung und präventiven Maßnahmen stehen, scheint sich die Diagnosehäufigkeit von Adipositas allmählich zu verlangsamen. 2018 wurde bei 4,6 Prozent der Mädchen und 4,7 Prozent der Jungen im Alter von 3 bis 17 Jahren Adipositas diagnostiziert. Im Vergleich zu 2009 entspricht dies nur einem Anstieg von 8 Prozent bei Mädchen (2009: 4,3 Prozent) und 15 Prozent bei Jungen (2009: 4,1 Prozent). In einigen Altersbereichen bei Kindern und Jugendlichen zeigte sich seit 2014 eine Stabilisierung bzw. sogar ein leichter Rückgang der Prävalenz, der bei Mädchen noch etwas deutlicher ausfällt als bei Jungen. Nachricht lesen
Expertinnen und Experten fordern mehr Unterstützung im Alltag.Die Zahl von Kindern und Jugendlichen mit Typ-1-Diabetes, die eine sehr schlechte Stoffwechsellage haben, sinkt seit etwa zehn Jahren. Auch die Zahl der schweren Hypoglykämien (Unterzuckerungen) ist dank technischer Hilfsmittel wie Insulinpumpen oder Glukosesensoren zurückgegangen. Doch nicht alle jungen Patientinnen und Patienten erreichen die in nationalen und internationalen Leitlinien gesetzten Therapieziele. Denn moderne Technologien stellen hohe Ansprüche an einen strukturierten Alltag, die von den Heranwachsenden, ihren Familien und Betreuerinnen und Betreuern in Kita und Schule viel abverlangen. Welche Herausforderungen es gibt und was es braucht, um die Versorgung von Kindern und Jugendlichen in Deutschland weiter zu verbessern, erläutern Expertinnen und Experten der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) bei der Kongress-Pressekonferenz der Diabetes Herbsttagung am 5. November 2021. Nachricht lesen
Vor hundert Jahren wurde Insulin als Medikament für Menschen mit Diabetes entdeckt. Anlässlich dieses Jubiläums führt die gemeinnützige Organisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe in Kooperation mit dem Forschungsinstitut der Diabetes Akademie Bad Mergentheim (FIDAM) eine anonymisierte Online-Befragung unter insulinbehandelten Menschen mit Diabetes sowie Eltern von Kindern mit Typ-1-Diabetes durch. Nachricht lesen
Diabetikerinnen und Diabetiker kennen den November als Monat, in dem Diabetes eine ganz besondere Rolle spielt. Am 14. November ist Weltdiabetestag. Außerdem heißt es in diesem Monat: „Denke blau. Trage blau. Jeden Freitag im November.“. 2021 gibt es gleich zwei Jubiläen zu feiern. Vor 30 Jahren hat die Internationale Diabetes-Föderation (IDF) den Weltdiabetestag ins Leben gerufen. Das Datum erinnert an den Geburtstag von Frederik G Banting, der gemeinsam mit Charles Herbert Best das Insulin entdeckt hat. Und diese Entdeckung ist inzwischen 100 Jahre her. Das Diabetes-Portal DiabSite bietet Informationen zum Weltdiabetestag und wird Sie über weitere Aktionen in diesem Monat auf dem Laufenden halten.
Diabetes gehört dazu: Forscher/innen der Universität Bayreuth haben untersucht, welche Medikamente von syrischen Geflüchteten am häufigsten genommen werden, und sind dabei auf einen blinden Fleck bei Behörden und Gesundheitspolitiker/innen gestoßen: Während sie vor allem Traumatisierung und infektiöse Krankheiten von Geflüchteten im Fokus haben, sind es vielmehr die sogenannten Volkskrankheiten Diabetes, Kopfschmerz und Bluthochdruck, unter denen Geflüchtete besonders oft leiden. Die Schlussfolgerung der Forscher/innen: Die Gesundheitspolitik muss sich stärker der ganzen Bandbreite von Krankheiten unter den Geflüchteten zuwenden. Nachricht lesen
Nach zwei Corona-Jahren, in denen für Kinder fast alle Feste ausgefallen sind, war die „Klingeltour“ in diesem Jahr wieder möglich. Einige Halloween-Fans zogen wieder um die Häuser und riefen: „Süßes, sonst gibt’s Saures!“. Und sie hatten viel Spaß dabei. Unter ihnen waren auch Kinder und Jugendliche mit Diabetes. Für sie und ihre Eltern heißt es heute Abend: Behalten Sie den Blutzucker- oder Glukosespiegel im Blick! Ganz unterschiedlich wirken sich Süßigkeiten und Bewegung auf den Zuckergehalt im Blut aus. Ihn häufiger zu messen, kann kleine Hexen und Vampire vor einer Diabetes-Horrornacht schützen.
Heute Nacht können die Menschen in großen Teilen Europas eine Stunde länger schlafen. Am frühen Sonntagmorgen wird die Uhr um eine Stunde zurückgestellt. Die Zeitumstellung von Sommer- auf Winterzeit erfolgt von 03:00 auf 02:00 Uhr. Moderne Uhren und funkgesteuerte Geräte stellen sich automatisch um. Diabetiker/innen müssen jedoch Blutzuckermessgeräte, Insulinpumpen und CGM-Systeme teils manuell anpassen. Die Abweichung beträgt nur 60 Minuten, trotzdem bringt sie bei vielen Menschen die „innere Uhr“ durcheinander. Bei insulinpflichtigen Patienten kann eine leichte Korrektur der Therapie erforderlich sein. Diabetikerinnen und Diabetiker checken daher morgen die Uhrzeit aller technischen Hilfsmittel und messen häufiger ihren Blutzucker- oder Glukosespiegel. Viel Aufwand für eine umstrittene Zeitumstellung. Wir wünschen Ihnen dennoch eine fröhliche Winterzeit und einen schönen Sonntag!