Einträge aus dem Jahr 2014

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Donnerstag, 18. September 2014

Macht Essen süchtig?

Welche Rolle spielen psychologische Faktoren bei der Nahrungsaufnahme? Wenig Bewegung und viel Essen: das lässt viele Menschen immer dicker werden bis hin zur Fettsucht – vor allem in den Industrieländern, in denen fettes, kohlenhydratreiches Essen leicht verfügbar ist und stark beworben wird. Sind vielleicht Nahrungsbestandteile für die ausufernde Ess-Sucht verantwortlich, fragte sich ein internationales Team aus Ernährungswissenschaftlern, Verhaltensbiologen sowie Kinder- und Jugendpsychiatern unter dem Dach des EU-Projekts NeuroFAST. Beteiligt waren auch Forscher der Universität Duisburg-Essen (UDE) an der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie am LVR Klinikum unter der Leitung von Prof. Dr. Johannes Hebebrand. Nachricht lesen

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Mittwoch, 17. September 2014

Intelligente Schuheinlage schützt Diabetiker-Füße

Sensor-Sohle mit integrierter Elektronik Mit neuartigem technischen Ansatz Amputationsrate bei Diabetikern senken: Mediziner der Magdeburger Universitätsklinik für Nieren- und Hochdruckkrankheiten, Diabetologie und Endokrinologie haben zusammen mit den Firmen ifak System und OrthoFit Schuhtechnik GmbH in Magdeburg eine „intelligente Einlegesohle“ entwickelt. Sie soll künftig langjährige Diabetiker vor schlecht heilenden Fußwunden und Amputationen bewahren. Nachricht lesen

Neue Erkenntnisse über langfristige Insulinproduktion bei Typ-1-Diabetes

Welche Auswirkungen haben sie auf zukünftige Studien? Die herkömmliche Lehrmeinung besagt, dass die Insulinproduktion bei Menschen mit Typ-1-Diabetes spätestens ein Jahr nach der Diagnose aufhört. Neue, hochempfindliche Blut-Assays haben jedoch gezeigt, dass viele Patienten mit Typ-1-Diabetes noch jahrzehntelang nach der Diagnose geringe Mengen an Insulin produzieren. Diese Daten werden beim Kongress der European Association for the Study of Diabetes (EASD, Europäische Gesellschaft für Diabetesforschung) 2014 präsentiert. Nachricht lesen

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Dienstag, 16. September 2014

Gegen Depressionen helfen Sport und körperliche Aktivität

Depressionen beeinflussen die körperliche Gesundheit stärker als Diabetes: Sie werden von zahlreichen psychischen und physischen Beschwerden begleitet wie Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit, sexuelle Inaktivität oder Schlafstörungen. Ein internationales Team von Wissenschaftlern unter Beteiligung der Universität Bern hat nun erstmals alle verfügbaren Metaanalysen zum Thema Sport und Depressionen zusammengefasst und die positive Wirkung von Sport und körperlicher Aktivität auf Depressionen evaluiert. Nachricht lesen

Diabetes – ein Beispiel für Krankheiten mit eingeschränkter Gefäßregeneration

Professor Ralf Brandes Ob Osteoporose, Multiple Sklerose oder möglicher Weise Herzinfarkte: Eine Vielzahl von Krankheitsbildern wird mit einem Mangel an Vitamin D in Verbindung gebracht. Auch in Deutschland ist die Vitamin-D-Unterversorgung ausgesprochen häufig. Mindestens 60 Prozent der Deutschen haben einen zu niedrigen Vitamin-D-Spiegel, obgleich der Körper bei ausreichender Sonnenbestrahlung der Haut Vitamin D selbst bilden kann. Frankfurter Wissenschaftler um die Physiologen Prof. Ralf Brandes und PD Dr. Katrin Schröder PD Dr. Katrin Schröder vom Fachbereich Medizin der Goethe-Universität Frankfurt haben jetzt entdeckt, das Vitamin D die Blutgefäßneubildung fördert. Mit dieser Erkenntnis könnte die Therapie von Krankheiten verbessert werden, die eine eingeschränkte Gefäßregeneration zur Folge haben. Ein sehr verbreitetes Beispiel für eine solche Erkrankung ist Diabetes. Die Ergebnisse und Schlussfolgerungen wurden heute in der aktuellen Ausgabe des renommierten Fachjournals „Circulation“ veröffentlicht. Es handelt sich um die erste Studie, die den Zusammenhang von Gefäßregeneration und Vitamin D aufdeckt. Nachricht lesen

