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Diabetes-Nachrichten
Was gibt es Neues in Sachen Diabetes? Diese Frage recherchiert die Redaktion des Diabetes-Portals DiabSite regelmäßig bei Forschungseinrichtungen, pharmazeutischen Unternehmen, Krankenkassen und Interessenverbänden. In den Jahresarchiven können Sie nachlesen was gestern in der Diabeteswelt neu war.
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01.04.2026
Millionenfache Herausforderung und eine zu selten angewandte Lösung
Am 7. April 2026 ruft die Weltgesundheitsorganisation unter dem Motto "Together for health. Stand with science" zum Weltgesundheitstag auf. Ein sportwissenschaftliches Projekt an der Universität Vechta kümmert sich um eine der globalen Pandemien der Neuzeit. Rund acht Millionen Menschen in Deutschland leben mit Typ-2-Diabetes, Millionen weitere mit Prädiabetes. RESTART setzt auf das, was Studien seit Jahren belegen und was im Versorgungsalltag trotzdem oft zu kurz kommt: ein achtmonatiges, wöchentliches und wissenschaftlich begleitetes Bewegungsprogramm speziell für Menschen mit Prä- oder Typ-2-Diabetes - in festen regionalen Gruppen, erweitert um digitale Tools. Millionenfache Herausforderung und eine zu selten angewandte Lösung, Nachricht lesen
31.03.2026
Diabetes Kongress 2026
Gemeinsam mit anderen Menschen für einen guten Zweck aktiv sein, dabei Spaß haben und etwas für die eigene Gesundheit tun: Dafür lädt die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) alle Interessierten auch in diesem Jahr wieder zum Diabeteslauf anlässlich des Diabetes Kongresses in Berlin ein. Und doch ist dieses Mal vieles anders: Nicht das Tempo zählt, sondern die gelaufenen Schritte. Von allen Teilnehmenden - egal ob beim 5 km-Lauf oder -Walk - werden die zurückgelegten Schritte gezählt und am Ende summiert, denn: "Jeder Schritt zählt!". Unser Ziel: gemeinsam 3 Millionen Schritte erreichen. Neu ist auch die besondere Sichtbarkeit der Lautsprecherinnen und Lautsprecher der Kampagne #SagEsLaut während des Diabeteslaufs. Ganz nach dem Prinzip "walk and talk" beantworten sie während des Laufs Fragen zu ihrem Engagement. Diabetes Kongress 2026, Nachricht lesen
30.03.2026
Wenn zwei Autoimmunerkrankungen zusammentreffen
Menschen mit Typ-1-Diabetes sind häufiger von weiteren Autoimmunerkrankungen betroffen. Eine davon ist die Zöliakie - eine chronische Erkrankung des Dünndarms, die oft lange unentdeckt bleibt. Die gemeinnützige Organisation diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe informiert über Zusammenhänge, typische Anzeichen und gibt Hinweise für den Alltag sowie für Familien mit betroffenen Kindern. Die gemeinnützige Organisation bietet auch eine Kinderfreizeit an: Das "Zirkus-Camp" des Circus Courage bietet Kindern und Jugendlichen mit Diabetes und/oder Zöliakie Raum für Austausch, Lernen und Selbstvertrauen. Wenn zwei Autoimmunerkrankungen zusammentreffen, Nachricht lesen
26.03.2026
IQWiG-Vorbericht zur lokal-hyperbaren Sauerstofftherapie bei diabetischem Fußulkus liegt vor
Im Auftrag des Gemeinsame Bundesausschuss bewertet das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) den Nutzen einer Behandlung von Patientinnen und Patienten mit diabetischem Fußulkus mit lokal-hyperbarer Sauerstofftherapie, die zusätzlich zur Standardwundbehandlung eingesetzt wird bzw. die die Standardwundbehandlung zum Teil ersetzt. Diese Nutzenbewertung erfolgt im Vergleich zu einer Standardwundbehandlung. IQWiG-Vorbericht zur lokal-hyperbaren Sauerstofftherapie bei diabetischem Fußulkus liegt vor, Nachricht lesen
