Willkommen im DiabSite Diabetes-Weblog!
Hier finden Sie Hinweise zu topaktuellen Nachrichten rund um den Diabetes und DiabSite-Randnotizen. Wenn Sie es gern noch aktueller und komfortabler hätten, abonnieren Sie einfach unseren RSS-Feed.
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Diabetiker, Angehörige und Diabetes-Experten finden jeden Monat rund 250 aktuelle Hinweise zu Treffen von Selbsthilfegruppen, Diabetikertagen, Kongressen und Symposien auf der DiabSite. Zum Beispiel:
– 06.10.2010 – Arnstadt – Neue Medikamente für Diabetiker
– 04.11.2010 – Berlin – 4. Herbsttagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft
– 04.12.2010 – Mülheim – Festveranstaltung 40 Jahre DDB BV Mülheim/Oberhausen
Wenn Sie stets wissen wollen, was in Sachen Diabetes diskutiert wird oder wo sich Diabetiker treffen, stöbern Sie einfach in unseren Terminen. Die zahlreichen Veranstaltungshinweise im Diabetes-Kalender zeigen, wann und wo man sich in Sachen Diabetes zu welchem Thema trifft.
Die Medizinische Fakultät Carl Gustav Carus der TU Dresden und die John Curtin School of Medical Research an der Australian National University in Canberra starten ein wissenschaftliches Kooperationsprojekt. Ziel sind weitergehende Forschungen zu Prävention und Regeneration epidemischer Krankheiten wie Diabetes, Depression, Bluthochdruck oder Demenz. Unter dem Namen GAITM gründeten die Wissenschaftler dazu das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte deutsch-australische Institut für Translationale Forschung. Nachricht lesen
Heute wurde in Neuherberg der Paula und Richard von Hertwig-Preis für interdisziplinäre Zusammenarbeit verliehen. Der mit 5.000 EURO dotierte Preis ging an ein internationales Wissenschaftler-Team, das durch die Kombination von Genomics und die Auswirkung von Genvarianten bei komplexen Erkrankungen wie Typ-2-Diabetes mellitus nachweisen konnte. Nachricht lesen
Adipositas (Fettleibigkeit) ist eine bedrohliche Gesundheitsstörung, die durch eine Vielzahl von Faktoren ausgelöst wird. Neben zu hoher Kalorienaufnahme spielen auch genetische Komponenten eine Rolle. Adipöse Menschen haben ein stark erhöhtes Risiko an schwerwiegenden Begleiterkrankungen zu erkranken, wie Bluthochdruck, Diabetes mellitus, Herzinfarkt oder Schlaganfall. In den letzten Jahrzehnten haben Übergewicht und Fettleibigkeit weltweit so stark zugenommen, dass die Weltgesundheitsorganisation (WHO) von einer Pandemie spricht. Nachricht lesen
Wer an Diabetes mellitus Typ 2 erkrankt, wird sein Leben umstellen müssen: den Blutzuckerspiegel überwachen, die Ernährung umstellen, Medikamente einnehmen. Es gibt aber keinen Grund, sich in sein Schneckenhaus zu verkriechen – ganz im Gegenteil. Die Diagnose Diabetes kann auch den entscheidenden Anstoß für eine Lebensumstellung geben: Jetzt beginnt endlich ein aktives Leben! Die körperliche Bewegung ist wichtig, um sich trotz Diabetes gesund zu erhalten. Sie ist ein entscheidender Bestandteil der Behandlung. Und sie bringt Spaß und Schwung ins Leben! Nachricht lesen
Was wäre, wenn extrem übergewichtige Menschen durch Besonderheiten etwa im Stoffwechsel gar nicht abnehmen könnten? Welche Abläufe, welche Botenstoffe könnten als „Marker“, als Hinweis auf diese individuelle Ausprägung dienen? Kann man am Ende vorhersagen, wem eine Kombination aus Ernährungsumstellung und Bewegung helfen wird, sein Übergewicht los zu werden und wem nicht? Das sind die Fragen, die Prof. Dr. Thomas Reinehr und sein Team an der Vestischen Kinder- und Jugendklinik in Datteln, Kinderklinik der Universität Witten/Herdecke, erforschen. Nachricht lesen
Nur durch die Kombination von mehr Bewegung und veränderten Essgewohnheiten gehen überschüssige Pfunde weg: Wer überschüssige Pfunde abbauen möchte, sollte nicht allein auf mehr Sport setzen, sondern auch seine Essgewohnheiten ändern. Das Magazin Reader’s Digest zeigt in seiner Oktober-Ausgabe auf, wie man in Form bleiben kann und welche vermeintlichen Irrtümer es beim Thema Fitness gibt. So wären 40 Minuten Bahnenziehen im Schwimmbad nötig, damit ein einziges Stück Pizza nicht den Rettungsring um die Hüften erweitert. Nachricht lesen
GKV zahlt 2010 rund 4,6 Mrd. Euro Mehrwertsteuer auf Arzneimittel: Angesichts der öffentlichen Diskussion um eine Vereinfachung des Mehrwertsteuersystems macht die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände darauf aufmerksam, dass auf alle Arzneimittel der volle Mehrwertsteuersatz erhoben wird. Im Gegensatz zu Lebensmitteln oder Büchern, für die der ermäßigte Satz von 7 Prozent gilt, werden Medikamente mit 19 Prozent belastet. Der Fiskus sammelt das Geld in der Selbstmedikation vom Apothekenkunden, bei einem rezeptpflichtigen Arzneimittel von der jeweiligen Krankenkasse ein. Nachricht lesen
Nährwertangaben zu mehr als 11.300 Produkten finden Sie inzwischen auf der DiabSite. Und weil die Hersteller ihr Sortiment und manchmal sogar die Rezepturen ändern, aktualisieren wir die BE-Tabellen in regelmäßigen Abständen. So stehen auch Ihnen die Nährwerte zu neuen Produkten zeitnah zur Verfügung. Heute haben wir die BE- und Nährwertangaben zu folgenden Firmen bzw. Marken auf den neuesten Stand gebracht: eismann, Rosen-Eiskrem, Tofu-Nagel und Werner’s. Falls Sie unsere BE-Tabellen offline nutzen oder ausdrucken, empfehlen wir Ihnen jetzt ein Update der ebenfalls überarbeiteten Downloadversion.
