Willkommen im DiabSite Diabetes-Weblog!

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Dienstag, 23. September 2025

Diabetes und Auge

Mediterrane Kost verlangsamt Netzhauterkrankungen wie Rethinopathie

Diabetes und Auge. Lebensstilentscheidungen haben einen erheblichen Einfluss auf die Augengesundheit und damit auch auf das Risiko, im Alter zu erblinden. Neben körperlicher Aktivität spielt vor allem die Ernährung eine Schlüsselrolle – eine mediterrane Kost kann das Fortschreiten häufiger altersassoziierter Augenerkrankungen wie der altersabhängigen Makuladegeneration (AMD), des Grünen Stars und der diabetischen Retinopathie nachweislich verlangsamen. Zusammen sind von diesen Erkrankungen in Deutschland mehr als 15 Millionen Menschen betroffen. Worauf es beim Speiseplan ankommt, erläuterte ein Experte der Deutschen Ophthalmologischen Gesellschaft (DOG) am 18. September auf der Vorab-Pressekonferenz zur DOG 2025. Nachricht lesen

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Montag, 22. September 2025

Oktoberfest mit Diabetes kulinarisch genießen

Traditionelle Wiesn-Rezepte für Diabetiker

Weißwurstfrühstück München steht seit Samstag wieder im Zeichen des Oktoberfests. Zur Wiesn gehören neben Blasmusik, Lederhosen und Dirndln auch Bier und andere kulinarische Spezialitäten. Diese können Menschen mit Diabetes auch beim 190. Oktoberfest ohne Reue genießen, wenn sie Nährwerte und BEs kennen. Deshalb stellt das unabhängige Diabetes-Portal DiabSite Ihnen heute typisch bayerische Wiesn-Rezepte mit allen wichtigen Nährwertangaben vor. Testen Sie zum Beispiel mal:

Weißwurst-Frühstück
Bayerische Brotzeit – Obatzter
Knuspriges Brathendl mit Gurkensalat
Puten-Biergulasch mit Kümmel und Knödeln
Leichten Obatzter mit Kräutern
Bierbrot mit Körnern

Bis zum 5. Oktober 2025 heißt es in München nun wieder „O’zapft is'“. Die DiabSite-Redaktion wünscht allen Diabetikern viel Genuss mit ihren Rezepten und allen Freunden des Oktoberfests eine schöne Wiesn-Zeit!

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Sonntag, 21. September 2025

51. BMW Berlin-Marathon

Diabetikerin testet Marathonstrecke

Zum Vergrößern bitte auf die Bilder klicken.

51. BMW Berlin-Marathon Es ist Marathon-Sonntag. Die Initiatorin des Diabetes-Portals DiabSite, Helga Uphoff, steht früh auf und testet die abgesperrte Strecke. Alles ist vorbereitet. Mehr als 800 Polizisten begleiten und schützen den Marathon. Für ausreichend Energie sorgen 120.000 Biobananen und reichlich Wasser. Polizeiauto Der regierende Bürgermeister von Berlin, Kai Wegner, drückt um 9:15 Uhr den Startknopf für die schnellsten Läuferinnen und Läufer. Trotz hoher Außentemperaturen starten sie mit Kurs auf Weltrekord, müssen aber nach acht Kilometern langsamer werden. Wie Helga Uphoff den Marathon erlebte und wer gewonnen hat, erfahren Sie hier:

Biobananen Was für ein Gefühl: Ich laufe genau dort, wo gleich Marathonis 42,195 Kilometer in gut zwei Stunden absolvieren. Hier wird eine Versorgungsstation aufgebaut. Ehrenamtliche Helfer/innen bereiten bei anfeuernder Musik Bananen, Äpfel, Trinkbecher und -flaschen vor. Die Neuen lernen, Essen und Wasser richtig anzureichen. Das ist wichtig, damit die Läufer/innen am Stand keine Zeit verlieren.

Ideallinie beim Berlin-Marathon Diese drei blauen Striche markieren die Ideallinie für die Marathonis. Dort laufe ich mit meinen neuen bequemen Schuhen rund um Kilometer 36 – aber keinen Marathon, sondern nur ein paar hundert Meter in der Nähe meiner Wohnung. Dann muss ich mich beeilen, damit ich den offiziellen Start im TV verfolgen kann. Dort erfahre ich, wie international der Berlin-Marathon ist. Starter aus 160 Nationen sind in diesem Jahr dabei. Unter ihnen auch die Ex-Fußballer André Schürrle und Felix Kroos. Respekt!