25.03.2026
Ostern mit Diabetes: in Maßen genießen und Spaziergang einplanen
Schokoladenhasen, Festtagsmenüs, aber auch neue Trends wie "High Protein"-Süßigkeiten prägen das Osterangebot in Supermärkten. Menschen mit Diabetes Typ 1 und Typ 2 können Ostereierspezialitäten und Feiertagsmenüs unbeschwert genießen. Wichtig ist, den Glukosespiegel im Blick zu behalten und sich nicht von vermeintlich "gesünderen" Produktversprechen täuschen zu lassen. Darauf weist die gemeinnützige Organisation diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe hin und gibt Tipps für ein ausgewogenes Osterfest. Ostern mit Diabetes: in Maßen genießen und Spaziergang einplanen, Nachricht lesen
24.03.2026
Mehr Prävention, weniger Zucker
Am kommenden Freitag entscheidet der Bundesrat über einen von Schleswig-Holstein eingebrachten Antrag zur strengeren Regulierung zuckergesüßter Getränke und des Verkaufs von Energy-Drinks an Minderjährige. Die Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin e. V. (DGIM) bewertet den Vorstoß als wichtigen Ansatz zur Eindämmung chronischer Erkrankungen. Deutschlands größte medizinisch-wissenschaftliche Fachgesellschaft unterstützt damit zugleich den Appell, mit dem die Deutsche Allianz Nichtübertragbare Krankheiten, der Verbraucherzentrale Bundesverband sowie foodwatch für die Einführung einer "Zuckersteuer" werben. Aus Sicht der Internistinnen und Internisten ist eine Herstellerabgabe auf stark gesüßte Getränke eine wirksame Präventionsmaßnahme. Mehr Prävention, weniger Zucker, Nachricht lesen
23.03.2026
Diabetes und ADHS
Rund 5 Prozent der Kinder und Jugendlichen mit Typ-1-Diabetes leben zusätzlich mit einer Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS). Damit wird ADHS bei ihnen deutlich häufiger diagnostiziert als in der Allgemeinbevölkerung. Studien zeigen zudem: Menschen mit Diabetes und ADHS haben im Schnitt höhere Langzeitblutzuckerwerte (HbA1c), erleben mehr Unterzuckerungen und haben ein erhöhtes Risiko für diabetische Ketoazidosen. Der Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e. V. (VDBD) macht darauf aufmerksam, dass ADHS die Umsetzung der Diabetestherapie erheblich erschweren kann. Umgekehrt kann eine geringe Therapietreue ein Hinweis auf ein bislang unerkanntes ADHS sein. Daher spielt eine strukturierte Diabetesberatung eine zentrale Rolle. Diabetes und ADHS, Nachricht lesen
19.03.2026
Übergewicht treibt Diabetes bei Frauen und Männern unterschiedlich an
Über 9 Millionen Menschen in Deutschland leben mit Diabetes, mehr als 90 Prozent mit Typ-2-Diabetes. In den meisten Fällen steht die Erkrankung in engem Zusammenhang mit Übergewicht. Doch Studien zeigen: Starkes Übergewicht - Adipositas - wirkt sich bei Frauen und Männern unterschiedlich auf den Stoffwechsel und den Weg zum Diabetes aus. Männer erkranken häufig früher - oft schon bei geringerem Übergewicht. Frauen entwickeln einen Typ-2-Diabetes dagegen meist später, dann häufig bei stärkerem Übergewicht und mit ausgeprägteren Stoffwechselstörungen. Darauf weist die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) hin und plädiert dafür, die Wechselwirkung von Übergewicht und Diabetes stärker geschlechtsspezifisch zu betrachten. Übergewicht treibt Diabetes bei Frauen und Männern unterschiedlich an, Nachricht lesen
17.03.2026
Medienpreise 2026 der Deutschen Diabetes Gesellschaft