Mit strahlendem Sonnenschein empfing die schwedische Hauptstadt rund 17.000 Diabetes-Experten zur 46. Jahrestagung der European Association for the Study of Diabetes (EASD) vom 20. bis 24. September. DiabSite-Redakteurin Helga Uphoff war für Sie vor Ort.
Bilder durch Mausklick vergrößern.
Den Menschen mit den EASD-Rucksäcken folgend, war der Weg vom Hauptbahnhof zur „Stockholmsmässan“ (rechts) nicht zu verfehlen. Nach einem kurzen Hallo mit bekannten Kolleginnen und Kollegen im Pressezentrum saß ich nur wenige Stunden nach meiner Ankunft am Flughafen Arlanda in der ersten Pressekonferenz. Davon gab es im Rahmen des Diabetes-Kongresses noch viele.
Eine jedoch hat mich besonders berührt: „Life for a child“. Mit dem „Leben für ein Kind“-Programm unterstützt die Internationale Diabetes-Föderation (IDF) rund 4.000 Kinder in 26 Ländern der Erde. So auch die Arbeit von Dr. Marguerite de Clerck (rechts), die seit mehr als 35 Jahren Kindern mit Diabetes in Afrika hilft.
Der Kameramann und Regisseur Edward („Ed“) Lachmann jr. (links), der mit namhaften Regisseuren wie Werner Herzog, Wim Wenders und später auch Volker Schlöndorff zusammengearbeitet hat, begleitete Marguerite de Clerck nach Kinshasa in der Demokratischen Republik Kongo. Unter schwierigen Bedingungen drehte er einen wirklich ergreifenden Film über ihre Arbeit und den Kampf ums Überleben von Kindern mit Diabetes in Afrika. Der Dokumentarfilm wurde weltweit erstmals im Rahmen des EASD-Kongresses gezeigt. (Trailer bei YouTube ansehen.)
Schließlich hielt Sir Michael Hirst (rechts), Vizepräsident der IDF und ehemaliges Mitglied des Britischen Parlaments, eine flammende Rede. Er rief zur Unterstützung für das IDF-Projekt „Life for a child“ auf. Es sei eine Schande, so Sir Michael, dass Diabetes in armen Ländern noch immer eine tödliche Krankheit sei, weil es an Insulin und Diabetes-Schulungen fehle. Gerne unterstütze ich das „Life for a child“-Programm der IDF und werde deshalb später noch mehr darüber berichten.
Auch die unzähligen wissenschaftlichen Symposien, in denen Studien vorgestellt oder neue Erkenntnisse aus der Diabetologie diskutiert wurden, erforderten meine volle Aufmerksamkeit. Schließlich war die Kongresssprache Englisch und das wissenschaftliche Niveau hoch. Meist liefen fünf bis sechs Veranstaltungen parallel, sodass ich eine Auswahl treffen musste. Trotzdem nahm ich mir die Zeit für interessante Gespräche mit Menschen (z. B. von der IDF), mit denen ich bisher nur E-Mails ausgetauscht oder telefoniert hatte. Auf den kurzen Zugfahrten zum oder vom Kongresszentrum sprach ich mit Diabetologen aus vielen Ländern über die Diabetesversorgung in ihrer Heimat.
Am Abend wurde es in Stockholm schon früh dunkel. So bekam ich bei meinem ersten Besuch auf dem Weg zum Hotel oder in ein Restaurant nur einen sehr kleinen Eindruck von dieser wunderschönen Stadt mit der Oper (rechts) am Gustav-Adolfs-Platz. Um mehr zu sehen, musste ich den Kongress einen Vormittag lang „schwänzen“. Aber das hat sich gelohnt! Gegenüber dem Schloss sind die Anlegestellen für Stadtrundfahrten mit Booten. Zwei Stunden lang sah ich mir mit einer Kollegin Stockholm vom Wasser aus an. Vorbei am „Stadshuset“, in dem alljährlich das Festessen anlässlich der Vergabe der Nobelpreise abgehalten wird,
und vielen anderen Sehenswürdigkeiten. Am Ende der Bootsfahrt noch schnell ein Erinnerungsfoto. Sie sehen DiabSite-Redakteurin Helga Uphoff (links) vor dem Grand Hotel, das sich ganz in der Nähe des Hafens befindet. Unschwer zu erkennen ist, dass das Wetter auch mitgespielt hat.
Als meine nette Kollegin und ich gerade wieder in der Nähe des Gustav-Adolfs-Platzes waren, kam wie bestellt die königliche Garde (rechts) zum Wachwechsel vorbeimarschiert. Der Spielmannszug, der schon durch die Fußgängerzone gelaufen war, machte mächtig Radau. Die Pickelhauben haben die beiden Journalistinnen amüsiert.
Ich hoffe, Ihnen mit diesen Informationen und Bildern einen kleinen Eindruck vom europäischen Diabetes-Kongress in Stockholm gegeben zu haben, und werde mich jetzt wieder ganz und gar dem Diabetes-Portal DiabSite und Ihrer Information rund um den Diabetes widmen.