Einträge aus dem Jahr 2012

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Mittwoch, 13. Juni 2012

Neue Strategien für die Diabetesprävention

Fettgewebe unter dem Mikroskop Wissenschaftler des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE) und des Universitätsklinikums Leipzig haben im Rahmen einer neuen Studie zwei Gene identifiziert, die im Fettgewebe krankhaft übergewichtiger Menschen verstärkt aktiv sind. Sie begünstigen die Fetteinlagerung im viszeralen Fettgewebe, dem sogenannten Eingeweidefett im Bauchraum. Wie weitere Ergebnisse der Studie annehmen lassen, fördert eine erhöhte Aktivität der beiden Gene die Freisetzung eines Enzyms im Fettgewebe, das für die Bildung von Cortisol verantwortlich ist. Cortisol ist als Stresshormon bekannt, spielt aber auch eine Rolle für die Regulation des Energiehaushalts. Nachricht lesen

Spaghetti mit Thunfisch und Tomaten

Spaghetti mit Thunfisch und Tomaten Die Begeisterung der EM-Fußball-Fans ist ungebrochen, Millionen versammeln sich vor den Fernsehgeräten, ganz egal, ob es sich um Spiele mit deutscher Beteiligung handelt oder nicht. Ganz besonders schlägt das Herz der „Tifosi“ überall auf der Welt für Italien. Was also liegt anlässlich der Partie Italien  – Kroatien am 14. Juni näher als eine typische Köstlichkeit aus dem Stiefelstaat zuzubereiten? Hier ist sie: Spaghetti mit Thunfisch und Tomaten. Dabei liefern die Nudeln gesunde Kohlehydrate, während der Thunfisch mit Omega 3-Fettsäuren punktet und der Saft der Tomaten den Blutdruck senkt. Was sonst noch in dem roten Nachtschattengewächs steckt, verrät Ihnen ein Artikel in unseren Küchentipps. Übrigens: Falls Sie gerade abnehmen möchten, können Sie die Spaghetti-Menge auch verringern und stattdessen ein wenig mehr Fisch essen. Der hat nämlich gar keine Kohlehydrate. Sie wissen ja: Ernährungsexperten sagen, dass Fisch und Meeresfrüchte mindestens zweimal in der Woche auf den Speiseplan gehören. Weitere Rezepte mit allen wichtigen Nährwert- und BE-Angaben bietet die Rezeptdatenbank auf dem Diabetes-Portal DiabSite. Guten Appetit.

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Dienstag, 12. Juni 2012

„Mach mich gesund! – Der Ernährungscoach“

Neue Doku-Serie in ZDFneo: Diagnosen wie chronische Erschöpfung, Diabetes oder Brustkrebs verändern das Leben eines Menschen schlagartig. Kann man bestimmte Krankheiten durch die Umstellung der Ernährung besiegen? Dem Geheimnis um die heilende Wirkung von Lebensmitteln geht die achtteilige Dokuserie „Mach mich gesund! – Der Ernährungscoach“ nach. ZDFneo zeigt die britische Produktion von Donnerstag, 14. Juni 2012, 16.10 Uhr, an. Nachricht lesen

Bundesweiter „Aktionstag Gefäßgesundheit“ am 16. Juni

Aufklärung für die Bevölkerung an 50 Standorten bundesweit: Am 16. Juni 2012 veranstalten die Initiative gegen PAVK und die Deutsche Gesellschaft für Angiologie (DGA) im Rahmen der Aufklärungskampagne „Verschlusssache PAVK“ zum zweiten Mal den „Aktionstag Gefäßgesundheit“. Unter dem Motto „Gefäßerkrankungen: Vorbeugen – Erkennen – Behandeln“ kann sich an diesem Tag die Bevölkerung auf 50 regionalen Veranstaltungen über die weitgehend unbekannte Durchblutungsstörung PAVK (periphere arterielle Verschlusskrankheit) informieren. Nachricht lesen

Das könnte Sie auch interessieren:

– Passend zum Thema: Schaufensterkrankheit: Wenn das Gehen zur Qual wird – Ein Interview mit Prof. Dr. med. Karl-Ludwig Schulte im DiabSite Diabetes-Radio

Typ-2-Diabetes nicht immer selbst verschuldet

Wie Hormone eine langfristige Gewichtsabnahme erschweren: Zu den Ursachen eines Diabetes mellitus Typ 2 gehören häufig Übergewicht und mangelnde Bewegung. Viele Menschen meinen daher, dass Betroffene die Stoffwechselerkrankung selbst verschulden. Diesen Irrtum wollen Diabetologen nun aus der Welt schaffen. Experten schätzen, dass bis zu 30 % der stark Übergewichtigen kein erhöhtes Risiko tragen, an Typ-2-Diabetes zu erkranken. Nachricht lesen

Fortschritt für Menschen mit Typ-1-Diabetes

Positive Studienergebnisse zu künstlichem Bauchspeicheldrüsen-System: Die Ergebnisse der ersten Durchführbarkeitsstudie eines neuartigen, fortschrittlichen Systems für künstliche Bauchspeicheldrüsen wurden heute anlässlich der 72. Jahrestagung der American Diabetes Association in Philadelphia präsentiert. Die Studie ergab, dass das System zur Hyperglykämie- und Hypoglykämie-Senkung (HHM) automatisch ein Fallen und Steigen des Blutzuckerspiegels vorhersagt und dementsprechend die Insulinabgabe sicher anpasst. Nachricht lesen