Sabastian-Sawe Doppelsieg für Kenia: Sabastian Sawe gewinnt den 51. BMW Berlin-Marathon in 2:02:16 Stunden. Das ist Jahresbestzeit. Ihm folgen mit einem Abstand von rund vier Minuten der Japaner Akira Akasaki und der Äthiopier Chimdessa Debele. Rosemary Wanjiru Die Kenianerin Rosemary Wanjiru ist mit 2:21:05 Stunden in diesem Jahr die schnellste Frau beim Berlin-Marathon. Der Zieleinlauf war spannend, denn die Äthiopierinnen Dera Dida und Azmera Gebru kamen nur drei bzw. 24 Sekunden später ins Ziel. Die besten Deutschen waren Hendrik Pfeiffer (Platz 8) und Fabienne Königstein (Platz 6). Wir gratulieren den Platzierten und allen 48.134 Läuferinnen und Läufern, die es ins Ziel geschafft haben herzlich!

Ich bin gut 4.000 Schritte auf der Marathonstrecke gelaufen, hatte gute Glukosewerte und freue mich über diese Zahl und die schönen Gefühle. Bringen auch Sie mehr Bewegung in Ihr Leben! Es muss ja nicht gleich ein Marathon sein.

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Ihre Helga Uphoff

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Samstag, 20. September 2025

Organ-Crosstalk bei Diabetes

Warum Herz, Niere und Leber untrennbar verbunden sind

Diabetes Dauerhaft erhöhte Blutzuckerwerte bei Prädiabetes oder Diabetes greifen Blutgefäße und Organe an. Herzinfarkte, Schlaganfälle und Nierenversagen zählen deshalb zu den häufigsten Komplikationen. In der medizinischen Praxis liegt der Fokus bislang allerdings stärker auf dem Herzen als auf der Niere. Auf einer zweitägigen Konferenz am 12. und 13. September 2025 am Neusiedler See (Österreich) haben sich mehr als 30 führende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Europa, den USA und Australien dafür ausgesprochen, diese Organsysteme gemeinsam zu betrachten. Ausgerichtet wurde die Veranstaltung vom Deutschen Diabetes-Zentrum (DDZ) zusammen mit der Monash Universität in Melbourne, Australien. Nachricht lesen

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Freitag, 19. September 2025

Nierengesundheit beginnt im Gefäßsystem

Warum Blutdruck und Blutzucker entscheidend sind

Nierengesundheit und Diabetes Viele wissen es nicht: Bluthochdruck und Diabetes zählen zu den häufigsten Ursachen für eine chronische Nierenkrankheit (CKD). Die Nieren bestehen nämlich aus einem dichten Netzwerk feinster Blutgefäße, das, würde man es in die Länge ziehen, kilometerlang wäre. Es reagiert besonders sensibel auf Druck- und Zuckerbelastung. Deshalb ist es gerade für Risikopatientinnen und -patienten von entscheidender Bedeutung, die Nierenwerte regelmäßig kontrollieren zu lassen und die eingenommenen Medikamente, insbesondere zur Senkung von Blutdruck und Blutzucker, konsequent einzunehmen – auch in Abwesenheit von Beschwerden, betont die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie e.V. (DGfN). Sie sagt: „Gesunde Nieren brauchen gesunde Gefäße, und gesunde Gefäße benötigen stabile Nierenwerte.“ Denn Bluthochdruck und Diabetes aber auch die hierdurch verursachte CKD verlaufen häufig über Jahre hinweg unbemerkt – bis irreversible Schäden eingetreten sind. Nachricht lesen

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Donnerstag, 18. September 2025

Über 1 Milliarde Abfallteile jährlich durch die Diabetestherapie

Wie die Umwelt durch wenige Maßnahmen geschont werden kann

Abfallteile durch Katheter- und Kartuschenwechsel. Moderne Diabetestechnologien und Hilfsmittel wie Insulinpens, Sensoren und Insulinpumpen verbessern die Diabetestherapie zum Wohle der Betroffenen. Gleichzeitig erzeugen diese Hilfsmittel aber auch enorme Mengen an Abfall. So entstehen allein in Deutschland aktuellen Schätzungen zufolge jährlich rund 1,2 Milliarden Abfallteile. Studien zeigen jedoch: Nachhaltige Lösungen können Müll reduzieren und gleichzeitig Kosten sparen. Der Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e. V. (VDBD) thematisiert dieses wachsende Problem in der Diabetesversorgung in einer Fortbildungsveranstaltung am 18. Oktober 2025 in Essen. Damit will der Verband das Bewusstsein für ressourcenschonende Möglichkeiten schärfen – bei Gesundheitsfachkräften und Ärztinnen, Ärzten, aber auch Menschen mit Diabetes selbst. Nachricht lesen

