Willkommen im DiabSite Diabetes-Weblog!
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Zurück von der 44. Jahrestagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG) in Leipzig, die vom 20. bis 23. Mai dieses Jahres stattfand, zeigte sich der Bundesvorsitzende des Deutschen Diabetiker Bundes enttäuscht über die Ergebnisse dieser Tagung. Dieter Möhler verwies darauf, dass eine Zusammenarbeit der in der DDG organisierten Ärzte mit anderen Facharztverbänden, unter Berücksichtigung der Erfahrungen der Patienten, noch zu wenig gesucht wird. Wie wichtig eine interdisziplinäre Zusammenarbeit ist, machte Dieter Möhler am Beispiel des Diabetischen Fußsyndroms deutlich. Nachricht lesen
Bis zu 15 Prozent aller Menschen mit Diabetes leiden am sogenannten diabetischen Fußsyndrom. Rund 70 Prozent aller Amputationen in Deutschland – bis zu 40.000 im Jahr – gehen auf diese Erkrankung zurück. Damit Betroffene eine möglichst frühe und umfassende Behandlung erhalten, etabliert die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG) seit fünf Jahren ein bundesweites Netz an spezialisierten Einrichtungen zur Fußbehandlung. Wie erste bundesweite Evaluierungen nun zeigen, ist das Konzept erfolgreich: Bei einem Großteil der Behandelten entwickelt sich die Fußerkrankung innerhalb eines halben Jahres entscheidend zum Besseren. Nachricht lesen
Neben aktuellen Beiträgen finden Diabetiker und auch Diabetes-Experten Hinweise zu gedruckten Diabetes-Informationen auf der DiabSite. Im Bereich Fachzeitschriften haben wir in diesen Tagen die Mai-Ausgabe von Der Diabetologe mit dem Titelthema „Update Diabetologie“ vorgestellt. Die wissenschaftliche Qualität des Journals aus dem Springer Medizin Verlag wurde jüngst durch das Institute for Scientific Information (ISI) bestätigt. Die Professoren Oliver Schnell und Diethelm Tschöpe gehen im Vorwort der aktuellen Ausgabe von Diabetes, Stoffwechsel und Herz von einem Wandel in der Diabetestherapie aus, der eine neue Ära in der Diabetologie einläutet. Kardiovaskuläre Eckpunkte würden künftig die Bewertungsgrundlage jeder neuen Diabetestherapie sein, so die Chefredakteure. Die Insulintherapie ist Schwerpunktthema im neuen DiabetesForum. Diese drei Publikationen wenden sich an die Experten, doch auch Diabetiker finden in unseren Lesetipps interessante Bücher und Zeitschriften zum Thema. Deshalb laden wir alle DiabSite-Besucher zum Stöbern in unserer Diabetes-Bibliothek ein und wünschen ihnen eine interessante Lektüre!
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Häufig sind es ja die vermeintlich einfachen Dinge, die am besten schmecken. Warum also zu Pfingsten anstatt einer aufwändigen und hochkalorigen Torte nicht einen klassischen Zitronenkuchen backen? Der verspricht ein wunderbar frisches Aroma und passt zum Nachmittagskaffee genauso wie zum Picknick auf der grünen Wiese. Für den besonders feinen Geschmack sorgt der hohe Anteil an Weizenstärke. Und für den ganz und gar unwahrscheinlichen Fall, dass der Kuchen nicht ganz aufgegessen wird: Am nächsten Tag schmeckt er fast noch besser! Weitere Ideen für die Pfingstkaffeetafel inklusive Nährwert- und BE-Angaben finden Sie auf dem Diabetes-Portal DiabSite in der Rezeptkategorie Backrezepte. Wir wünschen Ihnen ein schönes Pfingstwochenende und guten Appetit!
