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Diabetes-Nachrichten

Was gibt es Neues in Sachen Diabetes? Diese Frage recherchiert die Redaktion des Diabetes-Portals DiabSite regelmäßig bei Forschungseinrichtungen, pharmazeutischen Unternehmen, Krankenkassen und Interessenverbänden. In den Jahresarchiven können Sie nachlesen was gestern in der Diabeteswelt neu war.

Mit dem DiabSite Diabetes-Newsletter und im DiabSite Diabetes-Weblog halten wir Sie stets aktuell auf dem Laufenden.

23.07.2017

Neue BD Micro-Fine Ultra Pen-Nadeln

BD (Becton, Dickinson and Company) (NYSE: BDX), eines der weltweit führenden Medizintechnikunternehmen, kündigte heute die Markteinführung der BD Micro-Fine Ultra 6 mm Pen-Nadel zur Insulininjektion für Menschen mit Diabetes in Deutschland und der Schweiz an. Neue BD Micro-Fine Ultra Pen-Nadeln, Nachricht lesen

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22.07.2017

Neues europäisches Beratungsangebot für pharmazeutische Unternehmen

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) wird über das Europäische Netzwerk der HTA-Institutionen (EUnetHTA) zukünftig noch enger als bisher mit den europäischen HTA-Institutionen und der zentralen Arzneimittelbehörde EMA (European Medicines Agency) zusammenarbeiten. EMA und EUnetHTA bieten pharmazeutischen Unternehmen ein neues, abgestimmtes Beratungsangebot (Early Dialogues) an. Die Early Dialogues umfassen die Beratung zur Planung von Studien der Phase III - also klinischen Studien an größeren Patientengruppen - sowie zur Gewinnung von ergänzenden Daten nach der Arzneimittelzulassung. Neues europäisches Beratungsangebot für pharmazeutische Unternehmen, Nachricht lesen

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21.07.2017

Accu-Chek Insight Tender für Menschen mit Diabetes

Ab sofort erweitert Roche Diabetes Care mit Accu-Chek Insight Tender das Sortiment an Infusionssets für das Accu Chek Insight Insulinpumpensystem. Erhältlich sind verschiedene Kanülen- und Schlauchlängen. Accu-Chek Insight Tender besitzt eine biegsame Teflon-Kanüle, die in einem variierbaren Winkel zwischen 20° und 45° gesetzt wird - so können Insulinpumpennutzer Einführwinkel und tiefe flexibel selbst bestimmen. Accu-Chek Insight Tender für Menschen mit Diabetes, Nachricht lesen

Bundesweit größte Gesundheitsstudie NAKO in Berlin

Die Hälfte ist geschafft. Ute Radeklau aus Berlin ist die 3000. Studienteilnehmerin, die am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC) im Rahmen der größten deutschen Gesundheitsstudie NAKO in der "Berlin Ultrahigh Field Facility" untersucht wurde. In gut einer Stunde wurden bei ihr tausende Bilder im MRT gemacht. NAKO läuft seit 2014 - für 27 weitere Jahre. Durch die Erhebung von Gesundheitsdaten und Risikofaktoren bei bundesweit rund 200.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern soll die Prävention, Früherkennung und Therapie von Volkskrankheiten wie Krebs, Herzkreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Demenz verbessert werden. Bundesweit größte Gesundheitsstudie NAKO in Berlin, Nachricht lesen

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20.07.2017

Motivation für ein besseres Diabetesmanagement

"Kinder und Jugendliche bekommt man vor allem in der Adoleszenzphase am besten mit sinnvollen Anreizen dazu, besser motiviert zu bleiben und sich dadurch besser zu verhalten", erklärt Marcelus Jivan, M.Sc. Psychologe und Diabeteskoordinator im CJD Berchtesgaden - Diabeteszentrum. "Das gilt natürlich auch in Gesundheitsfragen und ebenso für junge Diabetiker." Motivation für ein besseres Diabetesmanagement, Nachricht lesen

Insulin verändert im Gehirn die Bewertung von Essensreizen

Erstmals haben Wissenschaftler eine direkt Wirkung von Insulin auf das neuronale Belohnungssystem im menschlichen Gehirn nachgewiesen. In einer Studie fanden Neurowissenschaftler des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) heraus, dass Insulin die Bewertung von Essensreizen verändert. Zugleich konnten sie zeigen, wie sich diese Wirkung bei übergewichtigen Menschen mit Insulinresistenz verändert. Darüber berichten sie in der aktuellen Ausgabe der internationalen Fachzeitschrift Nature Communications. Insulin verändert im Gehirn die Bewertung von Essensreizen, Nachricht lesen

