Einträge aus dem Jahr 2010

Freitag, 14. Mai 2010
In Deutschland gibt es jedes Jahr etwa 6.000 Schwangerschaften bei Frauen mit Diabetes Typ 1 oder Typ 2. Hinzu kommen mehr als 22.000 Frauen, die während der Schwangerschaft einen Diabetes entwickeln, auch Gestationsdiabetes genannt. Experten vermuten jedoch, dass die tatsächlichen Zahlen viel höher liegen. Denn Ärzte übersehen immer noch die Hälfte aller Fälle von Schwangerschafts-Diabetes. Ursache hierfür seien fehlende Blutzuckersuchtests. Welche Risiken für schwangeren Frauen mit Diabetes bestehen und wie sich Folgeschäden für Mutter und Kind verhindern lassen, erklärt PD Dr. Ute Schäfer-Graf im nächsten Experten-Chat am 20. Mai. Sie ist Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft „Diabetes und Schwangerschaft“ der Deutschen Diabetes-Gesellschaft. Nachricht lesen
Martina Koppelwieser, 14. Mai 2010, 09.15 Uhr, Kategorie: Nachrichten

Donnerstag, 13. Mai 2010
Was den zehn Teilnehmern der Internet-Doku-Soap „D-Run 2010“ vor fünf Monaten noch schier unvorstellbar erschien, ist nun Wirklichkeit geworden. Weder ihre Diabetes noch der strömende Regen konnten sie davon abhalten gemeinsam mit 6.170 anderen den Mainzer Halbmarathon zu absolvieren. Nachricht lesen
Helga Uphoff, 13. Mai 2010, 20.36 Uhr, Kategorie: Nachrichten
Kombination aus Blutzuckermessgerät mit integrierter Datenmanagement-Software kann das Selbstmanagement einfacher machen: In einer noch nicht publizierten interventionellen Studie schnitt das Contour® USB bei Diabetologen und Patienten besonders gut ab. Nachricht lesen
Helga Uphoff, 13. Mai 2010, 19.13 Uhr, Kategorie: Nachrichten
Der in verschiedenen Medienberichten erweckte Eindruck, der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) habe bereits eine Streichung kurz wirkender Insulinanaloga für Kinder mit Typ-1-Diabetes aus dem Leistungskatalog der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) beschlossen, ist falsch. Bislang ist noch keine Entscheidung in den laufenden Beratungen gefallen. Nachricht lesen
Helga Uphoff, 13. Mai 2010, 18.42 Uhr, Kategorie: Nachrichten
Während die künstliche Bauchspeicheldrüse bislang noch Zukunftsmusik ist, können insulinpflichtige Diabetiker schon heute von einer Bauchspeicheldrüsentransplantation profitieren. Hierbei gibt es verschiedene Möglichkeiten: Bei einer sogenannten simultanen Nieren- und Pankreastransplantation werden sowohl Niere als auch Bauchspeicheldrüse desselben Spenders gemeinsam verpflanzt,
während bei einer Inselzelltransplantation – wie der Name schon sagt – nicht die gesamte Bauchspeicheldrüse, sondern lediglich Inselzellen verpflanzt werden. Für wen sich welche Verfahren eignen, welche Risiken damit verbunden sind und wie hoch die Erfolgsaussichten sind – darüber sprach Dr. Carola Göring für Diabetes-Radio mit dem Chirurgen Dr. Helmut Arbogast, Leiter des Programms für die Pankreas- und Nierentransplantation am Transplantationszentrum München-Großhadern. Interview im Diabetes-Radio anhören
Martina Koppelwieser, 13. Mai 2010, 15.36 Uhr, Kategorie: Diabetes-Radio
Was sich für insulinpflichtige Diabetiker so utopisch wie traumhaft anhört, könnte in absehbarer Zeit doch Wirklichkeit werden. Zumindest ist genau dies das Ziel des mit insgesamt 10,5 Millionen Euro von der EU geförderten Projekts „AP@Home“. Der Projektname setzt sich dabei aus den Bestandteilen „AP“ für „artificial pancreas“ (deutsch: „künstliche Bauchspeicheldrüse“) und „at home“ (deutsch: „zu Hause“) zusammen.
Allerdings geht es dabei nicht, wie man vielleicht vermuten könnte, um ein künstliches Organ, das implantiert werden soll, sondern vielmehr um ein außen am Körper zu tragendes und durch einen einzigen Zugang mit diesem verbundenes Gerät, das die Funktion der Bauchspeicheldrüse übernehmen soll. Dieses Gerät ist so etwas wie eine mit komplexen Algorithmen ausgestattete Kombination aus bereits Bekanntem, nämlich einem Sensor, der kontinuierlich den Blutzucker misst, und einer Insulinpumpe, die die benötigte Menge Insulin automatisch an den Körper abgibt. Koordiniert wird dieses europäische Diabetesprojekt von dem Neusser Institut für Stoffwechselforschung Profil und dessen Mitgründer Professor Dr. Lutz Heinemann. Um zu erfahren, was genau sich Menschen mit Diabetes von diesem Forschungsprojekt erwarten dürfen, sprach DiabSite-Redakteurin Helga Uphoff mit dem Geschäftsführer des Instituts, Dr. Bernd Kuglin. Interview im Diabetes-Radio anhören
Martina Koppelwieser, 13. Mai 2010, 15.30 Uhr, Kategorie: Diabetes-Radio

