Einträge aus dem Jahr 2023

Freitag, 3. März 2023
Frauen mit Diabetes mellitus sind gefährdeter für chronische Nierenerkrankungen als Männer
Diabetes mellitus ist in westlichen Ländern die häufigste Ursache für ein chronisches Nierenversagen. Die Mehrheit aller Menschen mit Diabetes, die eine Nierenersatztherapie benötigen, sind am Typ 2 erkrankt. Es gibt aber auch Betroffene mit Typ 1. Frauen mit Diabetes weisen häufiger Risikofaktoren für die Entwicklung einer diabetischen Nephropathie auf als mit Diabetes lebende Männer. Darauf macht die gemeinnützige Gesundheitsorganisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe anlässlich des Weltnierentags am 9. März 2023 aufmerksam und rät allen Menschen mit Diabetes Typ 1 und 2 zu regelmäßigen Kontrolluntersuchungen. Nachricht lesen
Helga Uphoff, 3. März 2023, 15.06 Uhr, Kategorie: Nachrichten

Donnerstag, 2. März 2023
Heute haben wir die große Freude, Ihnen eine neue offizielle Unterstützerin des Diabetes-Portals DiabSite vorstellen zu können. Es ist Dr. Carola Göring. Als Fachjournalistin für Medizin kann sie natürlich gute Texte schreiben. Aber nicht nur das. Die Frau ist einfach ein Mulititalent. Alternative Antworten für unseren Adventskalender mit Diabetes-Quiz? Kein Problem! Auch Audio-Sendungen für das DiabSite Diabetes-Radio hat sie schon erstellt. Wenn Sie wissen möchten, warum Carola Göring das DiabSite-Team unterstützt, lesen Sie ihren Beitrag auf der Seite Unterstützer. Ja, so ein großes Projekt wie die DiabSite braucht Helferinnen und Helfer. Wir freuen uns über jede/n, die/der uns unterstützen möchte und danken allen von Herzen, die es jetzt schon tun!
Helga Uphoff, 2. März 2023, 13.39 Uhr, Kategorie: DiabSite Diabetes-Weblog

Mittwoch, 1. März 2023
Ernährungsminister Özdemir wird Deutschlands wichtigster Kinderschützer
Rund 15 Prozent der 3- bis 17-Jährigen in Deutschland sind übergewichtig, darunter fast 6 Prozent adipös. Schon in frühester Kindheit wird das Ernährungsverhalten geprägt, häufig beeinflusst durch massive Medienwerbung für Ungesundes. Doch durch frühzeitige Fehlernährung werden auch bereits in jungen Jahren die Weichen für die Entstehung eines Typ-2-Diabetes gestellt. Derzeit haben 11 Millionen Menschen in Deutschland Diabetes. Die gemeinnützige Gesundheitsorganisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe begrüßt daher ausdrücklich die Pläne von Ernährungsminister Cem Özdemir, der nach dem Motto „Kinder schützen – Eltern stärken“ bundesweit strengere Werberegeln für ungesunde Lebensmittel fordert, da Lebensmittelwerbung einen nachhaltigen Einfluss auf das Ernährungsverhalten bei Kindern unter 14 Jahren hat. Nachricht lesen
Helga Uphoff, 1. März 2023, 11.27 Uhr, Kategorie: Nachrichten

Dienstag, 28. Februar 2023
„Schmerzende Beine, ständig Pausen machen müssen – Hinweise auf eine gefährliche Durchblutungsstörung in den Arterien. Was können Medikamente? Wann braucht es die OP?“ Das erfahren Sie in der rbb-Praxis unter Schaufensterkrankheit. Was Sie und vor allem Menschen mit Diabetes noch über Durchblutungsstörungen in den Beinen wissen sollten erklärt Prof. Karl-Ludwig Schulte im DiabSite Diabetes-Radio. Wird die periphere arterielle Verschlusskrankheit (PAVK) zu spät oder gar nicht erkannt, sind Amputationen häufig nicht mehr zu vermeiden. Umso wichtiger ist es, vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen. Nutzen Sie die Angebote zum Ansehen bzw. Anhören der interessanten Beiträge!
Helga Uphoff, 28. Februar 2023, 16.15 Uhr, Kategorie: DiabSite Diabetes-Weblog
„Özdemirs Werbebeschränkung ist ein Meilenstein für die Kindergesundheit“
Zum Entwurf des Bundesernährungsministeriums für eine Beschränkung der Lebensmittelwerbung erklärt Barbara Bitzer, Sprecherin der Deutschen Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK) und Geschäftsführerin der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG): Nachricht lesen
Helga Uphoff, 28. Februar 2023, 13.58 Uhr, Kategorie: Nachrichten

Montag, 27. Februar 2023
Bundesminister Özdemir stellt Gesetzesvorhaben für mehr Kinderschutz in der Werbung vor
Um die Gesundheit von Kindern zu schützen, hat Bundesminister Cem Özdemir heute Pläne für mehr Kinderschutz in der Werbung vorgestellt. Nach einem Entwurf des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) soll an Kinder gerichtete Werbung für Lebensmittel mit zu viel Zucker, Salz oder Fett künftig nicht mehr erlaubt sein. Das Vorhaben ist im Koalitionsvertrag verankert. Es soll das Risiko für Diabetes Typ 2 in späteren Lebensphasen verhindern. Nachricht lesen
Helga Uphoff, 27. Februar 2023, 12.44 Uhr, Kategorie: Nachrichten

