Berliner Diabetikerin und Herbststurm “Herwart”

Bäume im Herbst Sturm “Herwart” fegte heute über Europa und hinterließ Tote, Verletzte, abgedeckte Häuser, umgestürzte Gerüste, Überflutungen und kahle Bäume. Vor allem im Norden und Osten Deutschlands fielen zahlreiche Bahnverbindungen aus. In Berlin hatte die Feuerwehr am frühen Sonntagmorgen den Ausnahmezustand ausgerufen und die Bevölkerung gebeten, das Haus nach Möglichkeit nicht zu verlassen. Da muss die sonntägliche Fütterung des Schrittzählers wohl ausfallen, dachte sich Helga Uphoff. Ob die Initiatorin des Diabetes-Portals DiabSite, ihren Schrittzähler wirklich auf Diät gesetzt hat, erfahren Sie hier:

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Stürmisch und regnerisch war schon die Nacht in Berlin. Doch am Sonntagmorgen nahm Sturm “Herwart” erst so richtig Fahrt auf. Ein Baugerüst kippte im Stadtteil Schöneberg um und verletzt einen Jogger schwer. Da auch die DiabSite-Redaktion in Schöneberg ansässig ist, verzichtete ich auf das Laufen und machte es mir lieber zuhause gemütlich - im Sessel sitzend mit einem guten Buch und einer duftenden Tasse Tee. Doch auf den ruhigen Sonntag hatte ich mich zu früh gefreut.

kahler Baum Am Nachmittag war der ganze Spuk schon vorbei. Wind und Regen hatten nachgelassen, die Wolkendecke war aufgebrochen und plötzlich kam sogar die Sonne raus. Also lief Ich los. Es gab schließlich keinen Grund mehr, dem Schrittzähler sein Futter zu verweigern. Blätter im Herbst Sturm “Herwart” war mit Starkregen und orkanartigen Böen mit bis zu 120 Kilometern pro Stunde durch Berlin geweht. Die Folgen waren nicht zu übersehen. Überall lagen Blätter und Werbeaufsteller waren umgefallen. Zum ersten Mal in diesem Herbst sah ich Bäume, an denen kein einziges Blatt mehr hing. Sie lagen alle am Boden. Die Berliner Stadtreinigung wird lange brauchen, das ganze Laub einzusammeln.

Baum mit Blättern Zum Glück gab es auch noch Bäume, an denen grüne und bunte Blätter hingen, die in der Sonne leuchteten. Ich lief weiter und erfreute mich an ihnen ebenso, wie an den Blätterhaufen auf der Straße, die so schön rascheln. Am Abend wurde mein Sieg gegen den inneren Schweinehund deutlich. Statt des herbstlichen Minimums von 2.000 Schritten hatte ich mehr als 4.000 erreicht. So macht Bewegung auch in stürmischen Zeiten Spaß!

Ihre Helga Uphoff

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