Einträge aus dem Jahr 2017

Freitag, 28. Juli 2017
Für Diabetes und andere Erkrankungen gibt es durch den morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleich mehr Geld: Beeinflussen Krankenkassen Diagnosen, um mehr Geld aus dem Gesundheitsfonds zu erhalten? Eine Studie unter Beteiligung der LMU-Ökonomin Amelie Wuppermann liefert Hinweise auf einen entsprechenden Zusammenhang. Manipulieren Krankenkassen Diagnosen, um mehr Geld aus dem Gesundheitsfonds zu erhalten? Ein entsprechender Vorwurf des Chefs der Techniker Krankenkasse, Jens Baas, sorgte im Herbst vergangenen Jahres für Aufsehen, aber auch für Widerspruch. Hintergrund ist der sogenannte „morbiditätsorientierte Risikostrukturausgleich2. Aus diesem erhalten die Krankenkassen seit dem Jahr 2009 mehr Geld für Versicherte mit Krankheiten, die besonders häufig, langwierig und teuer in der Behandlung sind. Zu den ausgewählten 80 Krankheiten gehören zum Beispiel Diabetes, Hämophilie und bestimmte Krebserkrankungen. Dieser Mechanismus soll dafür sorgen, dass Krankenkassen, die überproportional viele kranke Mitglieder haben, im Wettbewerb finanziell nicht benachteiligt sind. Nachricht lesen
Helga Uphoff, 28. Juli 2017, 14.05 Uhr, Kategorie: Nachrichten

Donnerstag, 27. Juli 2017
96 Jahre Insulin – Wie zwei kanadische Forscher Medizingeschichte schrieben: Millionen Diabetiker verdanken dieser Entdeckung ihr Leben. Auf den Tag genau vor 96 Jahren, am 27. Juli 1921, wurde zum ersten Mal das Hormon Insulin gewonnen. Schon im Jahr darauf, im Frühling 1922, konnte der neu entdeckte Stoff erfolgreich zur Diabetes-Therapie eingesetzt werden. Der 13-jährige Leonhard Thomson war der erste oder einer der ersten, für den die Diagnose Typ-1-Diabetes kein „Todesurteil“ mehr bedeutete. Die Entdeckung des Insulins, ein Durchbruch, der die Medizin revolutionierte, gelang den Forschern Frederick Grant Banting und Charles Herbert Best von der Universität Toronto. Wie sie das Insulin entdeckten und damit Medizingeschichte schrieben, erfahren Sie unter 80 Jahre Insulin auf dem Diabetes-Portal DiabSite.
Helga Uphoff, 27. Juli 2017, 11.09 Uhr, Kategorie: DiabSite Diabetes-Weblog
Neueröffnung in Ingolstadt: Wer in Ingolstadt und Umgebung wohnt und sich persönlich zum Thema Diabetes beraten lassen möchte, kann demnächst im Fachgeschäft von DiaExpert vorbeischauen. Mitten in der Ingolstädter Altstadt bietet der Fachhändler jetzt persönliche Beratung und eine Vielzahl verschiedener Produkte für Diabetesbedarf an. Nachricht lesen
Helga Uphoff, 27. Juli 2017, 09.59 Uhr, Kategorie: Nachrichten