Diabetes ist weit mehr als eine medizinische Diagnose. Er prägt Lebenswege - und trifft Menschen in sehr unterschiedlichen Situationen: Kinder und Jugendliche mit Typ-1-Diabetes, ältere Menschen mit mehreren chronischen Erkrankungen, Frauen in Schwangerschaft oder Wechseljahren, Menschen mit Migrationsgeschichte oder in sozial prekären Lebenslagen. Ihre Herausforderungen unterscheiden sich - ebenso wie ihre Chancen auf gute Versorgung, Prävention und Teilhabe. Unter dem Motto "Diabetes ist Vielfalt - Perspektiven, die bewegen" schreibt die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) ihren Medienpreis 2026 aus und lädt Journalistinnen und Journalisten ein, ihre Beiträge bis zum 31. Juli 2026 einzureichen. Medienpreise 2026 der Deutschen Diabetes Gesellschaft, Nachricht lesen
16.03.2026
EDENT1FI-Projekt
EDENT1FI ("European action for the Diagnosis of Early Non-clinical Type 1 diabetes For disease Interception"), ein Forschungsprojekt unter der Leitung von Prof. Anette-Gabriele Ziegler von Helmholtz Munich und Prof. Chantal Mathieu von der KU Leuven, hat einen wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu seinem Ziel erreicht: Von den in Europa geplanten über 200.000 Kindern und Jugendlichen wurden bereits 100.000 auf frühe Stadien von Typ-1-Diabetes gescreent. EDENT1FI-Projekt, Nachricht lesen
13.03.2026
Pharmazeutische Dienstleistungen wachsen kontinuierlich
Immer mehr Menschen in Deutschland profitieren von pharmazeutischen Dienstleistungen (pDL) in den Apotheken. Auch das Angebot in den Apotheken wächst kontinuierlich: Die Dienstleistungen werden inzwischen regelmäßig von mehr als der Hälfte der Apotheken angeboten. Im dritten Quartal 2025 boten rund 8.800 der insgesamt 16.600 Apotheken rund 216.000 pDL an; im dritten Quartal 2024 waren es noch rund 7.900 Apotheken und insgesamt rund 156.000 pDL. "Die pharmazeutischen Dienstleistungen nutzen den Patientinnen und Patienten unmittelbar und verbessern die Versorgung spürbar. Unser Ziel ist es, die Implementierung weiter zu beschleunigen und die Angebote noch besser in der Breite zu verankern", sagt Thomas Preis, Präsident der ABDA - Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Pharmazeutische Dienstleistungen wachsen kontinuierlich, Nachricht lesen
11.03.2026
Neue Studie zu Adipositas-Kriterien
Die meisten Menschen mit Adipositas weisen bereits gesundheitliche Folgeerscheinungen auf und gelten nach neuen Diagnose-Kriterien als "klinisch adipös". Zu diesem Resultat kommt eine Untersuchung unter Leitung des Deutschen Instituts für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE).
Der Body-Mass-Index (BMI) berechnet sich aus dem Körpergewicht geteilt durch die Körpergröße zum Quadrat (kg/m2) und dient seit vielen Jahren als einfaches Maß zur Einordnung von Übergewicht und Adipositas. Per Definition liegt eine Adipositas ab einem BMI von 30 kg/m2 vor. Der BMI allein ist aber für eine Diagnose nicht ausreichend. Zudem wird in Fachkreisen weiterhin diskutiert, ob starkes Übergewicht als eigenständige Krankheit oder vor allem als Risikofaktor für andere Erkrankungen zu bewerten ist. Neue Studie zu Adipositas-Kriterien, Nachricht lesen
10.03.2026
Kontinuierliche Glukosemessung bei Diabetes mellitus
