Einträge aus dem Jahr 2017

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Samstag, 25. März 2017

Terminhinweise für Diabetiker und Diabetes-Experten

Der Diabetes-Kalender auf der DiabSite informiert Diabetiker und Diabetes-Experten über Treffen von Selbsthilfegruppen, Diabetikertage sowie nationale und internationale Kongresse und Symposien. Regelmäßig stellen wir Ihnen hier drei Veranstaltungen vor:

– 29.03.2017 – Freudenstadt – Diabetes und Übergewicht
– 10.04.2017 – Wedemark – Diabetiker besuchen Tagespflegestation in Mellendorf
– 29.04.2017 – Bad Kissingen – 19. Bad Kissinger Insulinpumpentreffen

Diese und aktuell mehr als 700 weitere Termine in unserem Diabetes-Kalender weisen auf Veranstaltungen hin, bei denen sich Diabetes-Interessierte zum Informations- und Erfahrungsaustausch treffen. Was für Sie dabei?

Sommerzeit: Was bedeutet die Zeitumstellung für Diabetiker?

Zeitumstellung auf Sommerzeit mit Diabetes Heute Nacht beginnt in weiten Teilen Europas die Sommerzeit. Um 2 Uhr werden die Uhren um eine Stunde vorgestellt. Dann gilt bis zum 28. Oktober 2017 wieder die Sommerzeit. Funkuhren, Computer, Smartphones und andere funkgesteuerte Geräte stellen sich automatisch um. Nicht so die technischen Hilfsmittel für Menschen mit Diabetes. Blutzuckermessgeräte, Insulinpumpen und Fernbedienungen für Geräte zur kontinuierlichen Glukosemessung, Scanner für FGM-Systeme oder Patch-Pumps sollten Diabetiker deshalb morgen ebenso umstellen, wie viele Armbanduhren oder die Zeit in Mobiltelefonen, Kaffeemaschinen oder Schrittzählern. Jeder Menge Arbeit für Diabetiker/innen, denen eine Stunde Schlaf fehlt, wenn sie immer zu einer bestimmten Zeit aufstehen. Eine Therapieanpassung ist für die meisten Diabetiker nicht erforderlich. Dennoch sollten vor allem mit Insulin behandelte Diabetiker Ihre Blutzucker- bzw. Glukosewerte am morgigen Sonntag im Auge behalten, weil die Zeitumstellung den Biorhythmus vieler Menschen spürbar durcheinander bringt. Das kann auch Auswirkungen auf den Zuckerspiegel haben.

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Freitag, 24. März 2017

Schützt Gluten vor Typ-2-Diabetes?

Wissenschaftler stellen glutenfreie Lebensweise bei Fehlen einer Unverträglichkeit in Frage: Der Verzicht auf glutenhaltige Nahrungsmittel könnte das Risiko für einen Typ-2-Diabetes steigern. Das berichteten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Harvard School of Public Health auf einem wissenschaftlichen Kongress. Nachricht lesen

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Donnerstag, 23. März 2017

Ohne Klinik kein Nachwuchs in der Diabetologie

Professor Dr. med. Baptist Gallwitz Wer kümmert sich 2025 noch um Patienten mit Diabetes? Derzeit werden in Deutschland Patienten mit Diabetes von ca. 60.000 Hausärzten und ca. 1.100 Schwerpunktpraxen mit Diabetologen ambulant betreut; der Bedarf für eine Schwerpunktpraxis liegt bei mindestens einer Praxis pro 50.000-100.000 Einwohnern deutlich höher und nimmt bei steigender Prävalenz des Diabetes zu. Die stationäre spezialisierte Betreuung erfolgt in ca. 165 zertifizierten Einrichtungen in Krankenhäusern. Für die Versorgung der Bevölkerung gibt es zudem auf ärztlicher Seite ein Nachwuchsproblem, denn fast ein Drittel der Ärzte ist älter als 50 Jahre, fast ein Fünftel sogar älter als 60. Nachricht lesen

Verschwindende Äderchen

Diabetes schädigt kleine Blutgefäße am Herz und erhöht so das Infarkt-Risiko: Eine Diabetes-Erkrankung erhöht das Herzinfarkt-Risiko deutlich. Einen der Gründe dafür hat jetzt ein Team der Technischen Universität München (TUM) identifiziert: Bei Diabetes lösen sich kleine Blutgefäße um das Herz auf. Dadurch wird der gesamte Herzmuskel in Mitleidenschaft gezogen. Eine mögliche Gegenmaßnahme könnte eine Gen-Therapie sein, die das Gefäßwachstum ankurbelt. Nachricht lesen

