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Besser messen rund ums Essen

Pressemitteilung: LifeScan Deutschland

Gezielte Blutzuckerselbstkontrolle mit OneTouch Ultra 2

Blutzuckermessung Fast jeder Mensch mit Diabetes weiß, dass zur Vermeidung von Folgeerkrankungen möglichst ausgewogene und normnahe Blutzuckerwerte wichtig sind. Die wenigsten wissen jedoch, dass besonders überhöhte Blutzuckerspitzen nach einer Mahlzeit für die Entwicklung von Folgeerkrankungen ausschlaggebend sind.

Um eine gute Stoffwechseleinstellung zu erreichen, ist für die meisten Menschen mit Diabetes die Senkung der Blutzuckerwerte nach dem Essen wichtiger, als eine Senkung des Nüchternwertes[1]. Wer also sein Risiko für Folgeschäden senken möchte, sollte seinen Blutzucker nach dem Essen kennen und beobachten. Mit dem Messsystem OneTouch® Ultra®2 von LifeScan, Experte für Blutzuckerselbstkontrolle mit Sitz in Neckargemünd, können die Messwerte vor und nach der Mahlzeit gekennzeichnet und gesondert ausgewertet werden. So lassen sich die Blutzuckerwerte nach dem Essen besonders gut verfolgen. Dauerhaft überhöhte Werte werden rascher erkannt, und es kann gezielt gegengesteuert werden.

Der wichtigste Kontrollwert für eine gute Stoffwechseleinstellung ist der HbA1c. Er spiegelt die durchschnittlichen Blutzuckerkonzentrationen der letzten 3 Monate wider. Je niedriger der HbA1c-Wert, desto geringer ist das Risiko für Folgeerkrankungen. Er wird durch die Blutzuckerspiegel nüchtern und nach dem Essen beeinflusst. Die Deutsche Diabetes-Gesellschaft empfiehlt daher für den Nüchternblutzucker einen Zielwert von 80-100 mg/dl (4,4-5,5 mmol/l), für den Blutzuckerspiegel nach dem Essen Grenzwerte von 80-135 mg/dl (4,4-7,5 mmol/l) und einen HbA1C-Zielwert unter 6,5 %.[2]

HbA1c < 7 % nur mit guten Zuckerwerten nach dem Essen

Den Blutzuckerwert etwa 2 Stunden nach Beginn einer Mahlzeit bezeichnet man als postprandialen Blutzucker. Die Senkung der postprandialen Blutzuckerwerte kann den HbA1c-Wert entscheidend verbessern. Dies gilt insbesondere für Menschen mit Diabetes, deren HbA1c-Wert zwischen 6,5 und 8  liegt.[3] Und das ist die Mehrheit aller Menschen mit Typ-2-Diabetes in Deutschland. Um einen HbA1c-Wert unter 7 % zu erreichen, ist eine Senkung der Postprandialwerte fast doppelt so wichtig wie eine Senkung der Nüchternwerte.[1]

Dauerhaft überhöhte Werte nach dem Essen steigern das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall.[4] Für eine gute Stoffwechseleinstellung und die Vermeidung von diabetischen Folgeschäden ist es also von entscheidender Bedeutung, die Blutzuckerwerte nach dem Essen im Blick zu haben und im Zielbereich zu halten.

Blutzuckerspitzen im Griff mit OneTouch Ultra2

Mit dem Messsystem OneTouch Ultra 2 von LifeScan ist es ganz einfach, die Blutzuckerspitzen nach einer Mahlzeit gezielt zu beobachten. Die Werte vor und nach dem Essen können gesondert gekennzeichnet und mit Kommentaren versehen werden. Neben der üblichen Mittelwertsberechnung können die Daten von vor oder nach dem Essen auch getrennt ausgewertet werden: Es lassen sich jeweils die Durchschnittswerte der letzten 7, 14 oder 30 Tage anzeigen. Diese besondere Eigenschaft erlaubt es, nur die Werte vor oder nach dem Essen unabhängig von anderen Messwerten zu verfolgen. So fällt es viel leichter, dauerhaft überhöhte Werte zu erkennen und darauf zu reagieren. Die Nahrungsauswahl und die Portionsgrößen können optimiert und die Medikation an die Stoffwechselsituation angepasst werden.

Informationen zum Messsystem OneTouch Ultra2 und den anderen Produkten und Servicematerialien von LifeScan zum Thema Blutzuckerselbstkontrolle und Diabetes gibt es beim LifeScan-Kundenservice unter der gebührenfreien Telefonnummer 0800-7077007 oder unter www.lifescan.de.

Quellen

  1. Woerle et al, Diab Res Clin Pract 2007 (in press).
  2. Nationale Versorgungsleitlinie DDG, veröffentlicht als AWMF-Leitlinie (April 2003).
  3. Monnier et al, Diabetes Care 2003; 26: 881-885.
  4. Chiasson et al, JAMA 2003; 290: 486-494.

Bildunterschrift: Blutzuckermessung
Bildquelle: LifeScan Deutschland

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zuletzt bearbeitet: 01.06.2007 nach oben

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