Kontinuierliche Glukosemesssysteme (CGM) sind ein zentrales Instrument der modernen Diabetestherapie. Eine aktuelle Studie zeigt jedoch: Selbst moderne CGM-Systeme liefern bei derselben Person teils deutlich unterschiedliche, therapieentscheidende Kennzahlen. Die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) sieht darin einen wichtigen Hinweis, CGM-Daten differenziert zu bewerten und die Standardisierung von Mess- und Auswertungsverfahren voranzubringen - auch mit Blick auf das digitale Disease-Management-Programm (dDMP). Kontinuierliche Glukosemessung bei Diabetes mellitus, Nachricht lesen
06.03.2026
Gefäßkiller LDL-Cholesterin
Hohes Cholesterin im Blut erhöht das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko. Neben medikamentösen Therapien zur Cholesterinsenkung ist ein gesunder Lebensstil wichtig. Welche Rolle spielt dabei gesunde Ernährung und wozu raten Herz- und Gefäßspezialisten beim Schutz vor Infarkten? - Zum Tag der gesunden Ernährung am 7. März. Gefäßkiller LDL-Cholesterin, Nachricht lesen
Neues vom Deutschen Diabetes-Zentrum
Typ-2-Diabetes wird über Blutwerte diagnostiziert - doch die eigentlichen Veränderungen spielen sich unter anderem im Gewebe der Bauchspeicheldrüse ab. Unter dem Mikroskop sind diese Veränderungen allerdings nicht sichtbar. Ein Forschungsteam des Deutschen Diabetes-Zentrums (DDZ) in Düsseldorf, des Paul Langerhans Instituts von Helmholtz Munich und des Instituts für Diabetesforschung und Metabolische Erkrankungen am Universitätsklinikums Tübingen zeigte nun erstmals: Erklärbare Künstliche Intelligenz kann unterscheiden, welches Gewebe von Menschen mit Typ-2-Diabetes stammt und welche Strukturen dabei eine Rolle spielen. Grundlage ist ein Datensatz aus Dresden und Tübingen. Neues vom Deutschen Diabetes-Zentrum, Nachricht lesen
05.03.2026
Welt-Nierentag 2026
Übermäßiger Konsum von Fruktose (Fruchtzucker) kann die Nieren nachhaltig schädigen und das Risiko für eine chronische Nierenkrankheit (CKD) erhöhen. Besonders problematisch ist Fruktose, die in großen Mengen industriell zugesetzt wird - etwa in Softdrinks, Energydrinks, Fruchtsäften und zahlreichen Fertigprodukten, häufig in Form von Fruktose-Glukose-Sirup oder Maissirup. Darauf weist die Deutsche Gesellschaft für Nephrologie e. V. (DGfN) anlässlich des Weltnierentags am 12. März 2026 hin. "Fruktose ist kein 'gesünderer' Zucker - im Gegenteil: In großen Mengen kann sie über verschiedene Stoffwechselwege die Nieren massiv beeinträchtigen", betont die DGfN. Besonders kritisch sei der Konsum zuckerhaltiger Getränke, da die Fruktose hier schnell und in hoher Konzentration aufgenommen werde. In Kombination mit Hitze und Flüssigkeitsmangel - etwa im Sommer oder bei körperlicher Anstrengung - könne dies die Nieren zusätzlich belasten.
Die DGfN empfiehlt daher, zuckergesüßte Getränke im Alltag konsequent zu reduzieren und stattdessen Wasser, ungesüßten Tee oder Kaffee ohne Zucker zu trinken. Zugleich fordert sie die Gesundheitspolitik auf, sich den Empfehlungen der Deutschen Allianz Nichtübertragbare Krankheiten (DANK), Bundesärztekammer und Nationaler Akademie der Wissenschaften Leopoldina zur Einführung einer Zuckersteuer anzuschließen. Welt-Nierentag 2026, Nachricht lesen
03.03.2026
Abnehmspritzen allein reichen nicht
Immer mehr Menschen nutzen sogenannte Abnehmspritzen zur Gewichtsreduktion. Doch wie geht es danach weiter? Anlässlich des Welt-Adipositas-Tags am 4. März informiert die Deutsche Gesellschaft für Ernährungsmedizin e. V. (DGEM) über die Phase nach erfolgreicher Gewichtsreduktion. Inkretinbasierte Medikamente wie zum Beispiel Semaglutid oder Tirzepatid unterstützen das Abnehmen wirksam. Für einen dauerhaften Gewichtserhalt braucht es jedoch eine strukturierte Ernährungs- und Lebensstiltherapie vor, während und nach der Behandlung - durchgeführt durch qualifizierte Ernährungsfachkräfte und Ärzt*innen mit ernährungsmedizinischer Expertise. Eine alleinige medikamentöse Therapie der Adipositas sei auf Dauer meist zum Scheitern verurteilt. Abnehmspritzen allein reichen nicht, Nachricht lesen
