Willkommen im DiabSite Diabetes-Weblog!
Hier finden Sie Hinweise zu topaktuellen Nachrichten rund um den Diabetes und DiabSite-Randnotizen. Wenn Sie es gern noch aktueller und komfortabler hätten, abonnieren Sie einfach unseren RSS-Feed.
Hier finden Sie Hinweise zu topaktuellen Nachrichten rund um den Diabetes und DiabSite-Randnotizen. Wenn Sie es gern noch aktueller und komfortabler hätten, abonnieren Sie einfach unseren RSS-Feed.
In der Serie „Blaulicht“ stellt das Diabetes-Journal Ihnen die häufigsten Notfälle vor und erläutert diese – und erklärt, was Sie als Ersthelfer tun sollten. Lesen Sie in dem interessanten Beitrag auf diabetes-online.de (Direktlink) mehr über die wichtigsten Maßnahmen, was der Rettungsdienst macht und was später in der Klink passiert. Wir vom Diabetes-Portal DiabSite empfehlen Diabetikern und ihren Angehörigen diesen Beitrag. Außerdem erfahren Sie im Bereich Unterzuckerungen auf der DiabSite exklusiv, wie Sie solche Notfälle mit einem Hypoglykämie-Tagebuch vielleicht verhindern können.
Mehr Transparenz bezüglich der Autoren von wissenschaftlichen Artikeln: Im British Medical Journal (BMJ) erschien am 1. Juli 2015 eine Analyse aller Publikationen von randomisiert- kontrollierten Studien (RCT’s) über blutzuckersenkende Medikamente von 1993 bis 2013. Von den 110b „Top“-Autoren, die auf den Veröffentlichungen von 991 RCT’s erschienen, wurden pro Autor im Durchschnitt 20 Arbeiten (4-47), von 11 unter ihnen sogar 42 Arbeiten (36-77) publiziert. 48 der 110 Top-Autoren waren Angestellte pharmazeutischer Unternehmen, von den 991 RCT´s waren 906 kommerziell gesponsert. Bei 704 Artikeln konnte ein Interessenskonflikt untersucht werden: Nur 6 % (n=42) waren völlig unabhängig. Schreibagenturen wurde in den Publikationen über die 991 RCT’s in 439 Fällen (44 %) gedankt. Nachricht lesen
Bei der Entstehung von Diabetes, Nierenversagen, Schlaganfall, Herz-Kreislauferkrankungen sowie Blutvergiftung spielen Fehlfunktionen der kleinsten Blutgefäße eine wichtige Rolle. Doch es ist technisch schwierig, den in ihnen stattfindenden Blutfluss zu untersuchen – denn Mikrogefäße haben nur einen sehr kleinen Durchmesser von weniger als 100 Mikrometer (µm), ähnlich dem eines Haares. Die meisten Untersuchungen werden derzeit mithilfe von Tiermodellen durchgeführt. Um Tierversuche zu ersetzen, entwickeln Forscher der Klinik für Nieren- und Hochdruckerkrankungen der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) sowie der Abteilung Nanotechnologie des Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) nun eine Mikrofluidik-Chip-Plattform als Modell. Dafür unterstützt sie das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit fast 900.000 Euro. Das Projekt ist auf drei Jahre angelegt. Nachricht lesen
Menschen mit Diabetes Typ 1, die eine Insulinpumpe tragen, haben ein deutlich geringeres Risiko für Herzkreislauf-Folgeerkrankungen mit Todesfolge als jene, die sich mehrmals täglich einzelne Insulingaben spritzen. Dies ergab eine Beobachtungsstudie zum Schwedischen Nationalen Diabetes-Register anhand der Daten von über 18.000 Typ-1-Diabetikern. diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe sieht darin einen eindeutigen Vorteil der Pumpentherapie gegenüber der herkömmlichen intensivierten Insulintherapie. Von den hierzulande rund sechs Millionen Menschen mit Diabetes tragen etwa 40.000 eine Insulinpumpe, darunter auch über 5.000 Kinder und Jugendliche. Außerdem fordert die gemeinnützige Organisation auch für Deutschland ein Nationales Diabetes-Register, um diabetesbezogene Daten zentral erfassen und auswerten zu können. Nachricht lesen
Viele Krankenkassen erstatten auch rezeptfreie Arzneimittel: Auf das Grüne Rezept wird ab sofort ein Hinweis aufgedruckt, dass viele gesetzliche Krankenkassen ihren Versicherten die Kosten für bestimmte rezeptfreie Arzneimittel freiwillig zurückerstatten. Das Grüne Rezept ist eine Empfehlung des Arztes, der die Anwendung eines nicht verschreibungspflichtigen Medikaments aus medizinischer Sicht für notwendig erachtet. Gleichzeitig dient es dem Patienten als Merkhilfe bezüglich Name, Wirkstoff und Darreichungsform. Der bisher geltende Satz „Dieses Rezept können Sie nicht zur Erstattung bei Ihrer gesetzlichen Krankenkasse einreichen.“ wird künftig ersetzt durch „Dieses Rezept können Sie bei vielen gesetzl. Krankenkassen zur Voll- oder Teilerstattung als Satzungsleistung einreichen.“ Darauf macht der Deutsche Apothekerverband (DAV) die 70 Millionen gesetzlich krankenversicherten Menschen in Deutschland aufmerksam. Nachricht lesen