Mittwoch, 12. Mai 2010
Ob mit dem Fahrrad auf ländlicher Herrentagstour oder mit Kind und Kegel auf dem Weg zu einem Kurzurlaub in Deutschland – die Apotheken leisten bundesweit Nacht- und Notdienst am morgigen Christi Himmelfahrt und den Tagen danach. Jederzeit sind etwa 2.000 Apotheken einsatzbereit. Bis zu 30.000 Menschen nutzen monatlich die 22 8 33-Angebote, um die nächstgelegene Apotheke zu finden. Besonders oft freuen sich jedoch Eltern über die Notdienstapotheken in ihrer Nähe, wenn ihre kranken Kinder ärztlich verordnete Arzneimittel sofort erhalten. Nachricht lesen
Martina Koppelwieser, 12. Mai 2010, 20.34 Uhr, Kategorie: Nachrichten
Wer auf der diesjährigen DDG-Tagung, die vom 12. bis 15. Mai in Stuttgart stattfindet, ein Bild zum Thema Diabetes malt, ruft damit eine Spende von 10 Euro an die Stiftung Dianiño auf. Die in Heidelberg ansässige Becton Dickinson GmbH (BD) stiftet diesen Betrag für jedes Bild, das im Rahmen der Tagung gemalt wird. Nachricht lesen
Martina Koppelwieser, 12. Mai 2010, 19.41 Uhr, Kategorie: Nachrichten
„Die Liegezeit im Krankenhaus nach einem Schlaganfall hat sich um drei Tage verkürzt. Und auch die Sterblichkeit während der Akutbehandlung ist gesunken“, sagt Dr. Marianne Kalic. Sie muss es wissen: Am Institut für Epidemiologie und Sozialmedizin der Universität Münster koordiniert die Mitarbeiterin das „Qualitätssicherungsprojekt Schlaganfall Nordwestdeutschland“. Über 140 Krankenhäuser beteiligen sich bereits an dieser Datenbank, die sich damit zum größten der neun regionalen Schlaganfallregister in Deutschland entwickelt hat. Mit dem soeben erschienenen Jahresbericht 2009 kann das Projekt auf eine zehnjährige Geschichte zurückblicken. Nachricht lesen
Martina Koppelwieser, 12. Mai 2010, 17.10 Uhr, Kategorie: Nachrichten
„Die Rahmenbedingungen in der Gesundheitspolitik müssen so gestaltet werden, dass jeder Patient eine gute Medizin erhält. Es muss wieder um den Menschen und nicht um Macht, es muss wieder um den Patienten und nicht nur um Politik gehen“, forderte Prof. Dr. Jörg-Dietrich Hoppe, Präsident der Bundesärztekammer, bei der heutigen Eröffnung des 113. Deutschen Ärztetages in Dresden. Nachricht lesen
Martina Koppelwieser, 12. Mai 2010, 16.40 Uhr, Kategorie: Nachrichten