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Mittwoch, 22. März 2017

Typ-2-Diabetes und nicht-alkoholische Fettleber

Grazer ForscherInnen entwickeln Wirkstoff zur Behandlung von Fettleibigkeit und Folgeerkrankungen: Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO sind rund 1,9 Milliarden Menschen weltweit übergewichtig. 75 Prozent von ihnen leiden unter einer nicht-alkoholischen Fettleber, 400 Millionen haben Typ-2-Diabetes. Neben den psychosozialen Auswirkungen von Fettleibigkeit führen vor allem deren Folgeerkrankungen zu einer starken Einschränkung der Lebensqualität und -dauer. WissenschafterInnen der Karl-Franzens-Universität Graz und der TU Graz haben nun einen Wirkstoff entwickelt, der Fettleibigkeit reduziert und Typ-2-Diabetes sowie nicht-alkoholische Fettleber verhindern kann. Nachricht lesen

Die Adipositas – eine chronische Erkrankung

Prof. Dr. med. Helmut Schatz Aktuelle Studien vorgestellt und kommentiert von Prof. Helmut Schatz: Während des 60. Deutschen Kongresses für Endokrinologie in Würzburg sprach am 17. März 2017 Arya Sharma aus Edmonton, Kanada in einem Plenarvortrag über „Why obesity is a chronic disease“. Prof. Sharma leitet in Edmonton ein Obersitas-Zentrum und ist hocherfahren mit der Bariatrischen Chirurgie, insbesondere bei Adipösen mit einem Body Mass Index (BMI) über 50 kg/m2. Er begann mit der Mitteilung, dass die Medizinische Gesellschaft Kanadas die Obesitas als eine Erkrankung anerkannt habe, und zwar als eine chronische (!) Krankheit. In Deutschland wie auch in vielen anderen Ländern wird Fettsucht nicht als Krankheit eingestuft, sondern vielfach als selbst durch ungesunden Lebensstil verursachter Zustand angesehen, der durch kalorienarme Ernährung und gesteigerte körperliche Aktivität wieder verschwinden könne. Nachricht lesen

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Dienstag, 21. März 2017

Nicht nur ärmer, sondern auch kränker!

Prävention von Krankheiten wie Diabetes früh beginnen: Aktuelle Daten einer großen europäischen Studie mit mehr als 16.000 Kindern zwischen zwei und zehn Jahren aus acht Ländern, die bis zum Alter von neun bis 17 Jahren beobachtet wurden, zeigen alarmierende Ergebnisse: In allen Ländern war der Unterschied im Körpergewicht abhängig von der sozialen Schicht. Beispiel Deutschland: Während in den obersten Einkommens- und Bildungsschichten etwa 14 Prozent der Kinder übergewichtig waren, betrug der Anteil der übergewichtigen Kinder in den weniger wohlhabenden Schichten rund 25 Prozent. Dabei ist seit langem bekannt, dass die Ess- und Ernährungsgewohnheiten der Kinder- und Jugendzeit auch im Erwachsenenalter beibehalten werden, mit allen Folgen für Herz-Kreislauferkrankungen oder Diabetes. Nachricht lesen

Bei Diabetes auf die Hautpflege achten

Dermatologin beantwortet Fragen im diabetesDE-Experten-Chat: Kalte Temperaturen und warme Heizungsluft im Winter entziehen der Haut Feuchtigkeit und strapazieren sie. Die Haut verliert ihren Schutz und wird anfälliger für Krankheitserreger. Besonders Menschen mit Diabetes, die häufig unter Funktionsstörungen der Haut leiden, sollten sich bei den momentan vielerorts noch niedrigen Temperaturen effektiv schützen. Wie sie ihre Haut richtig pflegen, vorzeitiger Alterung und Hautleiden vorbeugen, erklärt Dr. Stefanie Kamann, Fachärztin für Dermatologie, Allergologie und Naturheilverfahren, am 23. März 2017 im Experten-Chat von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe. Fragen können schon ab sofort auf www.diabetesde.org eingesendet werden. Nachricht lesen

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Montag, 20. März 2017

Vorbeugung ernährungsbedingter Krankheiten wie Diabetes

Prof. Dr. Stefan Lorkowski (li.) und Prof. Dr. Michael Können neue Müslis für die Gesundheit vor Diabetes Typ 2 schützen? Die Getreidesorten Hafer und Gerste fristen ein kümmerliches Nischendasein in der menschlichen Ernährung. Aktuell gelangen nur ein Prozent der Gersten- und 14 Prozent der Haferproduktion auf den Tisch. Dabei haben Gerste und Hafer durch ihren hohen Gehalt an β-Glucan das Potenzial, zur Prävention ernährungsbedingter Krankheiten wie Diabetes, Darmkrebs oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen beizutragen. Ernährungswissenschaftler der Universität Jena loten dieses Potenzial jetzt in einem neuen Forschungsprojekt aus, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert wird. Nachricht lesen