Einträge der Kategorie 'Nachrichten'

Aktuelle Nachrichten aus der Diabeteswelt, Gesundheitspolitik und mehr für Diabetiker und Diabetes-Interessierte.

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Sonntag, 12. August 2018

Neue Impulse für die Früherkennung von Typ-1-Diabetes?

Grafische Darstellung einer Betazelle im Pankreas mit Autoantigenen Vier neue Antigene für Typ-1-Diabetes bestätigt: Wissenschaftler des DFG Research Center for Regenerative Therapies Dresden (CRTD), des Helmholtz Zentrums München und des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) haben bei vier kürzlich entdeckten Autoantigenen eine Verbindung zu Autoimmunerkrankungen nachgewiesen, die mit dem HLA Genotyp vergesellschaftet sind. Der HLA-Genotyp spielt beispielsweise bei der Krankheitsentwicklung des Typ-1-Diabetes eine Rolle. So sind HLA-Gene bekannt, welche die Empfänglichkeit für Typ-1-Diabetes verstärken oder mindern. Autoantikörper, die sich gegen diese neuen Antigene richten, treten offenbar bei Patienten mit bestimmten Genotypen kurz nach Ausbruch des Typ-1-Diabetes gehäuft auf. Nachricht lesen

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Freitag, 10. August 2018

Alzheimer und Diabetes

Neue Klasse von designten makrozyklischen Peptiden Hoffnung auf Hemmstoffe gegen Amyloidplaques: Bislang gibt es noch keine wirksamen Therapeutika, die der Bildung von Amyloidplaques bei Alzheimer und Diabetes Typ 2 entgegenwirken. Nun sind Wissenschaftler der Technischen Universität München (TUM) ein kleines Stückchen näher an eine Lösung gerückt: Sie beschreiben eine neue Klasse von designten makrozyklischen Peptiden, die hochpotente Hemmstoffe der Amyloidplaque-Bildung darstellen. Nachricht lesen

Schnelltests gegen Krankheiten wie Diabetes oder Malaria

Alexander Kihm Physiker der Universität des Saarlandes haben ein Verfahren entwickelt, das mit künstlicher Intelligenz in Sekundenschnelle die Form von Blutzellen klassifiziert. Es handelt sich um Grundlagenforschung, die in Zukunft etwa Schnelltests für Krankheiten wie Diabetes, Malaria oder Sichelzellenanämie ermöglichen könnte. Alexander Kihm und Stephan Quint aus der Forschergruppe von Professor Christian Wagner nutzen hierzu Methoden der Mustererkennung durch künstliche neuronale Netzwerke: Diese arbeiten ähnlich wie das Zusammenspiel der Nervenzellen im menschlichen Gehirn. Das Softwareprogramm ist über Blutzellen hinaus auch auf andere große Mengen mikroskopisch kleiner Objekte übertragbar. Nachricht lesen

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Donnerstag, 9. August 2018

Diabetes

Dexcom schließt wichtigen Vertrag mit AOK-Bundesverband: Die Dexcom Deutschland GmbH und der AOK-Bundesverband werden ab sofort noch enger kooperieren. Ein entsprechender Vertrag sei seit dem 1. Juli 2018 abgeschlossen, sagte Dexcom-Geschäftsführer Dr. med. Fred Schaebsdau in Mainz. Statt den bisherigen Listenpreisen, gibt es nun einen neuen, einheitlichen Vertrag mit zehn der elf Mitglieder des AOK-Dachverbands. “Im Zuge der neuen Kooperation können wir den Versicherungen durch Monatspauschalen sehr wirtschaftliche Preise anbieten,” sagte Schaebsdau. Dadurch fielen für die AOK weniger Kosten an und sie könnten die rtCGM-Systeme von Dexcom mehr Patienten zur Verfügung stellen. Nachricht lesen

