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Freitag, 18. Mai 2007

Podcast: Was bringt die kontinuierliche Glukosemessung?

Das DiabSite Diabetes-Radio Bei einem Gang über die Industrieausstellung, die traditionell im Rahmen der DDG-Jahrestagungen stattfindet, hat DiabSite-Redakteurin Helga Uphoff auf dem Stand von Medtronic Minimed zwei neue Insulinpumpen mit einem ganz neuen Feature entdeckt. Dabei handelt es sich um Weiterentwicklungen der Pumpen Paradigm® 512 und 712, die jetzt auch eine kontinuierliche Glukosemessung durchführen können. Im Gespräch mit Herrn Straßburger von Medtronic Deutschland, zertifizierter Trainer für Diabetes-Schulungsteams, geht sie der Frage nach, wie die kontinuierliche Glukosemessung – nicht zu verwechseln übrigens mit der „normalen“ Blutzuckermessung – eigentlich funktioniert und welche Vorteile sie für Menschen mit Diabetes hat. Podcast anhören

Podcast: Rimonabant – die neue Wunderwaffe für Typ-2-Diabetiker?

Prof. Dr. Pfeiffer Thema eines der so genannten „Industriesymposien“ am gestrigen Tag war das relativ neue Medikament Rimonabant, das erst seit September 2006 in Deutschland zugelassen ist. DiabSite-Redakteurin Helga Uphoff sprach mit einem der Referenten, Prof. Dr. Andreas F. H. Pfeiffer, Leiter der Abteilung Endokrinologie, Diabetes und Ernährungsmedizin an der Charité in Berlin, der Rimonabant mit großem Erfolg in der Therapie von Typ-2-Diabetikern einsetzt. Als großes Plus des Medikaments betrachtet er das in diesem Maße noch nicht gekannte große Wirkspektrum, denn es hat eine positive Wirkung auf den Langzeitblutzuckerwert, die Blutfettwerte und sogar auf das Gewicht. Der Haken an der Sache: Die „Wunderwaffe“ ist in Deutschland – im Gegensatz zu anderen Ländern – nicht erstattungsfähig. Podcast anhören

„Diabetes Deutschland“: Stärkere Lobby durch Zusammenschluss aller deutschen Diabetes-Organisationen

Prof. Dr. Wolfgang Kerner Vortrag von Prof. Dr. med. Wolfgang Kerner, Präsident der DDG, Direktor der Klinik Diabetes und Stoffwechselkrankheiten des Klinikums Karlsburg, auf der 42. Jahrestagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) in Hamburg:

Die Landschaft der Diabetes-Organisationen in Deutschland ist vielfältig und auf den ersten Blick verwirrend. Die Situation ist nur zu verstehen, wenn man die historische Entwicklung berücksichtigt: Der „Deutsche Diabetiker Bund“ (DDB), die Vereinigung der Betroffenen, wurde bereits 1951 gegründet, 1964 folgte die „Deutsche Diabetes-Gesellschaft“ (DDG) als wissenschaftliche Gesellschaft, 1974 eine weitere Selbsthilfeorganisation, der „Bund diabetischer Kinder und Jugendlicher“ (BdKJ) und schließlich 1992 der „Verband der Diabetesberater/innen in Deutschland“ (VDBD). Gemessen an der Entwicklung der Mitgliederzahlen haben alle Organisationen ganz offensichtlich ihr Arbeitsfeld in der Diabetologie gefunden: Der DDB hat heute ca. 40.000 Mitglieder, die DDG über 7.000, der BdKJ ca. 6.000 und der VDBD ca. 3.000 Mitglieder. Als eine Einrichtung zur Akquirierung von Spendengeldern wurde die „Deutsche Diabetes-Stiftung“ (DDS) 1985 gemeinsam von DDB und DDG gegründet.
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Kardiovaskuläre Prävention: Forschungsprojekt zeigt schon bei Prädiabetikern gestörte Gefäßfunktion

Prof. Dr. Andreas Fritsche Vortrag von Prof Dr. med. Andreas Fritsche, Oberarzt der Abteilung IV der Inneren Medizin des Universitätsklinikums Tübingen, auf der 42. Jahrestagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) in Hamburg:

Übergewicht, Diabetes mellitus und kardiovaskuläre Ernkrankungen zeigen einen engen Zusammenhang. Nicht jede Form von Übergewicht führt zu Diabetes- und Gefäßkopmlikationen. Insbesondere die Fettspeicher um die inneren Organe (das so genannte Bauchfett oder viszerale Fett) ist mit erhöhten Blutzuckerwerten, Blutfettwerten und Entzündungsparametern verbunden. Dies alles zusammen führt zu einer eingeschränkten Gefäßfunktion und erhöhtem Herzinfarktrisiko. Nachricht lesen

Wege aus der Finanzkrise – Wie bleibt das deutsche Gesundheitssystem bezahlbar?

