Einträge aus dem Jahr 2014

Dienstag, 22. April 2014
Weniger Obst und Saft, mehr Wasser und Kaffee: Der Lebensmittelverzehr der Deutschen hat sich in den vergangenen sechs Jahren nur wenig geändert. Deutlich mehr Menschen entscheiden sich jedoch für eine vegetarische Ernährungsweise. So lautet das Fazit des Nationalen Ernährungsmonitorings (NEMONIT). Für die aktuelle Untersuchung haben Wissenschaftler des Max Rubner-Instituts (MRI) Daten von 1.840 Probanden im Alter von 14-80 Jahren aus dem Befragungszeitraum 2008-2012 mit den Daten der Nationalen Verzehrsstudie II (Befragungszeitraum 2005-2007) verglichen. Die Teilnehmer machten zweimal telefonisch ausführliche Angaben zu ihrem Verzehr in den vergangenen 24 Stunden. Auch die Zufuhr an Energie und Nährstoffen sowie der Körpermassenindex (BMI) wurden berechnet. Nachricht lesen
Helga Uphoff, 22. April 2014, 17.14 Uhr, Kategorie: Nachrichten
Die häufigsten Fehler beim Blutzuckermessen vermeiden: Diabetes lässt vielen Betroffenen keine Pause, sie müssen bis zu sechsmal am Tag den Blutzucker bestimmen. Ein falsch gemessener Wert kann gefährlich werden, wenn daraufhin eine unangemessene Dosisanpassung des Insulins erfolgt. Der Patient könnte in eine Über- oder Unterzuckerung geraten. Häufig verfälschen Verunreinigungen an den Händen das Messergebnis, weiß Dr. med. Guido Freckmann vom Institut für Diabetes-Technologie, Forschungs- und Entwicklungsgesellschaft mbh an der Universität Ulm. Deshalb sollten Menschen mit Diabetes ihre Hände vor der Messung gründlich waschen und abtrocknen. Welche vermeidbaren Fehler bei der Blutzuckermessung auftreten können, erklärt der Diabetologe DDG Freckmann im nächsten Experten-Chat von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe am 24. April 2014. Nachricht lesen
Helga Uphoff, 22. April 2014, 15.51 Uhr, Kategorie: Nachrichten

Montag, 21. April 2014
Laut einer Studie, Universität Stuttgart (2012), wirft jährlich jeder Bundesbürger im Durchschnitt mehr als 80 kg noch verzehrbare Lebensmittel weg. Das ist viel zu viel meint, die DiabSite-Redaktion. Dabei kann ein Resteessen richtig lecker schmecken und schont obendrein den Geldbeutel und die Umwelt. Haben Sie nach dem Osterfest noch hartgekochte Eier übrig? Die können Sie gut verwerten. Zusammen mit Bratenresten und ein paar weiteren Zutaten zaubern wir daraus Pikante Braten-Kanapees. Für Abwechslung in unserem Rezept sorgen verschiedene Brotsorten und Bratenaufschnitte. Zum Abschluss wird jedes „Schnittchen“ garniert – zum Beispiel mit Mandarinen, Gurken, Cherrytomaten oder Frühlingszwiebeln. Vielleicht haben Sie noch ganz andere Ideen, Ihre Kanapees zu dekorieren. Wunderbar! Schauen Sie nach passenden Zutaten im Kühlschrank und belegen Sie die gebutterten Brotscheiben kreativ und bunt. Einfach zu merken und für Diabetiker immer wichtig zu wissen sind Energie und Broteinheiten: Ein Schnittchen liefert rund 100 Kalorien und eine halbe BE. Übrigens die Braten-Kanapees eignen sich auch vortrefflich als Häppchen für eine Cocktail-Party. Weitere Anregungen für Fingerfood & Co. finden Sie in der großen DiabSite-Rezeptdatenbank – wie immer mit den wichtigsten Nährwertangaben und BEs. Wir wünschen guten Appetit!
Helga Uphoff, 21. April 2014, 15.16 Uhr, Kategorie: Rezepte