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19.07.2017

Deutsche Diabetes Gesellschaft verweist auf aktuelle Studien

Die Annahme, dass bei älteren Patienten mit Diabetes Typ 2 und Herzkreislauferkrankungen nicht so strenge Blutzuckerwerte bei der Therapie eingehalten werden müssen, ist überholt. Dies betont die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) e.V. mit Blick auf aktuelle unabhängige, internationale Studien. Demnach können diese Patienten durch die Kombination des bewährten Standardmedikaments Metformin mit dem SGLT-2-Hemmer Empagliflozin oder GLP-1 Rezeptoragonisten ohne erhöhtes Risiko für Herzkreislauferkrankungen, Unterzuckerung und Gewichtszunahme einen angemessenen Blutzuckerspiegel erzielen. Die DDG empfiehlt in ihren Leitlinien einen HbA1c-Zielwert von 6,5 bis 7,5 Prozent. "Leider herrscht in der gängigen Praxis häufig noch die Annahme, eine starke Blutzuckersenkung sei bei älteren Patienten ohne Nutzen und erhöhe vielmehr das Risiko für Nebenwirkungen", betont Professor Dr. med. Baptist Gallwitz, Mediensprecher und Past-Präsident der DDG. Behandlungskonzepte mit hohen Blutzuckerwerten und niedrigem therapeutischen Aufwand seien angesichts der aktuellen Studienlage aus Sicht der DDG nicht mehr vertretbar. Deutsche Diabetes Gesellschaft verweist auf aktuelle Studien, Nachricht lesen

Bewegungsmangel - ein Risikofaktor für Typ-2-Diabetes

In Deutschland haben von 6,7 Millionen Menschen, die an Diabetes mellitus erkrankt sind, 95 Prozent einen Typ-2-Diabetes. Bewegungsmangel und Übergewicht sind zwei Risikofaktoren für die Entstehung der chronischen Stoffwechselerkrankung. Regelmäßige körperliche Aktivität trägt zur Vorbeugung bei und hilft auch bereits Erkrankten, ihren Blutzuckerspiegel zu senken. Eine prospektive dänische Kohortenstudie zeigte, dass Teilnehmer, die regelmäßig Rad fuhren, deutlich seltener einen Typ-2-Diabetes entwickelten. Fahrradfahren als klassische Ausdauersportart eignet sich gleichermaßen für Einsteiger als auch für bereits begeisterte Sportler und trainiert das Herz-Kreislauf-System. Darauf macht diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe aufmerksam. Bewegungsmangel - ein Risikofaktor für Typ-2-Diabetes, Nachricht lesen

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18.07.2017

Gute Nachrichten für Menschen mit Diabetes

Am 30. Juni 2017 trat die Harmonisierung der DIN EN ISO-Norm 15197:2015 und damit ein neuer, strengerer Qualitätsstandard für die Messgenauigkeit von Blutzuckermesssystemen in Kraft. Eine hohe Messgenauigkeit bildet die Grundlage für richtige und wichtige Therapieentscheidungen im Alltag. Denn je genauer die Werte sind, desto stabiler lässt sich der Stoffwechsel einstellen, Insulin exakter dosieren und Hypoglykämien besser vermeiden. Die neuen Qualitätsstandards können im Alltag von Menschen mit Diabetes zu einer höheren Therapiesicherheit beitragen, verdrängen aber auch alte, ungenauere Systeme vom Markt. Verwender der Contour® Next Blutzuckermesssysteme sind auf der sicheren Seite: Die Systeme erfüllen die Anforderungen der neuen DIN EN ISO-Norm 15197:2015 vollumfänglich. Gute Nachrichten für Menschen mit Diabetes, Nachricht lesen

diabetesDE schreibt "Thomas-Fuchsberger-Preis 2017" aus

Zum siebten Mal wird in diesem Jahr bei der "Diabetes-Charity-Gala“ am 26. Oktober in Berlin der "Thomas-Fuchsberger-Preis" verliehen. Thomas Fuchsberger, Sohn von Show-Legende Joachim Fuchsberger, verstarb am 14. Oktober 2010 infolge einer Unterzuckerung. Thomas Fuchsberger war an Typ-1-Diabetes erkrankt und als Reisejournalist in aller Welt Botschafter für den Kampf gegen Diabetes. Der "Thomas-Fuchsberger-Preis" würdigt seine Aufklärungsarbeit. diabetesDE schreibt "Thomas-Fuchsberger-Preis 2017" aus, Nachricht lesen

