Einträge aus dem Jahr 2026

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Dienstag, 24. März 2026

Mehr Prävention, weniger Zucker

Internistinnen und Internisten unterstützen Appell zur „Zuckersteuer“

Prävention muss dort ansetzen, wo Risiko entsteht

Prävention durch weniger Zucker. Am kommenden Freitag entscheidet der Bundesrat über einen von Schleswig-Holstein eingebrachten Antrag zur strengeren Regulierung zuckergesüßter Getränke und des Verkaufs von Energy-Drinks an Minderjährige. Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e. V. (DGIM) bewertet den Vorstoß als wichtigen Ansatz zur Eindämmung chronischer Erkrankungen. Deutschlands größte medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaft unterstützt damit zugleich den Appell, mit dem die Deutsche Allianz Nichtübertragbare Krankheiten, der Verbraucherzentrale Bundesverband sowie foodwatch für die Einführung einer „Zuckersteuer“ werben. Aus Sicht der Internistinnen und Internisten ist eine Herstellerabgabe auf stark gesüßte Getränke eine wirksame Präventionsmaßnahme. Nachricht lesen

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Montag, 23. März 2026

Diabetes und ADHS

Doppelte Herausforderung – was hilft Betroffenen?

Struktur, Technik und Beratung können Betroffenen helfen

Diabetes Typ 1. Rund 5 Prozent der Kinder und Jugendlichen mit Typ-1-Diabetes leben zusätzlich mit einer Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS). Damit wird ADHS bei ihnen deutlich häufiger diagnostiziert als in der Allgemeinbevölkerung. Studien zeigen zudem: Menschen mit Diabetes und ADHS haben im Schnitt höhere Langzeitblutzuckerwerte (HbA1c), erleben mehr Unterzuckerungen und haben ein erhöhtes Risiko für diabetische Ketoazidosen. Der Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e. V. (VDBD) macht darauf aufmerksam, dass ADHS die Umsetzung der Diabetestherapie erheblich erschweren kann. Umgekehrt kann eine geringe Therapietreue ein Hinweis auf ein bislang unerkanntes ADHS sein. Daher spielt eine strukturierte Diabetesberatung eine zentrale Rolle. Nachricht lesen

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Samstag, 21. März 2026

Hauptgrund Übergewicht

Steht Deutschland vor einer Diabetes-Krise?

Abnehmpille gegen Übergewicht und Diabetes „Diabetes ist in Deutschland längst eine Volkskrankheit mit dramatischen Ausmaßen. Während aktuell rund 9 Millionen Menschen betroffen sind, prognostizieren Experten bis zum Jahr 2040 einen Anstieg auf mindestens 12 Millionen.“ Die Deutsche Diabetes Gesellschaft weist darauf hin, dass Männer und Frauen biologisch völlig unterschiedliche Wege in den Diabetes beschreiten. Die Fachgesellschaft setzt sich für klare Konsequenzen ein – von einer Zuckersteuer bis zur gezielten Frauenheilkunde. Mehr erfahren Sie auf folgender Seite von mdr Wissen. Diesen Beitrag hat das unabhängige Diabetes-Portal DiabSite heute für Sie aus dem Netz gefischt.

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Freitag, 20. März 2026

Stop Hypo: Unterzuckerungen bei Diabetes reduzieren

Unterzuckerungen bei Diabetes vermeiden Wissen Sie, wie viele Hypoglykämien Sie in den letzten Monaten hatten? Wenn Sie mit Insulin behandelt werden, wahrscheinlich mehr als gedacht. Oft kommen sie unbemerkt in der Nacht. Auch am Tage bleiben Symptome manchmal aus. Insulin und Diabetes-Tabletten aus der Gruppe der Sulfonylharnstoffe können zu Unterzuckerungen (Hypoglykämien, kurz Hypos) führen. Meistens verlaufen sie harmlos und lassen sich mit Traubenzucker, Apfelsaft oder Ähnlichem schnell beheben. Häufige Hypoglykämien setzen den Körper jedoch unter Stress – ganz besonders ein vorgeschädigtes Herz. Für Diabetikerinnen und Diabetiker am Steuer können Hypos lebensgefährlich sein, weil Konzentration und Reaktionsvermögen eingeschränkt sind. Unser Hypoglykämie-Tagebuch soll Diabetikern helfen, Unterzuckerungen zu vermeiden. Sie finden es exklusiv auf dem Diabetes-Portal DiabSite mit zahlreichen Infos und dem Sie finden es exklusiv auf dem Diabetes-Portal DiabSite mit einem Gratis-Download für den persönlichen Ursachen-Check. So kommen Sie den Gründen für Ihre Hypos besser auf die Spur.

