Willkommen im DiabSite Diabetes-Weblog!

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Freitag, 9. Juni 2017

Entzündliche Prozesse können vermutlich Adipositas und somit Typ-2-Diabetes oder Atherosklerose auslösen

Wissenschaftler der Arbeitsgruppe Röszer Entzündungsherd Fettgewebe – Neuropeptid-Hormon hemmt Entzündungsreaktion von Makrophagen: Bei starkem Übergewicht oder Fettleibigkeit kommt es im Körper zu gewebeschädigenden Entzündungsreaktionen. Ausgelöst werden diese häufig durch die Gefahrensignale von ‚überforderten‘ Makrophagen im Fettgewebe. Auf Dauer schädigen diese Entzündungsprozesse diverse Körpergewebe, und stehen sogar im Verdacht, bei Adipositas Folgeerkrankungen wie Diabetes Typ 2 oder Atherosklerose auszulösen. Wissenschaftler der Universität Ulm haben nun herausgefunden, dass ein bestimmtes Hormon (Neuropeptid FF) Fettgewebs-Makrophagen davon abhalten kann, solche gewebeschädigenden Entzündungen hervorzurufen. Nachricht lesen

Ascensia Diabetes Care verkündet strategische Partnerschaft mit Insulet Corporation

Verbindung von neuen schlauchlosen OmniPod-Insulinpumpen mit Ascensia Blutzuckermesssystemen geplant: Ascensia Diabetes Care gibt bekannt, dass das Unternehmen durch die Unterzeichnung einer Entwicklungsvereinbarung eine strategische Partnerschaft mit der Insulet Corporation (NASDAQ: PODD) eingegangen ist. Die Insulet Corporation ist mit ihrem OmniPod® Insulin-Managementsystem (OmniPod System) der führende Hersteller von schlauchlosen Insulinpumpen. Die Kooperation sieht vor, dass sich das Ascensia Contour® Next One Blutzuckermesssystem (BZMS) mit der nächsten Generation von Insulets Omnipod System (Omnipod Dash™ System), welches sich derzeit noch in der Entwicklung befindet, verbinden lässt. Eine einfache und kabellose Verbindung zwischen dem Contour Next One BZMS und dem Omnipod Dash System bietet Menschen mit Diabetes ein innovatives, kontinuierliches Insulin- Managementsystem, unterstützt von einer besonders hohen Blutzuckermessgenauigkeit. Nachricht lesen

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Donnerstag, 8. Juni 2017

Zusammenhang zwischen erhöhten Blutzuckerspiegeln und Dickdarmkrebs-Risiko entdeckt

EPIK-Karte Kann ein gesunder Lebensstil neben dem Typ-2-Diabetes-Risiko auch das für Dickdarmkrebs senken? Starkes Übergewicht ist ein Risikofaktor für Dickdarmkrebs. Dies ist seit etwa 10 Jahren bekannt. Die Ursachen für diese Risikobeziehung sind jedoch noch wenig erforscht. Um mehr über die zugrundeliegenden Stoffwechselprozesse zu erfahren, haben Wissenschaftler des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE) im Rahmen einer großen europäischen Langzeitstudie Biomarker-Analysen durchgeführt. Diese weisen nun erstmals darauf hin, dass nicht nur eine kontinuierliche Gewichts- und Körperfettzunahme im Bauchraum eine Rolle für diese Beziehung spielen, sondern auch eine Störung des Zuckerstoffwechsels (Aleksandrova et al., 2017). Nachricht lesen