Diabetes-Happy-Dance Wettbewerb hat einen Gewinner

Das Motto der diesjährigen Diabetes-Charity-Gala am 16. Oktober 2014 in Berlin ist „Lebensfreude“. Lebensfreude trotz Diabetes. Zusammen mit der Zeitschrift „Diabetes-Eltern-Journal“ und der Internet-Community „Diabetes-Kids“ hatte diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe daher einen Wettbewerb ausgerufen, der diese Lebensfreude durch einen Tanz zu dem Pharrell Williams-Song „Happy“ ausdrücken sollte. Gesucht wurde der fröhlichste Diabetes-Happy-Dance in 30 Sekunden. Aus den eingesendeten Videos hat nun eine Jury das Gewinnervideo festgelegt, gewonnen hat die 9-jährige an Typ 1 erkrankte Sara zusammen mit fünf Freundinnen. Die sechs Mädchen sind nun eingeladen, ihren Tanz live auf der Diabetes-Charity-Gala vorzuführen. Nachricht lesen

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Montag, 15. September 2014

Unterstützung für Menschen mit Diabetes

NovoPen 5 mit Memory-Funktion Neuer NovoPen 5 mit Memory-Funktion gibt Orientierung auf einen Blick: Habe ich oder habe ich nicht? Menschen mit Diabetes sind sich häufig unsicher, ob sie die letzte Insulindosis tatsächlich abgegeben oder womöglich vergessen haben. Dies geht aus einer Befragung hervor. Die Folgen können ausgelassene oder doppelte Insulingaben sein. Hier setzt der neue Insulinpen NovoPen® 5 an: Er vereint die bewährten Eigenschaften seines Vorgängers, NovoPen® 4, mit einer einfachen Memory-Funktion, welche die letzte Dosis und die seit der letzten Injektion vergangene Zeit speichert. Er kann so zu einem einfachen und sicheren Diabetesmanagement beitragen. Nachricht lesen

Typ-2-Diabetes durch dicke Bäuche?

Bauchfett zeigt mehr Genveränderungen als andere Fettdepots: Forscher des Integrierten Forschungs- und Behandlungszentrums (IFB) AdipositasErkrankungen der Universität Leipzig haben herausgefunden, dass bestimmte biochemische Veränderungen an den Genen (Methylierung) im Bauchfett stärker sind als im Unterhautfettgewebe. Da bauchbetontes Übergewicht besonders mit Begleiterkrankungen wie Adipositas und Diabetes verbunden ist, könnte das Ergebnis für das erhöhte Erkrankungsrisiko eine Rolle spielen. Die Studienergebnisse sind im aktuellen Fachmagazin Diabetologia erschienen. Nachricht lesen

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Sonntag, 14. September 2014

Wo treffen sich Menschen mit Diabetes?

Zuerst einmal auf dem Diabetes-Portal DiabSite. Denn das bietet neben vielen anderen Informationen im Diabetes-Kalender unzählige Hinweise zu Diabetikertagen, Treffen von Selbsthilfegruppen, Kongressen und Symposien. Von Angesicht zu Angesicht sehen sich Diabetiker und Diabetes-Experten dann auf einer der interessanten Veranstaltungen, zum Beispiel:

– 12.08.2013 – Lauenburg – Diabetes und „Schüßler Salze“
– 07.09.2013 – Pirmasens – 20-jähriges Jubiläum der Diabetiker-Selbsthilfe Pirmasens
– 11.10.2013 – Grub am Forst – Elterntreff mit Arztvortrag

Diese und viele weitere Termine im DiabSite Diabetes-Kalender zeigen, wo es gewiss auch in Ihrer Nähe ein Treffen für Diabetes-Interessierte gibt. Mit der DiabSite bleiben Sie stets auf dem Laufenden und verpassen keine Veranstaltung mehr.

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Samstag, 13. September 2014

Blutzuckermessgerät, App, Online-Plattform

Professor Dr. Stephan Jacob Vernetzte Diabetestherapie mit Accu-Chek Connect: Menschen mit Diabetes benötigen eine regelmäßige strukturierte Selbstkontrolle des Blutzuckers. Dies ist zur Beurteilung der Stoffwechseleinstellung, aber auch zur rechtzeitigen Erkennung einer Verschlechterung des Stoffwechsels sowie aus Sicherheitsgründen zur Beurteilung von Hypoglykämien sehr sinnvoll. Studien wie die STEP-2-Studie aus Amerika unterstreichen die Vorteile und die Sinnhaftigkeit eines strukturierten Vorgehens. Für Patienten, insbesondere unter Insulintherapie, aber auch Medikamenten wie Sulfonylharnstoffen, die Hypoglykämien induzieren können, sind regelmäßige Blutzuckermessungen und deren Beurteilungen nicht nur für das Selbstmanagement sehr hilfreich, sondern auch aus Sicherheitsgründen (zum Beispiel Autofahren!) vom Gesetzgeber gefordert und notwendig. Nachricht lesen