Einträge der Kategorie 'Nachrichten'

Aktuelle Nachrichten aus der Diabeteswelt, Gesundheitspolitik und mehr für Diabetiker und Diabetes-Interessierte.

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Freitag, 22. Juni 2018

Mehr Gicht und Übergewicht durch Zucker im Orangensaft?

Motivbild Orangensaft Neue Studien geben Entwarnung: Mehr Gicht und Übergewicht - seit einigen Jahren stehen zuckerhaltige Getränke als Mitverursacher dieser Probleme in den Industrienationen am Pranger. Betroffen sind nicht nur gezuckerte Limonaden, sondern auch Fruchtsäfte. Das ist nicht gerechtfertigt, haben nun Wissenschaftler der Universitäten Kiel und Hohenheim in Stuttgart in zwei Humanstudien herausgefunden. Der regelmäßige Genuss von Orangensaft könne den Harnsäure-Spiegel sogar senken und somit Gicht entgegenwirken. Zu den Mahlzeiten genossen, konnten die Forscherinnen und Forscher auch keine Gewichtszunahme durch Fruchtsaft beobachten. Sie empfehlen daher ein Glas Fruchtsaft pro Tag, da dieser von Natur aus nicht nur Zucker, sondern auch Vitamine, Polyphenole, Mineral- und Ballaststoffe enthalte und somit eine wertvolle Ergänzung der Ernährung darstelle. Nachricht lesen

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Donnerstag, 21. Juni 2018

Bewegung und Spaß im Nass

An der SMS-Initiative teilnehmende Kinder beim Aqua-Trampolin-Kurs Beim Aqua-Trampolin vermittelt die Bädergesellschaft den teilnehmenden Kindern der SMS-Initiative den Spaß an der Bewegung im Wasser: Ein gesunder Lebensstil trägt zur Vermeidung von Übergewicht und anderen Lebensstil-bedingten Erkrankungen wie z. B. Diabetes bei. Um diesen jedoch langfristig in den Alltag zu integrieren, spielt der Spaß an einer ausgewogenen Ernährung und regelmäßiger Bewegung eine entscheidende Rolle. Freude an der Bewegung steht auch beim Aqua-Trampolin an oberster Stelle: Denn wer verbindet Trampolinspringen nicht mit fröhlichen und lachenden Kindern? Dass Trampolinspringen aber nicht nur an Land, sondern auch unter Wasser möglich ist, dürfen nun die Grundschülerinnen und -schüler der KGS Höhenstraße erfahren. Nachricht lesen

Ohne Fettzelle, mehr Fettzellen

Fettzellen regulieren Fettzellwachstum: Forschende der ETH Zürich und der EPFL haben einen neuen Fettzelltyp entdeckt, der das Wachstum neuer Fettzellen unterdrückt. Das eröffnet neue Ansatzpunkte, um Folgeerkrankungen von Fettleibigkeit zu verhindern. Fettleibigkeit ist die Geißel des modernen Menschen. Wer übergewichtig ist, hat ein sehr viel höheres Risiko an Diabetes oder Krebs zu erkranken oder einen Herzinfarkt zu erleiden. Was die Wissenschaft schon lange weiß: Übergewicht ist nicht per se schädlich. So sind viele kleine Fettzellen für einen gesunden Stoffwechsel günstiger als wenige große. Weltweit wird daher nach Wegen gesucht, die Bildung neuer Fettzellen anzuregen - bislang aber mit wenig Erfolg. Nachricht lesen

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Mittwoch, 20. Juni 2018

Dem Nachwuchsmangel in der Diabetologie entgegenwirken

Professor Dr. med. Baptist Gallwitz Fehlende Lehrstühle und zu wenig Diabeteswissen im Medizinstudium gefährden langfristig die Patientenversorgung: Immer mehr Menschen in Deutschland erkranken an Diabetes. Der Bedarf an Diabetesexperten steigt, aber es droht ein Behandlungsengpass. Ein Grund ist, dass es immer weniger klinische Lehrstühle für Diabetologie/Endokrinologie gibt. Zudem sind diabetologische Inhalte im Medizinstudium unterrepräsentiert. Sie reichen nach Ansicht der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) und der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) nicht aus, um eine Versorgung von Menschen mit Diabetes auf neuestem wissenschaftlichen Stand zu garantieren. Wie eine erfolgreiche Nachwuchsförderung aussehen könnte und welche Rolle die Politik hier spielen muss, erläutern Experten auf einer Pressekonferenz am 28. Juni 2018 in Berlin. Nachricht lesen