Sonntag, 26. Februar 2023
Risiko unterscheidet sich je nach Diabetestyp
„Diabetiker haben ein erhöhtes Risiko für einen plötzlichen Herzstillstand. Insbesondere bei Typ-1 ereilt es Betroffene häufig unbemerkt im Schlaf – mit entsprechenden Konsequenzen.“ Wenn das Ereignis in den frühen Morgenstunden unbemerkt auftritt, erfolgt oft keine Reanimation (Maßnahme zur Wiederbelebung). Damit sinkt die Überlebenschance. Die genaue Ursache für den morgendlichen Herzstillstand sind noch nicht geklärt. Es deutet aber vieles darauf hin, dass eine nächtliche Unterzuckerung oder eine autonome Neuropathie (Nervenstörung eine Rolle spielen. Mehr zum Thema erfahren Sie auf folgender der Medical Tribune. Diesen Beitrag hat das Diabetes-Portal DiabSite für Sie aus dem Netz gefischt.
Helga Uphoff, 26. Februar 2023, 19.36 Uhr, Kategorie: DiabSite Diabetes-Weblog

Samstag, 25. Februar 2023
VDBD fordert verbindliche Vorgaben zur Zuckerreduktion
Der durchschnittliche Zuckergehalt von Softdrinks in Deutschland ist in den vergangenen 6 Jahren lediglich um etwa 2 Prozent gesunken. Das zeigt eine Studie, die jüngst in der Fachzeitschrift „Annals of Nutrition and Metabolism“ erschienen ist. Expert:innen vom Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e. V. (VDBD) reagieren auf die Ergebnisse besorgt, denn Softdrinks gelten als einer der wichtigsten Treiber für Übergewicht und Diabetes. Die Studie zeige, dass die unverbindlichen Appelle der Politik an die Hersteller keinen relevanten Effekt hätten. Es sei daher höchste Zeit für verbindliche Präventionsmaßnahmen, um eine gesunde Ernährung zu begünstigen und volkswirtschaftliche Kosten zu senken, so der VDBD. Nachricht lesen
Helga Uphoff, 25. Februar 2023, 21.56 Uhr, Kategorie: Nachrichten

Freitag, 24. Februar 2023
Verringert zu viel Herzfettgewebe den Therapieerfolg?
Die Katheterablation zur Beseitigung von Vorhofflimmern durch Veröden von Herzmuskelfasern mit Hitze, Kälte oder Hochfrequenzstrom hält mehr und mehr Einzug in die Kardiologie. Vorhofflimmern tritt zunächst nur kurz, anfallsartig und selten auf („paroxysmal“). Unbehandelt schreitet die Erkrankung fort, es folgen andauernde und häufig auftretende Episoden, bis die Rhythmusstörung dauerhaft vorhanden ist („persistierend“). Mithilfe der Katheterablation kann das Vorhofflimmern mit einer Wahrscheinlichkeit von 60 bis 90 Prozent geheilt werden, je nachdem wie lange es schon besteht. Allerdings kann es trotz Katheterablation dazu kommen, dass das Vorhofflimmern wieder auftritt: seltener bei jüngeren Patienten mit anfallsartigem Vorhofflimmern (15 %), häufiger bei persistierendem Vorhofflimmern (50 %) nach erstmaliger Katheterablation. Man spricht hier von Arrhythmie-Rezidiven. In der Herzforschung sucht man nach den genauen Ursachen und möglichen Risikofaktoren für Rezidive nach einer Ablation. Eine von der Deutschen Herzstiftung geförderte Untersuchung am Deutschen Herzzentrum München (DHM) an 200 Vorhofflimmer-Patienten und deren Risikoprofilen für wiederkehrende Rhythmusstörungen soll die Grundlage für Therapiestrategien zur Prävention von Rezidiven nach Ablation liefern. „Vorhofflimmern ist häufig mit einem hohen Leidensdruck verbunden. Neue Erkenntnisse zur Vermeidung von Rezidiven und zur Verbesserung der Erfolgsrate einer Ablation sind daher enorm wichtig“, erklärt der Kardiologe Prof. Dr. Thomas Voigtländer, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Herzstiftung. Allein im Jahr 2020 wurden in Deutschland mehr als 94.000 Katheterablationen vorgenommen. Nachricht lesen
Helga Uphoff, 24. Februar 2023, 17.57 Uhr, Kategorie: Nachrichten

Donnerstag, 23. Februar 2023
Wie sich die Zeit „im grünen Bereich“ per iCGM weiter verlängern lässt
„Mehr ist mehr“ – diese scherzhafte Verdrehung des geflügelten Wortes „Weniger ist mehr“ lässt sich auch auf das Diabetesmanagement übertragen. Denn bei der Optimierung der Glukoseeinstellung – konkret der Zeit im Zielbereich (Time in Range, TIR) – mithilfe interoperabler kontinuierlicher Glukosemesssysteme (iCGM) ist weiterhin Luft nach oben. Zum einen gilt es, die bereits heute vorhandenen Möglichkeiten des digitalen Supports in vollem Umfang auszuschöpfen. Und zum anderen wird die rasante Weiterentwicklung von vernetzten iCGM-Systemen bei dem Bemühen, den Stoffwechsel von Menschen mit Diabetes immer mehr der Norm anzunähern, weiteren Fortschritt bringen – so der Konsens unter Expertinnen und Experten. Möglichst viel Zeit im Zielbereich, also im „grünen Bereich“ zu verbringen, das ist das erklärte Ziel der Therapie. Bei einem Symposium von Dexcom im Rahmen der DiaTec Ende Januar 2023 ging es um die Frage, wie sich die TIR mithilfe digitaler Technologien weiter steigern lässt. Nachricht lesen
Helga Uphoff, 23. Februar 2023, 15.16 Uhr, Kategorie: Nachrichten