Maßeinheiten für Blutzucker-/Glukosewerte bei Diabetes

Schon jetzt freuen sich Diabetiker und Nicht-Diabetiker auf die Reisezeit. In manchen Bundesländern beginnen schon bald die Sommerferien, Reisen in ferne Länder lieben auch Menschen mit Diabetes. Aber Achtung! Im Ausland werden Blutzucker- und Glukosewerte ebenso wie in vielen deutschen Kliniken und in den ehemals neuen Bundesländern in Millimol pro Liter und nicht in Milligramm pro Deziliter gemessen. Diese unterschiedlichen Maßeinheiten führen immer wieder zu Verwirrungen. Vor einiger Zeit schrieb uns eine Diabetikerin, dass sie im Notfall bei einem Wert von 25 mg/dl (1,4 mmol/l) beinahe Insulin statt Zucker bekommen hätte. Aus diesem Grund empfehlen wir heute wieder einmal, einen älteren aber immer noch aktuellen Artikel in diesem Diabetes-Weblog. Für die Umrechnung der Blutzucker-/Glukosewertewerte stehen auf dem Diabetes-Portal DiabSite außerdem ein Rechner, die Formel und eine umfangreiche Tabelle bereit. Unter Diabetes auf Reisen finden Diabetiker mit Fernweh noch weitere nützliche Infos.

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Mittwoch, 7. Juni 2017

Infarktrisiko aktiv senken

Runter mit dem Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall Menschen mit Typ-2-Diabetes können selbst einen Beitrag für ihre Herzgesundheit leisten: In Deutschland leiden rund 9,3 Millionen Menschen an Typ-2-Diabetes. Und sofern sie es noch nicht tun, sollten sie ihren Diabetes zur Herzensangelegenheit machen. Denn bei ihnen ist das Risiko besonders hoch, eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zu erleiden. In dieser Personengruppe kommen Schlaganfall und Herzinfarkt viel häufiger vor als bei Menschen ohne Diabetes. Und der Herzinfarkt ist bei diesen Patienten eine der häufigsten Todesursachen. Dieses Risiko lässt sich jedoch verringern – durch einen aktiven Lebensstil, ausgewogene Ernährung und moderne Therapieoptionen. Betroffene sollten deshalb gezielt mit ihrem Arzt darüber sprechen, was sie selbst für ihre Herzgesundheit tun können. Dazu stellt die „Komm‘ runter“-Informationskarte von Novo Nordisk übersichtlich und leicht verständlich die wichtigsten Schritte dar. Nachricht lesen

Fünf Jahre Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M)

Selbsthilfe bringt Menschen mit Diabetes mehr Lebensqualität: Exakt vor fünf Jahren, am 8. Juni 2012, wurde die Selbsthilfeorganisation Deutsche Diabetes-Hilfe – Menschen mit Diabetes (DDH-M) gegründet, ein Jubiläum, auf das die vielen engagierten Ehrenamtler zurecht stolz sind. Seit der Gründung konnte vielen, vielen Menschen mit Diabetes in ihrem täglichen Umgang mit der Krankheit geholfen werden. Das Selbstverständnis der DDH-M: „Niemand soll durch seine Krankheit in seiner persönlichen Entfaltung eingeschränkt oder aufgrund der Erkrankung diskriminiert werden.“, hat daran maßgeblichen Anteil. Eine der wichtigsten Säulen hierfür ist die ehrenamtliche Arbeit der einzelnen Mitglieder, die ihre verschiedenen Fähigkeiten, Erfahrungen, Motivationen und Sichtweisen einbringen. Nachricht lesen

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Dienstag, 6. Juni 2017

Reiseabenteuer mit Diabetes

Stephanie Haack, Diabetes-Bloggerin und Weltenbummlerin Gute Vorbereitung ist alles: Wandern in Bolivien, ein Auslandssemester in Moskau verbringen oder Abenteuer in Australien erleben – all das ist für Stephanie Haack ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens mit Diabetes. „Reisen mit Diabetes funktioniert. Mit einer guten Vorbereitung, ein wenig Gelassenheit und Abenteuerlust ist das meiner Meinung nach gut möglich“, erklärt die 26-Jährige. „Das Unbekannte und die Herausforderung sind doch das Schönste am Reisen und das würde ich mir nur ungern nehmen lassen.“ Stephanie Haack ist Bloggerin, lebt mit Typ-1 Diabetes und liebt das Reisen. Auf ihrem Blog „PEP ME UP“ teilt sie mit ihren Lesern ihre Erfahrungen zum Thema Reisen und Diabetes. So möchte sie anderen zeigen, dass die Stoffwechselerkrankung nicht vom Reisen abhalten muss. Nachricht lesen

