Willkommen im DiabSite Diabetes-Weblog!
Hier finden Sie Hinweise zu topaktuellen Nachrichten rund um den Diabetes und DiabSite-Randnotizen. Wenn Sie es gern noch aktueller und komfortabler hätten, abonnieren Sie einfach unseren RSS-Feed.
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Bereits heute hat jeder fünfte Klinikpatient einen Diabetes mellitus – das entspricht etwa 3 Millionen stationären Behandlungen pro Jahr. Wie will die Krankenhausreform eine zukunftsfähige Diabetesversorgung sicherstellen? Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) kritisiert, dass die kürzlich von Bundesgesundheitsminister Lauterbach vorgestellten Eckpunkte zur Reform derzeit noch keine ausreichend qualifizierte Diabetesexpertise in allen Versorgungsleveln vorsehen und damit die Behandlungsqualität in Zukunft gefährden. Die Einführung von Vorhaltepauschalen begrüßt die DDG als einen absolut notwendigen Schritt. Sie warnt jedoch davor, dass der Bereich „Komplex Diabetologie/Endokrinologie“ nach den vorgestellten Eckpunkten wie schon vor der Reform unterfinanziert sein wird. Zudem würden diabetologische Leistungen weiterhin nicht angemessen vergütet. Nachricht lesen
Die Pharmaindustrie verdient mit dieser Krankheit sehr viel Geld. Alle finden sich damit ab, dass Diabetes unheilbar ist. Warum? Einen interessanten Beitrag zum Thema können Sie auf ARTE sehen. Er beleuchtet Hintergründe; fragt, warum Insuline immer teurer werden; betont, dass der Preis über die Produktionskosten nicht zu rechtfertigen sei und zeigt Menschen, die sich das lebenswichtige Insulin nicht leisten können. Auch wenn Diabetiker/innen sich über viele Entwicklungen der Industrie freuen, ist vielleicht nicht alles notwendig. Manchmal sind andere Lösungen denkbar.
DexCom, Inc. (Nasdaq: DXCM), ein weltweit führender Anbieter von Systemen zur kontinuierlichen Glukosemessung in Echtzeit (real-time Continuous Glucose Monitoring, rtCGM) für Menschen mit Diabetes, hat zum 01. Juni 2023 Alexander Fröhlich zum neuen Vice President für Deutschland, Österreich, die Schweiz und Slowenien ernannt. Nachricht lesen
Seit der letzten Aktualisierung unserer S3-Leitlinie im Jahre 2015 hat es in der Kinder-Diabetologie einen enormen technischen Fortschritt und inhaltliche Weiterentwicklungen gegeben. Dies wird in der neuen Leitlinie als Standard festgelegt und mit Evidenzen aus Studien belegt, besonders auf folgenden Gebieten: Nachricht lesen
Um 10:30 Uhr treffen die Spielerinnen auf Marokko. Wer kann um diese Zeit schon Fußball gucken? Die Initiatorin des Diabetes-Portals DiabSite kann es sich ausnahmsweise leisten. Da die Frauen-WM 2023 in Australien und Neuseeland stattfinden, werden alle Spiele durch die Zeitverschiebung vormittags übertragen. Wenn auch Sie WM-Spiele im TV sehen können, denken Sie an gesunde oder abgewogene Snacks. Das gilt vor allem für Diabetikerinnen und Diabetiker. Auf unserer Sonderseite zum Thema Diabetes und Fußball gibt es gesunde Rezepte für die Spiele, Interviews mit Fußball-Legenden und Nachrichten zum Thema. Wir wünschen Ihnen eine spannende WM und drücken der deutschen Frauen-Elf die Daumen!