Seit einem halben Jahrhundert oder länger Diabetes

Nicole Mattig-Fabian Mehnert-Medaille ehrt Langzeitdiabetiker: In Deutschland leiden circa 6,7 Millionen Menschen an der Stoffwechselerkrankung Diabetes. Gerade Typ-1-Diabetiker, die zum Teil schon in früher Kindheit erkranken, leben oft viele Jahrzehnte mit der Krankheit, so mancher bereits seit über 50 Jahren. Betroffene müssen dafür jedoch auch ein hohes Maß an Disziplin und Selbstmanagement aufbringen und das 24 Stunden an 365 Tagen im Jahr. diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe ehrt Langzeitdiabetiker für diese Lebensleistung: Die gemeinnützige Organisation verleiht dieses Jahr bereits zum sechsten Mal im Rahmen der Patientenveranstaltung zum Weltdiabetestag 2018 am Sonntag, dem 18. November im Estrel Congress Center Berlin die “Mehnert-Medaille” an eine betroffene Person. Hierfür ruft diabetesDE zusammen mit der Selbsthilfeorganisation Deutsche Diabetes-Hilfe - Menschen mit Diabetes (DDH-M) alle Menschen mit Diabetes, die 50 Jahre oder länger auf ein Leben mit der Erkrankung zurückblicken können, zur Einsendung ihrer ganz persönlichen Geschichte bis zum 31. August 2018 auf. Aus allen Einsendern wählt der Vorstand von diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe den Preisträger aus. Nachricht lesen

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Mittwoch, 8. August 2018

Übergewichtige Kinder und Teenager

Nicht immer sind die Hormone schuld. Seit Mitte der 1970er Jahre sind weltweit immer mehr Kinder und Jugendliche übergewichtig oder adipös. Auch wenn Gene zu etwa 50 Prozent für Körpergewicht und Fettmasse bei Heranwachsenden verantwortlich sind, erklärt dies nach Ansicht der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie e.V. (DGE) nicht allein die große Anzahl Betroffener in dieser Altersgruppe. Verantwortlich für zu viele Kilos sei vielmehr häufig ein Zuviel an Essen und Trinken in Kombination mit zu wenig Bewegung. Dies führe zu einer sogenannten positiven Energiebilanz. Werde sie regelmäßig - auch nur geringfügig mit 50 Kilokalorien pro Tag - überschritten, mache sie dick. Auf der Pressekonferenz der DGE am 11. September 2018 in Berlin im Vorfeld der 3. Deutschen Hormonwoche, diskutieren Experten die Ursachen und Präventionsmöglichkeiten von Übergewicht. Dabei nehmen sie auch Hormonstörungen, etwa der Schilddrüse, als mögliche Gründe in den Blick. Nachricht lesen

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Dienstag, 7. August 2018

Sehschwäche in der Schwangerschaft

Bei diesen Warnzeichen sollten Sie zum Augenarzt: Jede sechste werdende Mutter ist während der Schwangerschaft von Augenproblemen betroffen. Die meisten Beschwerden sind harmlos und bilden sich nach der Schwangerschaft von selbst zurück, sagen Experten der DOG - Deutsche Ophthalmologische Gesellschaft. In seltenen Fällen können aber auch Symptome auftreten, die auf einen Schwangerschaftsdiabetes oder eine Schwangerschaftsvergiftung - die sogenannte Präeklampsie - hinweisen. Bei wechselnder Sehschärfe, Flimmern oder Schatten vor den Augen oder bei komplettem Sehverlust sollten Schwangere sofort einen Augenarzt aufsuchen. Nachricht lesen

