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Diabetes frühzeitig erkennen

Informationsveranstaltung am DDZ zum Weltdiabetestag 2019

Professor Dr. Michael Rohden Wissen Sie, ob bei Ihren Familienangehörigen Risikofaktoren für Diabetes vorliegen? Wie lässt sich Diabetes vorbeugen und frühzeitig erkennen? Was können Sie tun, wenn Sie oder ein Familienmitglied neu an Diabetes erkrankt ist? Am Mittwoch, den 13. November 2019, erwartet Sie beim 5. Patiententag im Deutschen Diabetes-Zentrum (Auf'm Hennekamp 65, 40225 Düsseldorf), von 14.00 - 19.00 Uhr, ein abwechslungsreiches Programm. Testen Sie Ihr Diabetes-Risiko, lassen Sie Ihre Augen auf eventuelle Diabetesbedingte Veränderungen überprüfen und erfahren Sie in Vorträgen mehr über Folgeerkrankungen, aktuelle Entwicklungen zur Behandlung und Forschung. Werden Sie aktiv und informieren Sie sich in Vorfeld des Weltdiabetestages!

"Jedes Jahr werden etwa 600.000 Personen in Deutschland neu mit Diabetes diagnostiziert, was ungefähr der Einwohnerzahl der Stadt Düsseldorf entspricht", erklärt Prof. Dr. Michael Roden, Wissenschaftlicher Geschäftsführer und Vorstand des Deutschen Diabetes-Zentrums (DDZ). Insgesamt könnten 2040 bis zu 12 Millionen Menschen von Typ-2-Diabetes in Deutschland betroffen sein, prognostizieren Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am DDZ und am Robert-Koch-Institut (RKI). Allein in Düsseldorf leiden rund 58.000 Menschen an der Volkskrankheit, und jedes Jahr kommen fast 5.000 dazu.

Die Erkrankung kann erhebliche Folgen für das Leben der Betroffenen und deren Lebensqualität haben. Sie kann die ganze Familie betreffen und das Leben komplett verändern. "Es ist daher sehr wichtig, Diabetes rechtzeitig zu erkennen und adäquat zu behandeln, um das Risiko für Folgeerkrankungen zu minimieren", betont Prof. Roden, zudem Direktor der Klinik für Endokrinologie und Diabetologie am Universitätsklinikum Düsseldorf. Aktuelle Studien liefern Hinweise auf eine neue Betrachtung der bekannten Diabetes-Klassifizierung in Hinblick auf den Verlauf der Erkrankung und der Entwicklung von Folgeerkrankungen. Ein Forscher-Team des DDZ sowie Partner des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) und der Universität Lund in Schweden haben verschiedene Cluster identifiziert, die eine Aufteilung des Diabetes in Sub-Typen ermöglichen. Zwei dieser Untergruppen weisen bereits frühzeitig ein höheres Risiko für Fettlebererkrankungen und Diabetes-bedingte Nervenschädigungen (Neuropathie) auf. Die Ergebnisse aus der Deutschen Diabetes-Studie werden am 13.11.2019 in einem Vortrag vorgestellt.

Unter dem Motto "Diabetes: Familie macht stark" lädt das DDZ im Vorfeld des Weltdiabetestages zu einer Informationsveranstaltung am 13. November 2018 ein. Interessierte können bereits ab 14.00 Uhr im Studienzentrum einen kurzen Diabetes-Check machen und eventuell vorliegende Diabetesbedingte Veränderungen am Auge bestimmen lassen. Der 5. Patiententag wird gemeinsam mit dem Regionalen Innovationsnetzwerk (RIN) Diabetes, der Klinik für Endokrinologie und Diabetologie am Universitätsklinikum Düsseldorf und der Landeshauptstadt Düsseldorf ausgerichtet. Die Veranstaltung ist ohne Anmeldung möglich, der Eintritt ist kostenlos und der Zugang ist barrierefrei. Das Programm finden Sie auf der Webseite: www.ddz.de

Bildunterschrift: Professor Dr. Michael Roden.
Bildquelle: Diabetes-Portal DiabSite

zuletzt bearbeitet: 10.11.2019 nach oben

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Dr. phil. Axel Hirsch

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