Einträge aus dem Jahr 2009

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Sonntag, 19. April 2009

Scaloppina alla Zottarella

Scaloppina alla Zottarella Schnell und einfach soll’s gehen? Gesund soll’s sein und nicht viele Kalorien enthalten? Und gut schmecken soll’s auch noch? Bitte sehr, kein Problem. Scaloppina alla Zottarella eignen sich als schnelles Abendessen nach einem anstrengenden Tag ebenso wie als exquisiter Hauptgang eines Menüs für anspruchsvolle Gäste. Der Klassiker aus der italienischen Küche lebt von der Verbindung von zartem Kalbsfleisch und typisch mediterranen Gewürzen. Er belegt eindrucksvoll, wie aus wenigen Zutaten im Nullkommanichts eine leckere Mahlzeit auf den Tisch gezaubert werden kann. Dazu passen Weißbrot, ein leckerer Salat und ein schönes Glas Wein. Lust auf weitere Anregungen aus der mediterranen Küche, die ja insbesondere für Menschen mit Diabetes empfehlenswert ist? In der Rubrik Internationale Küche finden Sie mehr. Das DiabSite-Team wünscht guten Appetit!

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Samstag, 18. April 2009

Dicke Kinder: Herzgefahr bereits in jungen Jahren

Übergewicht verursacht bereits im Kindesalter erste Gefäßschäden, eine Veränderung der Halsschlagader (Carotis) sowie eine Vorstufe von Diabetes. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie des Herzzentrums und der Kinderklinik der Universität Leipzig, die heute auf der Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie (DGK) vorgestellt wurde. Nachricht lesen

Herzkranke Schnarcher leben gefährlich

Schlafbezogene Atemregulationsstörungen (SAS) können chronische Entzündungen auslösen und ein Risikofaktor für die Verschlimmerung einer Koronaren Herz-Krankheit (KHK) sein, berichtet Dr. Christian Prinz (Bad Oeynhausen) auf der 75. Jahrestagung der DGK in Mannheim. Untersuchte Patienten (251 Untersuchungsteilnehmer) mit KHK und SAS wiesen höhere Konzentrationen von Entzündungsmarkern (C-reaktives Protein, CRP) auf als Patienten mit KHK allein. Bei Patienten mit höheren Entzündungsmarkern war die Schwere der Atemstörungen ausgeprägter. Nachricht lesen

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Freitag, 17. April 2009

Aktiv gegen Diabetes – Diabetiker auf dem Westweg

Logo vom DiabSite Diabetes-Radio Typ-2-Diabetes und Bewegung – eine ganz schwierige Beziehung. Einerseits gibt es kaum etwas, das Diabetiker mehr benötigen als sich zu bewegen, andererseits scheint ihnen genau dies ganz besonders schwer zu fallen. Die Gründe? Zum einen sicherlich alte Gewohnheiten, die sich nicht so leicht ablegen lassen, zum anderen jedoch häufig auch die Angst, sich durch Bewegung in Schwierigkeiten mit dem eigenen Diabetes zu bringen. In die Puschen zu kommen, sich einfach einmal aufzuraffen, anzumelden und mitzumachen – dabei kann Ihnen auch die Aktion „Aktiv gegen Diabetes – Diabetiker auf dem Westweg“, die unter anderem von der AOK und dem Deutschen Diabetiker Bund unterstützt wird, nicht helfen. Evelyn Bruns Aber ansonsten nimmt man Ihnen bei diesem bislang wohl einzigartigen Wanderprojekt in acht Etappen auf dem 245 km langen Westweg von Pforzheim nach Basel so ziemlich alles ab: Eine medizinische Rundum-Betreuung durch einen Diabetologen und zwei Diabetesberaterinnen, die Ihnen schon vorab sagen, wie Ihre Medikation gegebenenfalls anzupassen ist, und auch während des Wanderns Ihren Blutzuckerspiegel ständig überwachen, nimmt die Angst vor möglichen Unterzuckerungen. Ein Kleinbus transportiert nicht nur das Gepäck, sondern gibt Ihnen auch die Sicherheit, im Notfall das Etappenziel im Sitzen erreichen zu können. Und eine perfekte Reise- und Wanderplanung inklusive Übernachtung, Verpflegung und Wanderführer befreit Sie davon, sich um all die lästigen organisatorischen Dinge selbst kümmern zu müssen. Wie es zu dieser Idee kam, mit Diabetikern in Wochenend-Etappen auf dem Westweg zu wandern, wie und wo man sich anmelden kann (Beginn 18. April ab Pforzheim) und was es sonst Wissenswertes dazu gibt, erfahren Sie in unserem heutigen Interview mit Evely Bruns, Typ-1-Diabetikerin, Leiterin einer Selbsthilfegruppe und eine der Organisatorinnen der Aktion. Das ausführliche Interview können Sie sich ab sofort im DiabSite Diabetes-Radio, dem Podcast der DiabSite, anhören.

