Einträge der Kategorie 'Nachrichten'

Aktuelle Nachrichten aus der Diabeteswelt, Gesundheitspolitik und mehr für Diabetiker und Diabetes-Interessierte.

nach oben
Dienstag, 17. März 2026

Medienpreise 2026 der Deutschen Diabetes Gesellschaft

Exzellente Beiträge zum Thema „Diabetes ist Vielfalt – Perspektiven, die bewegen“ gesucht

Diabetes Medienpreise Diabetes ist weit mehr als eine medizinische Diagnose. Er prägt Lebenswege – und trifft Menschen in sehr unterschiedlichen Situationen: Kinder und Jugendliche mit Typ-1-Diabetes, ältere Menschen mit mehreren chronischen Erkrankungen, Frauen in Schwangerschaft oder Wechseljahren, Menschen mit Migrationsgeschichte oder in sozial prekären Lebenslagen. Ihre Herausforderungen unterscheiden sich – ebenso wie ihre Chancen auf gute Versorgung, Prävention und Teilhabe. Unter dem Motto „Diabetes ist Vielfalt – Perspektiven, die bewegen“ schreibt die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) ihren Medienpreis 2026 aus und lädt Journalistinnen und Journalisten ein, ihre Beiträge bis zum 31. Juli 2026 einzureichen. Nachricht lesen

nach oben
Montag, 16. März 2026

EDENT1FI-Projekt

100.000 Teilnehmende auf frühe Stadien von Typ-1-Diabetes getestet

Prof. Anette-Gabriele Ziegler EDENT1FI („European action for the Diagnosis of Early Non-clinical Type 1 diabetes For disease Interception“), ein Forschungsprojekt unter der Leitung von Prof. Anette-Gabriele Ziegler von Helmholtz Munich und Prof. Chantal Mathieu von der KU Leuven, hat einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu seinem Ziel erreicht: Von den in Europa geplanten über 200.000 Kindern und Jugendlichen wurden bereits 100.000 auf frühe Stadien von Typ-1-Diabetes gescreent. Nachricht lesen

nach oben
Freitag, 13. März 2026

Pharmazeutische Dienstleistungen wachsen kontinuierlich

Bessere Versorgung in Apotheken gibt es nicht zum Nulltarif

ABDA-Präsident Thomas Preis Immer mehr Menschen in Deutschland profitieren von pharmazeutischen Dienstleistungen (pDL) in den Apotheken. Auch das Angebot in den Apotheken wächst kontinuierlich: Die Dienstleistungen werden inzwischen regelmäßig von mehr als der Hälfte der Apotheken angeboten. Im dritten Quartal 2025 boten rund 8.800 der insgesamt 16.600 Apotheken rund 216.000 pDL an; im dritten Quartal 2024 waren es noch rund 7.900 Apotheken und insgesamt rund 156.000 pDL. „Die pharmazeutischen Dienstleistungen nutzen den Patientinnen und Patienten unmittelbar und verbessern die Versorgung spürbar. Unser Ziel ist es, die Implementierung weiter zu beschleunigen und die Angebote noch besser in der Breite zu verankern“, sagt Thomas Preis, Präsident der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Nachricht lesen

nach oben
Mittwoch, 11. März 2026

Neue Studie zu Adipositas-Kriterien

Ein Großteil der Betroffenen hat gesundheitliche Folgeprobleme

Adipositas Die meisten Menschen mit Adipositas weisen bereits gesundheitliche Folgeerscheinungen auf und gelten nach neuen Diagnose-Kriterien als „klinisch adipös“. Zu diesem Resultat kommt eine Untersuchung unter Leitung des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE).
Der Body-Mass-Index (BMI) berechnet sich aus dem Körpergewicht geteilt durch die Körpergröße zum Quadrat (kg/m2) und dient seit vielen Jahren als einfaches Maß zur Einordnung von Übergewicht und Adipositas. Per Definition liegt eine Adipositas ab einem BMI von 30 kg/m2 vor. Der BMI allein ist aber für eine Diagnose nicht ausreichend. Zudem wird in Fachkreisen weiterhin diskutiert, ob starkes Übergewicht als eigenständige Krankheit oder vor allem als Risikofaktor für andere Erkrankungen zu bewerten ist. Nachricht lesen

nach oben
Dienstag, 10. März 2026

Kontinuierliche Glukosemessung bei Diabetes mellitus

Gleicher Mensch, unterschiedliche Glukose-Werte

Neue Studie verdeutlicht Grenzen der Vergleichbarkeit moderner Glukosemesssysteme

Diabetes Typ 2 Kontinuierliche Glukosemesssysteme (CGM) sind ein zentrales Instrument der modernen Diabetestherapie. Eine aktuelle Studie zeigt jedoch: Selbst moderne CGM-Systeme liefern bei derselben Person teils deutlich unterschiedliche, therapieentscheidende Kennzahlen. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) sieht darin einen wichtigen Hinweis, CGM-Daten differenziert zu bewerten und die Standardisierung von Mess- und Auswertungsverfahren voranzubringen – auch mit Blick auf das digitale Disease-Management-Programm (dDMP). Nachricht lesen

nach oben
Freitag, 6. März 2026

Neues vom Deutschen Diabetes-Zentrum

Erklärbare Künstliche Intelligenz erkennt Typ-2-Diabetes im Gewebe der Bauchspeicheldrüse

