Einträge aus dem Jahr 2026

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Sonntag, 10. Mai 2026

Diabetes-Portal DiabSite zum Muttertag

Das gesamte DiabSite-Team wünscht alles Gute zum Muttertag!

Zum Vergrößern bitte auf die Webkater klicken.

Webkater des Diabetes-Portals DiabSite. Sie haben keine Pralinen gekauft; Blumen sind im Garten sowieso schöner als in der Vase; und eine Muttertagstorte haben die Sie auch nicht gebacken? Was können Kinder und Väter heute noch tun, um der Frau und Mutter zu danken? Zum Beispiel mit viel Liebe das Frühstück vorbereiteten oder aus Papier ein Herz ausschneiden und darauf notieren: „waschen, putzen, kochen, organisieren, zuhören“, also Dinge, wofür sie der Frau des Hauses danken. Allen Müttern gilt Dank für die unzähligen kleinen Tätigkeiten, die sie erledigen, und die im Alltag oft übersehen werden. Auch wir von der DiabSite sind „Mütter“. Unsere „Kinder“ sind die Webkater Banti und Charly, um die wir uns täglich liebevoll kümmern. Seit knapp sechs Jahren bringen sie uns oft zum Lachen, zeigen uns schnurrend wie Entspannung geht und stellen so manchen Blödsinn an. Zum heutigen Muttertag genießen sie wie damals die Sonne. Mehr über die beiden felltragenden Mitglieder der DiabSite-Redaktion finden Sie in unserem Diabetes-Weblog, wenn Sie nach „Webkater“ suchen. Allen Müttern und Katzenmüttern wünscht das DiabSite-Team einen schönen Muttertag!

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Freitag, 8. Mai 2026

„Internationaler Tag der Pflegenden“ am 12. Mai 2026

Kinder mit Typ-1-Diabetes: Anspruch auf Pflegegrad 2 für alle

Diabetes Typ 1 Anlässlich des „Internationalen Tages der Pflegenden“, zu denen bei Kindern mit Diabetes Typ 1 auch die Eltern zählen, machen diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe und die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) auf anhaltende Probleme bei der Anerkennung von Pflegegrad 2 für mit der chronischen Stoffwechselerkrankung lebende Kinder aufmerksam. Obwohl Urteile des Bundessozialgerichts (BSG) vom Dezember 2024 die Rechte betroffener Familien gestärkt haben, müssen viele Eltern weiterhin langwierige Verfahren durchlaufen, um Leistungen der Pflegeversicherung zu erhalten. Die gemeinnützige Organisation und die Fachgesellschaft fordern eine konsequente Umsetzung der Rechtsprechung durch die Pflegekassen und einen niedrigschwelligen Zugang zu berechtigten Ansprüchen. Nachricht lesen

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Donnerstag, 7. Mai 2026

Diabetesversorung im Alltag

Deutsche Diabetes Gesellschaft rückt die unsichtbare Versorgungsarbeit durch Angehörige in den Fokus

Professorin Dr. Julia Szendrödi. Diabetes mellitus wird unabhängig vom Typ nicht nur in medizinischen Einrichtungen von Fachpersonal behandelt. Im Alltag tragen die Menschen mit Diabetes selbst sowie bei Kindern und älteren Menschen auch ihre Angehörigen die Hauptlast des Managements der chronischen Stoffwechselerkrankung – 365 Tage lang rund um die Uhr. Eltern von Kindern mit Diabetes Typ 1 müssen dabei unter anderem Bildungseinrichtungen wie Kindergarten und Schule einbinden, damit die Therapie reibungslos läuft. Darauf wies die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) im Vorfeld ihres Diabetes Kongresses 2026 hin, der vom 13. bis 16. Mai 2026 hybrid in Berlin und online stattfindet. Auf der Vorab-Pressekonferenz am Donnerstag, den 7. Mai 2026, stellte die DDG das für die Familie stehende Konzept „Typ F“ vor und machte deutlich: Angehörige tragen einen erheblichen Teil der Versorgung, ohne dass diese Leistung im System ausreichend berücksichtigt wird. Nachricht lesen

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Mittwoch, 6. Mai 2026

Fr1da-Studie dehnt Diabetes-Früherkennung auf 12 Bundesländer aus

Weniger Fälle von diabetischer Ketoazidose

Prof. Anette-Gabriele Ziegler. Im Rahmen der Studie Fr1da: „Typ-1-Diabetes früh erkennen, früh gut behandeln“, die von Forschenden am Institut für Diabetesforschung bei Helmholtz Munich geleitet wird, können Familien ihre Kinder im Alter von zwei bis zehn Jahren auf ein Frühstadium von Typ-1-Diabetes testen lassen. Ab Mai 2026 erweitert die Studie ihr Angebot um fünf weitere Bundesländer auf dann 12: Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Thüringen kommen hinzu. Bisher gab es das Angebot in Bayern, Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Rheinland-Pfalz und Sachsen. Nachricht lesen

