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Donnerstag, 30. August 2012

Bei Diabetes leidet oft die Haut

Bis zu 70 Prozent aller Diabetiker haben krankhafte Hautveränderungen: Die Haut ist trocken, gerötet, faltig, sie juckt oder es bilden sich Bläschen. Denn Talg- und Schweißdrüsen produzieren weniger Fett und Feuchtigkeit. Zudem bietet rissige Haut Erregern einen perfekten Zugang. Menschen mit Diabetes haben daher ein erhöhtes Risiko für Hautinfektionen mit Pilzen oder Bakterien. Mehr im diabetesDE-Chat am 6. September 2012. Nachricht lesen

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Mittwoch, 29. August 2012

Psoriasis-Patienten haben ein hohes Diabetes-Risiko

Menschen, die an Psoriasis (Schuppenflechte) leiden, haben ein deutlich höheres Risiko, Diabetes zu entwickeln. Das ist das Ergebnis einer dänischen Studie, die auf dem Kongress der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) in München vorgestellt wurde. Vom 25. bis 29. August treffen Teilnehmer aus aller Welt zu diesem weltweit führenden Kongress in der Herzmedizin zusammen. Nachricht lesen

Zunehmend diagnostizieren auch Tierärzte Diabetes

Ein Hund mit Weltkugel zum Welthundetag Ein dreifaches Wuff auf den Welthundetag: Es gibt viele internationale Welttage, sinnvolle und weniger sinnvolle sind darunter. So lässt sich darüber streiten, ob die Menschheit einen Welttag der Jogginghose (21. Januar) oder einen Tag der Schwertschlucker (23. Februar) braucht, zumal, wenn Schwertschlucker und Tiefkühlkost sich dieses Datum auch noch teilen müssen. Für Hundefreunde ist auf jeden Fall der 10. Oktober ein ganz besonderer Tag. Dann ist Welthundetag. Aus diesem Anlass informiert der Bundesverband für Tiergesundheit über altersbedingte Erkrankungen bei Hunden, zu denen Diabetes zählt. Außerdem erinnert der Verband an die Bedeutung der Hunde als Freund und Helfer des Menschen – zum Beispiel als Assistenzhund. Davon profitieren immer häufiger auch Diabetiker, die ihren Hund ausbilden, damit er Entgleisungen des Stoffwechsels anzeigt und im Notfall Hilfe holt. Nachricht lesen

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Dienstag, 28. August 2012

Erforschung der Volkskrankheit Diabetes intensivieren

Zunahme von Typ-2-Diabeteserkrankungen nicht allein durch Übergewicht und Bewegungsmangel zu erklären: Seit 1998 ist die Zahl der übergewichtigen Menschen in Deutschland insgesamt unverändert, die der adipösen Männer und Frauen leicht gestiegen. Im gleichen Zeitraum kam es zu einer deutlichen Zunahme von Erkrankungen mit Typ-2-Diabetes mellitus, wie eine aktuelle Studie des Robert Koch-Instituts belegt. Dieser Diabetes-Anstieg entspricht nicht dem Mehr an adipösen Menschen in unserer Gesellschaft, stellt die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) fest. Nachricht lesen

Richtige Farbe der Fettzellen – geringeres Diabetesrisiko

Prof. Dr. Alexander Pfeifer Wie „beiges“ Fett Pfunde purzeln lässt: Wissenschaftler der Universität Bonn und des Max-Planck-Instituts für Biochemie in Martinsried haben einen Signalweg entschlüsselt, der die Verbrennung von Körperfett ankurbeln könnte. Mäuse sind deutlich schlanker und verfügen über mehr der begehrten braunen und beigen Fettzellen, die Energie in Wärme umwandeln, wenn ihnen ein Signalschalter, der VASP genannt wird, fehlt. Damit könnte sich ein neuer Weg in der Bekämpfung der Fettleibigkeit abzeichnen. Die Forscher stellen ihre Ergebnisse in der aktuellen Ausgabe des renommierten Journals „Science Signaling“ vor, das am 28. August erscheint. Nachricht lesen

