Einträge aus dem Jahr 2012

Mittwoch, 21. November 2012
Einfache Testreihe ermöglicht Früherkennung der diabetischen Neuropathie: Viele Kinder mit Typ-1-Diabetes weisen periphere Nervenschäden auf. Diese sogenannten Neuropathien bleiben wegen ihrer schleichenden Entwicklung meist lange unbemerkt. Nun konnten Forscher des Deutschen Forschungsverbundes Neuropathischer Schmerz e.V. (DFNS e.V.) in Kooperation mit der Universität Witten/Herdecke bei diesen scheinbar beschwerdefreien Kindern mit Hilfe der Quantitativ Sensorischen Testung (QST) eine Beeinträchtigung verschiedener Nervenfunktionen nachweisen, darunter häufig ein vermindertes Empfinden für leichte Berührungen. Die Studie zeigt damit, dass sich die QST als einfache Methode zur Früherkennung von Neuropathien eignet. Nachricht lesen
Helga Uphoff, 21. November 2012, 19.41 Uhr, Kategorie: Nachrichten

Dienstag, 20. November 2012
Wie bringt man Menschen mit Diabetes in Bewegung? Diabetes mellitus ist eine häufig vorkommende chronische Stoffwechselerkrankung von hoher sozialmedizinischer Bedeutung. Es gibt Hinweise auf eine weltweit zunehmende Verbreitung von Diabetes, insbesondere für den im Erwachsenenalter überwiegenden Typ-2-Diabetes. Die jüngste Studie zur Gesundheit in Deutschland des Robert-Koch-Instituts zeigt im Vergleich zum Gesundheitssurvey von 1998 eine signifikante Zunahme um zwei Prozent sowohl bei Männern als auch bei Frauen. Nachricht lesen
Helga Uphoff, 20. November 2012, 19.29 Uhr, Kategorie: Nachrichten
Der neue Treffpunkt für Insulinpumpenträger im Netz: Umfassend, verständlich, neutral: Unter www.pumpencafe.de erfahren Insulinpumpenträger und Interessierte alles, was sie über ihren Alltag mit der Pumpe wissen müssen. Sich vernetzen, Themen diskutieren und Trends weitersagen – kein Problem auf der Fanpage des Pumpen-Cafés bei Facebook. Nachricht lesen
Helga Uphoff, 20. November 2012, 19.00 Uhr, Kategorie: Nachrichten
Unter dem Motto: „Mit Diabetes leben: Besser informiert – weniger Sorgen“ hat diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe am Sonntag, den 18. November 2012, alle Interessierten bei freiem Eintritt ins Internationale Congress Centrum (ICC) nach Berlin eingeladen. Höhepunkt der Veranstaltung war ein gemeinsamer Walk und das Nachstellen des weltweiten Symbols für Diabetes: Arm in Arm bildeten circa 100 Menschen in blauen T-Shirts den „Blue circle“. Nachricht lesen
Helga Uphoff, 20. November 2012, 11.49 Uhr, Kategorie: Nachrichten

Montag, 19. November 2012
Was tun, wenn der Blutzuckerspiegel absinkt? Mobilität ist in unserer modernen Welt von zentraler Bedeutung im beruflichen sowie im privaten Bereich, zumal heutzutage viele Menschen im Berufsleben auf eine Fahrerlaubnis angewiesen sind und selbst große Entfernungen zur Erlangung eines Arbeitsplatzes in Kauf genommen werden. Dies gilt gleichermaßen für stoffwechselgesunde Verkehrsteilnehmer wie auch für Menschen mit Diabetes. Nachricht lesen
Helga Uphoff, 19. November 2012, 20.01 Uhr, Kategorie: Nachrichten
Fraunhofer-Institut plant Entwicklung insulinproduzierender Zellen als Arzneimittel: Für die US-Firma Orgenesis entwickelt das Fraunhofer IGB einen GMP-konformen Prozess zur Herstellung insulinproduzierender Zellen aus patienteneigenen Leberzellen. Bevor diese Zellen in einer ersten klinischen Studie als Therapeutikum für Typ-1-Diabetes getestet werden können, muss der Herstellungsprozess basierend auf den behördlichen Regularien für „Arzneimittel für neuartige Therapien“ (ATMPs) standardisiert und das Zelltransplantat reproduzierbar hergestellt werden. Nachricht lesen
Helga Uphoff, 19. November 2012, 17.29 Uhr, Kategorie: Nachrichten
Demenz und Depressionen beeinflussen Diabetes-Therapie im Alter: Zwei von drei Menschen mit Diabetes sind älter als 60 Jahre. Wie gut ihr Stoffwechsel eingestellt ist, hängt nicht nur von diabetesbedingten Problemen wie etwa Unterzuckerung, Amputationen oder Sehstörungen ab. Im hohen Alter kommen häufig Depressionen, Demenz, Inkontinenz oder eine eingeschränkte Beweglichkeit hinzu. Der Einfluss dieser geriatrischen Krankheiten auf den Stoffwechsel wird jedoch bei der Therapie des Diabetes meist nicht beachtet, warnen Experten von diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe. Nachricht lesen
Helga Uphoff, 19. November 2012, 16.13 Uhr, Kategorie: Nachrichten