Prof. Dr. Thomas Haak Vortrag von Prof. Dr. Thomas Haak, Designierter Präsident der Deutschen Diabetes-Gesellschaft, Chefarzt des Diabetes Zentrums Bad Mergentheim, auf der 42. Jahrestagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) in Hamburg:

Deutschland verfügt über ein sehr hoch entwickeltes Gesundheitswesen. Allerdings ist dieses auch mit erheblichen Kosten verbunden. Auf Grund demographischer Entwicklungen zahlen immer weniger Menschen für immer mehr Leistungsempfänger in das System ein. Zusätzlich ist die Medizin technisierter, leistungsfähiger aber auch deutlich teurer geworden. Des Weiteren schaffen Volkskrankheiten wie Diabetes mellitus und andere Krankheiten immer größere Finanzierungslücken. Nachricht lesen

Kardiovaskuläre Protektion. Der beste Schutz: Prävention

Prof. Dr. Diethelm Tschöpe Vortrag von Prof. Dr. Diethelm Tschöpe, Herz- und Diabeteszentrum NRW, Universitätsklinik der Ruhr-Universität, Bad Oeynhausen, auf der 42. Jahrestagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) in Hamburg:

Unverändert gilt, dass mehr als 75 % aller Diabetiker an akuten Gefäßereignissen, vor allem an Herzinfarkt und Schlaganfall versterben. Die Verhinderung solcher Gefäßkomplikationen bzw. die optimale Versorgung gefäßkranker Diabetiker ist heute die herausragende Aufgabe aller am Versorgungsprozess beteiligten Institutionen unter dem Leitgedanken „Prävention vor Intervention“. Nachricht lesen

Neuer Präsident der DDG: Prof. Thomas Haak

Prof. Dr. Thomas HaakSeit sehr langer Zeit schon hatten wir keine neuen Beiträge mehr in unserer Rubrik Lesefutter. Daher freut es uns umso mehr, dass wir Ihnen heute das Interview „Neuer Präsident der
DDG: Prof. Thomas Haak
“ aus dem „Diabetes-Journal“ anbieten können, das wir mit freundlicher Genehmigung des Kirchheim-Verlags veröffentlichen dürfen. Gerade noch rechtzeitig, bevor Prof. Dr. med. Thomas Haak, Chefarzt der Diabetes-Klinik Bad Mergentheim, heute abend auf der DDG-Mitgliederversammlung, die im Rahmen der 42. Jahrestagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft in Hamburg stattfindet, offiziell das Präsidentenamt vom derzeit noch amtierenden Präsidenten, Prof. Dr. Kerner, übernimmt. Allen, die gern etwas mehr erfahren würden über den neuen Mann an der Spitze der deutschen Diabetes-Fachgesellschaft, wünschen wir eine interessante Lektüre!

Transplantation von Langerhans’schen Inseln: Können Inkretin-Mimetika die Transplantationsergebnisse verbessern?

Dr. Robert Ritzel Vortrag von Dr. Robert A. Ritzel, Oberarzt der Abteilung Innere Medizin I am Universitätsklinikum Heidelberg, auf der 42. Jahrestagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) in Hamburg:

Typ 1 Diabetes mellitus wird durch eine autoimmunologische Zerstörung der Betazellen des endokrinen Pankreas verursacht. Ähnlich wie beim Typ-2-Diabetes lassen sich auch schon vor Diabetesmanifestation Einschränkungen der Insulinsekretionskapazität nachweisen, was als Hinweis für eine abnehmende Betazellmasse interpretiert wird. Im Pankreas von Personen mit manifestem Typ 1 Diabetes mellitus liegt ein Betazelldefizit von >90% vor. Eine lebenslange Insulintherapie ist erforderlich. Ein Teil der Patienten ist jedoch aufgrund defekter Gegenregulationsmechanismen durch Hypoglykämien gefährdet und benötigt alternative Therapiestrategien. Der Betazellersatz durch Transplantation von humanem Inselgewebe aus Spenderpankreata ist daher ein logischer Therapieansatz. Nachricht lesen

Highlights der 42. Jahrestagung der DDG in Hamburg: Vorschau auf die Schwerpunkte der Fachtagung

Vortrag von Prof. Dr. med. Peter Nawroth, Tagungspräsident der 42. Jahrestagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG), Direktor Abteilung Innere Medizin I und Klinische Chemie, Universitätsklinikum Heidelberg:

Der Kongress hat sich mit dem Motto „Diabetologie fängt erst an“ zum Ziel gesetzt, den Betroffenen, den Behandelnden und der Öffentlichkeit deutlich zu machen, dass nicht das Klagen über die stetig steigende Zahl von adipösen Kindern und Jugendlichen, von Typ-1- und Typ-2-Diabetikern und von Patienten mit Stoffwechselerkrankungen und mikro- und makrovaskulären Folgeschäden die Hauptaufgabe ist, sondern dass die Deutsche Diabetes-Gesellschaft zusammen mit anderen Gesellschaften der Medizin aktiv diese Problematik angeht. Unter dem Motto „Diabetologie fängt erst an“ sind Experten verschiedenster Fachgesellschaften, die an der Prophylaxe und Behandlung dieser Erkrankung beteiligt sind, eingeladen worden, im Rahmen des Jahreskongresses in Form von gemeinsamen Symposien zusammen mit der Deutschen Diabetes-Gesellschaft den neuesten Stand des Wissens vorzustellen. Nachricht lesen

Lernen leicht gemacht: Das neue Accu-Chek e-Training zum Thema Ernährung

Sich gesund und dabei genussvoll zu ernähren – wie das funktioniert, können Menschen mit Diabetes mit der neuen Lerneinheit des Accu-Chek e-Trainings jetzt bequem von zu Hause ausprobieren. Unter der Adresse www.accu-chek.de/etraining finden Interessierte anschauliche Informationen zum Thema gesunde Ernährung sowie Genießer-Tipps für den Alltag. Als registrierte Nutzer der Online-Lerneinheit können vorhandene Kenntnisse mit praxisorientierten Übungen vertieft werden. Das e-Training Ernährung ist bereits die vierte Lerneinheit auf der Accu-Chek Website und die Erfahrung zeigt: Die interaktive Form der Wissensvermittlung spricht die Nutzer auf spielerische Art an und ermuntert durch Beispiele und Übungen, das eigene Wissen zu erweitern und im eigenen Alltag direkt anzuwenden. Nachricht lesen