01.03.2026
Zuckerreiche Nahrung
Haben Sie schon mal einen Kolibri beobachtet, der seinen Schnabel tief in eine Trompetenblume steckt? Oder einen Honigfresser, der mit seiner bürstenförmigen Zunge Nektar aus Eukalyptusblüten saugt? Wenn ja, dann haben Sie aus menschlicher Sicht etwas Bemerkenswertes beobachtet: Denn obwohl die meisten Vogelarten keinen oder nur wenig Zucker konsumieren, gibt es einige, die sich fast ausschließlich von Nektar oder süßen Früchten ernähren. Dabei verarbeiten sie enorme Mengen an Zucker, ohne die Krankheiten zu entwickeln, die eine solche Ernährung bei Menschen oder anderen Tieren hervorrufen würde. Zuckerreiche Nahrung, Nachricht lesen
26.02.2026
Neue Ansatzpunkte für die Prävention von Übergewicht und Typ-2-Diabetes
Ob wir morgens eher Kohlenhydrate oder Fette essen, könnte mitbestimmen, wie unser Stoffwechsel arbeitet. Prof. Olga Ramich vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) und der Charité - Universitätsmedizin Berlin hat gemeinsam mit ihrem Team nun erstmals am Menschen gezeigt, dass die zeitliche Verteilung der Aufnahme von Kohlenhydraten und Fetten die Aktivität von mehr als tausend Genen im Fettgewebe über den Tag hinweg verändert - darunter Gene, die den Zucker- und Fettstoffwechsel sowie Entzündungsprozesse steuern. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal Food Research International veröffentlicht. Neue Ansatzpunkte für die Prävention von Übergewicht und Typ-2-Diabetes, Nachricht lesen
25.02.2026
Digitalisierung in der Medizin darf soziale Ungleichheit nicht vergrößern
Digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA), kontinuierliche Glukosemessung (CGM) und algorithmengestützte Systeme (AID) verbessern die Diabetesprävention und -therapie erheblich. Doch nicht alle Menschen mit Diabetes profitieren gleichermaßen von diesen Fortschritten, kritisiert die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG). Wer keinen Zugang zu Technik, ausreichende digitale Kompetenz hat, oder aber eine analoge Versorgung bevorzuge, drohe abgehängt zu werden. Die DDG stellte auf ihrer heutigen Jahrespressekonferenz in Berlin konkrete Forderungen für eine sozial gerechte Digitalisierung in der Diabetesversorgung vor. Digitalisierung in der Medizin darf soziale Ungleichheit nicht vergrößern, Nachricht lesen
23.02.2026
Neue Studie zu Adipositas-Kriterien zeigt:
Eine internationale Forschungsgruppe hat untersucht, wie viele Menschen von präklinischer und klinischer Adipositas betroffen sind und welche Gesundheitsrisiken damit verbunden sind. Das Team unter der Leitung von Prof. Matthias Schulze vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung Potsdam-Rehbrücke (DIfE) fand heraus, dass nahezu alle Menschen mit Adipositas, also einem Body Mass Index (BMI) von mindestens 30 kg/m², weitere messbare Anzeichen erhöhter Körperfettmasse aufweisen und rund 80 Prozent der Betroffenen bereits gesundheitliche Folgeprobleme haben. Die Ergebnisse wurden im Fachjournal Nature Communications veröffentlicht. Neue Studie zu Adipositas-Kriterien zeigt:, Nachricht lesen
20.02.2026
Mit Typ-1-Diabetes auf die Piste?