Sonntag, 20. April 2014
Max-Planck-Forscher entdecken Gen, das den Fettstoffwechsel kontrolliert: Zuviel energie- und fettreiche Ernährung führt auf Dauer zu Übergewicht. Hinter diesem trivialen Satz versteckt sich ein äußerst komplex regulierter Fettstoffwechsel. Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Herz- und Lungenforschung in Bad Nauheim haben nun zusammen mit Kollegen aus Japan entdeckt, dass das Gen Sirt7 eine zentrale Funktion bei der Energieaufnahme hat. Genetisch veränderte Mäuse, denen das Gen fehlt, halten trotz fettreicher Ernährung ihr Normalgewicht. Nachricht lesen
Helga Uphoff, 20. April 2014, 11.49 Uhr, Kategorie: Nachrichten

Samstag, 19. April 2014
Fettleibigkeit in jungen Jahren erhöht offenbar Risiko: Männer, die in jungen Jahren zu viele Pfunde auf die Waage bringen, haben im mittleren Alter offenbar ein deutlich erhöhtes Risiko für Folgeerkrankungen wie Typ-2-Diabetes und Herzinfarkt. Das ist das Resultat einer dänischen Studie, für die rund 6.500 Männer ab einem Alter von 22 Jahren bis 55 Jahren begleitet wurden. Nachricht lesen
Helga Uphoff, 19. April 2014, 19.46 Uhr, Kategorie: Nachrichten
Was gehört für Sie zu Ostern? Der Kirchgang? Ein schönes Frühstück? Der Segen des Papstes „Urbi et Orbi“ (der Stadt und dem Erdkreis)? Oder das Verstecken von bunten Ostereiern, die vor allem von Kindern gerne gesucht und gefunden werden. Auch Erwachsene können sich gegenseitig Ostereier verstecken. Das ist Diabetes-Prävention, die Freude bereitet, denn das Verstecken und die gründliche Suche hinter jedem Busch, in Astgabeln, im Gras und in Blumenkästen machen Spaß und sorgen ganz nebenbei für mehr Bewegung. Ein ausgiebiger Osterspaziergang, reduziert das Diabetesrisiko noch einmal und steigert gleichzeitig die Lebensfreude.
Erfolgreich suchen können Sie übrigens auch auf dem Diabetes-Portal DiabSite. Das geht ganz einfach. Schauen Sie erst einmal in der Navigation oder im Inhaltsverzeichnis der DiabSite nach Ihrem Diabetes-Thema. Weitere Ergebnisse finden Sie über die Suchfunktion. Wir haben es mit dem Wort „Ostern“ probiert und sehr viele Links erhalten. Sie wollen wissen, was wir außer „Ostern dreht sich alles ums Ei“ oder „Aktivurlaub zu Ostern“ und köstlichen Rezepten für die Osterfeiertage gefunden haben? Finden Sie’s heraus. Das DiabSite-Team wünscht Ihnen ein frohes Osterfest und viel Spaß bei der Suche nach Ostereiern und Ihren Themen auf dem unabhängigen Diabetes-Portal DiabSite!
Helga Uphoff, 19. April 2014, 19.26 Uhr, Kategorie: DiabSite Diabetes-Weblog
Diabetiker, Angehörige und Experten finden jeden Monat rund 250 aktuelle Hinweise zu Treffen von Selbsthilfegruppen, Diabetikertagen, Kongressen und Symposien auf dem Diabetes-Portal DiabSite. Zum Beispiel:
– 28.04.2014 – Landshut – Erfahrungsaustausch Diabetes und Vortrag
– 28.05.2014 – Berlin – Diabetes Kongress 2014
– 25.06.2014 – Brackenheim – Das diabetische Fuß-Syndrom
Wenn Sie stets wissen wollen, was in Sachen Diabetes diskutiert wird oder wo sich Diabetiker treffen, stöbern Sie einfach in unserem Diabetes-Kalender. Die zahlreichen Veranstaltungshinweise zeigen, wann und wo man sich zum Thema trifft.
Helga Uphoff, 19. April 2014, 19.03 Uhr, Kategorie: DiabSite Diabetes-Weblog