Im Gegensatz zum insgesamt rückläufigen Fleischverzehr wächst der Appetit der Deutschen auf Huhn und Pute. Denn Geflügelfleisch ist sehr gesund. Es kann gegrillt, gebraten oder geschmort werden und ist für immer mehr Verbraucher eine Alternative zum fetten Rind- und Schweinefleisch. Zunehmender Beliebtheit erfreuen sich hierzulande Spezialitäten aus Putenfleisch. Sie liefern viel hochwertiges Eiweiß, wichtige Vitamine und Mineralstoffe und dabei wenig Fett und Cholesterin. Unser Rezeptvorschlag dazu ist heute ein Pfannengericht: Putengeschnetzeltes mit Curry. In Streifen geschnittenes Putenfilet, Bananenscheiben, Pfirsich- und Ananas-Stückchen werden kurz angebraten, mit kandierten Kirschen und Mozzarella belegt und dann noch einmal kurz erhitzt. Dazu gibt es Reis. Schon haben Sie im Handumdrehen ein raffiniertes und obendrein gesundes Essen auf dem Tisch. Dieses und jede Menge weitere Rezepte mit Nährwertangaben für Diabetiker und Figurbewusste bietet Ihnen das Diabetes-Portal DiabSite. Und allen, die mehr über Reis und die vielen Reissorten erfahren wollen, empfehlen wir die „Warenkunde Reis“ in unseren Küchentipps zur Lektüre. Wir wünschen einen guten Appetit.
Vielfältige Symptome erschweren die Diagnose: Unter Neuropathien verstehen wir fortschreitende Funktionsstörungen peripherer Nerven, die alle Fasertypen (motorisch, sensibel und vegetativ) betreffen. Die häufigste Form der diabetischen Nervenschädigung (>80 %) ist die distal-symmetrische sensomotorische Polyneuropathie. Die meisten Ärzte suchen – wenn überhaupt – nach der sensorischen Komponente, während die motorische in aller Regel unbeachtet bleibt. Nachricht lesen
Das könnte Sie auch interessieren:
– Diabetisches Fußsyndrom – Ein Schwerpunktthema auf dem Diabetes-Portal DiabSite.
– Fußprobleme bei Diabetes – Amputationen vermeiden – Ein Interview mit Dr. Kristina Pralle auf dem Diabetes-Portal DiabSite.
Im großen DiabSite Diabetes-Kalender erfahren Diabetiker, Interessierte und Experten, wo man sich in Sachen Diabetes trifft. Diabetikertage, Treffen von Selbsthilfegruppen, Kongresse und Symposien im In- und Ausland werden angekündigt. Zum Beispiel:
– 23.07.2015 – Feldkirch, Österreich – Wanderung – Nordic Walking für Diabetiker
– 18.08.2015 – Schwedt – Erfahrungsaustausch Diabetes
– 17.09.2015 – Baden-Baden – Insulinresistenz bei Typ-1- und Typ-2-Diabetes
Diese und weitere Termine in unserem Diabetes-Kalender zeigen, wo man sich zum Thema trifft. Unser Tipp: Nutzen Sie die Angebote für Ihre Gesundheit!
Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin forschen gemeinsam mit acht weiteren internationalen Partnern an der Entwicklung einer innovativen Therapie für Diabetespatienten. Das Forschungsprojekt BIOCAPAN wird im Rahmen des größten Forschungs- und Innovationsprogramms der Europäischen Kommission Horizon 2020 mit acht Millionen Euro gefördert. Die Koordination des Projekts liegt beim Laboratoire d’electronique des technologies de l’information in Grenoble (Frankreich). Nachricht lesen
Geplant hatte Helga Uphoff, Initiatorin des Diabetes-Portals DiabSite, einen besonders ausgiebigen Walk. Ende April wollte sie auf Umwegen zum Eingang des Zoos gelangen, sich dort viele Tiere ansehen und dann noch einen Blick ins Aquarium werfen. Von der ersten Etappe ihres Walks – vorbei an den Botschaften in der Klingelhöferstraße, durch den Tiergarten zur Rückseite des Zoos – hat sie bereits am 1. Mai in diesem Weblog berichtet. Ob sie nach gut 6.000 Schritten wirklich noch in den Zoo und sogar ins Aquarium ging, erfahren Sie nun endlich im zweiten Teil der Geschichte, die jetzt in der Kategorie „Schritte zählen“ unseres Diabetes-Weblogs publiziert ist. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen und freuen uns auf Ihre Kommentare.