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Montag, 4. Mai 2026

Nicht nur Insulin ist entscheidend

Frühe Glukagonerhöhung bei Typ-2-Diabetes steht mit Fettlebererkrankung in Verbindung

Insulin Im Mittelpunkt der Typ-2-Diabetes-Forschung stand bislang vor allem Insulin: Sprechen die Körperzellen schlechter auf das in der Bauchspeicheldrüse hergestellte Hormon an, steigt der Blutglukosespiegel langfristig an. Eine aktuelle Studie des Deutschen Diabetes-Zentrums zeigt, dass auch das Hormon Glukagon bereits früh erhöht ist. Die Forschenden konnten nachweisen, dass ein erhöhter Glukagonspiegel mit einer metabolischen Dysfunktion-assoziierten steatotischen Lebererkrankung (MASLD), umgangssprachlich Fettlebererkrankung, in Zusammenhang steht – einem engen Begleiter von Typ-2-Diabetes. Die Befunde werfen neue Fragen auf, die für die Entwicklung zukünftiger Therapien relevant sein könnten. Nachricht lesen

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Freitag, 1. Mai 2026

Diabetikerin läuft am Tag der Arbeit

Hinter jeder Ecke eine schöne Geschichte

Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken.

Bequeme Laufschuhe 1. Mai, strahlend blauer Himmel, Sonne satt und angenehme 15 Grad. Trotzdem hatte Helga Uphoff, Initiatorin des Diabetes-Portals DiabSite, heute eigentlich keine Lust auf einen Power Walk oder Spaziergang. Lange hat sie überlegt, ob sie sich bequeme Schuhe zum Laufen anzieht oder nicht. Dann sah sie ihren inneren Schweinehund grinsen und nahm den Kampf gegen ihn auf. Wenn nicht jetzt, wann dann? Sie lief die Treppe herunter und ließ die Haustür hinter sich ins Schloss fallen. Was sie dann alles erlebt hat, erfahren Sie hier:

Glückscent Das traumhafte Wetter und das freche Grinsen meines inneren Schweinehunds haben mich heute zum Laufen motiviert. Von der Haustür bog ich nach links ab und fand schon nach knapp zehn Schritten einen Glückscent auf dem Gehweg. Noch einmal links abgebogen höre ich ein lautes Zwitschern über mir. Es kam von einem sehr kleinen, jungen Spatz. Das fängt ja gut an, dachte ich bei mir.

Weiße Tulpen. Nach einem Schwenk nach rechts muss ich eine breite Straße überqueren. Auf dem Mittelstreifen blühen in diesem Jahr weiße Tulpen. Sonst waren sie immer rot und gelb. An der nächsten Kreuzung sah ich einen Hund und eine junge Dame. Die Leine war vier bis fünf Meter ausgezogen, aber der Hund wartete brav an der Straße. „Das klappt ja schon gut!“, entfuhr es mir. Die Dame drehte sich um und lachte. Wir kamen ins Gespräch. Sie muss heute trotz des Feiertags arbeiten. Ist bei der Feuerwehr. Nach ein paar Minuten bedankte sie sich für das nette Gespräch.

Flieder Ich bog wieder links ab, da stand ein Senior etwas hilflos am Zaun mit einem Handy in der Hand. „Kann ich Ihnen helfen?“ Er berichtete, dass er ein Taxi gerufen habe und nun schon zehn Minuten warte. Er wolle seine Ehefrau im Heim besuchen. Das Handy funktioniere auch nicht richtig. „Soll ich Ihnen ein neues Taxi rufen?“ „Das wäre sehr nett“, antwortete er. Wir warteten gemeinsam auf das Taxi und ich erfuhr, dass er schon seit 30 Jahren pensioniert ist. Der Herr bedankte sich mindestens dreimal bei mir. Ich war stolz auf meine kleine gute Tat und lief weiter. Plötzlich hatte ich einen wunderbaren Duft in der Nase. Den Flieder, der ihn verbreitet, hatte ich gar nicht gesehen.

Tankrabatt Ja, es soweit. Ab heute gilt der Tankrabatt. Und siehe da, bei der Tankstelle auf dem Heimweg kostete Super E10 seit langem wieder unter zwei Euro. Aber das war noch vor 12 Uhr. Glücklich über die vielen schönen erlebten Dinge vom gefunden Cent über den kleinen Sperling, die Tulpen und die nette Feuerwehrfrau mit Hund, den Senior, den duftenden Flieder und die gefallenen Spritpreise, lief ich mit einem frischen Brötchen fürs Frühstück heim. Der Schrittzähler zeigte mehr als 4.900 Schritte an und die Glukosewerte waren ganztägig im grünen Bereich.

Mein Spaziergang mit netten Geschichten ist zur Nachahmung empfohlen. Ich wünsche Ihnen noch ein schönes langes Wochenende und viel Spaß beim Laufen!