Mittwoch, 26. Juli 2017
Periodikum analysiert Versorgungseffekte: Statistisch dokumentiert, graphisch aufbereitet, ökonomisch bewertet: Mit den AMNOG-Daten hat der Bundesverband der Pharmazeutischen Industrie e.V. (BPI) jetzt ein Periodikum aufgelegt, das die Effekte des AMNOG nach Erscheinungsform, Ausmaß und Ursachen im Zeitablauf systematisch verfolgt. Die fachliche Analyse der Datenlage übernehmen die Gesundheitsökonomen Prof. Dieter Cassel und Prof. Volker Ulrich. Aktuell sind jetzt die AMNOG-Daten 2017 erschienen. Nachricht lesen
Helga Uphoff, 26. Juli 2017, 18.10 Uhr, Kategorie: Nachrichten
Was Diabetesberatung leistet und in Zukunft leisten muss: Die Stoffwechselerkrankung Diabetes mellitus verlangt den betroffenen Menschen eine Menge ab: Blutzuckermessen, Lebensstilveränderungen beispielsweise bei der Ernährung, die regelmäßige Einnahme von Medikamenten oder das Spritzen von Insulin. Ein hohes Maß an Selbstmanagement ist nötig. Diabetespatienten lernen den Umgang mit ihrer Erkrankung durch Diabetesberaterinnen und Diabetesassistentinnen. Diabetesberater/in DDG ist eine qualifizierende Berufsbezeichnung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). Sie wird durch eine umfassende Weiterbildung erworben. Adressaten sind Personen, die bestimmte Heilberufe ausüben. Die Weiterbildung vermittelt fachliche und personale Kompetenzen zur eigenverantwortlichen Schulung und Beratung von Menschen mit Diabetes mellitus – entsprechend dem aktuellen Stand medizinisch-diabetologischer Erkenntnisse. Nachricht lesen
Helga Uphoff, 26. Juli 2017, 16.59 Uhr, Kategorie: Nachrichten

Dienstag, 25. Juli 2017
Bewerben Sie sich um den SilverStar 2018: Es gibt viele Ansätze, wie ältere Menschen mit Diabetes in ihrem Alltag unterstützt werden können. Besonders herausragende und innovative Konzepte zeichnet die BERLIN-CHEMIE AG auch 2018 wieder mit dem SilverStar Förderpreis aus. Der Preis ist mit insgesamt 25.000 EUR dotiert. Privates, ehrenamtliches und berufliches Engagement können die Lebensqualität von Menschen mit Diabetes verbessern. Die BERLIN-CHEMIE AG ehrt den Einsatz für ältere Diabetiker. Nachricht lesen
Helga Uphoff, 25. Juli 2017, 17.30 Uhr, Kategorie: Nachrichten
Ansprüche kennen und Hilfe und Unterstützung beantragen: In Deutschland leben etwa 30.000 Kinder und Jugendliche im Alter bis zu 19 Jahren mit Diabetes Typ 1. Sie sind in Kita und Schule genauso belastbar und leistungsfähig wie Kinder ohne Diabetes, wenn gewisse Regeln beachtet werden. Kinder und Teenager mit Diabetes müssen täglich mehrmals Blutzucker messen, darauf ihre Mahlzeiten abstimmen und Insulin spritzen beziehungsweise ihre Insulinpumpe kontrollieren und die passende Insulindosis einstellen. Wie Kinder im Umgang mit ihrem Diabetes unterstützt werden können, erklärt Professor Dr. med. Thomas Danne im Expertenchat von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe am Donnerstag, den 27. Juli 2017. Interessierte können ihre Fragen schon jetzt auf www.diabetesde.org/chat einsenden. Nachricht lesen
Das könnte Sie auch interessieren:
– Mit Diabetes im normalen Kindergarten – Eine Diab-Storie auf dem Diabetes-Portal DiabSite.
Helga Uphoff, 25. Juli 2017, 16.22 Uhr, Kategorie: Nachrichten