Das könnte sie auch interessieren:

– Diabetes und Reisen – Ein Schwerpunktthema auf dem Diabetes-Portal DiabSite.

diabetesDE zum Sehbehindertentag am 6. Juni 2017

Bei Diabetes auch den Augen zuliebe auf gute Blutdruck- und Blutzuckerwerte achten: Die Stoffwechselerkrankung Diabetes kann verschiedene Begleit- und Folgeerkrankungen nach sich ziehen, darunter auch an den Augen. So weisen bis zu einem Drittel aller Menschen mit Diabetes Typ 2 bei ihrer Diagnosestellung eine leichte Veränderung der Netzhaut auf. Eine „diabetische Retinopathie“ zeigt lange Zeit keine Symptome. Treten Sehstörungen auf, können die Schädigungen an der Netzhaut bereits weit fortgeschritten sein. Um dem vorzubeugen, sollten Menschen mit Diabetes auf eine gute Stoffwechseleinstellung und auf ihre Blutdruckwerte achten. Darauf weist diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe zum Sehbehindertentag am 6. Juni 2017 hin. Nachricht lesen

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– Diabetes und Augen – Ein Schwerpunktthema auf dem Diabetes-Portal DiabSite.

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Montag, 5. Juni 2017

Deutsche Diabetes Gesellschaft ehrt internationalen Spitzenforscher der Diabetologie

Professor Michael Roden Professor Michael Roden mit der Paul-Langerhans-Medaille 2017 ausgezeichnet: Roden erhielt den Preis auf dem Diabetes Kongress 2017 in Hamburg, der jährlich stattfindenden wissenschaftlichen Tagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) mit rund 6.000 Teilnehmern. „Diese Auszeichnung ehrt mich sehr, besonders, da ich sie in einer langen Tradition mit namhaften Kolleginnen und Kollegen teile“, erklärte Prof. Michael Roden, Vorstand am DDZ. In seinem Vortrag zeigte Roden, wie mit Hilfe neuer Methoden die Störungen des Energiestoffwechsels beim Menschen sichtbar gemacht werden können. Diese Ergebnisse werden auch helfen, den Verlauf von Komplikationen des Diabetes wie z. B. Fettleber-Erkrankungen zu verstehen. Langfristig hoffe er als Leiter der Deutschen Diabetes-Studie, den Patienten Antworten geben zu können, wie sich Folgeerkrankungen bei Diabetes vermeiden ließen. Nachricht lesen

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Sonntag, 4. Juni 2017

Ärzteschaft will Digitalisierung des Gesundheitswesens mitgestalten

Unter anderem bei Typ-2-Diabetes haben sich E-Health-Innovationen bewährt: Die Digitalisierung des Gesundheitswesens entwickelt sich rasant und berührt viele Kernbereiche des ärztlichen Berufsbilds. Sie hat das Potenzial, sowohl die Prozesse als auch grundsätzliche Prinzipien der gesundheitlichen Versorgung zu verändern. Der 120. Deutsche Ärztetag in Freiburg hat sich intensiv mit den Chancen und Risiken der neuen technischen Möglichkeiten beschäftigt und keinen Zweifel daran gelassen, dass die Ärzteschaft die Veränderungsprozesse aktiv mitgestalten will. Notwendig sei eine Digitalisierungsstrategie, die unter anderem ethische Grundlagen zum Umgang mit neuem Wissen und Methoden schafft, die Rolle digitaler Methoden in der Gesundheitsversorgung sowie Grundsätze des Datenschutzes definiert und Antworten auf offene Finanzierungsfragen bietet. Nachricht lesen