Skifahren, Snowboarden oder Schneeschuhwandern gehören für viele Menschen zur kalten Jahreszeit dazu. Auch Kinder sowie erwachsene Menschen mit Typ-1-Diabetes können unbeschwert Wintersport treiben. Selbst eine Laufbahn im Profisport ist möglich, wie Olympionikinnen der Winterspiele 2026 in Italien aktuell zeigen: Ski-Cross-Athletin Hannah Schmidt und Skeletonpilotin Anna Fernstädtová leben mit der chronischen Stoffwechselerkrankung. Wichtig ist, immer den Glukosestoffwechsel sowie die Funktion der Medizintechnik bei kalter Witterung im Blick zu behalten. Die gemeinnützige Organisation diabetesDE - Deutsche Diabetes-Hilfe gibt gemeinsam mit dem Physiologen Univ.-Prof. Priv.-Doz. Dr. Othmar Moser Tipps für sichere Tage im Schnee. Mit Typ-1-Diabetes auf die Piste?, Nachricht lesen
17.02.2026
Welttag der sozialen Gerechtigkeit am 20. Februar 2026
Anlässlich des Welttages der sozialen Gerechtigkeit am 20. Februar macht die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) auf Benachteiligungen von Menschen mit Diabetes im Berufsleben aufmerksam. Fast 10 Millionen Menschen in Deutschland leben mit der Stoffwechselerkrankung, die meisten von ihnen im erwerbsfähigen Alter. Dennoch gelten in einigen Bereichen weiterhin pauschale Ausschlüsse - etwa bei Polizei, Bundeswehr oder im Luftverkehr. In seinem neuen Positionspapier "Diabetes und Arbeit" fordert der Ausschuss "Soziales" der DDG eine individuelle, statt diagnosebezogene Beurteilung gemäß der rechtlichen Rahmenbedingungen des Arbeitsschutzgesetzes. Auf der Jahrespressekonferenz am 24. Februar 2026 in Berlin stellt die DDG das Positionspapier vor und beleuchtet darüber hinaus soziale Ungleichheit aus den Perspektiven Gender, Digitalisierung sowie regionale Unterschiede in Diagnostik und Therapie. Welttag der sozialen Gerechtigkeit am 20. Februar 2026, Nachricht lesen
15.02.2026
Deutschland ist Spitzenreiter beim Zuckerverbrauch über Getränke
In Deutschland nehmen die Menschen besonders viel Zucker über Getränke zu sich: Fast 26 Gramm pro Kopf und Tag. Damit liegt Deutschland auf Platz eins unter den zehn bevölkerungsreichsten westeuropäischen Ländern. Die Deutschen trinken sogar mehr Zucker als sie über Süßwaren zu sich nehmen (20 Gramm). Das zeigen Euromonitor-Daten, die foodwatch ausgewertet hat. Vor dem CDU-Bundesparteitag forderte die Verbraucherorganisation die CDU auf, eine Zuckersteuer nicht länger zu blockieren. Der Landesverband Schleswig-Holstein bringt dazu einen Antrag ein. Bisher lehnt die CDU eine Limo-Abgabe ab. Deutschland ist Spitzenreiter beim Zuckerverbrauch über Getränke, Nachricht lesen
12.02.2026
Fasten mit Diabetes
Mit dem bevorstehenden Ramadan und der Fastenzeit beschäftigen sich viele Menschen erneut mit dem bewussten Verzicht auf Nahrung. Gleichzeitig erfreut sich Intervallfasten als Lifestyle-Trend wachsender Beliebtheit. Für die über 9 Millionen Menschen mit Diabetes in Deutschland ist Fasten jedoch keine reine Glaubens- oder Gesundheitsfrage, sondern stark mit ihrer Diabetestherapie gekoppelt. Der Verband der Diabetes-Beratungs- und Schulungsberufe in Deutschland e. V. (VDBD) ordnet die aktuelle Studienlage ein und zeigt, für wen Fasten infrage kommt, welche Regeln gelten und wann dringend davon abzuraten ist. Entscheidend sind Diabetestyp, Therapieform und Anlass des Fastens. Fasten mit Diabetes, Nachricht lesen

Frohe Ostern!