Lange gesund leben

Mit telemedizinischer Betreuung zum gesunden Lebensstil: Gemeinsam mit der Schwenninger Krankenkasse und weiteren Partnern hat das Fraunhofer IAO mit „Fit Heute – Fit Morgen“ ein Programm zur nachhaltigen Lebensstiländerung entwickelt. Nachricht lesen

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Montag, 11. Juni 2012

Insulin-Impfung gegen Typ-1-Diabetes

Studienärztin beim Ausfüllen des Fragebogens zur Pre-POINT-Studie „Mit relativ wenig Aufwand die Forschung weiterbringen“: Immer mehr Kinder und Jugendliche erkranken an Typ-1-Diabetes, und sie werden immer jünger: Die Neuerkrankungen erreichen ihren Höhepunkt in der Altersgruppe von neun Monaten bis zwei Jahren. Prof. Anette-Gabriele Ziegler und ihr Studienteam erproben in der internationalen Studie Pre-POINT eine Insulin-Impfung als Schutz vor Diabetes. Die Geschwister Amelie und Nick M. gehören zu den Teilnehmern der Studie. Nachricht lesen

Lungenentzündung bei Menschen mit Diabetes häufig tödlich

Erkranken Menschen mit erhöhtem Blutzucker oder Diabetes mellitus an einer Lungenentzündung, ist ihr Sterberisiko deutlich höher als bei Menschen mit normalen Blutzuckerspiegeln. Dies zeigt eine aktuelle Auswertung von Daten des deutschen Kompetenznetzes für ambulant erworbene Pneumonien (CAPNETZ), die jetzt im British Medical Journal (BMJ) erschienen ist. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) weist darauf hin, dass qualifizierte Diabetologen im Krankenhaus diese Zusammenhänge frühzeitig erkennen und die Patienten durch angemessene Therapie retten könnten. Es sei deshalb wichtig, das große und auch kleine Krankenhäuser die nötige diabetologische Expertise bieten. Nachricht lesen

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Sonntag, 10. Juni 2012

Fußballabend ohne Reue für Diabetiker

Europa ist im Fußballfieber. Millionen Fans sahen am Samstag dem deutschen EM-Start erwartungsvoll entgegen. DiabSite-Redakteurin Helga Uphoff hat die Vorbereitungen in Berlin beobachtet und sich überlegt, wie man das Ereignis als Diabetiker und im Sinne der Diabetesprävention gesund genießen kann.

Schon am Samstagmorgen waren in der Hauptstadt viele Autos mit Fähnchen in Schwarz-Rot-Gold unterwegs. Die ersten Fußballanhänger zogen bereits gegen Mittag scharenweise in Richtung Brandenburger Tor, um sich die besten Plätze auf der Fanmeile zu sichern. Am Nachmittag waren die Biervorräte im Supermarkt bedenklich geschmolzen und die Regale mit Knabberartikeln fast leer. Gesund sind Salzgebäck und Alkohol wahrlich nicht. Sie fördern Typ-2-Diabetes und Übergewicht.

Die Stimmung auf der Fanmeile war grandios. Doch gestern konnte ich nicht dabei sein, denn ich musste ja bis 15 Uhr arbeiten. Auch meine Füße hätten das stundenlange Stehen zwischen 400.000 Fans wohl nicht mehr ausgehalten. So nahm ich das Angebot einer Nachbarin an, das Spiel gemeinsam vor dem Fernseher zu verfolgen. Nur, wie sollte ich das gesund gestalten? Bewegung würde ich eher nicht haben und ein Glas Sekt auf den Sieg (bei einer Niederlage zum Trösten) sollte auch sein.

Himbeer-Smoothie Champion Also begann ich mit den Vorbereitungen auf den Abend bereits auf dem Weg zur Arbeit. Zwei Stationen früher aus dem Bus steigen und stramm zum Gemüseladen laufen. Auf diese Weise kamen schon einmal 2.500 Schritte zusammen. Möhren, Kohlrabi, Tomaten und eine Gurke landeten nebst ein paar Himbeeren in meinem Einkaufskorb. Fettarmen Joghurt für den geplanten Himbeer-Smoothie Champion hatte ich noch im Kühlschrank. Nach der Arbeit die Einkäufe abstellen und einen zweiten kleinen Power Walk machen. Das ergab noch einmal 2.800 Schritte. Im Anschluss schnell die Möhren in Stifte schneiden und die übrigen gesunden Knabbersnacks appetitlich angerichtet. Mit einem Korb voll “Gesundheit” und einer Flasche Wasser unterm Arm ging ich zu meiner Nachbarin.

Zugegeben, so gesund wie geplant blieb der Fußballabend leider nicht. Es gab den erwarteten Sekt und ein paar Nüsse für die Nerven. Dafür nutzte ich den Hometrainer der Nachbarin, während wir in der Halbzeitpause über das Spiel sprachen. Das Spiel war nicht schön, aber Deutschland hat gewonnen und wir hatten einen wunderschönen Abend. Am Ende konnte ich mit stolzen 10.020 Schritten und einem normnahen Blutzuckerwert ins Bett gehen. Genießen auch Sie die Fußball-EM 2012 gesund – für eine gute Stoffwechselseinstellung bei Diabetes und im Sinne der Diabetesprävention.

Ihre Helga Uphoff, die sich auf Ihre Kommentare zum Beitrag freut