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17.07.2017

Adipositas

Forscherinnen und Forscher haben in Mäusen eine neue Art von Immunzellen entdeckt, die speziell bei Übergewicht auftritt und das Risiko für Diabetes steigert. Blockierten sie die Entstehung dieser Zellen, verbesserten sich Stoffwechsel und Körpergewicht. Da die Zellen auch beim Menschen zu finden sind, hoffen die Autoren auf neue Therapieoptionen. Adipositas, Nachricht lesen

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16.07.2017

Ketose-Risiko unter SGLT2-Hemmern verdoppelt

Am 8. Juni 2017 erschien im NEJM ein Research Letter von Bostoner Wissenschaftlern über ein verdoppeltes Ketoazidose-Risiko unter SGLT2-Hemmern im Vergleich zu DPP4-Inhibitoren. Das absolute Risiko sei aber sehr gering, wie die Autoren betonten. Eine diabetische Ketoazidose würden etwa 5 bis 8 T2D-Patienten pro 1000 Patienten erleiden, bei denen SGLT2-Hemmer angesetzt wurden. Die Daten stammen von >50.000 T2D-Patienten aus der Datenbasis des US Truven Market Scan. Es erfolgte ein Propensity Score Matching. Primäres Studienziel waren Hospitalisationen wegen diabetischer Ketoazidose. Ketose-Risiko unter SGLT2-Hemmern verdoppelt, Nachricht lesen

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15.07.2017

Mit Vollkornbrot fit für den Schulalltag

Bald jedes dritte Kind kommt, ohne gefrühstückt zu haben, in die Schule. Dabei ist gerade das morgendliche Auffüllen der Energiespeicher wichtig für das Lernen im Unterricht. Warum Vollkornbrot so gesund ist, welche Zutaten darin stecken und wie es hergestellt wird, erfahren die Schülerinnen und Schüler der Matthias-Claudius-Schule und der St. Rochus-Schule bei ihrem Besuch der Hercules Vollkorn- und Mühlenbäckerei. Unter der Leitung des Inhabers und Bäckermeisters Johannes Dackweiler entdecken die Kinder die Backstube und erleben hautnah wie Brot hergestellt wird. Auch verkosten sie die verschiedenen Brotsorten. Mit Vollkornbrot fit für den Schulalltag, Nachricht lesen

Neue veröffentlichte Studie

Neue Forschungsergebnisse, die im International Journal of Food Science and Technology veröffentlicht wurden, zeigen, dass Stevioglykoside bei der Herstellung von hoch reinem Stevia-Extrakt im Extraktions- und Reinigungsverfahren nicht verändert werden. Die Studie, die am 19. Juni 2017 veröffentlicht wurde, war von der Universität Bonn in Deutschland durchgeführt worden und liefert weitere Beweise für die Natürlichkeit von Stevia, einem kalorienfreien, pflanzlichen Süßungsmittel. Neue veröffentlichte Studie, Nachricht lesen

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14.07.2017

Nur jedes vierte Rabattarzneimittel ist zuzahlungsfrei

Nur noch knapp jedes vierte Rabattarzneimittel (23,7 Prozent) ist zur Jahresmitte teilweise oder komplett von der gesetzlichen Zuzahlung befreit. Zehn Jahre nach Inkrafttreten der Verpflichtung der Apotheken zur Abgabe von Rabattarzneimitteln im Jahr 2007 ist die Befreiungsquote kontinuierlich gesunken - von 60 Prozent (2008) über 42 Prozent (2012) auf 23 Prozent (2016). Nach Berechnungen des Deutschen Apothekerverbandes (DAV) nehmen die Zuzahlungen für Arzneimittel, die gesetzliche Krankenkassen ihren Versicherten in den Apotheken abverlangen, derweil zu: Im Jahr 2007 waren es noch 1,6 Mrd. Euro, 2012 schon 1,9 Mrd. Euro, inzwischen sind es mehr als 2,1 Mrd. Euro (2016). Nur jedes vierte Rabattarzneimittel ist zuzahlungsfrei, Nachricht lesen