Sonntag, 18. November 2012
Im Rahmen der 6. Herbsttagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft hat DiabSite-Redakteurin Helga Uphoff ein Interview mit dem Tagungspräsidenten geführt. Das Gespräch mit Professor Peter Schwarz steht in Kürze im DiabSite Diabetes-Radio zum Anhören bereit. Seit Jahren trägt Schwarz einen Schrittzähler und erklärt immer wieder, dass er 10.000 Schritte am Tag schaffen würde. Uphoff war skeptisch und nutzte den Interviewtermin für eine Überprüfung. Was dabei herausgekommen ist, erfahren Sie hier:
Unter einem Professor stellen sich viele einen Menschen vor, der die meiste Zeit des Tages am Schreibtisch sitzt, komplizierte Texte liest und wissenschaftliche Artikel verfasst. Auch ich war stets skeptisch, wenn Prof. Schwarz in Vorträgen sagte, dass er täglich mindestens 10.000 Schritte laufen würden. Dafür spricht seine schlanke Figur.
Beim Interview mit Prof. Schwarz wollte ich es wissen: Ich ließ mir seinen Schrittzähler geben, um ihn zu überprüfen. Zu meiner großen Überraschung gab es wenigstens in der letzten Woche keinen Tag, an dem Herr Schwarz weniger als 10.000 Schritten gelaufen war. Ich weiß nicht, wie der viel beschäftigte Mann das schafft, freue mich aber, dass auch ich an den Kongresstagen locker 8.000 Schritte absolvieren konnte. Heute waren es zwar nur knapp 5.000 Schritte, aber damit noch immer deutlich mehr, als mein Ziel für Herbst- und Wintertage.
Lassen auch Sie sich durch die Kategorie „Schritte zählen“ im DiabSite Diabetes-Weblog zu mehr Bewegung motivieren. Das ist die beste Diabetes-Prävention. Einen guten Start in die kommende Woche wünscht Ihnen,
Ihre Helga Uphoff
Helga Uphoff, 18. November 2012, 20.50 Uhr, Kategorie: Schritte zählen
Forschergruppe aus Dresden untersucht Versorgungsqualität: Ärzte, Gesundheitspolitiker, Krankenkassen und andere Akteure im Gesundheitswesen ringen derzeit um eine bessere Versorgung von chronisch Kranken, insbesondere von Menschen mit Diabetes mellitus. Strukturen werden immer wieder geändert, um die Qualität der Versorgung zu verbessern und vermutlich auch die Kosten zu optimieren. Allerdings existierte bisher keine einheitliche Erfassung der Qualität der Diabetesversorgung in Deutschland, Europa oder gar international. Eine Forschergruppe aus Dresden hat begonnen, die Qualität der Versorgung von Diabetikern zu erforschen. Erste Ergebnisse wurden im Rahmen der 6. Herbsttagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) vorgestellt. Nachricht lesen
Helga Uphoff, 18. November 2012, 19.23 Uhr, Kategorie: Nachrichten

Samstag, 17. November 2012
Die Häufigkeit des diagnostizierten Diabetes mellitus liegt in Deutschland bei sieben bis acht Prozent der Bevölkerung, dies entspricht circa sechs Millionen Menschen. In der Altersgruppe 75 bis 80 Jahre ist jeder Dritte bis Vierte betroffen, ab einem Lebensalter von 65 Jahren stellt Diabetes mellitus die häufigste Komorbidität dar. Bei Diagnosestellung im 70. Lebensjahr ist von einer Verkürzung der Restlebenszeit für Frauen von vier Jahren und für Männer von knapp drei Jahren auszugehen. Die Patienten setzen ihren Therapie-Fokus nicht primär auf Lebensverlängerung, sondern vorrangig auf Lebensqualität, die sich über selbstständige Lebensführung und das Freisein von Einschränkungen definiert. Der Blutzuckeranstieg entwickelt sich schleichend und bleibt oft über Jahre unerkannt, da sogenannte typische Symptome wie Durst und Polyurie fehlen. Nachricht lesen
Helga Uphoff, 17. November 2012, 18.18 Uhr, Kategorie: Nachrichten