Einträge aus dem Jahr 2017

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Samstag, 24. Juni 2017

Wo tauschen Diabetiker Erfahrungen aus?

Am besten kann man sich über eigene Erfahrungen bei persönlichen Treffen unterhalten. Angehörige – z. B. Eltern von Kindern mit Diabetes – nutzen auch gemeinsame Wochenenden zum Erfahrungsaustausch. Wir stellen viele Veranstaltungen für Diabetiker und Angehörige vor: Zum Beispiel:

– 30.06. bis 02.07.2017 – Nürnberg – Schulungswochenende im Freizeitpark Monte Kaolino
– 05.07.2017 – Milow – Erfahrungsaustausch Diabetes evtl. Vortrag
– 07.07.2017 – Kassel – Stammtisch für Typ-1-Diabetiker

Was können Sie jetzt tun? Ganz einfach im DiabSite Diabetes-Kalender nach Treffen in Ihrer Nähe suchen und das Angebot wahrnehmen.

Nachwuchs-Förderung der Deutschen Diabetes Gesellschaft

Professor Dr. rer. nat. Annette Schürmann Wie Mentoren begabte Studenten an die Diabetologie heranführen: Aufgrund der Ökonomisierung in der Medizin sind leider Abteilungen mit den Schwerpunkten Endokrinologie und Diabetes an Krankenhäusern geschlossen worden, die Zahl klinischer Lehrstühle in der Diabetologie wurde reduziert und das obwohl jedes Jahr circa 300.000 Neuerkrankte dazukommen. Als Folge dieser Einschnitte ist nicht nur die Versorgung der an Diabetes erkrankten Patienten gefährdet, sondern auch die Ausbildung und Rekrutierung des ärztlichen und wissenschaftlichen Nachwuchses. Nachricht lesen

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Ohne Klinik kein Nachwuchs in der Diabetologie – Wer kümmert sich 2025 noch um Patienten mit Diabetes?

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Freitag, 23. Juni 2017

Besonders schnelles Insulin verursacht mehr Unterzuckerungen bei Typ-2-Diabetes

Insulin FIASP (Faster Aspart Insulin) führt zu signifikant mehr postprandialen Hypoglykämien als das bisherige Aspart Insulin von Novo Nordisk: Im Mai 2017 erschien in Diabetes Care von K. Bowering et al. die Publikation einer Phase III-Studie, in der bei erwachsenen Typ-2-Diabetespatienten unter langwirkendem Basalinsulin und oralen Antidiabetika als Bolusinsulin das rasch wirkende Aspart-Insulin NovoRapid® mit FIASP, einer neuen Formulierung dieses Insulins, nach 26 Wochen verglichen wurde. Durch Zusatz von Nikotinamid und Argininhydrochlorid wird FIASP noch rascher resorbiert. Für HbA1c, das primäre Studienziel, fand sich kein Unterschied. Hypoglykämien traten unter FIASP in den ersten zwei Stunden postprandial signifikant häufiger auf. Nachricht lesen

Familienfreundlich

Zertifikat für Deutsches Diabetes-Zentrum Deutsches Diabetes-Zentrum erhält Zertifikat „berufundfamilie“: Heutzutage ist es nicht immer einfach, Beruf, Familie und Privatleben erfolgreich zu vereinbaren. Dabei ist die Liste der Möglichkeiten für Unternehmen lang. Von Teilzeitarbeit, Elternzeit, gesundheitsfördernden Maßnahmen wie Sportangeboten bis zu flexiblen Arbeitszeiten sind die Stellschrauben vielfältig, um individuell familienfreundliche Angebote zu gestalten. Das Deutsche Diabetes-Zentrum (DDZ) unterstützt seine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit vielen Angeboten und hat dafür zum dritten Mal in Folge das Zertifikat „berufundfamilie“ verliehen bekommen. Nachricht lesen

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Donnerstag, 22. Juni 2017

Bei Notfällen wie Herzinfarkt und Schlaganfall immer den Notruf 112 wählen

Jede Minute zählt! Die Deutsche Herzstiftung warnt vor einer Verwechslung der bundesweiten Rufnummer 116 117 („Notdienstnummer“) für den Ärztlichen Bereitschafts- bzw. Notdienst mit der Notrufnummer 112 für den Rettungsdienst und Feuerwehr, was fatale Folgen haben kann. Denn bei lebensbedrohlichen Notfällen wie Herzinfarkt und Schlaganfall sowie Unfällen ist unbedingt die 112 zu wählen. „Die 112 ist die einzige Notrufnummer. Sie ist besonders für Infarktpatienten und Menschen in anderen schweren Notsituationen wie Unfällen überlebenswichtig und darf keinesfalls mit der sechsstelligen Rufnummer für den Ärztlichen Bereitschaftsdienst verwechselt werden“, betont der Notfallmediziner Prof. Dr. med. Dietrich Andresen vom Vorstand der Deutschen Herzstiftung. „Allein der Begriff ‚Notdienst‘ für den Ärztlichen Bereitschaftsdienst ist irreführend.“ Nachricht lesen

