Einträge aus dem Jahr 2010

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Freitag, 23. April 2010

Unterzuckerungsrisiko bei Diabetes Typ 1 ausgeblendet

Das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) hat in seinem kürzlich veröffentlichten Abschlussbericht zu lang wirksamen Analoginsulinen einen Zusatznutzen dieser Medikamente gegenüber Humaninsulin bei der Behandlung des Diabetes Typ 1 bestritten. Zu dieser umstrittenen Einschätzung kam es, obwohl dem Institut mehrere Studien vorlagen, in denen Insulindetemir bei schweren und damit potentiell lebensbedrohlichen Unterzuckerungen („Hypoglykämien“) dem lang wirksamen Humaninsulin (NPH-Insulin) deutlich überlegen war. Nachricht lesen

Das könnte Sie auch interessieren:

Was unterscheidet Humaninsuline und Insulinanaloga? – Ein Beitrag im Bereich Gesundheitspolitik auf dem Diabetes-Portal DiabSite.

Wo gibt es Diabetes-Infos?

Auf der DiabSite, aber auch bei den zahlreichen Treffen der Selbsthilfegruppen und Tagungen für Experten, die wir in unserem Diabetes-Kalender ankündigen. Diabetiker und Interessierte finden hier Termine und Themen von Diabetikertagen und Gruppentreffen. Zum Beispiel:

– 28.04.2010 – Wien, Österreich – 7. Wiener Diabetestag
– 27.05.2010 – Oberursel – Wandern mit Einkehr im Eichelbacher Hof
– 30.06.2010 – Osterholz-Scharmbeck – Ernährung bei Diabetes mellitus

Wo und wann man sich in Sachen Diabetes trifft, erfahren Sie auf der DiabSite unter: Termine. Nutzen Sie die Angebote zum Austausch von Erfahrungen, und lassen Sie sich jetzt im Frühling ruhig einmal zu etwas mehr Bewegung motivieren. Denn jeder Schritt zählt!

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Donnerstag, 22. April 2010

Diabetiker verwenden Einmal-Lanzetten bis zu 100 Mal

Bunte Microlet Lanzetten Das regelmäßige Messen des Blutzuckers gehört für Menschen mit Diabetes zum Alltag. Durchschnittlich etwa 2.000 Mal pro Jahr müssen sich insulintherapierte Diabetiker stechen, um für jede Messung einen Blutstropfen zu gewinnen. Eine Untersuchung der Universitätsklinik Dresden hat jetzt ergeben, dass dabei häufig gravierende Fehler gemacht werden. Vor allem werden die Lanzetten zu selten gewechselt. Was dann passiert, können Sie hier lesen und sehen. Nachricht lesen

Routineuntersuchung auf Schwangerschaftsdiabetes

Schon heute wird jedes Jahr bei einigen Tausend Schwangeren in Deutschland „Schwangerschaftsdiabetes“ diagnostiziert. Allerdings können sich nicht alle diese werdenden Mütter sicher sein, dass die Feststellung eines Schwangerschaftsdiabetes wirklich gerechtfertigt ist und ihnen und ihrem Kind hilft, Probleme bei Schwangerschaft und Geburt zu vermeiden. „Es gibt in Deutschland ein Durcheinander an Tests und Diagnosekriterien für Schwangerschaftsdiabetes“, sagt Peter Sawicki, der Leiter des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG): „Wir wissen nicht, ob für alle diese Frauen der Nutzen größer ist als der Schaden.“ Nachricht lesen

Ausdauersport gegen Diabetes

D-Runner Jörn Oldigs ist Geschäftsführer der Deutschland-Niederlassung des dänischen Pharmaunternehmens und Diabetes-Spezialisten Novo Nordisk. In unserem Interview erläutert er, was sich hinter der Unternehmensphilosophie „Changing Diabetes – Diabetes verändern“ verbirgt und dass viele Menschen der heimtückischen Volkskrankheit einfach davonlaufen könnten. Deshalb engagiert sich seine Firma seit zwei Jahren als Hauptsponsor und Namensgeber des Novo Nordisk Gutenberg Marathon Mainz. Nachricht lesen

