Willkommen im DiabSite Diabetes-Weblog!

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Mittwoch, 14. Januar 2015

Ulmer Forscher entdecken neue Krankheit

Die endokrinologische Forschergruppe des Universitätsklinikums Ulm Inaktives Leptin führt zu extremer Adipositas: Ärzte und Wissenschaftler des Universitätsklinikums Ulm haben eine neue Krankheit beschrieben. Bei einem Kind, das im Alter von drei Jahren bereits über 40 kg wog, konnte ein biologisch inaktives Sättigungshormon als Ursache für extremes Übergewicht identifiziert werden. Dieses neue Krankheitsbild und die dazugehörigen physiologischen Zusammenhänge, die Ergebnisse der durchgeführten Experimente und der Therapieerfolg wurden in dem ranghöchsten, renommierten medizinischen Fachjournal, dem „New England Journal of Medicine“, publiziert. Nachricht lesen

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Dienstag, 13. Januar 2015

Mini-Dampfis mit Heidelbeerfüllung

Mini-Dampfis mit Heidelbeerfüllung Es gibt Momente im Leben, da möchte man sich einfach nur einrollen wie ein Igel. Vielleicht gerade jetzt im Januar. Das Wetter ist schlecht, es wird immer noch früh dunkel und so richtig Lust auf’s Rausgehen kommt auch nicht auf. Wenn Orkantiefs wie Daniel, Elon oder Felix über die Republik hinwegfegen, ist es doch am schönsten in der gemütlichen Stube mit einem Heißgetränk. Und für die Seele gibts auf dem Diabetes-Portal DiabSite diesmal etwas Süßes, die schwäbischen Mini-Dampfis mit Heidelbeerfüllung. Wir von der DiabSite-Redaktion finden die kleinen Dampfnudeln bei einem Tief geradezu perfekt, weil diese Süßspeise in Nullkommanichts zubereitet ist, so herrlich lecker schmeckt und die Stimmung auf jeden Fall in den Himmel hebt. Falls Sie die Mini-Dampfis nicht mit Heidelbeerfüllung bekommen, mit Pflaumenmus schmecken sie auch sehr gut. Die Dampfnüdelchen ziehen nur 10 Minuten in heißer Milch, werden mit Mohn und Puderzucker bestreut zu Vanillesoße serviert. Diabetikern empfehlen wir die süßen Dampfnudeln nur ab und zu, denn sie enthalten nicht wenig Kalorien und Kohlenhydrate. Aber Menschen mit Diabetes gehen ja mit Süßspeisen ohnehin sparsam um. Und vielleicht hört Petrus unseren Wunsch, auf dass der Himmel bald wieder blau werde. Falls Sie mehr über die schwäbische Küche erfahren wollen, schauen Sie doch mal in die Küchentipps. Für Diabetiker und Figurbewusste praktisch: Alle Vorschläge in unserer Rezeptdatenbank enthalten die wichtigsten Nährwertangaben und BEs. En Guada bedeutet Guten Appetit in schwäbischer Mundart. Das wünschen wir Ihnen!

Repariert kranke Herzen

Bisher unbekanntes Protein verhindert Herzinsuffizienz nach Herzinfarkt: Wissenschaftler der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) haben in Knochenmarkzellen von Herzinfarktpatienten ein Protein entdeckt, das die Heilung des Herzmuskels stimulieren und vor bleibender Herzmuskelschwäche schützten kann. „Wir konnten im Mausmodell zeigen, dass eine Therapie mit dem Protein Herzfunktion und Überleben verbessert“, sagt Professor Dr. Kai Christoph Wollert, Leiter des Bereichs Molekulare und Translationale Kardiologie in der MHH-Klinik für Kardiologie und Angiologie. „Die Therapie mit einem einzigen Protein anstelle einer Knochenmarkzelltherapie wäre für Infarktpatienten zuverlässiger und weniger belastend.“ Ihre Ergebnisse veröffentlichten die Forscher in der renommierten Fachzeitschrift Nature Medicine. Nachricht lesen

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Montag, 12. Januar 2015

Einladung zur Teilnahme an größter Gesundheitsstudie in Deutschland

Puls- und Blutdruckmessung In diesen Tagen erhalten die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Bernau in Brandenburg Post von der größten Gesundheitsstudie in Deutschland, der Nationalen Kohorte (NAKO). Prof. Tobias Pischon, Leiter des Studienzentrums Nord der Nationalen Kohorte Berlin-Brandenburg und Sprecher des Clusters Berlin-Brandenburg vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch und Studienärztin Sabine Mall laden mit ihrem Brief zur Teilnahme an dieser Gesundheitsstudie ein. Ziel der Studie ist es, die Prävention, Früherkennung und Therapie von Volkskrankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs, Diabetes, Demenz und Infektionen zu verbessern. Nachricht lesen