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Mittwoch, 17. September 2025

Gefahr im Netz

Irreführende Gesundheitsversprechen bei Diabetes nehmen zu

Professor Dr. Julia Szendrödi Mikronadelpflaster, „natürliche GLP-1-Lösungen“ oder angeblich nichtinvasive Blutzuckermessgeräte: Immer häufiger stoßen Patientinnen und Patienten mit Diabetes in sozialen Netzwerken auf Angebote für angebliche Wundermittel. Hinter diesen Produkten stecken oft Anbieter ohne Zulassung oder medizinischen Nachweis – und in vielen Fällen mit gefälschten Logos, ohne Rücksendeadresse oder rechtskonformes Impressum. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG), diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe, der Bundesverband Niedergelassener Diabetologen (BVND) und der Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland (VDBD) warnen gemeinsam vor diesen betrügerischen Angeboten. Nachricht lesen

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Dienstag, 16. September 2025

Weltweite Studie

Fast die Hälfte aller Diabetiker weiß nicht, dass sie krank ist

Diabetes „Viele Millionen Menschen leben weltweit mit Diabetes, ohne dass die Krankheit bei ihnen diagnostiziert wurde. Auch in Deutschland ist die Dunkelziffer hoch. Fachleute befürchten eine »stille Epidemie«.“ Unwissend mit Diabetes Typ 2 leben laut einer Studie weltweit sehr viele – auch junge – Erwachsene. Dabei ist gerade bei jüngeren Menschen das Risiko für Spätkomplikationen besonders hoch. Mehr erfahren Sie auf folgender Seite von DER SPIEGEL. Diesen Beitrag hat das Diabetes-Portal DiabSite für Sie aus dem Netz gefischt. Testen Sie jetzt Ihr Diabetes-Risiko mit dem FINDRISK-Fragebogen.

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Montag, 15. September 2025

Koronare Herzkrankheit und Herzinfarkt – Was gegen die Todesursache Nummer 1 zu tun ist

Diabetes, Adipositas, Bluthochdruck und Cholesterin zählen zu den wichtigsten Risikofaktoren

Diabetes und Herz. Deutscher Herzbericht: Trotz weniger Todesfälle durch Koronare Herzkrankheit und Herzinfarkt: Handlungsdruck aufgrund hoher Krankheitslast bleibt. Führende Vertreter der deutschen Herzmedizin drängen auf verstärkte Maßnahmen, um zentralen Risikofaktoren wie Bluthochdruck, Cholesterin, Diabetes und Adipositas vorzubeugen und gleichzeitig die Therapie zu verbessern. Nachricht lesen

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Sonntag, 14. September 2025

Wie sich das Diabetesrisiko besser vorhersagen lässt

JAMA-Studie zeigt: Kombination aus Blutzucker, Alter, Geschlecht und Gewicht entscheidend

Diabetes-Risiko Eine aktuelle Studie im Fachjournal JAMA Network Open zeigt: Das Risiko, in den nächsten 10 Jahren an Diabetes zu erkranken, lässt sich anhand weniger Routineparameter wie Nüchternblutzucker, Alter, Geschlecht und Body-Mass-Index (BMI) recht zuverlässig vorhersagen. Die Faktoren wirken additiv und schon leichte Abweichungen beim Nüchternblutzucker oder Übergewicht erhöhen das Risiko deutlich. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) betont anlässlich dieser Studie, dass Risikofaktoren für Diabetes nicht isoliert, sondern immer im Zusammenspiel betrachtet werden sollten. Die Ergebnisse unterstreichen zudem die langjährigen Forderungen der DDG nach einer Stärkung der Früherkennung sowie einem Ausbau der Präventionsangebote. Denn wenn Risiken klar benennbar und berechenbar sind, lassen sich Präventionsmaßnahmen besser steuern und ihre Wirksamkeit evaluieren. Nachricht lesen