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Dienstag, 19. Juni 2018

Spezielle Leberfette

Prof. Dr. Michael Roden Warnzeichen für Fettlebererkrankung und Insulinresistenz: Übergewicht und Typ-2-Diabetes stehen im Zusammenhang mit der nicht-alkoholischen Fettlebererkrankung (NASH). Weltweit weisen etwa 50 bis 75 Prozent der Betroffenen mit einem Typ-2-Diabetes eine Fettleber auf. Bei 10 bis 20 Prozent dieser liegt sogar eine Leberentzündung (Steatohepatitis), eine Leberzirrhose oder, in selteneren Fällen als Folge, ein Leberkarzinom vor. Wissenschaftler am Deutschen Diabetes-Zentrum (DDZ) in Düsseldorf und am Touchstone Diabetes Center in Texas (USA) haben herausgefunden, dass bestimmte biologisch aktive Substanzen, die in Leberproben gemessen wurden, das Risiko für eine Insulinresistenz und Leberentzündung anzeigen. Nachricht lesen

Gesundheitsministerkonferenz muss Diabetes als länderübergreifende Herausforderung begreifen

Prof. Dr. med. Dirk Müller-Wieland Fehlende Lehrstühle und zu wenig Diabeteswissen im Medizinstudium gefährden langfristig die Patientenversorgung: Immer mehr Menschen in Deutschland erkranken an Diabetes. Der Bedarf an Diabetesexperten steigt, aber es droht ein Behandlungsengpass. Ein Grund ist, dass es immer weniger klinische Lehrstühle für Diabetologie/Endokrinologie gibt. Zudem sind diabetologische Inhalte im Medizinstudium unterrepräsentiert. Sie reichen nach Ansicht der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) und der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) nicht aus, um eine Versorgung von Menschen mit Diabetes auf neuestem wissenschaftlichen Stand zu garantieren. Wie eine erfolgreiche Nachwuchsförderung aussehen könnte und welche Rolle die Politik hier spielen muss, erläutern Experten auf einer Pressekonferenz am 28. Juni 2018 in Berlin. Nachricht lesen

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Montag, 18. Juni 2018

Training on the Diabetes-Job per Smartphone

Wie Informationen der Diabetesschulung mit dem Diabetesalltag vernetzt und leicht angewendet werden können: Die Welt der Kommunikation hat sich durch die Einführung des ersten Smartphones im Jahr 2007 deutlich verändert: Recherche, Informationssuche und Datendokumentation mit den Mobilgeräten ist inzwischen alltäglich geworden - ebenso wie die Nutzung von sozialen Medien zum Austausch und zur freundschaftlichen Interaktion. Im Alltag von Menschen mit Diabetes kommen vor allem Diabetes-Apps zum Einsatz, die die täglichen Heraus- und Überforderungen bei der Durchführung der Diabetestherapie vereinfachen können. Nachricht lesen

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Sonntag, 17. Juni 2018

Stammzellforschung zu Diabetes Typ 1

Deutsch-dänischer Brückenschlag im Kampf gegen Diabetes: Die translationale Stammzellforschung zu Typ-1-Diabetes steht im Mittelpunkt einer neuen strategischen Allianz zwischen dem Helmholtz Zentrum München und dem Novo Nordisk Foundation Center for Stem Cell Biology (DanStem) an der Universität Kopenhagen. Zentrales Element dabei ist die Etablierung einer starken F&E-Plattform zur Herstellung humaner pankreatischer Inselzellen aus pluripotenten Stammzellen für die Zelltherapie bei Typ-1-Diabetes. Nachricht lesen

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Freitag, 15. Juni 2018

Wenn die Kraft im Alter fehlt

Infektionen und Diabetes erhöhen Risiko für alternde Nerven: Altersbedingte Veränderungen in den peripheren Nerven können die Lebensqualität drastisch einschränken. Würzburger Wissenschaftler haben jetzt einen Auslöser dieser Veränderungen identifiziert. Die durchschnittliche Lebenserwartung der Menschen ist so hoch wie nie zuvor und nimmt weiter zu. Damit einhergeht ein Zuwachs an altersbedingten Krankheiten, die das Nervensystem betreffen, wie beispielsweise Morbus Alzheimer und andere Formen der Demenz. Solche krankhaften Veränderungen finden sich allerdings nicht nur im Gehirn. Auch im peripheren Nervensystem, das beispielsweise Muskeln und die Sinnesstrukturen der Haut versorgt, steigt das Risiko für Degenerationserscheinungen mit zunehmendem Alter. Nachricht lesen

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Donnerstag, 14. Juni 2018

Neuer Botenstoff in Bauchfett identifiziert, der Insulinresistenz begünstigt

Professor Helmut Schatz Ansatzpunkt für zukünftige Medikamente bei Übergewicht und Diabetes? In der Zeitschrift Diabetologia, dem Organ der Europäischen Diabetesgesellschaft, erschien am 12. Mai 2018 online ein Bericht über Untersuchungen der Serumspiegel des neuen Adipokins WISP1 (Wingless-type (Wnt) inducible signalling pathway protein-1) und die Produktion im viszeralen Fettgewebe bei normalen und übergewichtigen Männern mit oder ohne Diabetes. Die WISP1-Wirkung wurde an kultivierten humanen Skelettmuskelzellen von Spendern geprüft, die intraoperativ gewonnen wurden. Die Auswirkung von WISP1 auf die Leber wurde an in Kultur gehaltenen Hepatozyten von Mäusen studiert. Nachricht lesen