Freitag, 18. April 2014
Über aktuelle Themen aus der Diabeteswelt informiert die DiabSite in vielen Nachrichten, Interviews, Schwerpunktthemen und anderen Bereichen. Wollen Sie außerdem wissen, was gerade in den Printmedien im Fokus stehen, lesen Sie hier unsere Neuvorstellungen, oder suchen Sie im DiabSite Diabetes-Weblog nach Lesetipps. Den Diabetes-Experten unter den DiabSite-Besuchern empfehlen wir heute die aktuelle Ausgabe von Der Diabetologe. CME-Punkte können die Behandler von Diabetespatienten hier mit dem Thema: „Diabetesnotfälle“ sammeln. Besonders lesenswert ist auch der Beitrag zur „Insulintherapie während der Schwangerschaft“ und der Artikel „Kaffeekonsum und Risiko für Typ-2-Diabetiker“.
Neu in unseren Fachzeitschriften ist außerdem das aktuelle DiabetesForum. Hätten Sie gedacht, dass es trotz Übergewicht eine Mangelernährung gibt? Den Diabetikern fehlen dann keine Kalorien, sondern beispielsweise Vitamine und Mineralstoffe, die nur durch eine gesunde Ernährung zu bekommen sind. Fortbildungspunkte können die Behandler von Diabetikern hier mit dem Thema „Diabetische Augenerkrankungen“ sammeln. Darüber hinaus bietet die Fachzeitschrift Meldungen aus der Industrie, Neues zum Thema Gesundheitspolitik und vom Netzwerk „Diabetischer Fuß“, ein Interview zum Kirchheim-Forum und vieles mehr.
Ein Klassiker unter den Zeitschriften für Experten aus dem Bereich Diabetologie ist die Zeitung Diabetes, Stoffwechsel und Herz. Die neue Ausgabe erscheint in Kürze. Sie thematisiert unter anderem die „Qualität der HbA1c-Messung in der Praxis“, fragt, ob die die moderne Diabetestherapie das Diabetesteam überholt, und betont, dass „Lebensstiländerungen bei Typ-2-Diabetes“ nach wie vor wichtig sind. Auf diese und weitere Publikationen für Diabetes-Experten und Diabetiker weist das unabhängige Diabetes-Portal DiabSite in den DiabSite-Lesetipps hin. Wir laden Sie herzlich in unsere Diabetes-Bibliothek ein und wünschen Ihnen über Ostern eine kurzweilige Lektüre.
Helga Uphoff, 18. April 2014, 20.53 Uhr, Kategorie: DiabSite Diabetes-Weblog
Die Seniorexperten Chemie treffen sich in Braunschweig: Das fünfte Jahrestreffen der Seniorexperten Chemie in der Gesellschaft Deutscher Chemiker (GDCh) findet unter der Überschrift „Hightech und Spitzenforschung mitten in Deutschland“ vom 6. bis 8. Mai 2014 in Braunschweig statt. Schwerpunktthemen der Tagung, zu der über 200 Senioren und Seniorinnen erwartet werden, sind die Ernährung und die Gesundheit. Bestens verknüpft diese beiden Themen der Lebensmittelchemiker Professor Dr. Thomas Henle von der Technischen Universität Dresden. „Das menschliche Altern – ein Backprozess?“ lautet sein Vortrag, mit dem die Tagung eröffnet wird. Nachricht lesen
Helga Uphoff, 18. April 2014, 19.20 Uhr, Kategorie: Nachrichten
Ein internationales Forscherteam analysiert erstmals Darmbakterien heute lebender Jäger und Sammler: Darmflora beeinflusst zahlreiche Aspekte der Gesundheit und Nährstoffaufnahme beim Menschen, doch bisher konzentrierte sich die Forschung hauptsächlich auf „westliche“ Bevölkerungsgruppen. Ein internationales Forscherteam, dem auch Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für evolutionäre Anthropologie in Leipzig angehören, hat nun erstmals die Darmflora einer modernen Jäger- und Sammlergesellschaft, der in Tansania lebenden Hadza, untersucht. Dabei fanden die Forscher heraus, dass sich das Mikrobenprofil der Hadza von denen aller anderen bisher untersuchten Menschengruppen unterscheidet. Die Bakterien im Verdauungstrakt der Hadza spielen also möglicherweise eine entscheidende Rolle bei der Anpassung an ihre spezielle Ernährungs- und Lebensweise. Die Studie zeigt auch, wie die Darmflora bereits unseren Vorfahren dabei geholfen haben könnte, sich an die Lebensbedingungen während der Steinzeit anzupassen und zu überleben. Nachricht lesen
Helga Uphoff, 18. April 2014, 17.12 Uhr, Kategorie: Nachrichten