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Sonntag, 11. Januar 2015

Diabetes-Kalender informiert Diabetiker und Profis

Wann und wo finden Diabetikertage, Treffen von Selbsthilfegruppen, Kongresse oder Symposien statt? Im großen DiabSite Diabetes-Kalender finden Diabetiker, Angehörige und Diabetes-Experten zahlreiche Veranstaltungshinweise. Zum Beispiel:

– 20.01.2015 – Bad Kissingen – Erfahrungsaustausch Typ-1-Diabetes für Eltern
– 19.02.2015 – Bruchsal – Gut zu Fuß mit Diabetes
– 17.03.2015 – Bonn – Bad Godesberg – Erfahrungsaustausch Diabetes evtl. Vortrag

Ein Blick in den Diabetes-Kalender verrät Ihnen, wo man sich gerade in Sachen Diabetes trifft. Nutzen Sie die vielfältigen Informationsmöglichkeiten.

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Samstag, 10. Januar 2015

Neues Spielzeug für Webkater

Webkater des Diabetes-Portals DiabSiteDimi und Juri, die beiden Webkater des Diabetes-Portals DiabSite, haben zu Weihnachten eine neues Spielzeug bekommen. Es besteht aus einem einfachen Holzstab und einem rasselnden Ball, der an einem gut 40 cm langen Hutgummi hängt. Der Ball ist mit Sisal umwickelt und trägt am Ende ein paar Federn. Werden die Kater das Geschenk annehmen? Beim ersten Test untersucht Juri (links) den Ball genauer, während Dimi die Befestigung des Bandes „kontrolliert“. Ob das Spiel die Prävention des Typ-2-Diabetes bei den Webkatern fördern kann, erfahren Sie hier:

Die Jagd ist eröffnet Die Jagd ist eröffnet: Der Ball ist die Beute, der mit buschigem Schwanz aufgelauert wird. Das Spielzeug scheint anzukommen. Katzen schlafen bis zu 16 Stunden am Tag. In der übrigen Zeit jagen sie in freier Wildbahn Mäuse, Vögel und andere Tiere. Dimi und Juri brauchen nur zum Fressnapf zu laufen. Längst haben sie das Redaktionsteam der DiabSite so „abgerichtet“, dass Frühstück und Abendbrot pünktlich serviert werden. Damit sie sich dennoch ausreichend bewegen, gibts regelmäßige Bespaßung als Trainingsprogramm.

Juri in Aktion Schnell hat unseren Webkater Juri das Jagdfieber gepackt. Immer wieder versucht er, den Ball festzuhalten. Um ihn richtig zu erwischen, sind Geschicklichkeit und ein sehr gutes Reaktionsvermögen gefragt. Juri hat den Ball Nach einigen Fehlversuchen umschließt er den Ball mit seinen spitzen Krallen. Glücklich schaut er in die Kamera. Doch dieser schlanke Kater braucht die Diabetes-Prävention eigentlich weniger als sein etwas dickerer Bruder. Können wir auch den behäbigeren Webkater Dimi zu mehr Bewegung animieren?

Juri in Aktion Es braucht etwas Zeit, bis sich der behäbige Dimi für das Spielzeug interessiert. Doch dann packt auch ihn ganz plötzlich das Jagdfieber und er lauert der „Beute“ auf. Der ganze Körper ist angespannt, der Schwanz buschig und die Ohren sind aufgestellt. Dann rennt und springt er dem Ball minutenlang hinterher. Dimi hat den Ball Viel gute Bewegung, die zur Vorbeugung des Typ-2-Diabetes beitragen kann. Endlich kann auch er den Ball festhalten und rollte sich am Ende zufrieden mit ihm auf den Rücken. So haben beide Webkater der DiabSite ihr Programm zur Diabetes-Prävention absolviert.

Ihre Helga Uphoff

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Freitag, 9. Januar 2015

Adipositas: Gesellschaftliche Ablehnung begünstigt psychische Erkrankungen

Auch viele Menschen mit Diabetes Typ 2 leiden unter Ausgrenzung: Die Vorurteile, Abwertung, soziale Ausgrenzung und Diskriminierung, die Menschen aufgrund ihrer Adipositas erleben, wirken wie chronische Stressoren. Die psychische Belastung durch diese Stigmatisierung kann zu Depressionen, Angststörungen und oft sogar zu weiterer Gewichtszunahme führen. Die Mechanismen dieses Teufelskreislaufs untersuchte Dr. Claudia Sikorski für das Integrierte Forschungs- und Behandlungszentrum (IFB) AdipositasErkrankungen in Leipzig anhand von vorliegenden Studien zur Stigmatisierung bei Adipositas. Nachricht lesen