Diabetes und künstliche Intelligenz. Typ-2-Diabetes wird über Blutwerte diagnostiziert – doch die eigentlichen Veränderungen spielen sich unter anderem im Gewebe der Bauchspeicheldrüse ab. Unter dem Mikroskop sind diese Veränderungen allerdings nicht sichtbar. Ein Forschungsteam des Deutschen Diabetes-Zentrums (DDZ) in Düsseldorf, des Paul Langerhans Instituts von Helmholtz Munich und des Instituts für Diabetesforschung und Metabolische Erkrankungen am Universitätsklinikums Tübingen zeigte nun erstmals: Erklärbare Künstliche Intelligenz kann unterscheiden, welches Gewebe von Menschen mit Typ-2-Diabetes stammt und welche Strukturen dabei eine Rolle spielen. Grundlage ist ein Datensatz aus Dresden und Tübingen. Nachricht lesen

nach oben
Donnerstag, 5. März 2026

Welt-Nierentag 2026

Zu viel Fruktose schadet den Nieren und erhöht unter anderem das Diabetes-Risiko

Nephrologen warnen vor verstecktem Zucker in Getränken und Fertigprodukten

Diabetes und die Nieren. Übermäßiger Konsum von Fruktose (Fruchtzucker) kann die Nieren nachhaltig schädigen und das Risiko für eine chronische Nierenkrankheit (CKD) erhöhen. Besonders problematisch ist Fruktose, die in großen Mengen industriell zugesetzt wird – etwa in Softdrinks, Energydrinks, Fruchtsäften und zahlreichen Fertigprodukten, häufig in Form von Fruktose-Glukose-Sirup oder Maissirup. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie e. V. (DGfN) anlässlich des Weltnierentags am 12. März 2026 hin. „Fruktose ist kein ‚gesünderer‘ Zucker – im Gegenteil: In großen Mengen kann sie über verschiedene Stoffwechselwege die Nieren massiv beeinträchtigen“, betont die DGfN. Besonders kritisch sei der Konsum zuckerhaltiger Getränke, da die Fruktose hier schnell und in hoher Konzentration aufgenommen werde. In Kombination mit Hitze und Flüssigkeitsmangel – etwa im Sommer oder bei körperlicher Anstrengung – könne dies die Nieren zusätzlich belasten.
Die DGfN empfiehlt daher, zuckergesüßte Getränke im Alltag konsequent zu reduzieren und stattdessen Wasser, ungesüßten Tee oder Kaffee ohne Zucker zu trinken. Zugleich fordert sie die Gesundheitspolitik auf, sich den Empfehlungen der Deutschen Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK), Bundesärztekammer und Nationaler Akademie der Wissenschaften Leopoldina zur Einführung einer Zuckersteuer anzuschließen. Nachricht lesen

nach oben
Dienstag, 3. März 2026

Abnehmspritzen allein reichen nicht

Ernährungsmediziner fordern qualifizierte Ernährungsbegleitung für dauerhaften Erfolg

Welt-Adipositas-Tag am 4. März

Abnehmspritze Immer mehr Menschen nutzen sogenannte Abnehmspritzen zur Gewichtsreduktion. Doch wie geht es danach weiter? Anlässlich des Welt-Adipositas-Tags am 4. März informiert die Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin e. V. (DGEM) über die Phase nach erfolgreicher Gewichtsreduktion. Inkretinbasierte Medikamente wie zum Beispiel Semaglutid oder Tirzepatid unterstützen das Abnehmen wirksam. Für einen dauerhaften Gewichtserhalt braucht es jedoch eine strukturierte Ernährungs- und Lebensstiltherapie vor, während und nach der Behandlung – durchgeführt durch qualifizierte Ernährungsfachkräfte und Ärzt*innen mit ernährungsmedizinischer Expertise. Eine alleinige medikamentöse Therapie der Adipositas sei auf Dauer meist zum Scheitern verurteilt. Nachricht lesen

nach oben
Sonntag, 1. März 2026

Zuckerreiche Nahrung

Stoffwechselanpassung bei Vögeln

Vögel Haben Sie schon mal einen Kolibri beobachtet, der seinen Schnabel tief in eine Trompetenblume steckt? Oder einen Honigfresser, der mit seiner bürstenförmigen Zunge Nektar aus Eukalyptusblüten saugt? Wenn ja, dann haben Sie aus menschlicher Sicht etwas Bemerkenswertes beobachtet: Denn obwohl die meisten Vogelarten keinen oder nur wenig Zucker konsumieren, gibt es einige, die sich fast ausschließlich von Nektar oder süßen Früchten ernähren. Dabei verarbeiten sie enorme Mengen an Zucker, ohne die Krankheiten zu entwickeln, die eine solche Ernährung bei Menschen oder anderen Tieren hervorrufen würde. Nachricht lesen

nach oben
Donnerstag, 26. Februar 2026

Neue Ansatzpunkte für die Prävention von Übergewicht und Typ-2-Diabetes

Nährstoff-Timing beeinflusst Genaktivität im Fettgewebe

Nährstoff-Timing. Ob wir morgens eher Kohlenhydrate oder Fette essen, könnte mitbestimmen, wie unser Stoffwechsel arbeitet. Prof. Olga Ramich vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) und der Charité – Universitätsmedizin Berlin hat gemeinsam mit ihrem Team nun erstmals am Menschen gezeigt, dass die zeitliche Verteilung der Aufnahme von Kohlenhydraten und Fetten die Aktivität von mehr als tausend Genen im Fettgewebe über den Tag hinweg verändert – darunter Gene, die den Zucker- und Fettstoffwechsel sowie Entzündungsprozesse steuern. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal Food Research International veröffentlicht. Nachricht lesen