„Süße aus Früchten“ ist irreführend

Obst ist gesund. Demnach muss es der darin enthaltene Fruchtzucker, die Fruktose, auch sein. Diese Logik lässt viele Verbraucher täglich zu Produkten „ohne Kristallzucker“, dafür aber „mit der Süße aus Früchten“ greifen. Der Industrie kommt dieser Glaube gerade recht. So lassen sich Produkte wie Softdrinks, Joghurts und Fruchtbonbons, denen statt Haushaltszucker die süßere und preiswertere Fruktose zugesetzt ist, mit dem gesunden Image der Früchte einfach besser verkaufen. Nachricht lesen

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Donnerstag, 16. April 2009

Neue Grenzwerte für Blutdruckscreening

Blutdruckmessung in der Apotheke Die Deutsche Hochdruckliga e.V. und die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände haben sich erstmals auf Grenzwerte verständigt, bei denen Apotheker Patienten nach einer Blutdruckmessung in der Apotheke an den Arzt verweisen. Die Grenzwerte für einen Bluthochdruck liegen bei 140 zu 90 mm Hg. Der erste Wert wird dabei als systolischer, der zweite als diastolischer bezeichnet. Bei Diabetikern gelten niedrigere Grenzwerte für das Apotheken-Screening. Nachricht lesen

Das Metabolische Syndrom – Eine Wohlstandskrankheit mit Risiken

Mit steigendem Wohlstand und zunehmendem Alter wachsen die Gefahren für Übergewicht sowie erhöhten Blutdruck, außerdem können schwere Störungen des Fett- und Zuckerstoffwechsels entstehen. Treten alle Krankheiten gleichzeitig auf, spricht man vom Metabolischen Syndrom – mit deutlich erhöhtem Risiko für Herzkreislaufkrankheiten wie Herzinfarkt und Schlaganfall sowie für Zuckerkrankheit (Diabetes). Nachricht lesen

Übergewicht bei Kindern von Müttern mit Typ-1-Diabetes vorbeugen

Eine Typ-1-Diabetes-Erkrankung der Mutter während der Schwangerschaft erhöht nicht per se das Risiko der Kinder, später Übergewicht zu entwickeln. Vielmehr beeinflussen Faktoren, die mit einem mütterlichen Typ-1-Diabetes in Zusammenhang stehen, den Gewichtsverlauf der Kinder. Zu diesem Ergebnis kamen Forscher der Arbeitsgruppe um Prof. Anette-Gabriele Ziegler von der Technischen Universität München und dem Helmholtz Zentrum München bei einer Auswertung der BABYDIAB Studie. Nachricht lesen

Schlaganfall, die leise Gefahr – Beugen Sie vor!

Prof. Dr. Horst-Wilhelm Kniemeyer Der Schlaganfall ist die dritthäufigste Todesursache und die häufigste Ursache für eine lebenslange Behinderung. Wen wann und warum ein Schlaganfall trifft, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. „Es gibt einige nicht beeinflussbare Faktoren, die das Risiko, einen Schlaganfall zu erleiden, erhöhen. Beispielsweise das Alter, das Geschlecht oder erbliche Faktoren. So erleiden z.B. mehr Frauen als Männer einen Schlaganfall und mehr alte als junge Menschen“, erklärt Prof. Dr. Horst-Wilhelm Kniemeyer, Direktor der Klinik für Gefäßchirurgie und Phlebologie im Elisabeth-Krankenhaus Essen. Nachricht lesen

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Mittwoch, 15. April 2009

Diabetes-Heilung nicht möglich

Diabetes Mellitus Typ 2 ist nicht heilbar. Dies unterstreicht der Berufsverband der diabetologischen Schwerpunktpraxen in Nordrhein (BdSN). Es nimmt damit Stellung zu einem kürzlich in mehreren Zeitungen erschienen Artikel zur angeblichen Diabetes-Heilung. In dem Bericht stellt ein Chirurg die Behauptung auf, Diabetes Typ 2 sei durch eine sogenannte Adib-Operation heilbar. Bei dieser Operation werden Teile des Magens und des Dünndarms entfernt, damit der Körper anschließend den Insulinhaushalt selbstständig wieder regulieren kann. Dr. Matthias Kaltheuner, Vorstandsmitglied des BdSN: „Wir würden uns freuen, wenn es anders wäre, aber leider ist eine Heilung des Diabetes derzeit einfach nicht möglich.“ Nachricht lesen