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LifeScan unterstützt "Reutlinger Diabetes-Project in Gambia"

Pressemitteilung: LifeScan Deutschland

Internationaler Austausch für eine bessere Diabetesversorgung

Besuch von Dr. Gaye bei einer LifeScan-Kinderfreizeit In diesem Jahr hatten die jungen Teilnehmer der LifeScan-Kinderfreizeit am Bodensee einen besonderen Gast: Dr. Alieu Gaye, Chefarzt und Internist am Royal Victoria Teaching Hospital in Banjul, Gambia, und Präsident der International Diabetes Federation (IDF) in Afrika, begleitete drei Tage lang die Kinder und Jugendlichen mit Diabetes. Sein Ziel ist es, viel vom erlebnispädagogischen Schulungsmodell zu lernen, um den jungen Betroffenen in seinem Land weiterzuhelfen. Der Besuch ist Teil des "Reutlinger Diabetes-Project in Gambia". Diese Initiative wird unter anderem vom Reutlinger Diabetiker Verein e.V. und durch LifeScan, Hersteller von OneTouch® Ultra®-Blutzuckermesssystemen, unterstützt. Neben wirtschaftlicher Hilfestellung fördert das Projekt den praktischen Austausch von Wissen und Erfahrung zwischen deutschen und gambianischen Menschen mit Diabetes.

Gambia - das mit 1,4 Millionen Einwohnern kleinste Land Afrikas - zählt zu den ärmsten Ländern der Welt. Sein Gesundheitssystem ist kaum in der Lage, die medizinische Versorgung von Menschen mit Infektionserkrankungen (z. B. Malaria) und Stoffwechselerkrankungen (z.B. Diabetes mellitus) zu gewährleisten. Zum Beispiel sterben dort noch heute Menschen an entgleistem Diabetes, weil es kein Insulin gibt oder sie es nicht bezahlen können. Pro Jahr steht zur Behandlung eines Patienten nur ein Dollar zur Verfügung.

"Reutlinger Diabetes-Project in Gambia"

Im Jahr 2000 gründete der Reutlinger Diabetiker Verein e.V. das "Reutlinger Diabetes-Project in Gambia". Dazu angeregt hatte die Diabetologin Dr. Bettina Born, Kreiskrankenhaus Reutlingen, die die Missstände in Gambia direkt erlebt hatte. In Zusammenarbeit mit ihrem gambianischen Kollegen Dr. Gaye soll Menschen mit Diabetes in Gambia schnell und unbürokratisch geholfen werden: Das bedeutet, kurzfristig die größte Not zu lindern und langfristig die wichtige Hilfe zur Selbsthilfe anzuregen. Dazu gehören einerseits die Versorgung gambianischer Betroffener mit materiellen Hilfsmitteln - wie Insulin, Tabletten, Blutzucker- und Urinteststreifen - und andererseits die Förderung des Fachpersonals durch verschiedene Bildungsangebote zum richtigen Umgang mit Diabetes. Die gesamte Organisation erfolgt ehrenamtlich und ist auf Spenden angewiesen. Bisher wird das "Reutlinger Diabetes-Project in Gambia" unter anderem von Patienten, Diabetesorganisationen und LifeScan unterstützt.

Stetiger Wissenstransfer für eine Kinderfreizeit in Gambia

Neben den notwendigen Hilfsmitteln spielt Know-how eine wichtige Rolle in der Diabetesversorgung. Das "Reutlinger Diabetes-Project in Gambia" fördert insbesondere den persönlichen Erfahrungsaustausch von Fachleuten aus Gambia und deutschen Kollegen, um das Wissen über die Ländergrenzen hinweg zu vermitteln. So konnte auch das Modell der LifeScan-Kinderfreizeit zu einer Umsetzung in Afrika anregen: Im Jahr 2005 fand die erste erlebnispädagogische Schulung dieser Art in Gambia statt. Langfristig ist geplant, gemeinsam mit LifeScan und Dr. Gaye die Strukturen einer regelmäßigen Kinderfreizeit in Gambia Schritt für Schritt weiter aufzubauen.

LifeScans Engagement für junge Menschen mit Diabetes

Bereits seit 13 Jahren führt LifeScan die erlebnispädagogischen Kinderfreizeiten durch. Im Naturfreundehaus Bodensee in Markelfingen können 30 Mädchen und Jungen zwischen 9 und 15 Jahren eine Woche lang spielerisch den richtigen und selbstständigen Umgang mit Diabetes in unterschiedlichsten Alltagssituationen erlernen. Weitere Informationen zu LifeScan, der Kinderfreizeit sowie zu den Blutzuckermesssystemen der Marke OneTouch Ultra gibt es beim LifeScan-Kundenservice unter der gebührenfreien Telefonnummer 0800- 70 770 07 oder im Internet unter www.lifescan.de.

Bildunterschrift: Besuch von Dr. Gaye bei der LifeScan-Kinderfreizeit
Bildquelle: LifeScan Deutschland

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zuletzt bearbeitet: 31.07.2007 nach oben

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Dr. phil. Axel Hirsch

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