Langwirksame Insulinanaloga bei Typ-1-Diabetes

Derzeit gibt es keine Belege, dass die zur Behandlung des Typ-1-Diabetes zugelassenen Wirkstoffe Detemir (Handelsname: Levemir) und Glargin (Handelsname: Lantus) Patientinnen und Patienten einen Zusatznutzen gegenüber langwirksamem Humaninsulin bieten. Für Erwachsene gilt dies ebenso wie für Kinder und Jugendliche. Zu diesem Ergebnis kommt der am 19. April 2010 veröffentlichte Abschlussbericht des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG). Nachricht lesen

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Mittwoch, 21. April 2010

Nicht insulinpflichtige Menschen mit Typ-2-Diabetes sind auf Blutzuckerselbstmessung angewiesen

Menschen mit Diabetes Typ 2, die nicht insulinpflichtig sind, bekommen möglicherweise bald keine Blutzuckerteststreifen mehr erstattet. Ein entsprechender Beschluss hätte negative Konsequenzen für die Mehrzahl aller Diabetiker in Deutschland. Patienten, die nicht Insulin spritzen, bilden mit zirka 4,7 Millionen die größte Gruppe aller Diabetiker. Ohne die Möglichkeiten der Blutzuckerselbstkontrolle steigt für sie die Gefahr von Unterzuckerungen. Außerdem würde für diese Patienten eine eigenständige und selbstverantwortliche Therapie ihrer Erkrankung unmöglich. diabetesDE, die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG), der Verband der Diabetesberatungs- und Schulungsberufe in Deutschland e.V. (VDBD) und die Deutsche Diabetes Stiftung (DDS) setzen sich in einer gemeinsamen offiziellen Stellungnahme dafür ein, dass auch sie weiterhin Blutzuckerteststreifen erstattet bekommen. Nachricht lesen

Frischer Wind für die OneTouch-Produktfamilie

Mit neuen Verpackungslösungen stützt LifeScan, Hersteller von Blutzuckermesssystemen der Marke OneTouch®, seine ökologische Verantwortung und sorgt zudem für einen einheitlichen, visuellen Auftritt seiner Produkte. Damit sind ab sofort alle Produkte in einer verschlankten, 100 Prozent recyclebaren Verpackung erhältlich. Weiterhin verleiht das Unternehmen seiner bewährten OneTouch®-Produktfamilie ein neues, uniformiertes Verpackungsdesign. Das steigert nicht nur den Wiedererkennungswert, sondern unterstreicht laut Herstellerinformationen auch die technischen Gemeinsamkeiten der Blutzuckermesssysteme, wie hohe Messgenauigkeit und einheitliche Plasmakalibrierung. Nachricht lesen

Die Bauchspeicheldrüse weiter enträtselt

Prof. Dr. Guido Adler Der Sonderforschungsbereich (SFB) 518 „Entzündung, Regeneration und Transformation im Pankreas“ der Universität Ulm hat in seiner zwölfjährigen Forschungstätigkeit wesentlich zum Verständnis der molekularen Mechanismen von Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse beigetragen und Ulm damit zu einem weltweit anerkannten Zentrum für Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse gemacht. Die Förderhöchstdauer durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) ist damit erreicht, ein Abschlusssymposium am 23. und 24. April 2010 fasst die gewonnenen Erkenntnisse zusammen. Nachricht lesen

Menschen mit Typ-2-Diabetes drohen gefährliche Unterzuckerungen

Rund 500.000 Typ-2-Diabetiker sollen zukünftig aufgrund eines aktuellen Beschlusses des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) lang wirksame Insulinanaloga nicht mehr von den Krankenkassen erstattet bekommen, so lange diese teuerer sind als herkömmliche Verzögerungsinsuline. Die Ein- oder Umstellung auf diese Verzögerungsinsuline kann das Risiko für lebensbedrohlichen Unterzuckerungen erhöhen, befürchten diabetesDE und die Deutsche Diabetes-Gesellschaft (DDG). Die Diabetes-Experten hoffen, dass die gesundheitspolitischen Entscheidungsträger Typ-2-Diabetiker vor solchen Risiken schützen und den Beschluss nicht umsetzen. Nachricht lesen