Hinweis der DiabSite-Redaktion:
Herzinfarkte und Schlaganfälle treten bei Menschen mit Diabetes gehäuft auf, weil diese Erkrankungen teilweise die gleichen Risikofaktoren haben. Experten empfehlen zur Senkung des Risikos: Gewichtsreduktion, Nikotinverzicht, ausreichend Bewegung und eine gesunde Ernährung.

diabetesDE zum Tag des Cholesterins

Bei Diabetes auch regelmäßig Blutfettwerte kontrollieren lassen: Nach wie vor sterben mehr als drei Viertel aller Menschen mit Diabetes an Herz-Kreislauf-Erkrankungen, besonders viele am Herzinfarkt. Das kardiovaskuläre Risiko bei Diabetes ist gegenüber Stoffwechselgesunden zwei- bis vierfach erhöht, bei Frauen sogar bis sechsfach: Häufig ist es Folge eines schlecht eingestellten Blutzuckers, von zu hohem Blutdruck und Rauchen. Darüber hinaus spielen auch erhöhte Blutfettwerte eine wichtige Rolle. Diese sollten Menschen mit Diabetes regelmäßig beim Arzt kontrollieren lassen, rät diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe zum bundesweiten „Tag des Cholesterins“ am 23. Juni 2017. Nachricht lesen

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Mittwoch, 21. Juni 2017

Riskante Mischung

Hohe Cholesterinwerte und Vorerkrankungen wie Diabetes: Erhöhte LDL-Cholesterinwerte gelten bereits für sich allein genommen als Hauptrisikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Bestimmte Begleiterkrankungen, etwa Diabetes mellitus oder Bluthochdruck, erhöhen das Risiko noch weiter. Angeborene Fettstoffwechselstörungen mit hohen Cholesterinwerten von Kindheit an wie die Familiäre Hypercholesterinämie führen zu einem besonders hohen Risiko. Der „Tag des Cholesterins“ am 23. Juni 2017 will für diese schleichende Gefahr auch in diesem Jahr Bewusstsein schaffen. Nachricht lesen

Bauchaortenaneurysmen

Das Ultraschall-Screening für Männer ab 65 kommt: Gute Neuigkeiten aus der Gesundheitspolitik: Gesetzlich krankenversicherte Männer ab 65 Jahren haben künftig Anspruch auf ein einmal durchgeführtes Ultraschallscreening zur Früherkennung von Bauchaortenaneurysmen. Die entsprechende Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) ist nun zusammen mit einer Versicherteninformation in Kraft getreten. Die Deutsche Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) sieht das als wichtigen Schritt an – empfiehlt jedoch, auch Patienten mit einem besonderen Risikoprofil wie etwa Diabetes oder Rauchen sowie Frauen einzubeziehen. Nachricht lesen

Rundum-Betreuung für Diabetespatienten

Prof. Dr. med. Stephan Martin Interdisziplinäre Diabetesbetreuung bei stationären Aufenthalten: am Deutschen Zentrum für Diabetesforschung: Patienten mit chronischen Erkrankungen wie Diabetes mellitus stellen für behandelnde Ärzte im Krankenhaus eine besondere Herausforderung dar. Um eine optimale Behandlung zu ermöglichen, ist eine ganzheitliche Versorgung notwendig, die den Patienten mit seiner gesamten Krankengeschichte im Blick hat. Eine solch individuelle Diabetesbetreuung ist seit 2011 in den Krankenhäusern des Verbundes Katholischer Kliniken Düsseldorf (VKKD) etabliert. Nachricht lesen

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Dienstag, 20. Juni 2017

Geräusche erhöhen das Diabetes-Risiko

Lärm kann Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes begünstigen: Verkehrslärm erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes. Dies zeigen erste Resultate der SiRENE-Studie unter der Leitung des Schweizerischen Tropen- und Public Health-Instituts (Swiss TPH), die heute im Rahmen des ICBEN-Kongresses (International Commission on Biological Effects of Noise) in Zürich vorgestellt werden. Nachricht lesen