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13.07.2017

Mehnert-Medaille als Anerkennung für 50 Jahre Selbstmanagement Diabetes

In Deutschland leiden circa 6,7 Millionen Menschen an der Stoffwechselerkrankung Diabetes - einige davon bereits seit über 50 Jahren. Das bedeutet mehr als ein halbes Leben regelmäßiges Blutzuckermessen, strikte Einhaltung der medikamentösen Therapie sowie ständige Überprüfung der Ernährung und regelmäßig körperliche Bewegung, um ohne Folgeschäden mit der Erkrankung leben zu können. diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe ehrt Langzeitdiabetiker für diese Lebensleistung und zeichnet sie für ihr bestmögliches Selbstmanagement aus. Mehnert-Medaille als Anerkennung für 50 Jahre Selbstmanagement Diabetes, Nachricht lesen

SilverStar Ehrenpreis 2017

"Eines stand für mich während meiner gesamten Berufszeit stets im Mittelpunkt: die Arbeit für und mit Menschen", erklärt Professor Rüdiger Petzoldt. Seinem Credo wurde er mehr als gerecht: Der Diabetologe setzte sich über viele Jahrzehnte unermüdlich für Patienten innerhalb und außerhalb der Klinik ein. SilverStar Ehrenpreis 2017, Nachricht lesen

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12.07.2017

Ausschreibung DDG Medienpreise 2017

Diabetes mellitus gehört zu den häufigsten chronischen Erkrankungen. Doch weiterhin kursieren in großen Teilen der Bevölkerung Mythen, die Betroffene in ein schlechtes Licht rücken, die Erkrankung verharmlosen oder die die Komplexität des Diabetes verkennen. Um die gesellschaftliche Aufklärung hinsichtlich des Diabetes zu fördern und Fakten von weit verbreiteten Irrtümern zu unterscheiden, schreibt die Deutsche Diabetes Gesellschaft zum vierten Mal die DDG Medienpreise in drei Kategorien aus. Beiträge zum Thema Diabetes können bis zum 31. Juli 2017 eingereicht werden. Ausschreibung DDG Medienpreise 2017, Nachricht lesen

G-BA, BfArM und PEI intensivieren Zusammenarbeit

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) und die für die Zulassung von Arzneimitteln zuständigen Bundesoberbehörden - das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und das Paul-Ehrlich-Institut (PEI) - haben einen Leitfaden für die wechselseitige Beteiligung bei der Beratung von pharmazeutischen Unternehmen veröffentlicht. Der Leitfaden informiert pharmazeutische Unternehmer über Zielsetzung, Beantragung und Ablauf der Beratungsangebote. G-BA, BfArM und PEI intensivieren Zusammenarbeit, Nachricht lesen

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11.07.2017

Insulinpens für Menschen mit Diabetes

Novo Nordisk hat festgestellt, dass Patronenhalterungen bestimmter Chargen der Insulinpens NovoPen Echo® und NovoPen®5 mit der Zeit Risse aufweisen oder brechen können, wenn sie mit bestimmten chemischen Substanzen - darunter auch manchen Reinigungsmitteln - in Kontakt kommen. Novo Nordisk fordert daher betroffene Patienten auf, die Patronenhalterung zu ersetzen. Einige der betroffenen Patronenhalterungen könnten beschädigt sein oder während der weiteren Verwendung Risse entwickeln, wenn sie nicht ausgetauscht werden. Insulinpens für Menschen mit Diabetes, Nachricht lesen

Aus BAYARD wird Ascensia DiabetesKolleg

Wie berate und begleite ich Menschen mit Diabetes? Welche Tipps kann ich Patienten in puncto Ernährung oder Autofahren an die Hand geben? Mit diesen und vielen weiteren Fragen im Gepäck haben in den vergangenen elf Jahren bereits mehr als 6.000 Teilnehmer aus dem ärztlichen Bereich, z. B. medizinische Fachangestellte und Diabetesberaterinnen am 'BAYARD Diabetes Mellitus Fortbildungsprogramm' teilgenommen. Das bundesweite, praxisnahe Fortbildungsprogramm bekommt nun ein neues Gesicht und wird ab sofort unter dem Namen 'Ascensia DiabetesKolleg' in bewährter Qualität fortgeführt. Aus BAYARD wird Ascensia DiabetesKolleg, Nachricht lesen

