Diabetes, Herzinsuffizienz und bösartige Geschwüre

Geschlechtersensible Medizin: DGIM sieht wichtigen Schritt zur personalisierten Therapie und fordert mehr Evidenz

Frauen und Männer können bei denselben Erkrankungen unterschiedliche Symptome entwickeln, unterschiedliche Risiken haben und unterschiedlich auf die gleichen Therapien ansprechen. Doch Forschung, Leitlinien und Versorgung bilden diese Realität noch zu selten ab. Auf der Jahres-Pressekonferenz der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e.V. (DGIM) machten Expertinnen und Experten vergangene Woche deutlich, dass Geschlechtersensibilität als Teil der personalisierten Medizin die Voraussetzung für gute Versorgung ist – und Fehl- sowie Unterversorgung vermeiden hilft. Eine moderne Innere Medizin muss wissenschaftliche Erkenntnisse konsequent in eine bessere Versorgung überführen. Nachricht lesen