Mehr Prävention, weniger Zucker

Internistinnen und Internisten unterstützen Appell zur „Zuckersteuer“

Prävention muss dort ansetzen, wo Risiko entsteht

Prävention durch weniger Zucker. Am kommenden Freitag entscheidet der Bundesrat über einen von Schleswig-Holstein eingebrachten Antrag zur strengeren Regulierung zuckergesüßter Getränke und des Verkaufs von Energy-Drinks an Minderjährige. Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e. V. (DGIM) bewertet den Vorstoß als wichtigen Ansatz zur Eindämmung chronischer Erkrankungen. Deutschlands größte medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaft unterstützt damit zugleich den Appell, mit dem die Deutsche Allianz Nichtübertragbare Krankheiten, der Verbraucherzentrale Bundesverband sowie foodwatch für die Einführung einer „Zuckersteuer“ werben. Aus Sicht der Internistinnen und Internisten ist eine Herstellerabgabe auf stark gesüßte Getränke eine wirksame Präventionsmaßnahme. Nachricht lesen