Prinzipien der Health On the Net Foundation.

|
| |
KBV zu Streit um Chronikerprogramme
Berlin, 7. Juni 2002 - "Der
Beschluss der Vertreterversammlung der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV)
ist für uns bindend: Das zentrale Ziel der Verhandlungen mit dem Bundesministerium
für Gesundheit ist es, die anstehende Rechtsverordnung zu den
Disease-Management-Programmen (DMPs) derart zu ändern, dass die Ärzte keine
Behandlungsdaten an die Krankenkassen liefern müssen." Das sagte der Erste
Vorsitzende der KBV, Dr. Manfred Richter-Reichhelm, heute in Berlin.
An die Krankenkassen dürften patientenbezogen lediglich die Stammdaten und das
Eintrittsdatum in das jeweilige Chronikerprogramm gehen. Die Ethik habe für die
Ärzte oberste Priorität, so Richter-Reichhelm. KBV-Vorsitzende warnte vor
überzogenen Erwartungen angesichts von Presseverlautbarungen, die bereits von
einem erzielten Kompromiss im Streit um die DMPs berichtet hätten. "Bislang
gibt es keine Einigung in der Frage der Datenlieferung. Außerdem müssen einem
Kompromiss erst unsere Gremien zustimmen", erklärte der KBV-Chef.
07.06.2002
Archiv 2002
- Nachrichten zur Gesundheitspolitik
|
|