Keine Impotenz durch Blutdrucksenker

Für Erektionsstörungen sind eher kranke Gefäße von Diabetikern, Übergewichtigen und Rauchern verantwortlich: Einen sicheren Zusammenhang zwischen Blutdrucksenkern und Impotenz lässt sich entgegen einer weit verbreiteten Annahme nicht herstellen. „Kommt es zu einer sogenannten erektilen Dysfunktion, sollten Männer das Warnsignal richtig deuten“, meint der Bremer Kardiologe, Dr. Erhard König. Denn nicht nur Psyche, Nervensystem und Hormone seien an der Aufrechterhaltung einer Erektion beteiligt, sondern auch eine intakte Gefäßfunktion. Nachricht lesen

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Impotenz ist eine Krankheit: Ein Interview mit Dr. Christian Leiber, Oberarzt in der Abteilung Urologie am Universitätsklinikum Freiburg, im DiabSite Diabetes-Radio

Studie zeigt: Fettleibigkeit erhöht das Darmkrebsrisiko

Der Darm Besonders Typ-2-Diabetikern werden regelmäßige Darmspiegelungen als Vorsorge empfohlen: Jährlich erkranken rund 70.000 Menschen an Darmkrebs, darunter überdurchschnittlich viele Fettleibige. In einer aktuellen Meta-Analyse konnten koreanische Wissenschaftler nun belegen, dass das Risiko für Darmpolypen bei schwer übergewichtigen Menschen um durchschnittlich 40 Prozent höher ist als bei normalgewichtigen. Um diese frühzeitig erkennen und entfernen zu können, ist eine regelmäßig durchgeführte Darmspiegelung für diese Gruppe besonders wichtig. Nachricht lesen

Jeder dritte Diabetiker leidet unter Nervenschäden

„Diabetische Neuropathie“ ist ein häufiger Begleiter der Stoffwechselerkrankung: Von den derzeit etwa sieben Millionen Menschen mit Diabetes in Deutschland leidet mehr als jeder Dritte auch an einer Nervenerkrankung. Die „diabetische Neuropathie“ ist neben Veränderungen an den Blutgefäßen, der Netzhaut des Auges und der Nieren im Rahmen des Diabetes mellitus eine weitere häufig auftretende schwere Folgeerkrankung. Nachricht lesen

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Montag, 27. August 2012

Neue Medikamente zur Gewichtsabnahme in den USA zugelassen

Endokrinologen raten auch Diabetikern zu Vorsicht: Die amerikanische Arzneibehörde FDA hat erstmals seit über zehn Jahren innerhalb weniger Wochen gleich zwei neue Medikamente zur Gewichtsreduktion zugelassen. Gerade für übergewichtige Menschen mit Diabetes sind diese Medikamente hilfreich, um abzunehmen und den Zuckerstoffwechsel zu verbessern. Die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) geht davon aus, dass diese Mittel auch in der Europäischen Union zugelassen werden. Die Wirkung der neuen Mittel sei aber begrenzt, und angesichts früherer Erfahrungen mit derartigen Medikamenten raten die Hormonexperten zu einer abwartenden Haltung. Nachricht lesen

Typ-2-Diabetes: Schlechte Daten für direkte Reninblockade

Vom 25. bis 29. August 2012 findet in München der Europäische Kardiologenkongress (ESC) statt: Menschen mit Typ-2-Diabetes benötigen eine optimale Kontrolle ihres Blutdrucks. Diese wird unter anderem durch Eingriffe in das Renin-Angiotensin-Aldosteron-System (RAS), einen komplexen hormonellen Regelmechanismus, erreicht. Ein zusätzlicher Vorteil der RAS-Hemmung liegt darin, dass sie sich günstig auf die Funktion der bei Diabetes-Patienten grundsätzlich gefährdeten Nieren auswirkt. Nun zeigt allerdings eine auf dem ESC-Kongress in München, bei dem Herzspezialisten aus aller Welt zusammenkommen, präsentierte Studie, dass ein Mehr an RAS-Blockade nicht unbedingt Vorteile für die Patienten hat. Nachricht lesen