Sie sind herzlich eingeladen, diesen Beitrag zu kommentieren und die Bilder durch einfaches Anklicken zu vergrößern.
Da stand ich nun vor dem Eingang des Zoos. Die Menschen strömten hinein. Ich auch. Wen wundert’s? Kann man von da aus die Elefanten doch schon sehen. Beim Anblick dieses Jungtiers wurde ich schwach. Lange beobachtete ich die Dickhäuter, denen die Sonne sichtbar gefiel. Sie spielten, rannten über das große Gelände und pusteten sich mit dem Rüssel Sand auf den Rücken. Manchmal schien es, als trieben sie Schabernack mit den Besuchern, denn die hatten die Elefanten stets im Blick.
Nach dieser Pause ging ich weiter, vorbei an Hühnern und vielen schönen Blumen – wie denen im Bild – zu den Giraffen. Wie die Orgelpfeifen standen sie an ihrem Futterkorb und fraßen genussvoll das angebotene Heu.
Mit ihrer schönen Zeichnung, den ausdrucksvollen Augen und den sehr langen Wimpern sind sie eine Augenweide. Nur ihre Bewegungen wirken manchmal etwas schlaksig. Da sich hier außer „Fressen“ nicht viel tat, ging ich bald weiter. Ein strammer Spaziergang sieht anders aus. Das kann im Zoo aber auch mal egal sein.
Hier kommt fast jeder auf viele Schritte, weil es so viel zu sehen gibt. Auf den Schrittzähler schaute ich nicht mehr. Jetzt waren nur noch die Tiere interessant, zum Beispiel die Flamingos, die auch gerade Futter bekommen hatten. Haben Sie einmal versucht, auf einem Bein zu stehen und dabei den Kopf wie diese Tiere zur Körperpflege hin und her zu bewegen? Nachdem ich den Gleichgewichtssinn der Vögel bewundert hatte, besuchte ich die Affen.
Die Mantelpaviane hatten Junge, die übermütig in der Sonne spielten. Selbst die Kleinsten versuchten sich beim Klettern und hatten einen riesigen Spaß dabei, hinter ein paar Steinen mit Besuchern Kasperletheater zu spielen. Sie konnten sich vollkommen frei ausprobieren. Nur selten griffen die Eltern ein.
Gesehen habe ich damals im Zoo Berlin außerdem Gorillas, südafrikanische Stachelschweine und eine Sandkatze. Weiter ging es zu denn Löwen, die gerade auf ihre Fütterung warteten. Dieser stolze König der Savanne brüllte schon ein paar Mal, um den Tierpfleger bei der Futterzubereitung etwas Feuer unterm Hintern zu machen.
Bei den Raubtieren döste noch ein Tiger entspannt in der Sonne. Doch mich zog es weiter zu den Horntieren. Die Attraktion des Tages waren die Jungtiere bei den Pudus, den kleinsten Hirschen der Welt. Sie wollten sich jedoch absolut nicht zeigen. Selbst die von mir angesprochene Tierpflegerin konnte diese Tiere mit einem „Leckerli“ nicht in eine günstige Fotoecke locken. Nur meine unendliche Geduld half mir schließlich, dieses mutige Jungtier doch noch bei einem beherzten Sprung zu erwischen.
Nach diesen vielen Eindrücken stand ich wie aus heiterem Himmel vor dem Aquarium. Mein Kopf war übervoll mit Bildern. Da ich jedoch vor vielen Jahren dabei war, als die Firma Lilly dem Zoo Berlin drei kleine Gila-Echsen schenkte, weil sie durch den Speichel der Tiere auf die Idee für ein neues Medikament gekommen waren, musste ich wenigstens diese Tiere im Aquarium noch besuchen. Sie sind inzwischen gewachsen und scheinen sich hier sehr wohl zu fühlen.
Mein großes Vorhaben: Den langen Walk zum Zoo Berlin, durch den Zoo und ins Aquarium habe ich tatsächlich geschafft. Die rund 17.000 Schritte auf meinem Schrittzähler konnte ich selbst kaum glauben. Auch Sie können viele Schritte sammeln, wenn spannende Eindrücke Sie zum Laufen motivieren. Die Länge der Strecke merkt man dann kaum. Wer sich einen interessanten Weg sucht, läuft meistens viel für die Gesundheit. Das dient der Diabetes-Prävention und sorgt bei Diabetikern für bessre Blutzuckerwerte.
Ihre Helga Uphoff
Zum 1. Teil der Geschichte.