Montag, 24. Juli 2017
„Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“ in Nürnberg: „Das ist ja mal etwas ganz Anderes“, war nur eine der Reaktionen der Besucher von „Wissen was bei Diabetes zählt: Gesünder unter 7 PLUS“ im Franken-Center in Nürnberg. Damit waren sie nicht alleine, denn ein Live-Zeichner veranschaulichte das Thema Diabetes bei der von Sanofi initiierten Aktion in diesem Jahr auf ganz neue Weise: Stichworte, bunte Sprechblasen und Zahlen fassten die Vorträge und Interviews am Aktionsstand auf einer großen Leinwand zusammen. Prof. Stephan Jacob zeigte sich begeistert und sah seine Botschaft auf den Punkt gebracht: „Jeder – und vor allem Menschen mit Diabetes – sollte seinen Cholesterinspiegel kennen und insbesondere das ’schlechte‘ LDL-Cholesterin regelmäßig checken lassen. Ist es zu hoch, sollte es gesenkt werden, um Herz-Kreislauf-Komplikationen zu verhindern.“ So begrüßte er es, dass bei der Aktion nun auch die Cholesterin-Werte gemessen werden. Nachricht lesen
Helga Uphoff, 24. Juli 2017, 17.49 Uhr, Kategorie: Nachrichten
Mediziner müssen Stimme erheben: Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ), die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) und die Verbraucherorganisation foodwatch rufen Ärztinnen und Ärzte auf, einen Offenen Brief an die Bundesregierung sowie an die Parteivorsitzenden für eine effektive Prävention nichtübertragbarer chronischer Krankheiten zu unterzeichnen. Die Weltgesundheitsorganisation und internationale Fachgesellschaften hätten schon lange erkannt, dass sich die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen ändern müssten, um Fehlernährung wirksam zu bekämpfen, erklärten die Organisationen. In dem gemeinsamen Appell, den sich die Ärztinnen und Ärzte unter www.aerzte-gegen-fehlernaehrung.de anschließen können, fordern die Autoren von der Bundespolitik vier konkrete Maßnahmen: eine verständliche Lebensmittelkennzeichnung in Form einer Nährwert-Ampel, verbindliche Standards für die Schul- und Kitaverpflegung, Beschränkungen der an Kinder gerichteten Lebensmittelwerbung sowie steuerliche Anreize für die Lebensmittelindustrie, gesündere Rezepturen zu entwickeln. Nachricht lesen
Helga Uphoff, 24. Juli 2017, 14.37 Uhr, Kategorie: Nachrichten

Sonntag, 23. Juli 2017
Jetzt haben Dicke Bohnen Saison: Sie sind sehr gesund. Wir vom Diabetes-Portal DiabSite stellen deshalb das Rezept Spaghettini mit Bohnenpüree leicht vor. Kennen Sie diese alte Bohnensorte noch? Sie wird auch Sau-, Pferde-, Puff- oder Ackerbohne genannt. In Frankreich gelten Dicke Bohnen als Delikatesse, weil sie süß, nussig und besonders zart schmecken. Die nahrhaften Hülsenfrüchte haben auch für die Gesundheit viel zu bieten. Ihr hoher Gehalt an pflanzlichem Eiweiß und Ballaststoffen sorgt für eine lang anhaltende Sättigung und gute Verdauung. Diabetiker und Figurbewusste können diese guten Effekte steigern, indem sie für das leckere Gericht Vollkornspaghetti und einen leichten Mozzarella verwenden. Dicke Bohnen versorgen uns außerdem mit Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen, Folsäure sowie den Vitaminen B und C. Zusätzlich enthalten sie sekundäre Pflanzenstoffe, insbesondere Saponine. Diese sollen vor Krebs schützen, die Abwehrkräfte stimulieren und sich positiv auf den Cholesterinspiegel auswirken. Die Saponine sind übrigens auch für den Schaum verantwortlich, der beim Kochen vieler Hülsenfrüchte entsteht. Nutzen Sie die recht kurze Saison der Dicken Bohnen. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Kochen und einen guten Appetit!
Das könnte sie auch interessieren:
– Weitere Rezepte mit Närwert- und BE-Angaben für Diabetiker – In der Rezeptdatenbank des Diabetes-Portals DiabSite finden Sie Rezeptvorschläge für jeden Geschmack.
Helga Uphoff, 23. Juli 2017, 16.53 Uhr, Kategorie: Rezepte