Einträge der Kategorie 'Nachrichten'

Aktuelle Nachrichten aus der Diabeteswelt, Gesundheitspolitik und mehr für Diabetiker und Diabetes-Interessierte.

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Donnerstag, 23. März 2017

Ohne Klinik kein Nachwuchs in der Diabetologie

Professor Dr. med. Baptist Gallwitz Wer kümmert sich 2025 noch um Patienten mit Diabetes? Derzeit werden in Deutschland Patienten mit Diabetes von ca. 60.000 Hausärzten und ca. 1.100 Schwerpunktpraxen mit Diabetologen ambulant betreut; der Bedarf für eine Schwerpunktpraxis liegt bei mindestens einer Praxis pro 50.000-100.000 Einwohnern deutlich höher und nimmt bei steigender Prävalenz des Diabetes zu. Die stationäre spezialisierte Betreuung erfolgt in ca. 165 zertifizierten Einrichtungen in Krankenhäusern. Für die Versorgung der Bevölkerung gibt es zudem auf ärztlicher Seite ein Nachwuchsproblem, denn fast ein Drittel der Ärzte ist älter als 50 Jahre, fast ein Fünftel sogar älter als 60. Nachricht lesen

Verschwindende Äderchen

Diabetes schädigt kleine Blutgefäße am Herz und erhöht so das Infarkt-Risiko: Eine Diabetes-Erkrankung erhöht das Herzinfarkt-Risiko deutlich. Einen der Gründe dafür hat jetzt ein Team der Technischen Universität München (TUM) identifiziert: Bei Diabetes lösen sich kleine Blutgefäße um das Herz auf. Dadurch wird der gesamte Herzmuskel in Mitleidenschaft gezogen. Eine mögliche Gegenmaßnahme könnte eine Gen-Therapie sein, die das Gefäßwachstum ankurbelt. Nachricht lesen

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Mittwoch, 22. März 2017

Die Adipositas - eine chronische Erkrankung

Prof. Dr. med. Helmut Schatz Aktuelle Studien vorgestellt und kommentiert von Prof. Helmut Schatz: Während des 60. Deutschen Kongresses für Endokrinologie in Würzburg sprach am 17. März 2017 Arya Sharma aus Edmonton, Kanada in einem Plenarvortrag über “Why obesity is a chronic disease”. Prof. Sharma leitet in Edmonton ein Obersitas-Zentrum und ist hocherfahren mit der Bariatrischen Chirurgie, insbesondere bei Adipösen mit einem Body Mass Index (BMI) über 50 kg/m2. Er begann mit der Mitteilung, dass die Medizinische Gesellschaft Kanadas die Obesitas als eine Erkrankung anerkannt habe, und zwar als eine chronische (!) Krankheit. In Deutschland wie auch in vielen anderen Ländern wird Fettsucht nicht als Krankheit eingestuft, sondern vielfach als selbst durch ungesunden Lebensstil verursachter Zustand angesehen, der durch kalorienarme Ernährung und gesteigerte körperliche Aktivität wieder verschwinden könne. Nachricht lesen

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Dienstag, 21. März 2017

Nicht nur ärmer, sondern auch kränker!

Prävention von Krankheiten wie Diabetes früh beginnen: Aktuelle Daten einer großen europäischen Studie mit mehr als 16.000 Kindern zwischen zwei und zehn Jahren aus acht Ländern, die bis zum Alter von neun bis 17 Jahren beobachtet wurden, zeigen alarmierende Ergebnisse: In allen Ländern war der Unterschied im Körpergewicht abhängig von der sozialen Schicht. Beispiel Deutschland: Während in den obersten Einkommens- und Bildungsschichten etwa 14 Prozent der Kinder übergewichtig waren, betrug der Anteil der übergewichtigen Kinder in den weniger wohlhabenden Schichten rund 25 Prozent. Dabei ist seit langem bekannt, dass die Ess- und Ernährungsgewohnheiten der Kinder- und Jugendzeit auch im Erwachsenenalter beibehalten werden, mit allen Folgen für Herz-Kreislauferkrankungen oder Diabetes. Nachricht lesen

Bei Diabetes auf die Hautpflege achten

Dermatologin beantwortet Fragen im diabetesDE-Experten-Chat: Kalte Temperaturen und warme Heizungsluft im Winter entziehen der Haut Feuchtigkeit und strapazieren sie. Die Haut verliert ihren Schutz und wird anfälliger für Krankheitserreger. Besonders Menschen mit Diabetes, die häufig unter Funktionsstörungen der Haut leiden, sollten sich bei den momentan vielerorts noch niedrigen Temperaturen effektiv schützen. Wie sie ihre Haut richtig pflegen, vorzeitiger Alterung und Hautleiden vorbeugen, erklärt Dr. Stefanie Kamann, Fachärztin für Dermatologie, Allergologie und Naturheilverfahren, am 23. März 2017 im Experten-Chat von diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe. Fragen können schon ab sofort auf www.diabetesde.org eingesendet werden. Nachricht lesen