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Donnerstag, 8. Januar 2015

Neue Diabetologen auf der DiabSite

Damit jeder Diabetiker einen kompetenten Arzt in seiner Nähe finden kann, stellt das Diabetes-Portal DiabSite eine umfangreiche Liste mit Adressen von Diabetologen DDG bereit. Diese haben wir in den letzten Wochen aktualisiert und ausgebaut. Sollte Ihr Diabetologe noch nicht dabei sein, können Sie uns beim weiteren Ausbau der Liste unterstützen, indem Sie ihn beim nächsten Besuch einfach fragen, ob er sich bei uns eintragen möchte. Der Eintrag ist gratis und hilft anderen Menschen mit Diabetes, einen nahegelegenen Spezialisten zu finden.

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Mittwoch, 7. Januar 2015

Erneut ERC-Förderung für MDC-Diabetesforscherin

Dr. Francesca Spagnoli Lassen sich Leberzellen des Menschen in Bauchspeicheldrüsenzellen umprogrammieren? Dieser Frage geht die Diabetes-Forscherin Dr. Francesca Spagnoli vom Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) Berlin-Buch mit einer „Proof-of-Concept“ (PoC)-Förderung des Europäischen Forschungsrat (engl. Abk. ERC) nach. Diese Förderung geht nur an Forscher, die bereits vom ERC gefördert wurden. Sie beträgt 150.000 Euro, hat eine Laufzeit von zwei Jahren und soll helfen, die Forschung in die Anwendung zu bringen. Dr. Spagnoli ist eine von 50 PoC-Empfängern 2014. Bereits 2009 hatte sie einen ERC Starting Grant von einer Million Euro für ihre Forschung erhalten. Nachricht lesen

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Dienstag, 6. Januar 2015

5 : 1 für die Diabetikerin

Ihr Winterziel von mindestens 2.000 Schritten hat Helga Uphoff, Chefredakteurin des Diabetes-Portals DiabSite und Bloggerin im dazugehörigen Diabetes-Weblog, am vergangenen Sonntag knapp verfehlt. Somit steht es im Kampf gegen den inneren Schweinehund 5 : 1 für die engagierte Diabetikerin. Zum Glück ist das Jahr 2015 noch jung und schon heute hat sie die fehlenden Schritte mit weit über 10.000 mehr als aufgeholt. Wie ein Tag mit weniger Bewegung zur Herausforderung wird, erfahren Sie hier:

Für die DiabSite-Redaktion bedeutet der Jahreswechsel viel Zusatzarbeit. Neben neuen Terminen, die in den Diabetes-Kalender eingetragen werden, müssen im Hintergrund viele Umstellungen laufen. Das heißt: unzählige Stunden sitzend vorm Rechner verbringen, in denen nur die Gehirnzellen und die Finger beim Tippen in Bewegung sind. Mein Schrittzähler zeigt die leider nicht an. Und so habe ich am vergangenen Sonntag gerade einmal 1.946 Schritte geschafft. Ausgleichen konnte ich diesen Misserfolg heute mit einem ausgiebigen Power Walk. Was für ein Glücksgefühl für einen ehrgeizigen Menschen wie mich, eine fünfstellige Zahl auf dem Schrittzähler zu sehen.

Zufrieden habe ich nach dem Laufen einen Tee getrunken und mir gedacht: „Wenn unsere Fußball-Nationalmannschaft 5 : 1 gewinnt, freuen wir uns sehr. Mein nächstes Ziel ist ein 7 : 1, das Ergebnis der Elf von Jögi Löw gegen Brasilien im Halbfinale der WM 2014.“ Großzügig habe ich dann meinem inneren Schweinehund sein „Sonntags-Tor“ gegen mich gegönnt.

Sie, liebe Besucherinnen und Besucher, brauchen ebenso wie ich ein Ziel: Noch haben wir mehr als 350 Tage in diesem Jahr, an denen wie gegen den inneren Schweinehund gewinnen können. Mehr Bewegung ist eine Herausforderung, die jeder meistern kann. Nutzen Sie jede Gelegenheit zur Bewegung! Wer beim Telefonieren in der Wohnung auf und ab geht, kann damit seinen Schrittzähler füttern. Nehmen Sie die Treppe, statt des Fahrstuhls, haben Sie schon wieder ein Schritte gesammelt. Am Ende des Jahres ist Ihr Sieg höher, als ihn eine Fußballmannschaft je erreicht hat. Dann sind sie besser als die Weltmeister und haben das gute Gefühl, mit jeder Bewegung etwas zur Vorbeugung von Typ-2-Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen getan zu haben.

Alles Gute fürs neue Jahr und viel Erfolg wünscht Ihnen
Ihre Helga Uphoff