diabetesDE-Expertenchat

Bis zu 80 Prozent der Menschen mit Diabetes Typ 2 haben erhöhten Blutdruck. Auch bei Diabetes Typ 1 tritt er in bis zu 40 Prozent der Fälle auf. Ist der Blutdruck ständig zu hoch, schädigt das große und kleine Blutgefäße, die den Körper mit Sauerstoff versorgen. Doch häufig wird die Hypertonie erst erkannt, wenn Organe wie Nieren, Herz und Augen bereits einen großen Schaden genommen haben - oder wenn im schlimmsten Fall ein Herzinfarkt oder Schlaganfall vorliegt. diabetesDE-Expertenchat, Nachricht lesen

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10.07.2017

Alarmsignale der Bauchspeicheldrüse

Die Bauchspeicheldrüse (Pankreas) ist das zentrale Organ für die Verdauung. Sie reguliert nicht nur den Blutzuckerspiegel, sondern ihre Enzyme zerlegen die Nahrungsbestandteile Eiweiße, Fette und Kohlenhydrate. Dazu gibt eine gesunde Bauchspeicheldrüse insgesamt rund 1,5 Liter Sekret täglich in den Dünndarm ab. Nach Operationen oder aufgrund chronischer Entzündungen kann eine fehlende Funktion der Bauchspeicheldrüse ernste Folgen haben. Um moderne Behandlungsstrategien ging es beim 11. Regionaltreffen der Selbsthilfegruppe betroffener Patienten, die sich im Arbeitskreis der Pankreatektomierten (AdP) zusammengeschlossen haben. Alarmsignale der Bauchspeicheldrüse, Nachricht lesen

Diabetes-kranke Pharaonin und erster Diabetes-Bericht aus dem alten Ägypten

Jeder Medizinstudent hört in der Vorlesung über Medizingeschichte, dass die erste Beschreibung der Zuckerkrankheit im von Georg Ebers in Theben 1872/73 erstandenen, nach ihm benannten "Ebers-Papyrus" aus dem Jahre 1552 v. Chr. stammt. Jetzt erinnerte am 27. Juni 2017 der Deutschlandfunk an einen Bericht von vor genau zehn Jahren, als der Chef der ägyptischen Alterstumsbehörde Zahi Hawass in einer Pressekonferenz in Kairo bekannt gab, dass die bis dahin als verschollen geltende Mumie der Pharaonin Hatschepsut, die von 1479-1458 v. Chr. regierte, identifiziert und näher untersucht werden konnte. Nur ein versiegelter Kanopenkasten mit den Eingeweiden von Hatschepsut war bisher im Ägyptischen Museum in Kairo bekannt gewesen. Die Hatschepsut-Mumie wurde einschließlich computertomographischer Techniken untersucht. Ein in Hatschepsuts Kanopenkasten entdeckter Backenzahn hatte sich der weiblichen Mumie zuordnen lassen. Zahi Hawass berichtet, dass "die Dame dick war, etwa 50 Jahre alt, einen Diabetes hatte und an Krebs gestorben war". Diabetes-kranke Pharaonin und erster Diabetes-Bericht aus dem alten Ägypten, Nachricht lesen

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09.07.2017

Alpha-Blocker in der Schwangerschaft könnten zu Zwergenwuchs und Diabetes führen

Bluthochdruck in der Schwangerschaft ist eine häufige und ernstzunehmende Komplikation, die unbehandelt schwerwiegende Konsequenzen für Mutter und Kind haben kann. Leider können viele gängige Medikamente wie ACE-Inhibitoren nicht eingesetzt werden, da sie entweder nachweislich das Risiko von Fehlbildungen des Fetus erhöhen oder nicht ausreichend untersucht sind, um einen sicheren Einsatz während der Schwangerschaft zu gewährleisten. So sind die Behandlungsmöglichkeiten für schwangere Frauen eingeschränkt, und je nach nationalen Richtlinien kommen auch Alpha/Beta-Kombiblocker wie Labetalol oder Alpha1-adrenerge Blocker wie Prazosin zum Einsatz. Alpha-Blocker in der Schwangerschaft könnten zu Zwergenwuchs und Diabetes führen, Nachricht lesen

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