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Montag, 20. März 2017

Vorbeugung ernährungsbedingter Krankheiten wie Diabetes

Prof. Dr. Stefan Lorkowski (li.) und Prof. Dr. Michael Können neue Müslis für die Gesundheit vor Diabetes Typ 2 schützen? Die Getreidesorten Hafer und Gerste fristen ein kümmerliches Nischendasein in der menschlichen Ernährung. Aktuell gelangen nur ein Prozent der Gersten- und 14 Prozent der Haferproduktion auf den Tisch. Dabei haben Gerste und Hafer durch ihren hohen Gehalt an β-Glucan das Potenzial, zur Prävention ernährungsbedingter Krankheiten wie Diabetes, Darmkrebs oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen beizutragen. Ernährungswissenschaftler der Universität Jena loten dieses Potenzial jetzt in einem neuen Forschungsprojekt aus, das vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert wird. Nachricht lesen

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Samstag, 18. März 2017

Deutsches Diabetes Zentrum motiviert schon Kinder zu mehr Bewegung

SMS-Tennis-Schnuppertraining Grundschüler erleben die Faszination des Tennis: Um den Kindern neben einer ausgewogenen Ernährung auch die Freude an der Bewegung zu vermitteln, gibt die SMS-Initiative gemeinsam mit zahlreichen Partnern und Paten den teilnehmenden Grundschülerinnen und -schülern aus Düsseldorf einen Einblick in die Vielfalt von Bewegungsmöglichkeiten. Als Partner der SMS-Initiative hat der Tennisclub Rot-Weiß Düsseldorf nun die Kinder zu einem Schnuppertraining eingeladen. Rot-Weiß Düsseldorf setzt schon seit Jahren auf eine gute Jugendarbeit durch qualifizierte Trainer und ist Leistungsstützpunkt des Tennisbezirks Düsseldorf. Für ein optimales Training standen den Grundschülerinnen und -schülern der SMS-Initiative altersgerechte Schläger und Bälle zur Verfügung. Nachricht lesen

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Freitag, 17. März 2017

Diabetesmedikament könnte Heilung von Knochenbrüchen verbessern

Anzahl von Fettvorläuferzellen mit Hilfe von FACS messen und analysieren Helfen könnten DDP4-Inhibitoren künftig nicht nur zuckerkranken Menschen: Wie eine neue Studie unter Führung des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung (DIfE), einem Partner des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD), erstmals zeigt, könnten die aus der Diabetestherapie gut bekannten Gliptin-Präparate (DDP4-Inhibitoren) künftig nicht nur zuckerkranken Menschen helfen, sondern auch die Knochenheilung bei älteren, übergewichtigen Patienten verbessern. Das internationale Wissenschaftlerteam um die Stammzellforscher Thomas H. Ambrosi und Tim J. Schulz vom DIfE veröffentlichte seine Ergebnisse nun in der Fachzeitschrift Cell Stem Cell (Ambrosi et al. 2017). Nachricht lesen

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Donnerstag, 16. März 2017

Screening auf Schwangerschaftsdiabetes

Professor Dr. med. Ute Schäfer-Graf Sind wir auf dem richtigen Weg? Schwangerschaftsdiabetes oder auch Gestationsdiabetes (GDM) genannt, ist eine Form von Diabetes, die erstmals in der Schwangerschaft auftritt, und häufig normalisieren sich die Blutzuckerwerte nach der Entbindung wieder. Der Diabetes entsteht durch die Schwangerschaftshormone, die die Wirkung des Insulins abschwächen, weshalb es bei Schwangeren, deren Bauchspeicheldrüse nicht dem erhöhten Insulinbedarf nachkommen kann, zu erhöhten Blutzuckerwerten kommt. Bei den meisten Frauen lassen sich die Werte durch eine Umstellung der Ernährung und mehr körperliche Aktivität normalisieren, etwa 30 Prozent benötigen zusätzlich Insulin. Unbehandelt können die hohen Blutzuckerwerte der Mutter zu Schwangerschaftsproblemen beim Kind und bei der Mutter sowie perspektivisch zu einem erhöhten kindlichen Diabetesrisiko führen, da der Stoffwechsel des Kindes bereits in der Schwangerschaft belastet wurde. Nachricht lesen

Übergewicht, Bluthochdruck, Diabetes und schlechte Blutfettwerte

Gesundheits- und Medienpreis 2017 der Stiftung RUFZEICHEN GESUNDHEIT! ausgeschrieben: Die Stiftung RUFZEICHEN GESUNDHEIT! verleiht jährlich einen Gesundheitspreis und einen Medienpreis mit dem Ziel, ein öffentliches Bewusstsein für die Volkskrankheit Metabolisches Syndrom zu schaffen. Für den Gesundheitspreis 2017 und Medienpreis 2017 kann man sich ab sofort bewerben. Nachricht lesen