Home > Aktuelles > Diabetes-Nachrichten > Archive > 2026 > 260715
DDG Medienpreis 2026 - Last Call zur Einreichung
Diabetes ist Vielfalt - Perspektiven, die bewegen
Wie unterschiedlich leben Menschen mit Diabetes? Welche Hürden erleben Kinder, ältere Menschen, Frauen, Menschen mit Migrationsgeschichte oder sozial benachteiligte Gruppen in Prävention, Therapie und Versorgung? Und welche Geschichten machen sichtbar, wo gute Versorgung gelingt oder wo noch immer Lücken bestehen? Unter dem Motto "Diabetes ist Vielfalt - Perspektiven, die bewegen" ruft die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) Journalistinnen und Journalisten noch bis zum 31. Juli 2026 zur Bewerbung um den DDG Medienpreis 2026 auf.
Mit dem Medienpreis würdigt die DDG journalistische Arbeiten, die Diabetes differenziert einordnen und einem breiten Publikum verständlich vermitteln. Im Mittelpunkt stehen Beiträge, die über die medizinische Diagnose hinausblicken und zeigen, welche gesellschaftlichen, sozialen und persönlichen Fragen mit der Erkrankung verbunden sind. "Diabetes betrifft Menschen in sehr unterschiedlichen Lebenssituationen. Diese Vielfalt sichtbar zu machen, ist eine wichtige journalistische Aufgabe", sagt Professor Dr. med. Baptist Gallwitz, Mediensprecher der DDG und Vorsitzender der Jury. "Wir möchten Beiträge auszeichnen, die genau betrachten, nachfragen und Perspektiven aufgreifen, die in der öffentlichen Debatte oft zu wenig vorkommen."
Diabetes sichtbar machen - in allen Lebensphasen und Lebensrealitäten
Im Fokus der Einreichungen können Beiträge über Kinder und Jugendliche mit Diabetes und ihre Familien stehen; über Frauen mit Diabetes in Schwangerschaft, Wechseljahren oder mit zusätzlicher Pflegeverantwortung sowie über ältere Menschen, bei denen Diabetes häufig mit weiteren Erkrankungen, eingeschränkter Mobilität oder Pflegebedarf einhergeht. Auch Beiträge über Menschen mit Migrationsgeschichte, sozial benachteiligte Gruppen oder Personen mit weiteren chronischen Erkrankungen oder Beeinträchtigungen sind ausdrücklich willkommen. Sie können sichtbar machen, wo Information, Zugang zu Therapie, digitale Angebote oder spezialisierte Versorgung noch nicht alle Betroffenen gleichermaßen erreichen. Ebenso berücksichtigt werden Arbeiten, die innovative Ansätze in Prävention, Aufklärung, Selbstmanagement, Diabetesberatung oder Therapie beleuchten und zeigen, wie gute Versorgung im Alltag gelingen kann.
Von Reportage bis Podcast: alle journalistischen Formate willkommen
Eingereicht werden können Recherchen, Reportagen, Features, Dokumentationen, Interviews, Podcasts, Videos sowie Online-Beiträge.
Bewerben können sich Journalistinnen und Journalisten aus dem deutschsprachigen Raum.
Berücksichtigt werden Beiträge, die zwischen dem 1. August 2025 und dem 31. Juli 2026 veröffentlicht wurden und einem breiten Publikum Informationen aus dem Gebiet der Diabetologie vermitteln. Wissenschaftliche Publikationen in medizinischen Fachzeitschriften sind von der Teilnahme ausgeschlossen.
Der Medienpreis wird in den Kategorien Hören (Hörfunk und andere Audio-Formate wie Podcasts), Sehen (Fernsehen und andere visuelle Formate wie Youtube-Videos) und Lesen (Printbeiträge aus Zeitschriften und Zeitungen, Online-Artikel, Blogs) vergeben. Jeder der drei Preise ist mit jeweils 2.000 Euro dotiert.
Die Bewerbungsunterlagen können bis zum 31. Juli 2026 per E-Mail bei der Pressestelle der DDG eingereicht werden. Die Preisverleihung findet im Rahmen der Diabetes Herbsttagung vom 13. bis 14. November 2026 in Dresden statt.
Weitere Informationen zu Kategorien, Teilnahmebedingungen und Einreichung: https://www.ddg.info/pressebereich/ddg-medienpreise
Bildunterschrift: Diabetes ist Vielfalt.
Bildquelle: Monika Gause für DiabSite.de.