Geht es um die Gefahren des Diabetes, denkt man sofort an Überzuckerungen und allgemein zu hohe Blutzuckerwerte, die schwere Folgeerkrankungen nach sich ziehen können. Dass aber auch der entgegengesetzte Zustand – also zu niedrige Blutzuckerwerte, Unterzuckerungen bzw. Hypoglykämien – eine echte Gefahr darstellen können, fällt häufig unter den Tisch. Schwere Unterzuckerungen, die bis zur Bewusstlosigkeit führen, sind unter Umständen unmittelbar lebensbedrohlich – wenn man sich beispielsweise gerade am Steuer eines Autos oder auf einer Leiter befindet. Sie können sich aber, darauf deuten Studien hin, auch langfristig negativ
auswirken. Und selbst leichte Unterzuckerungen, die der Diabetiker kaum wahrnimmt, können bei häufigem Auftreten indirekt gefährlich sein, weil sie auf Dauer die Hypoglykämiewahrnehmung immer weiter herabsetzen. Wie es dazu kommt, welche Folgen dies hat und was Menschen mit Diabetes tun können, um ernsthafte Probleme infolge von Unterzuckerungen zu vermeiden – darüber sprach DiabSite-Redakteurin Helga Uphoff am Rande der 44. Jahrestagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft in Leipzig mit Prof. Dr. med. Manfred Dreyer, Leiter der Abteilung für Innere Medizin, Kardiologie, Angiologie und Diabetologie am Asklepios Westklinikum Hamburg. Das Interview steht ab sofort im DiabSite Diabetes-Radio, dem Podcast der DiabSite zum Anhören bereit.
„Der Deutsche Ärztetag hat sich für die Fortführung einer konstruktiv-kritischen Arbeit an der elektronischen Gesundheitskarte ausgesprochen. Unser Ziel bleibt es, die von Deutschen Ärztetagen gestellten Forderungen der elektronischen Gesundheitskarte weiter zu konkretisieren und gegenüber der Gematik mit Nachdruck zu vertreten“, sagte Dr. Franz-Joseph Bartmann, Telematikbeauftragter der Bundesärztekammer, zur heutigen Entscheidung des 112. Deutschen Ärztetages in Mainz. Nachricht lesen
Übergewicht ist ein Hauptrisikofaktor für die Entwicklung eines metabolischen Syndroms, das zumeist mit Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörungen, herabgesetzter Insulinempfindlichkeit und gestörter Glukosetoleranz einhergeht und infolge mit Erkrankungen der großen und kleinen Blutgefäße vergesellschaftet ist – ein Prozess, der mit eingeschränkter Lebensqualität und Lebenserwartung verbunden ist. Nachricht lesen
Die Diabetes-Schulung von Migranten ist eine besonders anspruchsvolle Aufgabe. In Deutschland leben circa 1 Mio. Migranten mit Diabetes. Viele gehören der Bevölkerungsgruppe mit niedrigem sozioökonomischen Status (hier der Einfachheit halber „Unterschicht“ genannt) an und sind wie Nicht-Migranten dieser sozialen Schicht häufiger betroffen von: Armut, Arbeitslosigkeit, Bildungsferne und Analphabetismus. Diese Faktoren erschweren das Erreichen des Therapieziels: Selbstmanagement des Diabetes. Patienten der „Unterschicht“ sind andererseits besonders gefährdet, an chronischen Erkrankungen wie Diabetes und Herzinfarkt vorzeitig zu versterben. Nachricht lesen
Wie kann bei gestörter Glukosetoleranz die Manifestation eines Typ-2-Diabetes möglichst lange hinausgezögert werden? Wie muss ein modernes Glukosemonitoring aussehen, um diabetesbedingte Folgeerkrankungen, den Hauptkostenfaktor im Indikationsgebiet Diabetes, weitgehend zu verhindern? Diese zentralen Fragestellungen griff das LifeScan-Symposium „Glykämische Variabiltät & Metabolisches Gedächtnis – Von der Kontroverse zum Konsens“ auf. Anlässlich der diesjährigen Jahrestagung der DDG in Leipzig haben namhafte Experten am 20. Mai 2009 zur Glukosekontrolle bei Diabetes mellitus diskutiert. Die Veranstaltung wurde von der Landesärztekammer Sachsen mit drei Fortbildungspunkten zertifiziert und war damit bundesweit zur Zertifizierung anerkannt. Nachricht lesen