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Kommentar zur Verbraucherschutzministerkonferenz

Ungesunden Lebensmitteln die rote Karte zeigen und Kinder und Jugendliche schützen!

Barbara Bitzer, Sprecherin des Wissenschaftsbündnisses DANK und Geschäftsführerin der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG). Anlässlich der Verbraucherschutzministerkonferenz, die heute in Weimar endet, appelliert die Deutsche Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK) an die Bundesregierung, Kinder und Jugendliche umfänglich vor schädlichen Werbeeinflüssen für ungesunde Lebensmittel zu schützen. Dazu Barbara Bitzer, Sprecherin des Wissenschaftsbündnisses DANK und Geschäftsführerin der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG):

"Die Verbraucherschutzministerinnen und -minister der Bundesländer empfehlen, süßen, salzigen und fettigen Snacks die rote Karte zu zeigen. Dieser Schritt ist längst überfällig. Die Zeit des Abwartens ist vorbei. Die Ampelregierung muss ihren Ankündigungen im Koalitionsvertrag sowie der Empfehlung der Bundesländer nun endlich Taten folgen lassen und Werbung für Junkfood einen Riegel vorschieben."

Wie entscheidend umfassende Werbebeschränkungen für Ungesundes für die Kindergesundheit sind, zeigten kürzlich erneut die alarmierenden Ergebnisse einer DAG-Elternbefragung: Demnach ist jedes sechste Kind während der Corona-Pandemie dicker geworden, ein Viertel isst mehr Süßwaren als zuvor und fast die Hälfte bewegt sich weniger.

Gemeinsam mit dem Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) und dem AOK-Bundesverband erarbeitete DANK bereits im Februar 2022 einen konkreten Vorschlag für umfassende Werbebeschränkungen für ungesunde Lebensmittel. Die Forderungen beinhalten:

Weitere Informationen:

Bildunterschrift: Barbara Bitzer, Sprecherin des Wissenschaftsbündnisses DANK und Geschäftsführerin der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG).
Bildquelle: www.DiabSite.de

zuletzt bearbeitet: 17.06.2022 nach oben

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