Ein dauerhaft zu hoher Blutzuckerspiegel wird als Zuckerkrankheit, Hyperglykämie oder Diabetes mellitus bezeichnet. Dahinter steckt in 90 Prozent der Fälle eine Erkrankung an Typ-2-Diabetes. Weitere etwa 5 bis 10 Prozent der Betroffenen leiden an Typ-1-Diabetes, der autoimmun bedingten Form der Zuckerkrankheit mit Zerstörung der Insulin-produzierenden Zellen. In selteneren Fällen können jedoch auch andere Ursachen, wie etwa hormonelle Erkrankungen, der Grund sein: Bleiben Akromegalie, Cushing-Syndrom oder Phäochromozytom lange unbehandelt, drohen schwere gesundheitliche Folgen bis zum Tod. Nachricht lesen
In Deutschland gibt es inklusive Dunkelziffer 11 Millionen Menschen mit Diabetes, online wächst diese Community seit einigen Jahren immer enger zusammen. Unter dem Hashtag #SagEsLaut wurden in den sozialen Medien 2021 und 2022 verschiedene Aktionen durchgeführt, die die Bedürfnisse der Menschen mit Diabetes für eine bessere Versorgung und Akzeptanz in der Gesellschaft zum Ausdruck bringen und auf Themen wie Stigmatisierung hinweisen. Was als Kampagne für mehr Sichtbarkeit der Menschen mit Typ-2-Diabetes begann, ist in diesem Jahr auf alle Diabetestypen erweitert worden, weil auch Menschen mit Typ-1-Diabetes ihre Solidarität für die Kampagne zeigten. Daher ist der #SagEsSolidarisch hinzugekommen und erreichte im Frühjahr eine Reichweite von 1,2 Millionen. Nun geht die Kampagne zum Internationalen Tag der Freundschaft in die zweite Runde, denn Freundschaft ist eine wichtige Stütze im Diabetesmanagement. In einem Video wird die Geschichte der beiden Freundinnen Freddie Schürheck (Typ 1) und Kim Stoppert (Typ 2) erzählt, die fast im selben Jahr ihre Diagnose erhielten und sich seitdem Halt geben bei allen Diabetesfragen. Nachricht lesen
Was bestimmt, ob wir fettleibig werden? Neben dem Lebensstil wirkt sich auch die Veranlagung aus, die Gene aber können den ererbten Hang zum Übergewicht nicht vollständig erklären. Eine Studie der Charité – Universitätsmedizin Berlin in Science Translational Medicine[*] zeigt jetzt, dass auch eine Art Formatierung des DNA-Codes eines Sättigungsgens mit einem leicht erhöhten Risiko für Fettleibigkeit einhergeht – zumindest bei Frauen. Diese sogenannte epigenetische Markierung wird bereits in der frühen Embryonalphase etabliert. Nachricht lesen
Die Frauen-WM in Australien und Neuseeland können Fußballfans mit und ohne Diabetes im Free-TV verfolgen. Die Rechte haben sich ARD und ZDF gesichert. Durch die Zeitverschiebung finden die Spiele am Vormittag statt. Wer arbeitet kann sich Urlaub nehmen oder die Spiele in der Mediathek ansehen. Wenn Sie WM-Spiele sehen, denken Sie an gesunde oder abgewogene Snacks. Wir bieten eine Sonderseite zum Thema Diabetes und Fußball. Dort gibt es für Diabetiker/innen gesunde Rezepte für die Spiele, Interviews mit Fußball-Legenden und viele Nachrichten zum Thema. Wir wünschen Ihnen eine spannende WM und der deutschen Frauen-Elf viel Erfolg für die Weltmeisterschaft 2023!
In Deutschland gibt es inklusive Dunkelziffer 11 Millionen Menschen mit Diabetes, davon gut 370.000 mit Typ-1-Diabetes. Menschen mit Typ-1-Diabetes leben oft viele Jahrzehnte mit der Krankheit, da sie die Diagnose meist schon in frühester Kindheit erhalten. Dank der modernen Diabetes-Therapie und -technik können Menschen mit Diabetes inzwischen sehr alt werden. Doch das Leben mit Diabetes bedeutet auch heute noch, sich jeden Tag kümmern zu müssen. Je nach Therapieform gehört dazu regelmäßige Glukosemessung sowie Überwachung und selbstständige Anpassung des Insulins. Aber auch zahlreiche weitere Faktoren, von Ernährung und körperlicher Bewegung bis zu Stress und Emotionen, haben Auswirkungen auf den Stoffwechsel. Nachricht lesen