Einträge aus dem Jahr 2006

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Mittwoch, 24. Mai 2006

Analoga, Analoga, Analoga

Die Jahrestagungen der Deutschen Diabetes-Gesellschaft beginnen (nach der offiziellen Eröffnungspressekonferenz) traditionell mit einem Industriesymposium. Gelegenheit für die Hersteller der verschiedenen Diabetikermedikamente und -hilfsmittel, nicht nur ihre neuen Produkte zu präsentieren, sondern auch zu aktuellen Themen Stellung zu nehmen. In diesem Jahr, wie nicht anders zu erwarten, geht es vor allem um die Insulinanaloga, deren Zukunft durch die Beurteilung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) ja bedroht ist.

Unter der Überschrift „Diabetestherapie mit Insulinanaloga: Bessere Stoffwechselkontrolle, weniger Hypoglykämien“ nahm sich auch sanofi aventis des Themas an. Nachricht lesen

Falls Sie übrigens die Diskussionen nicht von Anfang an verfolgen konnten, bietet Ihnen DiabSite einen Überblick über die Hintergründe und zahlreiche Stellungnahmen:Insulinanaloga: Stellungnahmen und Diskussionsbeiträge.

Machen Analoga schlau?

Dieser Frage ging Prof. Dr. med. W. Kern, Med. Klinik I, Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, im Rahmen der 41. DDG-Jahrestagung nach und konnte mit wirklich erstaunlichen Erkenntnissen aufwarten. So konnte offenbar in verschiedenen Studien nachgewiesen werden, dass eine Behandlung mit intranasalem Insulin über 8 Wochen zu einer Verbesserung der Gedächtnisleistung führt – wobei Insulin-Analoga sogar noch besser abschnitten als Humaninsulin. Sogar bei Alzheimer-Patienten scheint sich die intranasale Insulingabe positiv auf das Gedächtnis auszuwirken. Nachricht lesen

Gewichtsreduktion durch Analoga?

Gewichtszunahme als Preis für eine erfolgreiche Senkung des Blutzuckers ist ein in der Diabetestherapie viel diskutiertes Problem. Orale antidiabetische Therapie mit Sulfonylharnstoffen oder Thiazolidindionen ist mit Gewichtszunahme assoziiert. Auch mit einer Insulintherapie kommt es zur Gewichtszunahme. Studien mit Insulindetemir, einem lang wirksamen Insulinanalogon, zeigen eine signifikant geringere Gewichtszunahme verglichen mit NPH-Insulin. Nachricht lesen

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Dienstag, 23. Mai 2006

Erblindung noch immer eine der größten Gefahren durch Diabetes

Ob durch Retinopathie oder Makulopathie – Fakt ist, nach durchschnittlich 10 Jahren Diabetes ist bei unzureichender Blutzuckereinstellung mit einer Schädigung der Augen zu rechnen. Eine weitere traurige Statistik, die Prof. Dr. Peter Wiedemann von der Universitätsklinik und –poliklinik für Augenheilkunde Leipzig auf dem DDG-Kongress anführt: 3 Prozent der Diabetiker erblinden. Die gute Nachricht: Die Erblindungsrate lässt sich durch konsequente Frühbehandlung um ein Drittel senken. Nachricht lesen

Endlich Tabletten, die nicht dick machen?

Nach dem jetzigen Stand der Forschung scheinen so genannte Gliptine klinisch wirkungsvoll und weitgehend nebenwirkungsfrei zu sein. Ihr Einsatz bei Typ-2-Diabetikern wird u.a. davon abhängen, ob sich die ersten klinischen Ergebnisse auch in Langzeitstudien bestätigen. Nachricht lesen

Auf los geht’s los

Die 41. Jahrestagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft in Leipzig ist eröffnet. Als Erster kam Tagungspräsident Prof. Dr. Wieland Kiess, Direktor der Universitätsklinik und Poliklinik für Kinder und Jugendliche Leipzig, zu Wort. Er erläutert das diesjährige Kongressmotto – „Tradition und Fortschritt“ – und das Programm der nächsten Tage. Nachricht lesen

Beruht negative IQWiG-Bewertung der Insulin-Analoga auf Fehlinterpretation?

Nach Aussage des Instituts für Gesundheitsaufklärung (IFGA) könnte genau das der Fall sein. Mehr noch: Das Institut wittert eine „bewusste politische Leistungsausgrenzung von Diabetiker-Medikamenten“. Nachricht lesen

Erster Diabetiker auf dem Mount Everest

Erst vor ein paar Tagen berichteten wir von der Opernsängerin Evelyn Dalberg, die trotz Diabetes weiterhin ein extrem aktives Leben zwischen zwei Kontinenten führt. Da dachten wir schon: Alle Achtung! Einige geben sich jedoch offenbar mit solch „normalen“ Aktivitäten noch lange nicht zufrieden. So auch der Wiener Geri Winkler. Der wollte höher hinaus. Gaaanz hoch – bis auf den Gipfel des Mount Everest. Und hat es auch geschafft. Glückwunsch zu dieser Leistung, die bislang nur einige wenige gesunde Menschen erreichen konnten! Nachricht lesen

DiabSite-Redaktion ausgeflogen

Nun ist es passiert: Die DiabSite-Redaktion ist verwaist. Sie ist ausgeflogen, um Ihnen, liebe Besucher, hautnah und aktuell von den Ereignissen und Ergebnissen der 41. Jahrestagung der Deutschen Diabetes-Gesellschaft zu berichten. Die findet, wie Sie vielleicht bereits wissen, vom 24. – 27. Mai in Leipzig statt. Wir hoffen auf interessante wissenschaftliche Erkenntnisse und Produktneuheiten.

Allerdings bedeutet dies auch, dass wir Anfragen per E-Mail oder Telefon in dieser Woche leider nicht mehr bearbeiten können. Wir bitten um Ihr Verständnis und ein wenig Geduld.

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Montag, 22. Mai 2006

Initiative „Mut zur Selbsthilfe“ bei Erektionsstörungen

Deutschland ist das Land der Selbsthilfegruppen. In über 80.000 Gruppen tauschen sich Betroffene über ihre Erkrankungen wie Depressionen, Neurodermitis oder Prostatakrebs aus. Doch obwohl in Deutschland rund 4,5 Millionen Männer von anhaltenden Erektionsstörungen betroffen sind, existiert nur eine einzige Selbsthilfegruppe zu diesem Thema. Hinter diesen nüchternen Zahlen steckt viel Leid und Einsamkeit. Nachricht lesen