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Montag, 6. August 2018

Teilnehmer für Studie zum Fasten bei Diabetes gesucht

Dr. Bettina Berger Bisher wurde Patienten mit einer Typ-1-Diabetes zumindest vom Fasten abgeraten. Daten zu den Risiken und Vorteilen des Fastens für Menschen mit Type-1-Diabetes lagen bislang nicht vor. Nun können sie vom 17. bis zum 27. September erstmalig an einer Fastenstudie unter ärztlicher Aufsicht teilnehmen. Das Forschungs- und Lehrzentrum (FLZ) Herdecke der Universität Witten/Herdecke unter medizinischer Begleitung von Fastenärzten und Endokrinologen lädt zu einer neuntägigen Fastenintervention in den Rosenwaldhof in Götz/Groß Kreutz bei Brandenburg ein. Fastenintervention bedeutet: Sieben Tage Fasten nach Buchinger unter engmaschiger Kontrolle der Zucker-, Keton- und Blutwerte inklusive Ernährungsumstellung und Fastenbrechen, Zeit für Bewegung, Massagen, Achtsamkeitsübungen und Besinnung. Untersucht werden sollen die Entwicklung der Ketonkörper, die Lebensqualität und die notwendige Anpassung der Insulindosis unter Fasten. Nachricht lesen

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Sonntag, 5. August 2018

Semaglutid: Hohe Wirksamkeit bei Diabetes und Übergewicht

Phase III-Studie “PIONEER-1″ auf dem Amerikanischen Diabeteskongress 2018 präsentiert: Semaglutid ist ein neu entwickeltes Medikament für Menschen, die an Typ-2-Diabetes und Übergewicht leiden. Es wurde Anfang des Jahres von den europäischen Arzneimittelbehörden für den Verkauf zugelassen. Auf einem Kongress wurden nun Studien vorgestellt, die die gute Wirksamkeit von Semaglutid bei der Senkung des Blutzuckerspiegels und insbesondere bei der Gewichtsabnahme bestätigen. Der Hersteller plant, das Medikament in Zukunft auch für fettleibige Menschen ohne Diabetes verfügbar zu machen. Nachricht lesen

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Samstag, 4. August 2018

Fußrettung bei Diabetes

Prof. Dr. Stephan Schneider Interdisziplinäre Therapie des diabetischen Fußsyndroms: Prognosen des Deutschen Gesundheitsberichts Diabetes zufolge leiden im Jahr 2018 rund 6,7 Millionen Deutsche unter Diabetes mellitus, auch Zuckerkrankheit genannt. Sie zählt zu den Stoffwechselerkrankungen, bei denen die Patienten unter einem chronisch erhöhten Blutzuckerspiegel aufgrund von Insulinmangel oder Insulinresistenz leiden. Dabei sind zwei verschiedene Typen zu unterscheiden. Der Typ-1-Diabetes betrifft rund 3 bis 5 Prozent der Patienten und entsteht besonders häufig bereits im Kindes- und Jugendalter. Ein Autoimmunprozess zerstört hierbei die Zellen der Bauchspeicheldrüse. Als weitaus häufigere Form ist der Typ 2 der Krankheit bekannt, der durch Risikofaktoren wie Übergewicht, Bewegungsmangel oder Vererbung auftritt. Die Zuckerkrankheit verursacht bei vielen Menschen schwere Folgeerkrankungen, wie das diabetische Fußsyndrom, kurz DFS. “Für Diabetiker besteht ein lebenslanges Risiko von 25 Prozent, an diesem Symptom zu erkranken”, so Prof. Dr. Stephan Schneider, Chefarzt der Inneren Medizin, Endokrinologie und Diabetologie im St. Vinzenz-Hospital Köln. Erfolgt die Behandlung zu spät, droht die Gefahr einer Amputation im Bereich des Fußes oder sogar von Teilen des Beines, damit sich eine mögliche Infektion nicht in andere Körperbereiche ausbreitet. Noch immer werden in Deutschland rund 50.000 Amputationen jährlich vorgenommen. “Unser Ziel besteht immer darin, den Fuß zu retten”, erklärt Prof. Dr. Schneider. “Das erreichen wir vor allem durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit unserer Experten sowie durch unsere von der Arbeitsgruppe Fuß der Deutschen Diabetes Gesellschaft zertifizierte stationäre Fußbehandlungseinrichtung.” Nachricht lesen

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