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Ihre Helga Uphoff

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Mittwoch, 29. April 2026

FC Bundestag gegen FC Diabetologie

Mit Rudi Völler als Unterstützer für Diabetesaufklärung

FC Bundestag gegen FC Diabetologie. Bereits zum 10. Mal treffen in Berlin am 19. Mai um 18.00 Uhr der FC Bundestag und der FC Diabetologie aufeinander, um die Diabetesaufklärung in Deutschland voranzubringen. Zum Jubiläum, das unter der Schirmherrschaft von Bundestagspräsidentin Julia Klöckner im kleinen Stadion des Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark stattfindet, hat sich ein ganz besonderer Unterstützer angesagt. DFB-Sportdirektor Rudi Völler wird an der Seitenlinie verfolgen, welche Mannschaft dieses Mal die bessere Taktik hat. Er löst damit ein Versprechen gegenüber seinem 2024 verstorbenen Freundes Christoph Daum ein, der bis zu seinem Tod ehrenamtlicher Trainer des FC Diabetologie war. Völler sieht sein Engagement als Motivation für beide Mannschaften. Der FC Diabetologie, verstärkt von Ex-Profis (u.a. Richard Golz und Christan Stuff) und Fußball-Profi Sandra Starke (RB Leipzig), wird von Weltmeister Pierre Littbarski als Trainer taktisch eingestellt. Der FC Bundestag wird von Kapitän Fritz Güntzler (CDU) aufs Feld geführt. In der sich an das Fußballspiel anschließenden 3. Halbzeit wird auch mit Rudi Völler das Thema diskutiert, inwieweit „Fußball als Blaupause zur Prävention von Diabetes Typ 2“ dienen kann. Nachricht lesen

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Dienstag, 28. April 2026

Digitale Versorgung statt Datenchaos

Deutsche Diabetes Gesellschaft fordert verbindliche Standards bei Disease Management Programmen

Impulspapier zeigt konkrete Lösungen gegen Versorgungsbrüche und unnötige Bürokratie auf

Dr. Tobias Wiesner. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) fordert einen grundlegenden Neustart der Diabetesversorgung in Deutschland. Die bestehenden Disease Management Programme (DMP) stoßen an Grenzen – vor allem durch analoge Prozesse, fehlende Datennutzung und Brüche zwischen ambulanter und stationärer Versorgung. Die DDG legt in einem neuen Impulspapier konkrete Vorschläge für ein eigenständiges digitales Disease-Management-Programm (dDMP) vor. Die Fachgesellschaft appelliert an die Politik, verbindliche bundesweite digitale Standards, eine gesicherte Finanzierung und transsektorale Strukturen zu schaffen. Nur so könne die Versorgung unter den Bedingungen von Fachkräftemangel, demografischem Wandel und steigender Morbidität gesichert werden. Nachricht lesen

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Sonntag, 26. April 2026

4.000 Ärzte fordern Zuckersteuer

„Klingbeil muss Vorschlag vorlegen“

Ärzte fordern Zuckersteuer. Vor der Entscheidung über eine Zuckersteuer erhöhen Ärzt:innen den Druck auf die Bundesregierung: Knapp 4.000 Mediziner:innen haben sich für eine Herstellerabgabe auf zuckrige Getränke ausgesprochen. Aus ärztlicher Sicht sei die Dringlichkeit hoch, heißt es in einem offenen Brief, den unter anderem der Präsident der Bundesärztekammer, Dr. Klaus Reinhardt, sowie die Vorsitzende des Marburger Bundes Dr. Susanne Johna, unterzeichnet haben. Ernährungsbedingte Erkrankungen nähmen seit Jahren zu: „Die Folgen davon sind tagtäglich in Praxen und Kliniken sichtbar: Übergewicht und Adipositas bereits im Kindesalter, frühe Stoffwechselstörungen, Typ-2-Diabetes, Fettlebererkrankungen sowie Karies. Nachricht lesen

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Samstag, 25. April 2026

Nicht jeder profitiert

Diabetes Risiko trotz langfristigen Gewichtsverlusts

Diabetes-Risiko Gesunde Ernährung, Abnehmen und mehr Bewegung können Typ-2-Diabetes wirksam vorbeugen. Allerdings profitieren nicht alle Menschen mit erhöhtem Diabetesrisiko in gleichem Maße von Lebensstil-Interventionen. Personen des Tübinger Typ-2-Diabetes Risikoclusters 5 weisen trotz eines über Jahre stabilen und deutlichen Gewichtsverlusts einen Anstieg der Blutzuckerwerte, den stärksten Rückgang der Insulinsekretion sowie weiterhin ein hohes Diabetesrisiko auf. Das berichten Forschende des Universitätsklinikums Tübingen, des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) und von Helmholtz Munich in der Fachzeitschrift Diabetes. Nachricht lesen