Einträge aus dem Jahr 2026

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Mittwoch, 11. März 2026

Neue Studie zu Adipositas-Kriterien

Ein Großteil der Betroffenen hat gesundheitliche Folgeprobleme

Adipositas Die meisten Menschen mit Adipositas weisen bereits gesundheitliche Folgeerscheinungen auf und gelten nach neuen Diagnose-Kriterien als „klinisch adipös“. Zu diesem Resultat kommt eine Untersuchung unter Leitung des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE).
Der Body-Mass-Index (BMI) berechnet sich aus dem Körpergewicht geteilt durch die Körpergröße zum Quadrat (kg/m2) und dient seit vielen Jahren als einfaches Maß zur Einordnung von Übergewicht und Adipositas. Per Definition liegt eine Adipositas ab einem BMI von 30 kg/m2 vor. Der BMI allein ist aber für eine Diagnose nicht ausreichend. Zudem wird in Fachkreisen weiterhin diskutiert, ob starkes Übergewicht als eigenständige Krankheit oder vor allem als Risikofaktor für andere Erkrankungen zu bewerten ist. Nachricht lesen

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Dienstag, 10. März 2026

Kontinuierliche Glukosemessung bei Diabetes mellitus

Gleicher Mensch, unterschiedliche Glukose-Werte

Neue Studie verdeutlicht Grenzen der Vergleichbarkeit moderner Glukosemesssysteme

Diabetes Typ 2 Kontinuierliche Glukosemesssysteme (CGM) sind ein zentrales Instrument der modernen Diabetestherapie. Eine aktuelle Studie zeigt jedoch: Selbst moderne CGM-Systeme liefern bei derselben Person teils deutlich unterschiedliche, therapieentscheidende Kennzahlen. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) sieht darin einen wichtigen Hinweis, CGM-Daten differenziert zu bewerten und die Standardisierung von Mess- und Auswertungsverfahren voranzubringen – auch mit Blick auf das digitale Disease-Management-Programm (dDMP). Nachricht lesen

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Sonntag, 8. März 2026

Blumen und Gedanken zum Weltfrauentag

Zum Vergrößern bitte auf das Bild klicken.

Blumen zum Weltfrauentag Heute ist Weltfrauentag. Seit 1977 ist der Internationale Frauentag am 8. März der offizielle Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden. 30 Jahre später erreichte der Weltdiabetestag diesen Status. Immerhin! Nur wo bleibt der Kampf der Diabetikerinnen und Diabetiker für ihre Rechte?

Während die Frauen um die Gleichberechtigung kämpfen, nehmen Menschen mit Diabetes Diskriminierungen in Schule und Beruf, Einschränkungen in der Versorgung und steigende Kosten für lebensnotwendige Medikamente oft klaglos hin. Das muss nicht sein. DiabSite ruft deshalb heute alle Männer und Frauen mit Diabetes auf, selbst aktiv zu werden. Engagieren Sie sich in den Organisationen, kämpfen Sie für Ihre Rechte als Diabetikerin oder Diabetiker und informieren Sie sich aktuell auf dem Diabetes-Portal DiabSite.

Mit einem virtuellen Blumenstrauß wünschen wir heute allen Frauen einen schönen Weltfrauentag!

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Samstag, 7. März 2026

In eigener Sache

Was wissen Sie über das Diabetes-Portal DiabSite?

Logo Diabetes-Portal DiabSite Hinter den unzähligen Informationen auf der DiabSite stehen Menschen und viele gute Ideen. Was wissen Sie über die Leute im Hintergrund und ihre Philosophie? Im Bereich Über DiabSite erfahren Sie mehr. Dort können sich Privatleute und Firmen auch über unsere vielseitigen Service-Angebote informieren. Viele davon sind gratis. Zum Beispiel sind Selbsthilfegruppen eingeladen, uns Hinweise auf Diabetes-Veranstaltungen zu schicken. Auch Ihre Leserbriefe veröffentlichen wir gern. Das DiabSite-Team wartet gespannt auf Ihre Rückmeldungen.

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Freitag, 6. März 2026

Gefäßkiller LDL-Cholesterin

Sind Butter, Eier, Käse Übeltäter?

Butter, Eier, Käse Hohes Cholesterin im Blut erhöht das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko. Neben medikamentösen Therapien zur Cholesterinsenkung ist ein gesunder Lebensstil wichtig. Welche Rolle spielt dabei gesunde Ernährung und wozu raten Herz- und Gefäßspezialisten beim Schutz vor Infarkten? – Zum Tag der gesunden Ernährung am 7. März. Nachricht lesen

Neues vom Deutschen Diabetes-Zentrum

Erklärbare Künstliche Intelligenz erkennt Typ-2-Diabetes im Gewebe der Bauchspeicheldrüse

Diabetes und künstliche Intelligenz. Typ-2-Diabetes wird über Blutwerte diagnostiziert – doch die eigentlichen Veränderungen spielen sich unter anderem im Gewebe der Bauchspeicheldrüse ab. Unter dem Mikroskop sind diese Veränderungen allerdings nicht sichtbar. Ein Forschungsteam des Deutschen Diabetes-Zentrums (DDZ) in Düsseldorf, des Paul Langerhans Instituts von Helmholtz Munich und des Instituts für Diabetesforschung und Metabolische Erkrankungen am Universitätsklinikums Tübingen zeigte nun erstmals: Erklärbare Künstliche Intelligenz kann unterscheiden, welches Gewebe von Menschen mit Typ-2-Diabetes stammt und welche Strukturen dabei eine Rolle spielen. Grundlage ist ein Datensatz aus Dresden und Tübingen. Nachricht lesen