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Donnerstag, 19. März 2026

Übergewicht treibt Diabetes bei Frauen und Männern unterschiedlich an

Studien zeigen: Fettverteilung, Hormone und Lebensphasen beeinflussen den Weg von Adipositas zu Typ-2-Diabetes

Professorin Julia Szendrödi Über 9 Millionen Menschen in Deutschland leben mit Diabetes, mehr als 90 Prozent mit Typ-2-Diabetes. In den meisten Fällen steht die Erkrankung in engem Zusammenhang mit Übergewicht. Doch Studien zeigen: Starkes Übergewicht – Adipositas – wirkt sich bei Frauen und Männern unterschiedlich auf den Stoffwechsel und den Weg zum Diabetes aus. Männer erkranken häufig früher – oft schon bei geringerem Übergewicht. Frauen entwickeln einen Typ-2-Diabetes dagegen meist später, dann häufig bei stärkerem Übergewicht und mit ausgeprägteren Stoffwechselstörungen. Darauf weist die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) hin und plädiert dafür, die Wechselwirkung von Übergewicht und Diabetes stärker geschlechtsspezifisch zu betrachten. Nachricht lesen

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Mittwoch, 18. März 2026

Vernachlässigte Prävention

Warum Deutschland im europäischen Vergleich zurückliegt

Prävention von Diabetes und anderen Volkskrankheiten, 40 % der Todesfälle in Deutschland sind durch Tabakkonsum, falsche Ernährung, hohen Alkoholkonsum und geringe körperliche Aktivität verursacht. Folgeerkrankungen des ungünstigen Lebensstils wie Diabetes mellitus Typ 2, Fettleber und Herz-Kreislauf-Erkrankungen tragen wesentlich zu hohen Kosten im Gesundheitswesen und geringer Lebenserwartung bei. Diese nicht-übertragbaren Krankheiten nehmen europaweit zu. Nachricht lesen

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Dienstag, 17. März 2026

Medienpreise 2026 der Deutschen Diabetes Gesellschaft

Exzellente Beiträge zum Thema „Diabetes ist Vielfalt – Perspektiven, die bewegen“ gesucht

Diabetes Medienpreise Diabetes ist weit mehr als eine medizinische Diagnose. Er prägt Lebenswege – und trifft Menschen in sehr unterschiedlichen Situationen: Kinder und Jugendliche mit Typ-1-Diabetes, ältere Menschen mit mehreren chronischen Erkrankungen, Frauen in Schwangerschaft oder Wechseljahren, Menschen mit Migrationsgeschichte oder in sozial prekären Lebenslagen. Ihre Herausforderungen unterscheiden sich – ebenso wie ihre Chancen auf gute Versorgung, Prävention und Teilhabe. Unter dem Motto „Diabetes ist Vielfalt – Perspektiven, die bewegen“ schreibt die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) ihren Medienpreis 2026 aus und lädt Journalistinnen und Journalisten ein, ihre Beiträge bis zum 31. Juli 2026 einzureichen. Nachricht lesen

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Montag, 16. März 2026

EDENT1FI-Projekt

100.000 Teilnehmende auf frühe Stadien von Typ-1-Diabetes getestet

Prof. Anette-Gabriele Ziegler EDENT1FI („European action for the Diagnosis of Early Non-clinical Type 1 diabetes For disease Interception“), ein Forschungsprojekt unter der Leitung von Prof. Anette-Gabriele Ziegler von Helmholtz Munich und Prof. Chantal Mathieu von der KU Leuven, hat einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu seinem Ziel erreicht: Von den in Europa geplanten über 200.000 Kindern und Jugendlichen wurden bereits 100.000 auf frühe Stadien von Typ-1-Diabetes gescreent. Nachricht lesen

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Sonntag, 15. März 2026

Hinweis zum Osterurlaub für Diabetiker/innen

Maßeinheiten für Blutzucker-/Glukosewerte bei Diabetes

Fernurlaub mit Diabetes In zwei Wochen ist Ostern. Nach dem langen Winter nutzen viele Menschen die Osterferien oder die Feiertage für einen Urlaub in die Sonne. Fernreisen liegen über Ostern im Trend. Auch Menschen mit Diabetes tanken jetzt gerne etwas Sonne. Aber Achtung, im Ausland werden Blutzucker- und Glukosewerte ebenso wie in vielen deutschen Kliniken und in den östlichen Bundesländern in Millimol pro Liter und nicht in Milligramm pro Deziliter gemessen. Diese unterschiedlichen Maßeinheiten führen immer wieder zu Verwirrungen. Vor Jahren schrieb uns eine Diabetikerin, dass sie im Notfall bei einem Wert von 25 mg/dl (1,4 mmol/l) beinahe Insulin statt Zucker bekommen hätte. Für die Umrechnung der Blutzucker-/Glukosewerte stehen auf dem Diabetes-Portal DiabSite ein Rechner, die Formel und eine umfangreiche Tabelle bereit.

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Freitag, 13. März 2026

Pharmazeutische Dienstleistungen wachsen kontinuierlich

Bessere Versorgung in Apotheken gibt es nicht zum Nulltarif

ABDA-Präsident Thomas Preis Immer mehr Menschen in Deutschland profitieren von pharmazeutischen Dienstleistungen (pDL) in den Apotheken. Auch das Angebot in den Apotheken wächst kontinuierlich: Die Dienstleistungen werden inzwischen regelmäßig von mehr als der Hälfte der Apotheken angeboten. Im dritten Quartal 2025 boten rund 8.800 der insgesamt 16.600 Apotheken rund 216.000 pDL an; im dritten Quartal 2024 waren es noch rund 7.900 Apotheken und insgesamt rund 156.000 pDL. „Die pharmazeutischen Dienstleistungen nutzen den Patientinnen und Patienten unmittelbar und verbessern die Versorgung spürbar. Unser Ziel ist es, die Implementierung weiter zu beschleunigen und die Angebote noch besser in der Breite zu verankern“, sagt Thomas Preis, Präsident der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Nachricht lesen