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Donnerstag, 5. März 2026

Welt-Nierentag 2026

Zu viel Fruktose schadet den Nieren und erhöht unter anderem das Diabetes-Risiko

Nephrologen warnen vor verstecktem Zucker in Getränken und Fertigprodukten

Diabetes und die Nieren. Übermäßiger Konsum von Fruktose (Fruchtzucker) kann die Nieren nachhaltig schädigen und das Risiko für eine chronische Nierenkrankheit (CKD) erhöhen. Besonders problematisch ist Fruktose, die in großen Mengen industriell zugesetzt wird – etwa in Softdrinks, Energydrinks, Fruchtsäften und zahlreichen Fertigprodukten, häufig in Form von Fruktose-Glukose-Sirup oder Maissirup. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie e. V. (DGfN) anlässlich des Weltnierentags am 12. März 2026 hin. „Fruktose ist kein ‚gesünderer‘ Zucker – im Gegenteil: In großen Mengen kann sie über verschiedene Stoffwechselwege die Nieren massiv beeinträchtigen“, betont die DGfN. Besonders kritisch sei der Konsum zuckerhaltiger Getränke, da die Fruktose hier schnell und in hoher Konzentration aufgenommen werde. In Kombination mit Hitze und Flüssigkeitsmangel – etwa im Sommer oder bei körperlicher Anstrengung – könne dies die Nieren zusätzlich belasten.
Die DGfN empfiehlt daher, zuckergesüßte Getränke im Alltag konsequent zu reduzieren und stattdessen Wasser, ungesüßten Tee oder Kaffee ohne Zucker zu trinken. Zugleich fordert sie die Gesundheitspolitik auf, sich den Empfehlungen der Deutschen Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK), Bundesärztekammer und Nationaler Akademie der Wissenschaften Leopoldina zur Einführung einer Zuckersteuer anzuschließen. Nachricht lesen

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Mittwoch, 4. März 2026

Corona und Diabetes

Wie sie sich gegenseitig beeinflussen

Covid-19 und Diabetes „Menschen mit bestimmten Vorerkrankungen, darunter auch Diabetes, haben ein höheres Risiko für einen schwereren COVID-19-Verlauf. Sie sind auch anfälliger, sich anzustecken.“ Wie sich Diabetikerinnen und Diabetiker bestmöglich vor einer Corona-Infektion schützen – und ob Diabetes durch Corona oder die Corona-Impfung entstehen kann, erfahren Sie auf folgender Seite der BARMER. Diesen Beitrag hat das unabhängige Diabetes-Portal DiabSite für Sie aus dem Netz gefischt.

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Dienstag, 3. März 2026

Abnehmspritzen allein reichen nicht

Ernährungsmediziner fordern qualifizierte Ernährungsbegleitung für dauerhaften Erfolg

Welt-Adipositas-Tag am 4. März

Abnehmspritze Immer mehr Menschen nutzen sogenannte Abnehmspritzen zur Gewichtsreduktion. Doch wie geht es danach weiter? Anlässlich des Welt-Adipositas-Tags am 4. März informiert die Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin e. V. (DGEM) über die Phase nach erfolgreicher Gewichtsreduktion. Inkretinbasierte Medikamente wie zum Beispiel Semaglutid oder Tirzepatid unterstützen das Abnehmen wirksam. Für einen dauerhaften Gewichtserhalt braucht es jedoch eine strukturierte Ernährungs- und Lebensstiltherapie vor, während und nach der Behandlung – durchgeführt durch qualifizierte Ernährungsfachkräfte und Ärzt*innen mit ernährungsmedizinischer Expertise. Eine alleinige medikamentöse Therapie der Adipositas sei auf Dauer meist zum Scheitern verurteilt. Nachricht lesen

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Montag, 2. März 2026

Helfer für die DiabSite

Professor Peter Bottermann Ein so umfangreiches Projekt wie das Diabetes-Portal DiabSite ist wie kaum ein anderes auf Unterstützung angewiesen. Unser Unterstützer des Monats ist Professor Peter Bottermann. Als ehemaliger Wissenschaftler und Diabetes-Experte besucht er die DiabSite regelmäßig und beurteilt zum Beispiel, ob die richtigen Antworten im unserem Adventskalender mit Diabetes-Quiz auch wirklich korrekt sind. Lesen Sie, warum Professor Bottermann das Diabetes-Portal DiabSite seit vielen Jahren unterstützt. Wir danken ihm und allen anderen Unterstützer/innen für ihr meist ehrenamtliches Engagement herzlich! Welche Menschen und Unternehmen uns außerdem unterstützen und warum sie Zeit und Energie in das Projekt DiabSite investieren, ist auf der Seite Unterstützer nachzulesen. Heute sagen wir allen Unterstützern ein herzliches: „Dankeschön!“.